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Ausgabe 14/2021

Berufliche Grundbildung

TBBK diskutiert über grundsätzliche Fragen der Berufsbildung

An ihrer Sitzung vom 19. August 2021 hat sich die Tripartite Berufsbildungskonferenz (TBBK) eingehend mit der Positionierung der höheren Fachschulen auseinandergesetzt. Darüber hinaus wurden bei zwei Projekten der Initiative "Berufsbildung 2030" ("Stärkung der betrieblichen Ausbildungskompetenzen" und "Allgemeinbildung 2030") wichtige Meilensteine erreicht. Das Projekt "Entlastung der Lehrbetriebe durch Regulierungsabbau" wurde mit dem Vorliegen des Schlussberichts abgeschlossen. Das Ziel besteht darin, den Verwaltungsaufwand für die Ausbildungsbetriebe zu verringern und gleichzeitig die Qualität der Ausbildung zu gewährleisten. Der Bericht enthält eine Reihe von konkreten Empfehlungen. Es ist nun an den verschiedenen Akteuren, die empfohlenen Massnahmen unter der Schirmherrschaft der TBBK umzusetzen.
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berufsbildungplus.ch: Neue "Lerne-Werde-Videos"

Mitte August 2021 ist die neue Social Media-Kampagne von berufsbildungplus.ch mit vier weiteren "Lerne-Werde-Videos" gestartet. Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung weisen auf die Chancen der Berufsbildung hin. Sie richten ihre Botschaften an Jugendliche im Berufswahlalter und deren Eltern. Die Porträts können über das Sharing Portal geteilt und über YouTube in andere Kommunikationsplattformen eingebunden werden. Zu jedem Spot liegt auch ein schriftliches Interview vor. Texte und Bilder dürfen von den Verbundpartnern unentgeltlich genutzt werden.

SGAB erweitert Transfer und schreibt Tagung aus

Seit 2016 publiziert die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung (SGAB) im kostenlosen Online-Magazin Transfer Beiträge aus der Berufsbildungsforschung. Seit neustem werden auch recherchierte Texte zu aktuellen Fragen der Berufsbildung veröffentlicht – zuletzt eine Recherche zur Allgemeinbildung in der kaufmännischen Grundbildung. Die SGAB hat zudem eine Tagung zum Thema Flexibilisierung in der Berufsbildung ausgeschrieben, sie findet online am 5. November 2021 von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. Schliesslich hat die SGAB zum zweiten Mal einen Anerkennungspreis für den Transfer von Forschung in die Praxis ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

Grosse Zufriedenheit der ICT-Lehrabgänger/innen

Lernende in den ICT-Berufen sind insgesamt sehr zufrieden mit ihrer Lehre, wie eine Befragung von ICT-Berufsbildung Schweiz zeigt. So fühlten sich 92% der befragten Lehrabgänger/innen wohl im Lehrbetrieb und 92% bewerten das Arbeitsklima als gut. 89% sind auch rückblickend "sehr zufrieden" oder "eher zufrieden" mit ihrer Berufswahl. Am meisten profitierten die Lernenden nach eigener Angabe vom Ausbildungs-/Praktikumsbetrieb (87%), vom Selbststudium (84%) oder von privaten Projekten (69%), weniger von der Schule (61%) und den überbetrieblichen Kursen (61%). Der Frauenanteil in den ICT-Lehrberufen ist mit 11% weiterhin sehr tief (Mediamatik 30%).

Berufliche Grundbildung: Anhörungen

Die folgenden Verordnungen über die berufliche Grundbildung wurden zur Anhörung publiziert:

Die entsprechenden Dokumente stehen auf der Website des SBFI zur Verfügung. Für neue Verordnungen, solche mit Titel- oder Fachrichtungsänderungen oder mit Änderungen der Lehrdauer sowie für Aufhebungen von Verordnungen erstellt das SDBB ein Infoblatt (INFObildung&beruf).

VD: Pilotprojekt "Nachholjahr"

Der Kanton Waadt zieht eine erste positive Bilanz zum 12. Schuljahr, das im August 2020 gestartet wurde. Das zusätzliche Schuljahr (12. HarmoS-Stufe) richtet sich an Jugendliche, die einen Schultyp mit Grundanforderungen besuchen und am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit keinen Sekundarschulabschluss erlangt haben. Das Nachholjahr soll es ihnen ermöglichen, die Sekundarstufe I abzuschliessen, indem sie gezielt an Fähigkeiten arbeiten, die sie für ihre beruflichen Pläne benötigen. Am Ende des Schuljahrs 2020/2021 haben 29 von 36 Schüler/innen der drei Pilotklassen ihren Sekundarschulabschluss geschafft. Rund ein Dutzend von ihnen hat eine Lehrstelle gefunden oder absolviert eine Vorlehre. Das Projekt wid im Schuljahr 2021/2022 weitergeführt. Danach soll es schrittweise auf den ganzen Kanton ausgeweitet werden.
Weitere Informationen: Medienmitteilung, Broschüre (siehe S. 20-22), Video mit Erfahrungsberichten

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen: Vernehmlassungen

Die Entwürfe folgender Prüfungsordnungen (ohne Titeländerungen) wurden im Bundesblatt vom 10. August, 13. August und 18. August 2021 zur Vernehmlassung ausgeschrieben:

  • Elektroprojektleiter/in Installation und Sicherheit (BP) / Elektroprojektleiter/in Planung (BP)

  • Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen (BP)

  • Experte/Expertin in Rechnungslegung und Controlling, dipl. (HFP)

  • Komplementärtherapeut/in (HFP)

Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen: Genehmigungen

Folgende Prüfungsordnungen wurden vom SBFI genehmigt:

  • Aussenhandelsfachmann/-frau (BP)

  • Diagnosetechniker/in Baumaschinen (BP)

  • Diagnosetechniker/in Landmaschinen (BP)

  • Diagnosetechniker/in Motorgeräte (BP)

  • Fachmann/-frau in Gesundheitsinstitutionen (BP) (INFObildung&beruf)

  • Job Coach/in Arbeitsintegration (BP) (INFObildung&beruf)

  • Luftfahrzeugtechniker/in (BP)

  • Spezialist/in Unternehmensorganisation (BP)

  • Aussenhandelsleiter/in, dipl. (HFP)

  • Experte/Expertin in Gesundheitsinstitutionen (HFP) (INFObildung&beruf)

Die Prüfungsordnungen werden im SBFI-Berufsverzeichnis aufgeschaltet. Für neue Prüfungsordnungen und solche mit geändertem Titel erstellt das SDBB ein Infoblatt (INFObildung&beruf).

Sozialberufe HF: Rahmenlehrpläne genehmigt

Am 16. August und 17. August 2021 hat das SBFI die vier Rahmenlehrpläne für die Bildungsgänge der höheren Fachschulen im Sozialbereich genehmigt. Der geschützte Titel dipl. Kindheitspädagoge/-pädagogin HF ersetzt dipl. Kindererzieher/in HF. Dipl. Sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in HF heisst neu dipl. Leiter/in Arbeitsagogik HF. Die Berufstitel dipl. Gemeindeanimator/in HF und dipl. Sozialpädagoge/-pädagogin HF sind unverändert. Die Trägerschaft bilden die Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales (SavoirSocial) und die Schweizerische Plattform der Ausbildungen im Sozialbereich (SPAS). Der Anhang zur Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) wird mit den entsprechenden Informationen ergänzt. Die Rahmenlehrpläne sowie die anerkannten Bildungsgänge HF nach Bildungsanbieter werden im SBFI-Berufsverzeichnis aufgeschaltet.

Modulare Bildungen leichter über ALV finanzierbar

Rund 30% aller Stellensuchenden, die bei einem RAV gemeldet sind, verfügen über keinen Berufsabschluss. Aufgrund der steigenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere durch die Digitalisierung, sind Stellensuchende ohne nachobligatorische Ausbildung zunehmend im Nachteil. Aus diesem Grund wird die Schnittstelle zwischen Arbeitslosenversicherung (ALV) und Berufsbildung immer bedeutender. Ein Beitrag in der Zeitschrift "Soziale Sicherheit CHSS" zeigt Wege einer besseren Kooperation auf. So liessen sich kurze oder modular aufgebaute Bildungsangebote bzw. deren Teile aufgrund der rechtlichen Voraussetzungen eher über die ALV finanzieren als lange Bildungsgänge.

Mittelschulen und Hochschulen

Präsenzunterricht an Hochschulen

Aktuell gelten seitens des Bundes keine Beschränkungen für Präsenzveranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen sowie in der Weiterbildung. Für das Herbstsemester 2021 planen die meisten Universitäten mit Präsenzunterricht. Auch swissuniversities befürwortet Präsenzunterricht als die wichtigste Form der Hochschullehre. Die Universität Basel indes schlägt einen anderen Weg ein, wie die bz Basel berichtet: Für einen Teil der Studierenden wird hybrider Unterricht angeboten, an der medizinischen Fakultät hingegen werden Vorlesungen ausschliesslich online durchgeführt.

Kampagne zur Stärkung des FH-Masters bei Arbeitgebern

Der Verband FH Schweiz hat eine Kampagne zur stärkeren Positionierung des FH-Masterabschlusses gestartet. Denn der von Fachhochschulen verliehene Master sei noch nicht vollständig akzeptiert und bei allen Arbeitgebern bekannt, vor allem in der Westschweiz. Eine Infobroschüre erläutert die spezifischen Kompetenzen, die an Fachhochschulen erworben werden, zum Beispiel die Praxis- und Anwendungsorientierung.

Die Lehrerausbildung boomt

Seit mehreren Jahren steigen die Studierendenzahlen an den Pädagogischen Hochschulen (PH) der französischsprachigen Schweiz. An vielen Deutschschweizer PH ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Einem Artikel in der Tageszeitung Le Courrier zufolge verzeichnete die PH des Kantons Waadt im Studienjahr 2020/2021 11% mehr Studierende als im Vorjahr. Noch grösser ist der Anstieg mit 20% im Kanton Freiburg sowie an der PH BEJUNE mit 24%. Besonders gefragt ist die Ausbildung zur Lehrperson für die Primarstufe. Laut dem Artikel lässt sich die zunehmende Beliebtheit des Lehrberufs unter anderem mit attraktiven Löhnen und der guten Anerkennung der Diplome erklären. In einem Interview mit Le Courrier nennt der Rektor der PH des Kantons Waadt eine Art "Rückkehr" zu den Sozialwissenschaften als weiteren Grund für die wiedererwachte Lust auf Berufe, in denen mit Menschen gearbeitet wird.

FHNW: MAS in Data Science

Ab Herbst 2021 kann an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ein MAS in Data Science belegt werden. Vor drei Jahren startete auf diesem Spezialgebiet der Informatik ein CAS, dieser wurde Anfang 2021 zu einem DAS erweitert. Mit dem Ausbau zum MAS werde der grossen Nachfrage nach Fachpersonen nachgekommen. Der MAS Data Science ist unterteilt in ein Basisprofil für alle Absolvierenden und eine individuell gewählte Fachvertiefung.

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Massnahmen zur Förderung der Wiedereingliederung

Der Bundesrat hat im Mai 2019 ein Massnahmenpaket zur Förderung des inländischen Arbeitskräftepotenzials beschlossen. Im Rahmen des "Impulsprogramms 2020-2024 (Massnahme 5)" führen die Kantone eine Vielzahl von Projekten durch; einen Überblick bietet die im August 2021 aktualisierte Liste auf arbeit.swiss. Eine Durchsicht zeigt interessante Schnittstellen zur Berufsbildung und Berufsberatung. So führt seit 2021 die Berufsberatung im Kanton BL im Auftrag der RAV umfassende Standortbestimmungen und Laufbahnberatungen von Stellensuchenden durch, die auch die Erstellung eines Weiterbildungsplans umfassen. Bei dessen Umsetzung haben die Stellensuchenden die Möglichkeit, mehrere Schulungen neben- und nacheinander zu absolvieren und so ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen zu erweitern.

Handbuch Studienberatung

Das Grundlagenwerk "Handbuch Studienberatung" aus Deutschland richtet sich an Beratende, die Klientinnen und Klienten auf akademischen Bildungswegen – von der Studienwahl bis zur beruflichen Karriere – begleiten. Gegenstand der über 100 Beiträge sind wissenschaftliche Ergebnisse, aber auch praktische Beratungserfahrungen. Herausgegeben wird das Handbuch von der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen (GIBeT) und vom Deutschen Verband für Bildungs- und Berufsberatung (dvb). Die Veröffentlichung ist für den 6. September 2021 geplant.

Berufsmessen 2021 – online und vor Ort

Im Kanton Bern können Jugendliche dieses Jahr auf zwei Arten an der Berufsmesse BAM teilnehmen: Einerseits auf einer digitalen Plattform, wo unter anderem Zoom-Gespräche mit Lernenden und Chats mit Berufsbildenden vorgesehen sind, andererseits vor Ort. In anderen Kantonen wie Zürich, Luzern und St. Gallen sind die Berufsmessen im Herbst 2021 wieder ausschliesslich vor Ort geplant.

Podcast: Geschlechtsspezifische Berufs- und Studienwahl

Das Geschlecht bestimmt nach wie vor die Berufs- und Studienwahl mit. Im Podcast "Hier & morgen" der Universität Basel diskutiert Karin Salm mit der Basler Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Elena Makarova und mit Dr. Matthias Nettekoven, Leiter der Berufsbildung Roche Basel/Kaiseraugst, darüber, wie das Geschlecht und fortbestehende Rollenklischees die Berufs- und Studienwahl beeinflussen und ob beziehungsweise wie sich das verändern lässt.

BE/NW/SH/SZ/ZG: Umfragen bei den Schulaustretenden

Nach den Sommerferien treten im Kanton Bern 79% der Schüler/innen in die Sekundarstufe II ein, 18% besuchen ein Brückenangebot und 3% haben noch keine Anschlusslösung. Die gewählten Lösungen unterscheiden sich kaum von denen der Vorjahre, wie der Umfrage bei den Schulaustretenden zu entnehmen ist. Auch in anderen Kantonen zeigen sich keine oder kaum negative Effekte durch die Pandemie: So kam es in den Kantonen Zug und Schwyz sogar zu einer leichten Zunahme der Berufsausbildungen und zu einer Abnahme bei den Zwischenjahren. Im Kanton Nidwalden zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Kanton Schaffhausen hingegen verzeichnet dieses Jahr einen leicht höheren Anteil an Jugendlichen ohne Anschlusslösung. Mit verschiedenen Massnahmen haben die BIZ auf die erschwerte Lehrstellensuche durch Corona reagiert und begleiten Jugendliche bis in den Herbst auf der Suche nach einer Anschlusslösung.

Arbeitsmarkt

MEM-Industrie: Deutliche Verbesserung der Geschäftslage

Die Lage für das Gros der Unternehmen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) hat sich im ersten Halbjahr 2021 deutlich verbessert. Dies teilt Swissmem in einer Medienmitteilung mit. So stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahressemester um 24%, die Umsätze um 9% und die Exporte um 16%. Der sehr gute Bestellungseingang deute darauf hin, dass die Umsätze in der MEM-Industrie im zweiten Halbjahr das Vorkrisenniveau übertreffen werden, so Swissmem. Die wichtigsten Indikatoren weisen zudem auf eine weiterhin positive Entwicklung hin. Risiken bergen vor allem das unsichere Verhältnis zur EU sowie der weiterhin bestehende Handelskonflikt zwischen China und den USA.

FR/Jurabogen: Ein GAV für den Landschafts- und Gartenbau

Ab dem 1. September 2021 sind die Berufe im Bereich Garten- und Landschaftsbau in den Kantonen Freiburg, Neuenburg und Jura sowie im Berner Jura einem allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. Er ergänzt den nationalen GAV, der nur für Betriebe gilt, die dem Verband JardinSuisse angehören. Die Westschweizer Kantone Waadt, Genf und Wallis verfügen bereits über allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge. Der neue GAV für Freiburg und den Jurabogen betrifft rund 1050 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie 280 Betriebe. Neben dem Mindestlohn und den Arbeitszeiten regelt er, dass Arbeitgebende angesichts der saisonalen Schwankungen einen Jahresarbeitszeitkalender erstellen müssen. Der GAV gilt bis 2024.
Weitere Informationen: Artikel in der Tageszeitung La Liberté

Verschiedenes

Bericht zur Digitalisierung in der Bildung

Die fortschreitende Digitalisierung verändert in immer schnellerem Tempo das Lernen, Lehren und Leben an den Schulen. Mit dem Bericht "Digitalisierung in der Bildung" beleuchtet die EDK-Fachagentur educa erstmals und umfassend den Stand und die Auswirkungen der Digitalisierung im Bildungswesen der Schweiz, dies im Auftrag des SBFI und der EDK. Der Bericht stösst in vielen Bereichen aber auch an Grenzen, weil valide Informationen fehlen. So liessen der Datenbestand und die Literatur wenig Spielraum für eine umfassende, schultypenspezifische Analyse zum Einsatz digitaler Ressourcen und deren Erfolg.

BE: Interview mit Theo Ninck

Theo Ninck hat während fast 19 Jahren das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern geleitet, nun ist er in Pension gegangen. Er werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass Menschen ihr berufliches Potenzial entwickeln können, sagt er in einem Interview des Berufsbildungsbriefs des Kantons Bern. Als grösste aktuelle Herausforderung bezeichnet er "schnelle Berufsentwicklungsprozesse": Nur so sei garantiert, dass die Berufsleute am Ende ihrer Lehre fit für den Arbeitsmarkt sind. Zum Thema Fachmittelschulen (FMS) outet sich Theo Ninck als "Fan"; anfangs habe er zu den Skeptikern der FMS gehört, weil er eine Konkurrenz zur Berufsbildung befürchtet habe.

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Inserate

OKB-Symposium vom 10. Dezember 2021

Wann haben Sie Ihre letzte Weiterbildung gemacht? Mit beruflicher Ausrichtung oder privat? Warum? Das SBFI hält in seinem Projekt www.berufsbildung2030.ch fest, dass mit "good stories im Betrieb die Attraktivität der betrieblichen Bildung zu erhöhen" sei. Was heisst das konkret? Das Symposium vom 10.12.2021 geht allen diesen Fragestellungen nach. Hochkarätige Referenten aus dem SBFI und der Wirtschaft stehen Rede und Antwort. Melden Sie sich darum heute noch an unter www.berufsbildung-ost.ch.

Weiterbildung: Payroll Management edupool.ch

Für den Bereich "Payroll Management" hat edupool.ch eine zweistufige Weiterbildung entwickelt. In der ersten Phase werden solide Basiskompetenzen mit den Schwerpunkten Lohnabrechnungen, Lohnbuchhaltung und Lohnpolitik erarbeitet. Auf der anschliessenden Experten-Stufe wird dieses Wissen unter Einbezug des Sozialversicherungs- und Arbeitsrechts vertieft und mit Know-how im Internationalen Recht und in Informatik sowie mit komplexeren Themen rund um die Lohnadministration/Lohnbuchhaltung ergänzt.

Neues CAS-Programm "Coaching in der Arbeitsintegration"

Das CAS-Programm vermittelt Grundkompetenzen für die Gestaltung und Führung eines individuellen Beratungsprozesses im Handlungsfeld Arbeitsintegration. Roter Faden ist ein pragmatisches, wirkungsorientiertes Verständnis von Coaching. Die nächste Durchführung startet am 27. Oktober 2021 an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Weitere Informationen zum CAS-Programm.

Leitung: Dr. Robert Wegener