Newsletter vom 23.03.2016

Aktuelle Meldungen vom 23.03.2016

Berufliche Grundbildung

23.03.2016

Teilrevision der BMV / Leitfaden zur Anerkennung der Fremdsprachendiplome

Der Bund eröffnete am 15. März 2016 die Anhörung zur Änderung von Artikel 23 der Berufsmaturitätsverordnung BMV "Anerkannte Fremdsprachendiplome". Ergebnisse aus Diplomprüfungen sollen in die Abschlussprüfung einbezogen werden, unabhängig davon, ob das Fremdsprachendiplom auf dem zu erreichenden Anforderungsniveau erteilt worden ist oder nicht. Gleichzeit geht der Leitfaden für die Anerkennung von Fremdsprachendiplomen und die Umrechnung von erzielten Leistungen an Diplomprüfungen für Kauffrauen/Kaufmänner EFZ in die Anhörung.

23.03.2016

Musikinstrumentenbauer/in: Mehrsprachigkeit im Beruf

Mit einer Schlussevaluation wurde das Projekt "Mehrsprachigkeit im Beruf" abgeschlossen. Seit 2008 werden der Berufskundeunterricht und die üK für alle Lernenden in fünf Fachrichtungen des Musikinstrumentenbaus im Kanton Thurgau für die ganze Schweiz angeboten. In den Blockkursen unterrichten die Berufsbildner/innen je nach Möglichkeit zweisprachig mit mehrsprachigen didaktischen Hilfsmitteln. Es wurden Lern- und Sprachateliers sowie ein Lernendenaustausch entwickelt. Die Erkenntnisse werden an der Tagung des Netzwerks Kleinstberufe am 3. September 2016 präsentiert und ein mögliches Nachfolgeprojekt wird vorgestellt.
Eckwerte für ein Modell
Evaluationsbericht

23.03.2016

Geigenbau: Anhörung

Das SBFI unterbreitet die Entwürfe der Verordnung über die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans für Geigenbauer/in EFZ zur Stellungnahme. Frist: 15. Juni 2016.

23.03.2016

Bogenmacher-Gewerbe: Aufhebung der Reglemente

Das SBFI hat die Anhörung zur Aufhebung der Reglemente über die Lehrlingsausbildung und die Mindestanforderungen der Lehrabschlussprüfung im Bogenmacher-Gewerbe von 1961 eröffnet. Frist: 15. Mai 2016. Der Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher hat beschlossen, den Beruf Bogenmacher/in nicht zu reformieren, da seit einigen Jahren keine Lernenden mehr ausgebildet werden.

23.03.2016

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im März 2016

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 3/2016

23.03.2016

PHZH: Laufende und kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte

Die Abteilung Berufsbildung/Sekundarstufe II der Pädagogischen Hochschule Zürich hat eine Liste mit aktuellen Forschungsprojekten veröffentlicht, unter anderem zu folgenden Themengebieten:
- Unterrichtsforschung/Unterrichtsentwicklung (4 Projekte)
- Forschung/Expertise (3)
- Qualitätsmanagement (1)
- Berufsbildung für Erwachsene (3)
- Internationale Berufsbildungszusammenarbeit (3)

23.03.2016
23.03.2016

Swissmem: Die Kulturen von Sport und Berufsbildung

Der Journée Swissmem 2016 widmete sich der "Philosophie des Sports im Spiegel der Berufsbildung". In Magglingen fanden über 170 Teilnehmende Parallelen zwischen den beiden Welten und Inspiration für den Berufsalltag. In vier Ateliers wurden der Selektionsprozess bei der Anstellung von Lernenden, der Nutzen von Berufsmeisterschaften, die Begleitung von Lernenden mit Schwierigkeiten und die Frage behandelt, wieso in der Industrie Frauen untervertreten sind.
Tagungsunterlagen

23.03.2016

BE: Case Management evaluiert

Dem Case Management Berufsbildung CMBB des Kantons Bern wird in einer Evaluation positiv attestiert, dass eine Fachstelle die Fäden zusammenhält und dass die Begleitung Jugendlicher, deren Ausbildungsabschluss gefährdet ist, effizienter, übersichtlicher und nachhaltiger geworden ist. Das interinstitutionelle Netzwerk wird als Ressource wahrgenommen. Kritisch wird die Fallbelas­tung beurteilt. Damit verbunden sind Wartezeiten, strengere Aufnahmekriterien und ver­frühte Abschlüsse. 2016 steht der Kanton Bern vor dem Entscheid, das CMBB definitiv zu verankern.
Bericht in Soziale Sicherheit Nr. 1/16
Auf dem Schweizerischen Dokumentenserver Bildung edudoc.ch findet sich eine Übersicht mit Dokumenten über die kantonalen Case Management-Projekte und Evaluationen.

23.03.2016

Deutschland: Beruf und Beruflichkeit auf bwp@

Die Ausgabe 29 von "bwp@" zum Thema Beruf ist auf 27 Beiträge erweitert worden. Thema ist die als "never ending story" bezeichnete Debatte von Beruf und Beruflichkeit. bwp@ ist das Online-Fachjournal für alle an der Berufs- und Wirtschaftspädagogik Interessierten, die schnell auf "reviewte" Inhalte und Diskussionen der "Scientific Community" kostenlos zugreifen wollen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

23.03.2016

BFI-Botschaft für 2017-2020: Reaktionen

Gemäss Erziehungsdirektorenkonferenz geht die in der BFI-Botschaft vorgesehene Stärkung der höheren Berufsbildung zulasten anderer Bereiche, auch der beruflichen Grundbildung. Die Kantone fordern deshalb eine Anpassung der im Berufsbildungsgesetz festgeschriebenen Finanzierungsgrundsätze für die Berufsbildung. Dieser Beurteilung schliesst sich der Schweiz. Gewerbeverband an, ebenso der Schweiz. Gewerkschaftsbund. Der Fachkräftemangel werde sich in einigen Branchen noch zuspitzen. Folglich müsse vermehrt in die Ausbildung qualifizierten Personals investiert werden.
EDK "Kantone warnen vor Sparmassnahmen in der Berufsbildung"
Schweiz. Gewerbezeitung "Ganze Bildung kommt zu kurz"
SGB "Bundesrat im Rückwärtsgang, wo doch mehr Tempo verlangt wäre"

23.03.2016

Prüfungsordnung: Aufhebung

Die zuständige Organisation der Arbeitswelt hat entschieden, die Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Diplomierter Innendekorations-Näher/Diplomierte Innendekorations-Näherin per 31. Mai 2016 aufzuheben.
Bundesblatt vom 22. März 2016

23.03.2016

GR: Fragen zur internationalen Standardklassifikation ISCED

Gemäss SBFI soll als Folge von "ISCED 2011" auf internationaler Ebene im Bereich der Tertiärstufe nicht mehr zwischen höherer Berufsbildung und Hochschulbildung unterschieden werden. Dabei geht es um die statistische Klassifikation. SBFI und BFS unterscheiden bei der Titelzuordnung aber weiterhin zwischen höherer Berufsbildung und Hochschulbildung. Das Amt für Höhere Bildung Graubünden hat nachgefragt und und vom SBFI Antwort erhalten.
Bildung und Weiterbildung, Seite 24, Beilage Südostschweiz

Mittelschulen und Hochschulen

23.03.2016

ETH-Rat: Auf die BFI-Botschaft 2017-2020 folgen Sparmassnahmen

Der ETH-Rat erörtert die Finanzmittel für das Jahr 2017. Er wies einen erhöhten strategischen Mittelbedarf von jährlich 3,5% aus, der Bundesrat sieht in der BFI-Botschaft eine Erhöhung von 1,5% vor. Der ETH-Rat wird sich für Korrekturen einsetzen, beschliesst aber Sparmassnahmen im Personalbereich, in Bau- und Sanierungsvorhaben, Lehr- und Forschungsaktivitäten und eine Erhöhung der Studiengebühren per Herbst 2018.
Medienmitteilung

23.03.2016

Neue Internetseite zur Förderung der Geisteswissenschaften

Die Geisteswissenschaften tragen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und zur Stärkung der Wirtschaft bei: Das will die Schweizerische Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) mit ihrer neuen geschaffenen Internetseite aufzeigen. In 18 Fragen und Antworten informiert die Website abouthumanities.sagw.ch über Berufsgruppen, konkrete Tätigkeiten der Geisteswissenschaftler/innen und ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt. Sie hebt die tiefe Erwerbslosenquote dieser Generalisten hervor. Die SAGW reagiert damit auf die Kritiken gegen die Geisteswissenschaften, in welchen diese als unnötig abgetan werden.

23.03.2016

Frauenanteil in der Forschung unter dem europäischen Durchschnitt

In der Schweiz sind Frauen in der öffentlichen und privaten Forschung in der Minderheit. Nur 18% der Hochschulen werden von Frauen geführt. Mit einem Frauenanteil von 43% der Promovierten im Jahr 2012 lag die Schweiz europaweit auf dem letzten Rang. Je höher die Stufe auf der akademischen Karriereleiter, desto tiefer der Frauenanteil: 2013 lag er bei den wissenschaftlichen Mitarbeitenden bei 38%, bei den leitenden Forschenden betrug er 19%. Die Daten des BFS im Bericht der Europäischen Kommission "She Figures 2015" weisen auf eine langsame Verbesserung der Situation hin.

23.03.2016

FHNW: Berufsperspektiven nach dem Psychologiestudium

Bachelor- und Masterabsolvierende der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW finden nach dem Studium ihre Stellen meist in den Berufsfeldern der Arbeitspsychologie (z.B. Sicherheitsmanagement), der Personal- und Organisationspsychologie (z.B. HR, Qualitätssicherung) und im Gesundheitsmanagement. Jeder vierte Master-Absolvierende der FHNW arbeitet und forscht nach Studienabschluss an einer Hochschule. Die Pilotstudie der FHNW erklärt Zusammenhänge zwischen vorgängigen Berufserfahrungen, dem Abschlussniveau und dem Berufseinstieg.

23.03.2016

BE: Neuer MAS Dance / Performing Arts an der Uni

Eine Neuausrichtung nach der Bühnenkarriere für Tänzer oder eine Professionalisierung für Sport- und Bewegungswissenschaftlerinnen, Lehrpersonen und Theaterschaffende: Der MAS in Dance / Performing Arts bietet vielen Zielgruppen eine Vertiefung in tänzerischer und künstlerischer Praxis, Theorie-Diskursen und Vermittlungsformaten. Er setzt sich aus den drei CAS Kulturmanagement, Vermittlung und Performative Künste zusammen. Der CAS Kulturmanagement wird extern absolviert.

23.03.2016

BE/JU/NE: Verkürzter Studiengang für Mathematiklehrpersonen

Die Universität Neuenburg und die HEP-BEJUNE haben zur Errichtung einer Fachrichtung "enseignement" (Unterrichtswesen) im Master in Mathematik ein Übereinkommen unterzeichnet. Der verkürzte Studiengang sieht die Integration der Didaktik in das Universitätsstudium vor. Damit wird die Gesamtausbildung (Master in Mathematik und pädagogische Ausbildung) von vier auf drei Jahre verkürzt. Die Lösung soll den Mangel an Lehrpersonen in diesem Fach bekämpfen.

23.03.2016

LU: Neue Vertiefungsrichtungen in Animation und Short Motion an der FH

Die Hochschule Luzern bietet im Master of Arts in Film zwei neue Vertiefungsrichtungen an, Animation und Short Motion. In der Vertiefung Animation können sich die Studierenden als Regisseure weiterentwickeln und Projekte in 2D, 3D oder im Puppentrick umsetzen. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelor in Animation oder äquivalente Kenntnisse. In der Vertiefung Short Motion konzentrieren sich die Studierenden auf das bewegte Bild: Die Entwicklung von visuellem Erzählen in Kurzformaten, auf Geschichten, Dramaturgie, technische Möglichkeiten. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossener Bachelor in einem gestalterischen Studiengang und Erfahrung mit Bewegtbild.

Beratung

23.03.2016

Interview: Entscheiden ist Gefühl und Kalkül

In komplexen Entscheidungssituationen hilft die Intuition weiter. "Sie ist so etwas wie die Intelligenz des Unbewussten" sagt Gerd Gigerenzer, Entscheidungsforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin in einem Interview in Campus Zeit. Besonders gut funktioniere die Intuition, wenn man viel Erfahrung in diesem Bereich mitbringe, durch Praktika oder Masterarbeit. Aber ohne genaue Recherche über die Unternehmenswebsiten, Bewertungsportale wie kununu.com, Karrieremessen und Gespräche könne auch das Bauchgefühl in die Irre führen.

23.03.2016

Logopädie: Neue Herausforderungen im Berufsalltag

Arbeiten mit null- bis vierjährigen Kindern, Prävention und Zusammenarbeit mit Dolmetscherinnen und allen Fachleuten im Schulbetrieb: Das Interview in der Solothurner Zeitung mit der Co-Präsidentin des Logopädinnenverbands Kanton Solothurn Susanne Allemann zeigt die zentralen neuen Aufgaben im Berufsalltag von Logopädinnen auf.

23.03.2016

JU: Neue Dienstleistung als Bindeglied zwischen Jugendlichen und Lehrbetrieben

Der Kanton Jura schlägt den Lehrbetrieben eine neue Dienstleistung innerhalb des Berufsbildungsamts (Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire) vor: PROentreprises. Sie soll die Begegnung zwischen Lehrbetrieben, die Schwierigkeiten bei der Anstellung von Lernenden haben, und Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen, erleichtern. Der Lehrbetrieb und der Koordinator von PROentreprises definieren das erforderliche Profil gemeinsam. Mit Unterstützung der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung schafft der Koordinator den Kontakt zwischen Lehrbetrieb und Jugendlichen mit entsprechendem Profil. Diese vom SBFI unterstützte Dienstleistung soll den Abschluss von rund vierzig zusätzlichen Lehrverträgen pro Jahr ermöglichen.

23.03.2016

ZH: Neues Rahmenkonzept mit Studienwahlfahrplan für Mittelschulen

Maturandinnen und Maturanden des Kantons Zürichs zeigten sich in Evaluationen weniger gut auf die Studien- und Berufswahl vorbereitet als diejenigen anderer Kantone. Ein neues Rahmenkonzept zur Erweiterung der Studien- und Berufsberatung an Zürcher Mittelschulen wurde nun vom Bildungsrat genehmigt. Es enthält unter anderem einen Studienwahlfahrplan und erläutert überfachliche Kompetenzen. Nun ist es Aufgabe der Schulen, ihre eigenen Studienwahlkonzepte zu entwickeln und ab Beginn des Schuljahres 2018/2019 umzusetzen.
Medienmitteilung
Rahmenkonzept mit Beilagen

Arbeitsmarkt

23.03.2016

Bundesrat will Zuwanderung steuern

Der Bundesrat hat mehrere Gesetzesentwürfe zuhanden des Parlaments verabschiedet, um die Verfassungsbestimmungen zur Zuwanderung umzusetzen. Unter anderem sollen Personen aus dem Asylbereich, die in der Schweiz bleiben dürfen, leichter eine Arbeit finden. Zugleich hat er eine Änderung des Ausländergesetzes beschlossen, die verhindert, dass ausländische Stellensuchende Sozialhilfe beziehen. Allerdings haben Untersuchungen der Städteinitiative Sozialpolitik und der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle gezeigt, dass Sozialhilfebezug von aus der EU zugewanderten Personen, die noch nicht lange in der Schweiz leben, selten ist.

23.03.2016

Studie: Das Schweizer System begünstigt Frauenarbeit nicht

Laut einer Studie im britischen Magazin "The Economist" liegt die Schweiz auf dem letzten Platz der europäischen Länder in Bezug auf den Zugang der Frauen zum Arbeitsmarkt. Gestützt auf Zahlen der OECD zeigt die Analyse, dass Frauen in der Schweiz im Durchschnitt 7,9 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub haben, im Vergleich zu 32,2 Wochen in der OECD. Die Kosten für die Kinderbetreuung stellen ein weiteres Hemmnis dar: In der Schweiz betragen sie 41% des Einkommens, während der Durchschnitt in der OECD bei 18,2% liegt. Unter den Ländern, die im "Index for women and work" aufgeführt sind, schneiden nur Japan, die Türkei und Südkorea schlechter ab als die Schweiz.

23.03.2016

NE: Studie zum Arbeitsmarkt

Eine von der Neuenburger Regierung und der Industrie- und Handelskammer in Auftrag gegebene Studie analysiert den kantonalen Arbeitsmarkt. Dieser schafft zahlreiche Arbeitsplätze, weist aber paradoxerweise die höchste Arbeitslosenquote der Schweiz auf. Die Analyse zeigt das Verhältnis zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitsplätzen jeder Branche auf, um die zu fördernden Strategien festzulegen. In einigen Bereichen wie Öl und Chemie, wo Potenzial besteht, sollten Stellensuchende mit ungenügenden Qualifikationen ausgebildet werden. Die Studie stellt keine Umschichtungsphänomene zwischen lokalen Arbeitskräften und solchen aus der Grenzregion fest. Sie schliesst diese jedoch für einige Branchen auf der Tertiärstufe nicht aus.

Berufliche Integration

23.03.2016

Die Bedeutung der ALV gegen die Langzeitarbeitslosigkeit

Hauptthema der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift "Soziale Sicherheit CHSS" bildet die Optimierung der sozialen Sicherung. Zwei Mitarbeitende des SECO befassen sich in einem Artikel mit der Bedeutung der Arbeitslosenversicherung (ALV) im Hinblick auf das Risiko einer Langzeitarbeitslosigkeit. Die Autoren weisen auf deren Hauptrisiken und Entstehungsbedingungen hin. Sie beleuchten auch die Mittel zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie die von der ALV eingesetzten Instrumente zur Begleitung der betroffenen Arbeitsuchenden.

23.03.2016

Konkurrenzverbot für die Anbieter von Arbeitsmarktlichen Massnahmen

Das Konkurrenzverbot für Anbieter von Arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) wird in den Kantonen sehr unterschiedlich umgesetzt. Der Begriff der unmittelbaren Konkurrenz wird in einigen Kantonen sehr streng interpretiert, in anderen flexibler. Der Verband "Arbeitsintegration Schweiz" zeigt in einer Synthese Best Practice-Aspekte auf, die eine flexible und pragmatische Umsetzung des Konkurrenzverbotes begünstigen sollen. Ein zentraler Aspekt ist die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Tripartiten Kommissionen und mit den Branchenverbänden.

23.03.2016

Suva subventioniert Arbeitsplätze – und spart viel Geld damit

Über die Initiative "Berufliche Reinte­gration" der Suva erhielten in den letzten fünf Jahren 180 verunfallte Arbeitnehmer eine neue berufliche Perspektive. Dabei zahlte die Suva Taggeldleistungen der Verunfallten weiter; so musste der Arbeitgeber keinen Lohn ausrichten. Zudem übernahm die Suva die betrieblichen Eingliederungsmassnahmen. Nach Abschluss der Massnahme leistete sie zudem ein Honorar von maximal 10'000 Franken, je nach Aufwand und Erfolg. Mit dem Konzept sparte die Suva bisher 30 Millionen Franken an Rentenzahlungen. Die Zeitschrift "Soziale Sicherheit" geht vertieft auf das Thema ein.

Verschiedenes

23.03.2016

Vier Schwerpunkte zur BFI-Förderung 2017-2020

Eine von Stände- und Nationalrat angenommene Motion beauftragt den Bundesrat, den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2017-2020 als prioritäre Aufgabe zu behandeln und die dafür notwendigen Mittel in ausreichendem Masse zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen vier Förderungsschwerpunkte berücksichtigt werden:
- verbesserte Finanzierung von Vorbereitungskursen in der höheren Berufsbildung;
- Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit anreizorientierten Massnahmen;
- Massnahmen zur Erhöhung der Abschlusszahlen in Humanmedizin;
- Priorisierung der Innovationsförderung mit langfristig und strukturell wirkenden Massnahmen.
Antwort des Bundesrates

23.03.2016

EDK: Rücktritt des Generalsekretärs auf April 2017

Die EDK hat an der März-Versammlung den Rücktritt von Hans Ambühl zur Kenntnis genommen. Nach über 17-jähriger Tätigkeit als Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren wird er Ende April 2017 in den Ruhestand treten. Die Stelle wird ausgeschrieben und die Wahl der Nachfolgerin oder des Nachfolgers ist an der Plenarversammlung vom Oktober 2016 vorgesehen.
Medienmitteilung