Newsletter vom 07.09.2016

Aktuelle Meldungen vom 07.09.2016

Berufliche Grundbildung

07.09.2016

Umsetzung des Rahmenlehrplans Allgemeinbildung RLP-ABU

Die Schweizerische Kommission für Entwicklung und Qualität der Allgemeinbildung (ABU-Kommission) prüft periodisch die Relevanz und Aktualität des RLP-ABU. Ausgehend vom ABU-Kommissionsbericht 2016 empfiehlt das SBFI den Verbundpartnern vier Massnahmen zur Umsetzung und Entwicklung eines verbesserten gemeinsamen Verständnisses. Eine Revision des RLP-ABU ist vorderhand nicht erforderlich. Die Empfehlungen sind im Dokument "Empfehlungen des SBFI zur Umsetzung des Rahmenlehrplans Allgemeinbildung (RLP-ABU)" zusammengefasst und sollen verbundpartnerschaftlich umgesetzt werden. Das Dokument ist auf der Website des SBFI aufgeschaltet.

07.09.2016

Änderungen des Lehrvertragsformulars und neu gestaltetes Programm

Das Formular, das für die Lehrverträge im Schuljahr 2017/2018 zum Einsatz kommt, wurde leicht modifiziert. Die Änderungen betreffen die Angaben zur lernenden Person und zur schulischen Bildung. Die Lehrverträge in den vier Landessprachen, das neu gestaltete Lehrvertragsprogramm sowie detaillierte Informationen sind auf der entsprechenden Subdomäne von berufsbildung.ch online zugänglich.

07.09.2016

Herbsttagung 2016 zum Thema Berufsbilder

Unter dem Titel "Berufsbilder – woher, wohin?" führt das SBFI am 15. November 2016 in Bern seine traditionelle Herbsttagung durch. Die Themen:
- Wie haben sich Berufsbilder verändert?
- Wie verändern sie sich zukünftig?
- Welche Faktoren beeinflussen die Berufsbilder?
- Wie wird auf die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen reagiert?

07.09.2016

EBA: Abschlüsse, Lehrvertragsauflösungen und Wiedereinstiege

Von den 5409 Personen, die 2012 eine berufliche Grundbildung mit EBA begonnen haben, schlossen fast drei Viertel ihre Ausbildung bis Ende 2014 erfolgreich ab. Die meisten (70,4%) haben dies ohne Lehrvertragsauflösung (LVA) gemacht. Bei knapp der Hälfte der Jugendlichen, bei denen es zu einer LVA kam, gelang ein Wiedereinstieg in eine andere zertifizierende Ausbildung. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie des BFS und des EHB hervor. Die Zahlen für die EFZ-Lehren werden erstmals Ende 2017 vorliegen.
Medienmitteilung

07.09.2016

Publikation "Lehrvertragsauflösung und Ausbildungserfolg"

Im Buch von Barbara E. Stalder und Evi Schmid wird gezeigt, wie viele Jugendliche innerhalb von zehn Jahren nach der Lehrvertragsauflösung wieder eine Sek.-II-Ausbildung aufnehmen und einen Berufsabschluss erwerben. Die Gründe für die Lehrvertragsauflösung werden aus der Perspektive der Lernenden und der Berufsbildner/innen analysiert. Es werden die Risiken und Chancen von Vertragsauflösungen für den nachfolgenden Ausbildungsweg aufgezeigt. Die empirischen Ergebnisse werden ergänzt mit Porträts betroffener Jugendlichen. Sie zeigen, wie vielfältig die Gründe für eine Lehrvertragsauflösung sind – und wie unterschiedlich die nachfolgenden Ausbildungswege.

07.09.2016

EHB: Migration und berufliche Integration

Das EHB wurde vom Staatssekretariat für Migration beauftragt, ein Pilotprogramm "Integrationsvorlehre und frühzeitige Sprachförderung" zu entwickeln. Das Pilotpgramm soll von 2018 bis 2021 dauern mit dem Ziel, die berufliche Integration anerkannter Flüchtlinge und provisorisch Aufgenommener zu verbessern und ihnen insbesondere eine Integrationsvorlehre anzubieten.

07.09.2016

Neuer Newsletter zur Berufsbildungsforschung

Die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung SGAB lanciert einen kostenlosen Newsletter in deutscher und französischer Sprache. Im Zentrum stehen Forschungen und Evaluationen aus der Berufsbildungsforschung und verwandten Gebieten. Mit der Dienstleistung reagiert die SGAB auf die beachtliche Zunahme an Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich der Berufsbildung und will eine Brücke zwischen Forschung und Praxis schlagen.

07.09.2016

Studie: Beschäftigungs- und Lohnperspektiven nach einer Berufslehre

Auf der Grundlage der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und des Schweizer Haushaltpanels analysieren die beiden Forscher der Universität Lausanne, Maïlys Korber und Daniel Oesch, die Beschäftigungs- und Lohnperspektiven, die die verschiedenen Ausbildungen im Lauf der Erwerbskarriere bieten. Die Bilanz der dualen Berufsbildung in Bezug auf die Beschäftigung ist ausgezeichnet. Weit weniger positiv fällt allerdings die Lohnentwicklung aus. Die Schweizer Arbeitgebenden entlöhnen die Inhaber/innen einer gymnasialen Maturität besser, sobald sie einige Jahre Erfahrung erworben haben. Diese Resultate sind in der Zeitschrift Social Change in Switzerland (Nr. 6) publiziert.

07.09.2016

Fünfte Tagung des Netzwerks Kleinstberufe

Die fast 50 Teilnehmer/innen aus Kleinst-OdA, Politik und Behörden haben sich am 1. September 2016 zu den Themen Höhere Berufsbildung und Zusammenarbeit mit den Berufsfachschulen ausgetauscht. Die OdA streben untereinander eine Kooperation bezüglich der Durchführung von Vorbereitungskursen auf die Höheren Fachprüfungen an. Am 2. Dezember 2016 organisiert das Netzwerk einen Kurs für Geschäftsstellen und Ausbildungsverantwortliche. Ziel ist, die Zusammenarbeit der Geschäftsstellen mit den institutionellen Partnern zu professionalisieren. Die Kleinstberufe stehen auch im Fokus der Zeitschrift PANORAMA 5/2016, welche am 20. Oktober 2016 erscheint.

07.09.2016

Suva-Kampagne für eine sichere Lehrzeit

In der Kampagne "Sichere Lehrzeit" nehmen die Berufsbildner/innen eine zentrale Stellung ein. Mit ihnen und den Lernenden will die Suva folgende Ziele erreichen:
- Thema im Berufsschulunterricht
- Systematische Einführung in die Sicherheitsregeln des Berufs und Betriebs
- Gefahren und sicherheitswidriges Verhalten erkennen
- Lernende sagen bei Gefahr und in unsicheren Situationen STOPP
Die Suva stellt Hintergrundinformationen und Arbeitsunterlagen zur Verfügung, z.B. das Video "Der Berufsbildner – Vertrauensperson und Schlüsselfigur".

07.09.2016

TI: Kurzer Abriss der Berufsbildung im Tessin

"Un dialogo immaginario ma non troppo", von Gianni Ghisla in der Edizione Casagrande und in Zusammenarbeit mit dem IUFFP (EHB der italienischen Schweiz) publiziert, illustriert die Geschichte der Tessiner Berufsbildung durch ihre Protagonisten: Luigi Brentani, kantonaler Berufsfachschulinspektor ab Inkrafttreten des ersten kantonalen Berufsbildungsgesetzes 1912 bis 1957, Francesco Bertola, der den Posten Brentanis 1958 übernahm und anschliessend Direktor der Abteilung Berufsbildung wurde sowie Vincenzo Nembrini, der 1984 das Amt von Bertola übernahm und bis 2007 Leiter der Abteilung Berufsbildung war. Ausser einem imaginären Dialog zwischen diesen Akteuren enthält die Publikation ein Interview mit Mauro Dell'Ambrogio sowie eine Synthese des Buchs "Die Berufsbildung in der Schweiz" von Emil Wettstein, Evi Schmid und Philipp Gonon.
Weitere Informationen (in Italienisch)

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

07.09.2016

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe der Prüfungsordnungen für die folgenden Prüfungen eingereicht: Berufsprüfung Wildhüter/in mit eidgenössischem Fachausweis; höhere Fachprüfung für Fashiondesigner/in mit eidgenössischem Diplom; höhere Fachprüfung für Polybau-Meister/in.
Bundesblatt vom 30. August 2016

07.09.2016

Aufhebung zweier Reglemente

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben entschieden, per 30. September 2016 das Reglement über die Berufsprüfung für Croupier mit eidgenössischem Fachausweis sowie über die Höhere Fachprüfung für Schneidermeister/in aufzuheben.
Bundesblatt vom 30. August 2016

07.09.2016

Evaluation des Rahmenlehrplans der Höheren Fachschulen für Wirtschaft

Im Rahmen einer jährlichen Erhebung bei Studierenden und Arbeitgebenden hat die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich geprüft, ob der Rahmenlehrplan (RLP) der Höheren Fachschulen für Wirtschaft ihren Anforderungen gerecht wird. Die Resultate bestätigen, dass der Studiengang in Betriebsökonomie ihre Bedürfnisse abdeckt. Die Evaluation kommt zum Schluss, dass der RLP insgesamt aktuell ist.

07.09.2016

Lernfestival 2016: Fokusthema Digital

Das Lernfestival 2016 befasst sich mit dem Thema Digital in der Weiterbildung. Es betrifft vor allem Personen mit wenig Erfahrung in diesem Bereich und wird im Rahmen mehrerer Anlässe behandelt. Die bildungspolitische Veranstaltung vom 14. September 2016 beleuchtet schwerpunktmässig die Frage, welche Auswirkungen die fortschreitende Digitalisierung auf die Weiterbildung haben wird. Am 16. und 17. September organisieren verschiedene Anbieter in der ganzen Schweiz lokale Lernfestivals. Die meisten dieser Veranstaltungen nehmen an Online-Aktionen teil, zum Beispiel am Lernfestival-Blog.

07.09.2016

Zeitschrift Education Permanente: Erwachsenenbildung als Beruf

Ist Erwachsenenbildung ein Beruf oder eine Profession? Um diese Frage dreht sich die Ausgabe 2016-3 von Education Permanente (Titel: "EB: Beruf – Profession – Métier FA"). Im Fokus des Hefts stehen die Menschen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind und einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, dass lebenslanges Lernen überhaupt erst möglich wird.

Mittelschulen und Hochschulen

07.09.2016

Übergangslösung für Erasmus+

Die Übergangslösung für Erasmus+ verzeichnete gemäss der ch Stiftung 2016 mehr eingereichte und bewilligte Projekte. Erstmals wurden über 10'000 Mobilitäten gefördert, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 12%. Am meisten zugelegt haben die Tertiärstufe, die ausserschulische Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung.
Der Bundesrat hat die Übergangslösung Erasmus+ bis Ende 2017 verlängert. Für die Umsetzung der nationalen und internationalen Austausch- und Mobilitätsförderung ist ab dem 1. Januar 2017 die Schweizerische Stiftung für die Förderung von Austausch und Mobilität (SFAM) zuständig.
Medienmitteilung der ch Stiftung
Medienmitteilung des Bundesrats

07.09.2016

BFS: Stipendien und Studiendarlehen 2015

Im Jahr 2015 haben die Kantone Beiträge von 334 Millionen Franken für die Bildung ausgerichtet. Diese Summe wurde fast vollständig in Form von Stipendien gewährt (95%). 44'382 Personen haben von einem Stipendium und 2347 von einem Studiendarlehen profitiert. Die aktualisierten Tabellen mit den Zahlen 2015 sind auf der Internetseite des BFS verfügbar.

Beratung

07.09.2016

Ausserberufliche Orientierungen erhöhen Laufbahn- und Lebenszufriedenheit

Wer bei der Karriereplanung Bereiche wie Familie, persönliche Interessen und gesellschaftliches Engagement berücksichtigt, erhöht seine Laufbahn- und Lebenszufriedenheit. Eine stärkere Familienorientierung hat den grössten Effekt auf die Lebenszufriedenheit und eine stärkere ausserberufliche Orientierung wirkt sich nicht negativ auf das Gehalt aus. Dies geht aus einer Studie von Hirschi, Herrmann, Nagy und Spurk hervor.

07.09.2016
07.09.2016

Laufbahn: Wie können Väter Beruf und Familie besser vereinbaren?

Im Rahmen der Studie "Familienfreundliche Organisationen und Vaterschaft" untersuchte eine Forschergruppe der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW die Möglichkeiten von Vätern, Beruf und Familie zu vereinbaren. In neun Unternehmen und Verwaltungen wurden Leitbilder und Massnahmen zur Familienfreundlichkeit untersucht, Führungskräfte und Väter interviewt und Mitarbeiter/innen zu ihren Erfahrungen befragt. Die Studie bildet die Basis für ein Handbuch, das unter anderem aufzeigt, wie familienfreundliche Massnahmen für Väter erfolgreich umgesetzt werden können.

07.09.2016

Warum Ärzte aus dem Beruf aussteigen

Gemäss einer Studie steigen in der Schweiz etwa 10 Prozent aller ausgebildeten Ärzte und Ärztinnen aus ihrem Beruf aus. Die Quote ist bei den Frauen nur leicht höher als bei den Männern. Gründe für den Ausstieg sind das hohe Pensum, die unregelmässigen Arbeitszeiten und die schwierige Vereinbarkeit des Berufs mit der Familie. Die Ärzteverbände FMH und VSAO, die die Studie in Auftrag gegeben haben, fordern eine Höchstarbeitszeit von 50 Stunden wöchentlich, mehr Teilzeitstellen, weniger Administration und mehr Zeit für Patienten.
Medienmitteilung

07.09.2016

FR: Internetplattform für Schnupperlehren

Das Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung und der Freiburgische Arbeitgeberverband haben gemeinsam eine neue Internetplattform entwickelt: FriStages. Dieses neue Angebot soll die Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen, die Schnupperlehren anbieten, und Jugendlichen, die das Berufsleben kennen lernen möchten, erleichtern. Die Internetplattform steht zudem den Berufsverbänden offen, die dort spezielle Veranstaltungen veröffentlichen können. FriStages hilft auch den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Orientierungsschulen, die Jugendlichen bei ihrer Suche nach einer Schnupperlehre zu unterstützen.
Medienmitteilung

07.09.2016

ZH: Ausstellung zum Zusammenwirken von Kunst und Beruf

Wie wirken Kunst und Beruf aufeinander ein? Die 11. Manifesta, die europäische Biennale für zeitgenössische Kunst, stellt die Verbindung her: 30 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt gingen in enger Zusammenarbeit mit Zürcher Berufstätigen aktuellen Arbeitsbedingungen nach. Die Thematik wurde vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich aufgenommen: Die Website "Finde deinen Manifesta-Beruf" wirkt als Kompass entlang der 22 Berufsfelder nach Zihlmann durch das Ausstellungsangebot. Die Manifesta dauert noch bis zum 18. September 2016.

07.09.2016

ZH: Videos zum Berufswahlprozess

Die Berufsberatung des Kantons Zürich hat zu fünf Berufswahlschritten Videos produziert und auf YouTube veröffentlicht: Infoveranstaltungen, Berufsbesichtigungen, Schnupperlehren, Einzelberatung und Infothek. In den Videos erzählen Jugendliche, wie die Schnupperlehre beim Berufswahlentscheid hilft, was sie in Infoveranstaltungen erfahren haben, was die Infothek bietet und wie die Einzelberatung sie unterstützt hat. Die Videos zeigen den Nutzen der Berufswahlschritte und der BIZ-Angebote auf.

Arbeitsmarkt

07.09.2016

Schutzklausel: Neue Perspektiven für die RAV

Die Kantonsregierungen wollen die Probleme mit der Zuwanderung auf der Ebene der Kantone und der Branchen lösen. Eine "Bottom-up-Schutzklausel" setzt auf den Inländervorrang, Kontingente sind nicht vorgesehen. Die Idee basiert auf einer Studie einer Gruppe um Michael Ambühl, ETH. Die Schutzklausel dürfte auf kantonaler Ebene ausgelöst werden, wenn die Zuwanderung stark über dem Durchschnitt der EU/Efta-Länder liegt. Massnahmen wären nur in jenen Kantonen erlaubt, in welchen Arbeitsplätze oder Löhne unter Druck geraten sind. Sie beinhaltet unter anderem eine Mitteilungspflicht über öffene Stellen via RAV mit einer Wartedauer von einer bis vier Wochen. Das Geschäft kommt in der Herbstsession in den Nationalrat.
Medienmitteilung der Konferenz der Kantonsregierungen

07.09.2016

Stellenangebot stark gestiegen, vor allem in der Ostschweiz

Gemäss dem Michael Page Swiss Job Index ist die Zahl der schweizweit ausgeschriebenen Stellen zwischen August 2015 und August 2016 um 18,4% gestiegen. Die Ostschweiz verzeichnete in diesem Zeitraum das höchste Wachstum (+33,1%), gefolgt von der Zentralschweiz (+21,7%). Auch die Genferseeregion verzeichnete einen Zuwachs von 14,5%. Das "Profil" mit dem grössten Wachstum sind die Chemiker mit einem Zuwachs von 12%.

07.09.2016

Neues Angebot: Training fürs Assessment

Ab Oktober 2016 bietet das Netzwerk Kadertraining ein Training zur Vorbereitung auf ein Assessment an. Dabei handelt es sich um ein one-to-one Training mit dem von Swiss Assessment zertifizierten Kompetenzenassessment. Das Setting und der Ablauf entsprechen gängigen Auswahl-Assessments. Das Training wurde entwickelt für Menschen, die ihren nächsten Karriereschritt planen, als Weiterbildung für HR-Fachpersonen und für Personen, die sich und ihre Kompetenzen prüfen wollen. Ein Training dauert neun Stunden und kostet 1840 Franken. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf sechs beschränkt.

Berufliche Integration

07.09.2016

Zeitschrift PANORAMA: Die unterschätzte Wirkung der Arbeitspädagogik

Arbeit bringt Struktur ins Leben von gefährdeten Personen, sorgt für Erfolgserlebnisse, stiftet Beziehungen und bildet weiter. Wie das Potenzial von Arbeit fruchtbar gemacht werden kann, darüber spricht der Arbeitsagoge Dario Togni-Wetzel in der Ausgabe 4/2016 der Fachzeitschrift PANORAMA. Eine seiner Thesen: Viele Leiter/innen und Mitarbeiter/innen von RAV- oder LAM-Stellen unterschätzen das Potenzial arbeitsagogischer Settings.

07.09.2016

Studie: Je jünger und besser ausgebildet, desto illoyaler

Passt ihm der Job nicht, hat der heiss begehrte Fachspezialist rasch einen neuen. Auch junge Arbeitnehmende sind weniger loyal als in früheren Zeiten. Ihnen ist die Frage, ob ihre Arbeit Sinn stiftet und zum Privatleben passt, wichtiger als die Karriere. Ältere und weniger gut ausgebildete Personen sind dagegen loyale Arbeitnehmer, wie eine  repräsentative Umfrage von Demoscope im Auftrag von Angestellte Schweiz zeigt. Geringer Verdienende (Bruttoverdienst bis 5000 Franken) sind loyaler gegenüber der Firma, bei der sie arbeiten, als die Arbeitnehmenden mit höheren Einkommen.