Newsletter vom 13.04.2016

Aktuelle Meldungen vom 13.04.2016

Berufliche Grundbildung

13.04.2016

Abbildung des Bildungssystems mit englischen Bezeichnungen

Aufgrund von Rückmeldungen von Akteurinnen und Akteuren im Berufsbildungsbereich hat das SBFI die Darstellung des schweizerischen Bildungssystems modifiziert. Das neue Schema stellt die Durchlässigkeit des Systems präziser und umfassend dar. Ausserdem wurden die englischen Titelbezeichnungen für die Abschlüsse der Berufsbildung angepasst. Diese Bezeichnungen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Partnern der Berufsbildung erarbeitet.

13.04.2016

Neuer Aushang der Berufsbildungskampagne des Bundes

Am 28. März 2016 ist der neue Plakataushang im Rahmen der Kampagne berufsbildungplus.ch gestartet. Die Plakate sind an knapp 5000 Stellen in allen Landsteilen sichtbar. Sie zeigen mit dem Slogan "Lerne…, werde…" und markanten Bildern auf, wie die Berufsbildung beste Aussichten auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn bietet. Die Kampagnensujets stehen in verschiedenen Formaten für die Integration in die Kommunikationsaktivitäten aller Akteure im Berufsbildungsbereich auf www.berufsbildungplus.ch zur Verfügung.

13.04.2016

Zweiter internationaler Berufsbildungskongress

Die zweite Ausgabe des internationalen Berufsbildungskongresses findet vom 20. bis 22. Juni 2016 in Winterthur statt. Motto: "Dank Kompetenzen zu Wohlstand – Erfolgselemente teilen". Mittelpunkt des Programms bildet der Austausch erfolgreicher Prinzipien unterschiedlicher Berufsbildungssysteme weltweit. Referieren werden Persönlichkeiten der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus dem In- und Ausland, darunter Bundespräsident Schneider-Ammann und Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität.
Informationen und Anmeldung: www.vpet-congress.ch

13.04.2016

Massnahmen zur Förderung des MINT-Bereichs

In seiner Antwort auf die Interpellation "Fehlende Ingenieure. Importieren oder ausbilden?" nennt der Bundesrat eine Anzahl von implementierten oder in Angriff genommenen Massnahmen, um den Mangel an MINT-Fachkräften (Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu beheben. Ein Teil dieser Massnahmen betrifft auch die Förderung der Berufsmaturität. Zur Klärung der Durchlässigkeit zwischen der höheren Berufsbildung und den Fachhochschulen hat Swissuniversities Zulassungsgrundsätze in Form von Best Practices erlassen.
Antwort des Bundesrats

13.04.2016

Metallbau: Revidierter Bildungsplan

Das SBFI hat den revidierten Bildungsplan Metallbauer/in EFZ erlassen. Die Anpassungen gelten für alle Lernenden, die ihre Ausbildung nach dem 1. Januar 2016 begonnen haben. Der Bildungsplan ist auf der Internetseite der Schweizerischen Metallunion aufgeschaltet.

13.04.2016

Die SFAM ersetzt die ch Stiftung

Die Schweizerische Stiftung für die Förderung von Austausch und Mobilität (SFAM) löst die ch Stiftung ab und wird neue Drehscheibe für die Vermittlung von Kontakten und Informationen rund um Austausch und Mobilität von Personen auf allen Bildungsstufen. Die Stiftung, die vom SBFI, dem Bundesamt für Kultur, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der EDK getragen wird, nimmt ihre Tätigkeit am 1. Januar 2017 auf. Diverse Kaderstellen (Direktor/in, Bereichsleiter/innen) sind ausgeschrieben.

13.04.2016

SKBF: Forschungsprojekte im Bereich Berufsbildung

Im Newsletter "Information Bildungsforschung 1/2016" der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF finden sich drei Projekte, welche die Berufsbildung oder die Weiterbildung thematisieren:
- Projekt "Lassen sich gute Lehrlinge dank Leistungslohn nach der Lehre im Ausbildungsbetrieb halten?"
- Projekt "Berufsbildung oder Allgemeinbildung? Soziale Ungleichheiten beim Übergang in die Sekundarstue II in der Deutschschweiz"
- Projekt "Kompetenzerwerb in der höheren Berufsbildung: Schule und Arbeitsplatz im Vergleich"

13.04.2016

EHB: Aktuelle Forschungsprojekte per April 2016

Am EHB laufen folgende Forschungsprojekte (Stand: 7. April 2016):
- Projekt "Vierte Kosten-Nutzen-Erhebung der betrieblichen Grundbildung aus der Sicht der Betriebe"
- Projekt "Länderstudie Schweiz: Entwicklung nationaler Ausbildungsstandards – Akteure, Verfahren und Gestaltung im europäischen Vergleich"
- Projekt "Situation von Lernenden und Bewältigung von Übergängen im niederschwelligen Ausbildungsbereich: Qualitative Vorstudie"
- Projekt "Berufsabschluss für Erwachsene: Bedürfnisse der Arbeitgebenden"
- Projekt "Beratung, Planung und Vorbereitung eines Monitoring- und Evaluationssystems für die Berufsbildung im Bauhauptgewerbe"
- Projekt "Evaluation des Pilotprojektes 'Gemeinsam zum Erfolg'. Mit Früherfassung, Lernförderung und Lernortkooperation Lehrabbrüche verhindern"

13.04.2016

BFS: Bildungsstand der Wohnbevölkerung in Städten

Von der ständigen Wohnbevölkerung ab 25 Jahren besitzen 1'188'181 der städtischen Bewohner/innen einen Abschluss auf der Sekundarstufe II (Total Schweiz: 2'726'367). Die führenden Städte sind: Zürich (105'849), Basel (47'891), Bern (39'185), Genf (35'725), Winterthur (33'159), Lausanne (29'629), Luzern (27'165) und St.Gallen (24'314). Die kumulierten Daten 2010-2014 sind Auszüge aus der Strukturerhebung der Eidgenössischen Volkszählung des BFS.

13.04.2016

Neuauflage von "Ich kenne meine Rechte"

Die Broschüre "Ich kenne meine Rechte" des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds führt die wichtigsten Rechte der Jugendlichen auf, vor allem für Lernende und junge Arbeitnehmer/innen, aber auch für Jugendliche, die keine Arbeit haben oder sich in einem Zwischenjahr befinden. Zusätzlich bietet die Broschüre zu vielen Themen aus dem (Berufs-)Alltag einführende Informationen und weiterführende Links. Die 17. deutsche Auflage wurde revidiert, insbesondere juristisch aktualisiert. Die Broschüre erscheint auch auf Französisch und neu auf Italienisch.
Bezugsquelle: shop.sdbb.ch

13.04.2016

OdA Hörsystemakustiker/innen EFZ mit neuer Website

Die OdA für die Hörsystemakustiker/innen EFZ ist Trägerin der beruflichen Grundbildung und Anlaufstelle für sämtliche Fragen in Zusammenhang mit der Ausbildung. Auf der neu geschaffenen Website www.vbha.ch sind sämtliche Informationen über den Beruf publiziert und können heruntergeladen werden. Träger des Vereins Bildung Hörsystemakustik VBHA sind der Verband Hörakustik Schweiz VHS und der Schweizerische Fachverband der Hörgeräteakustik AKUSTIKA.

13.04.2016

Kennzahlen des Westschweizer Bildungsraums

Das Institut für pädagogische Forschung und Dokumentation IRDP (Institut de recherche et de documentation pédagogique) hat das Dossier 2015 mit Informationen und Kennzahlen zum Westschweizer Bildungsraum herausgegeben. Darin sind die von den Kantonen erhobenen Daten zum Bildungssystem von der Volksschule bis zur höheren Berufsbildung zusammengestellt. Die Informationen zur Sekundarstufe II beinhalten unter anderem den Anteil der sofortigen Übergänge von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II, den Anteil der unter 20-jährigen Studierenden im ersten Jahr einer zertifizierenden Ausbildung sowie die Maturitätsquote nach Maturitätstyp (gymnasiale, Berufs-, Fachmaturität).

13.04.2016

BE: Erwachsene können Berufsausbildung nachholen

Mit "2. Chance auf eine 1. Ausbildung" erhalten 30 Personen, die älter als 25 Jahre sind, die Chance, einen Berufsabschluss nachzuholen. Die Teilnehmer/innen werden bei der Wahl ihres Berufszieles beraten und während der Ausbildung gecoacht. Je nach Situation werden sie durch die Stanley Thomas Johnson Stiftung auch finanziell unterstützt. Diese führt das Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem MBA und dem BIZ des Kantons Bern durch.
Medienmitteilung

13.04.2016

BE: Flüchtlingsintegration durch interinstitutionelle Zusammenarbeit

Unter den Flüchtlingen im Kanton Bern sind zahlreiche junge Menschen. Der Vorsteher des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes, Theo Ninck, bezeichnet die Situation als grosse Herausforderung im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit. Der Kanton verfüge bereits über Sprachkurse und Brückenangebote. Handlungsbedarf bestehe primär in drei Bereichen:
- Abklärung der Neigungen und Potenziale, damit die Flüchtlinge gezielt vermittelt werden können
- Begleitung der Unternehmen wie auch der Flüchtlinge bei der Integration in die Berufsbildung resp. Arbeitsstelle
- Motivieren von Unternehmen, Ausbildungsplätze oder Arbeitsstellen anzubieten
Berufsbildungbrief

13.04.2016

ZH: Matthias Escher gestorben

Matthias Escher leitete während zehn Jahren das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich, nachdem er schon seit 1987 als Abteilungsleiter Lehraufsicht und Prüfungswesen im damaligen Berufsbildungsamt tätig war. Auf nationaler Ebenen war er ab 1996 im Vorstand der Deutschschweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz DBK, deren Vizepräsident (1999-2003) und Präsident (2003 bis 2006) er war. Das Präsidium gab er auf, als er seinen vorzeitigen Ruhestand antrat. Matthias Escher war seit der Gründung im Vorstand der SBBK und er vertrat die kantonalen Berufsbildungsämter in zahlreichen nationalen Gremien, darunter der Ausschuss, der das SDBB aufbaute und später der Aufsichtsrat. Matthias Escher ist am 29. März 2016 71-jährig im Kantonsspital Winterthur gestorben.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.04.2016

Parlamentarische Vorstösse aus der Frühlingssession 2016

Während der Frühlingssession des Bundesparlaments im März 2016 wurden folgende Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
- Zugang zu Arbeit für Menschen mit Flüchtlingsstatus und mit einer vorläufigen Aufenthaltsbewilligung durch die Validierung der Berufserfahrung fördern (Interpellation 16.3091)
- Digitalisierung und informatische Bildung. Gemeinsame Weiterentwicklung des digitalen Bildungsraumes (Motion 16.3184)
- Schaffung einer eidgenössischen Akkreditierung von höheren Fachschulen (Postulat 16.3178)
- Keine Bundessubventionen mehr für höhere Berufsschulen? (Interpellation 16.3204)
- Subjektfinanzierung höhere Berufsbildung wirft Fragen auf (Interpellation 16.3072)
- Kein Aufbau von unnötigen Parallelstrukturen (Anfrage 16.1005)

13.04.2016

Prüfungsordnung: Aufhebung

Die zuständige Organisation der Arbeitswelt hat entschieden, die Prüfungsordnung über die Berufsprüfung für Wärmefachmann/Wärmefachfrau per 31. Mai 2016 aufzuheben.
Bundesblatt vom 29. März 2016

13.04.2016
13.04.2016

SVEB: Neuer Direktor gewählt

Bernhard Grämiger, der seit 12 Jahren im SVEB arbeitet, ab 2012 als Vizedirektor, wurde per September 2016 als Direktor des Verbandes für Weiterbildung gewählt. Zu seinen bisherigen inhaltlichen Schwerpunkten gehören die Sensibilisierung für lebenslanges Lernen, die Förderung von wenig Qualifizierten, die betriebliche Weiterbildung und die Grundkompetenzen. Der aktuelle Stelleninhaber André Schläfli geht nach 25 Jahren in Pension, wird aber noch im Bereich Strategie und Strukturen beim SVEB aktiv sein.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

13.04.2016

EDK: Beschlüsse zur gymnasialen Maturität

Die EDK ergänzt den Rahmenlehrplan für Maturitätsschulen mit einer Beschreibung des Könnens und Wissens in Erstsprache und Mathematik. Sie empfiehlt eine Verstärkung der Studien- und Laufbahnberatung an den Gymnasien: Kantone sollen Rahmenvorgaben zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Studienwahl an ihren Gymnasien entwickeln. Die EDK empfiehlt auch die Mitwirkung der Hochschulen z.B. durch die Einrichtung von Expertentools. Sie verzichtet auf eine nationale Maturitätsquote, wird aber zusammen mit dem Bund eine neue gesamtschweizerische Evaluation der gymnasialen Maturität durchführen.
Medienmitteilung

13.04.2016

EDK: Zulassung zur Ergänzungsprüfung mit einem Fachmaturitätszeugnis

Das Bestehen der Ergänzungsprüfung (Passerellen-Prüfung) ermöglicht Inhaber/innen einer Berufsmaturität den Zugang zur Universität. Die EDK plant, diese Möglichkeit auch Inhaber/innen einer Fachmaturität zu gewähren. Sie hat die Anhörung zur Änderung der Gesetzestexte und der Erweiterung der Zulassungsbedingungen eröffnet. Vernehmlassungsfrist: 18. Mai 2016.

13.04.2016

Positive Perspektiven für Hochschulabsolventen

Laut der Studie "Staufenbiel JobTrends Schweiz 2016" erwarten fast die Hälfte der befragten Unternehmen, dass ihr Bedarf an Hochschulabsolventinnen und -absolventen in den nächsten fünf Jahren ansteigen wird. Besonders gefragt sind Absolvierende der Wirtschaftswissenschaften, ihre Aussichten sind noch besser als diejenigen von Informatikern oder Ingenieurinnen. Ein Special der erstmals für die Schweiz erstellten Studie konzentriert sich auf das Thema "Praktikum".

13.04.2016

BFS: Studienintensität und studentische Mobilität

Eine neue Publikation des BFS untersucht die Studienintensität und die studentische Mobilität der Studierenden an universitären und pädagogischen Hochschulen der Schweiz: Im Studienjahr 2013/2014 haben 3,5% der Studierenden eine Veranstaltung an einer Schweizer Gasthochschule besucht. Die mobilsten Studierenden sind 25- bis 29-jährig und studieren auf der Masterstufe. Die Studienintensität liegt bei 81%, sie ist im Bachelor höher als auf der Masterstufe. Ältere Studierende studieren eher Teilzeit als jüngere, unabhängig von Studienstufe und Hochschultyp. Die höchste Studienintensität wurde in den Fachbereichsgruppen Medizin und Pharmazie sowie Logopädie gemessen.

13.04.2016

BFS: Statistik der Studierenden an Schweizer Hochschulen

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der immatrikulierten Studierenden im Herbstsemester 2015/2016 an den FH um 3,6%, an den PH um 3,2% und an den Universitäten um 1,4% gestiegen. 61% der Studierenden besuchen eine universitäre Hochschule, 31% eine FH und 8% eine PH. Die detaillierten Angaben sind auf der Internetseite des BFS aufgeschaltet.

13.04.2016

FHNW: Praxisintegriertes Bachelorstudium in Informatik

Interessieren sich Maturanden und Maturandinnen für ein Informatikstudium an einer Fachhochschule, werden sie heiss umworben. Neben der FFHS, der ZHAW und der HSO bietet ab Herbstsemester 2016 neu auch die FHNW ein praxisintegriertes Studium in Informatik an. Zulassungsvoraussetzung sind die gymnasiale Matura und ein Praktikumsvertrag mit einem Unternehmen während des gesamten Studiums. Der Praxisanteil beträgt 40%. Die FHNW unterstützt bei der Stellensuche.

13.04.2016

Bachelor Sport Magglingen: Neue Ausrichtung

Die Lehrbefähigung für Sportunterricht an öffentlichen Schulen kann nur noch an Universitäten und pädagogischen Hochschulen erworben werden. Der Bachelorstudiengang an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen konzentriert sich deshalb zukünftig auf Sportdidaktik und Sportmanagement. Der Anteil an sportpraktischer Ausbildung bleibt hoch. Der Bereich Sportdidaktik vermittelt Kompetenzen, die es ermöglichen, Trainingsangebote zu planen, zu organisieren und Trainingsprozesse zu begleiten. Sportmanagement fördert Kompetenzen zur Konzipierung und Umsetzung von Sportangeboten oder Sportanlässen.
Medienmitteilung

13.04.2016

GE: Die Universität lanciert elektronische Prüfungen

Die Universität Genf führt ein Pilotprojekt durch, um schriftliche Prüfungen durch online-Prüfungen zu ersetzen. Seit 2013 hat sie Pilotprüfungen mit 2000 Studierenden durchgeführt. Die Umsetzung dieser Evaluationsart erfordert technische, juristische und pädagogische Anpassungen. Zurzeit führt nur die Medizin webbasierte Prüfungen durch. Für das Jahr 2016 sieht das Projekt ein Dutzend online-Prüfungen vor, Pharmazie und Übersetzung einschliessend.

Beratung

13.04.2016

Redesign berufsberatung.ch: Der Countdown läuft

Anfang Mai soll die Beta-Version der neuen Site für Fachleute der BSLB starten. An zwei Train-the-Trainer-Veranstaltungen des SDBB können sich Verantwortliche der Kantone in die Besonderheiten der neuen Website vertiefen. Sie werden danach in ihren Kantonen die Site präsentieren und Fragen dazu beantworten. Eine erste Version für Smartphones steht innert Kürze bereit. Einige Funktionalitäten wurden auf 2017 zurückgestellt: Das Lena-Suchabonnement, eDoc, Interessenskompass und der Studien-Interessen-Check SIC. Fachleute der BSLB werden sich bis dahin auf der jetzigen Site einloggen können und dort sämtliche Daten von eDoc aktualisiert zur Verfügung haben.
Detailinformationen

13.04.2016

Tipps für Bewerbungsgespräche per Skype

Viking hat eine kleine Soforthilfe für Bewerbungsgespräche über Skype zusammengestellt: Die Infografik gibt Tipps, worauf es beim Videointerview ankommt. Vertiefende Informationen zu Körperhaltung, Technik oder Beleuchtung während dem Gespräch finden sich im Viking Blog.

13.04.2016

Rahmenkonzepte Studienwahl

Die EDK-Projekte zur gymnasialen Maturität führten dazu, dass in mehreren Kantonen Rahmenkonzepte zur Studienwahlvorbereitung ausgearbeitet wurden. Diese sollen langfristig den Übergang Gymnasium - Hochschulstudium verbessern. Einen Überblick über die erstellten Konzepte findet sich auf der Website der Vereinigung der Fachleute für Beratung und Information im Mittel- und Hochschulbereich AGAB. Das Konzept der Zentralschweizer Studienberatungsstellen enthält beispielsweise auch Studienwahlfahrpläne und Module für Lehrpersonen.

13.04.2016

Berufsfotos 2016 von Gubler und Gerosa

38 neue Fotos aus der Arbeitswelt ergänzen die Serie der Berufsfotos von Gubler und Gerosa (www.berufsfotos.ch). Die aktualisierte Serie umfasst total 134 Fotos. Sie ist Arbeitsmittel in der Berufswahl und dient der Berufsberatung als Basismaterial für den Foto-Interessentest (F-I-T). Jedes Bild ist mit einer Legende zur Berufsbezeichnung in Deutsch, Französisch und Italienisch versehen. Die komplette Berufsfoto-Serie sowie die neue Ersatzserie sind im SDBB-Shop erhältlich.

13.04.2016

Fachverband profunda-suisse: Wechsel im Präsidium

Der Verband der Fachleute für Laufbahnentwicklung profunda-suisse hat eine neue Präsidentin: Isabelle Zuppiger Ritter. Sie folgt auf Andrea Egli, welche den Verband seit seiner Gründung geführt hatte. Die neue Präsidentin sprach sich an der Generalversammlung für die fachliche Weiterentwicklung und für einen starken Service public aus. Ausserdem will der Verband vermehrt in aktuelle Diskussionen eingreifen.
Medienmitteilung

13.04.2016

Österreich: Wirkungsmessung von Bildungs- und Berufsberatung

Erreiche ich mit dem, was ich tue, was ich beabsichtigt habe? Die Frage zur Wirksamkeit von Bildungs- und Berufsberatung stellt sich in politischen Diskursen ebenso wie im Berufsalltag beratender Personen. Eine Publikation der Praxishandbücher des österreichischen Forschungsnetzwerks AMS beschreibt verschiedene Studien zur Wirkungsmessung. Sie führt theoretische Grundlagen der Wirkungsmessung sowie Methoden und Grenzen der Zugänge vor und steht als Download zur Verfügung.

Arbeitsmarkt

13.04.2016

Die Website des SECO ist jetzt mobiletauglich

Am 23. März 2016 ist die neue SECO-Website online gegangen. Sie wurde inhaltlich, strukturell und technisch erneuert. Der Webauftritt ist auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones besser lesbar. Die Seitenstruktur legt den Fokus in der Hauptnavigation auf die SECO-Schwerpunktthemen Wirtschaftspolitik, Arbeit, Aussenwirtschaft und Standortförderung. Durch die Migration der Website müssen externe Links, die auf die SECO-Website verweisen, angepasst werden.

13.04.2016

Lohnbuch mit über 9400 Berufs- und Branchenlöhnen

Das Lohnbuch 2016 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich gibt einen Überblick zu orts-, berufs- und branchenüblichen Löhnen sowie Mindestlöhnen in der Schweiz. Es erwähnt mehr als 9400 in der Schweiz gültige Branchen-, Berufs- und Mindestlöhne. Die Lohnangaben stammen aus Gesamtarbeitsverträgen sowie aus Empfehlungen und Statistiken schweizerischer Berufs- und Arbeitgeberverbände. Korrelationstabellen erlauben für die verschiedenen Branchen eine Anpassung an Ortsüblichkeiten der Grossregionen. Die überarbeitete Ausgabe ist auch in elektronischer Form, als Web-Applikation für den PC, Android-Tablets und iPads erhältlich. Das Buch kostet 65 Franken.

13.04.2016

Statistik: 627'000 mehr Beschäftigte als bisher angenommen

Seit Kurzem hat die Schweiz eine revidierte Beschäftigungsstatistik (BESTA). Die neuen Daten beruhen teilweise auf einer Verknüpfung von Registerdaten aus der AHV-Statistik und dem Betriebs- und Unternehmensregister des BFS. Die erste Erhebung mit dem BESTA zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten in der Schweiz deutlich höher ist als bisher angenommen. Lag die saisonbereinigte Zahl der Beschäftigten gemäss alter Statistik Anfang 2015 bei 4,23 Millionen, so liegt sie in der neuen Statistik bei 4,86 Millionen – ein Unterschied von 627'000 Beschäftigten. Die Erhebung klärt auch die bisher unklaren Differenzen zwischen Haushaltsbefragung des BFS und Unternehmenserhebungen.

Berufliche Integration

13.04.2016

Alternativen zur IV-Rente für psychisch kranke junge Menschen

Um eine frühe Invalidisierung bei jungen Menschen vermehrt zu vermeiden, gibt es durchaus Möglichkeiten. Dies ergibt eine Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), die den Werdegang von jungen psychisch Kranken zwischen 18 und 29 Jahren analysiert. Sie empfiehlt, die Früherkennung zu fördern und den Einsatz von beruflichen Massnahmen zu verstärken, damit die jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung abschliessen können. Die Empfehlungen der Studie decken sich laut BSV zu einem grossen Teil mit den Zielen der Weiterentwicklung der IV.

13.04.2016

Vorläufig Aufgenommene – fatale Bezeichnung

Laut KOF-Arbeitsmarktexperte Michael Siegenthaler handelt es sich bei der vorläufigen Aufnahme um einen irreführenden Begriff, denn 90% dieser Personen bleiben erfahrungsgemäss längerfristig in der Schweiz. Zugleich sorgt der unklare Status aber dafür, dass Unternehmen vorläufig Aufgenommene nur mit grosser Zurückhaltung anstellen. Laut einem Statement von Siegenthaler auf "Ökonomenstimme" gäbe es relativ einfache Massnahmen, um die Erwerbsbeteiligung von Flüchtlingen zu erhöhen. Dazu zähle die Berücksichtigung ihrer sprachlichen oder beruflichen Kompetenzen bei der Zuteilung an die jeweiligen Kantone.

13.04.2016

Arbeitsintegration Schweiz: Jahresbericht 2015

Arbeitsintegration Schweiz hat den Jahresbericht 2015 publiziert. Während dieses Jahres hat der Fachverband insbesondere das Konkurrenzverbot, die Bildung von Reserven und öffentliche Ausschreibungen von AMM-Angeboten erörtert. Die berufliche Integration von Flüchtlingen bildet ebenfalls ein wichtiges Thema. Ausserdem hat Arbeitsintegration Schweiz mit dem Staatssekretariat für Migration einen Leistungsvertrag über zwei Jahre abgeschlossen. Der Verband zählt zurzeit 185 Mitglieder.

13.04.2016

BFS: Zehn Jahre Sozialhilfestatistik

Im Jahr 2014 zählte die Schweizer Sozialhilfe 10% mehr Empfänger als 2005. In diesem Zeitraum blieb die Sozialhilfequote von 3,2% unter Einbezug des Bevölkerungswachstums gleich. Das BFS zeigt in seiner Publikation "10 Jahre Schweizer Sozialhilfestatistik" auch die Entwicklungen auf. Die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist vor allem für über 55-Jährige und Personen ohne nachobligatorische Ausbildung gestiegen. Das BFS stellt zudem fest, dass die Sozialhilfequote in städtischen Gebieten höher ist, jedoch etwas geringer in Städten ab 100'000 Einwohnern (2005: 6,3%, 2014 5,9%).
Medienmitteilung

13.04.2016

NE: Grosser Rat genehmigt neue Strategie zur beruflichen Integration

Am 21. März 2016 hat der Neuenburger Grosse Rat die Revision des kantonalen Arbeitsgesetzes bezüglich der neuen Strategie zur beruflichen Integration einstimmig genehmigt. Die vom Staatsrat vorgeschlagene Strategie bezweckt die Förderung der Eingliederung der Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt. Die Zeitschrift PANORAMA wird dazu in der Ausgabe 2/2016 (erscheint am 21. April) ein Interview mit Staatsrat Jean-Nathanaël Karakash veröffentlichen.
Bericht des Staatsrats

13.04.2016

Deutschland: Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge"

Anfang März wurde in Deutschland das bundesweite Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" gegründet. Ziel ist es, das Engagement der Betriebe, insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen. Das Netzwerk bietet Unternehmen Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. 340 Unternehmen gehören zu den Gründern. Eine weitere Plattform zum Austausch von guten Ideen rund um das Thema "Asyl und Integration" bietet zudem der Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur für Arbeit.