Newsletter vom 07.07.2009

Aktuelle Meldungen vom 07.07.2009

Berufliche Grundbildung

07.07.2009

Hochbegabte: Manche verlieren in der Berufsbildung ihren Vorsprung

In der Berufsbildung führt Intelligenz alleine nicht zum Erfolg. Ohne eine gute Motivation und ein förderndes Umfeld ist keine Leistungsexzellenz möglich. Die Studie "Hochbegabt und nur Lehrling?" zeigt, dass viele hochbegabte Jugendliche ihren "Vorsprung" im Laufe der Lehre einbüssen. Margrit Stamm, die Autorin der Studie, fordert eine Begabtenförderung im Duopack: die Etablierung von Fördermassnahmen in Lehrbetrieben und Berufsfachschule.
Mehr in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Panorama unter www.panorama.ch/de/pan/93/de
Bezug des Heftes und Abonnentmentsbestellungen: www.panorama.ch/de/content/abonnements? abonnieren=panorama.zeitschrift

07.07.2009

Kompetenzdiagnostik: PISA wird in der Berufsbildung zum Thema

Die unteren und oberen zehn Prozent der leistungsschwachen und leistungsstarken Auszubildenden liegen im dritten Ausbildungsjahr um bis zu zwei Ausbildungsjahre auseinander. Das ist eines der Ergebnisse eines "Mini-Berufsbildungs-PISA", das die Universität Bremen veröffentlicht hat (Zwischenbericht unter www.edudoc.ch/record/33288 und Zusammenfassung der Studie unter www.edudoc.ch/record/33328). Gemäss Claudia Zahner (BBT) entscheidet die Schweiz bis Ende Jahr, ob sie an einem in Europa geplanten Pisa-Test zur Berufsbildung teilnimmt, wie der deutschen "Wirtschaftswoche" zu entnehmen ist. Bisher sind Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Österreich und Slowenien an einer Teilnahme interessiert.

07.07.2009

INSOS Schweiz: Positionspapier zur zweijährigen Grundbildung

Der Verband der "Sozialen Institutionen für Menschen mit Behinderung in der Schweiz" (INSOS) ist überzeugt, dass die Anforderungen der zweijährigen beruflichen Grundbildung (EBA) für eine wachsende Zahl von Jugendlichen zu hoch sind. Im Nachteil seien insbesondere Menschen mit schwerer Behinderung. Verschiedene Verbände im Behindertenbereich fordern in einem Positionspapier (www.edudoc.ch/record/33044) unter anderem eine Bildungsstufe "unterhalb" des Attests.
Der Bundesrat hat sich in Beantwortung eines parlamentarischen Vorstosses von Nationalrätin Chantal Galladé gegen eine "Attestlehre light" ausgesprochen. Vorstoss und Antwort des Bundesrats unter
www.edudoc.ch/record/33299

07.07.2009

JU: Case management gegen Lehrabbrüche

Der Kanton Jura startet einen Pilotversuch "case management". Ziel ist es, dass auch gefährdete Jugendliche einen Berufsabschlusses schaffen. Zu diesem Zweck wurde Ana Laura Krähenbühl als "case manager" im Berufs-, Studien- und Laufbahnzentrum eingestellt.
Pressemitteilung (www.edudoc.ch/record/33061 – nur Französisch)

07.07.2009

LU: Unterstützung für die berufliche Grundausbildung bei Kurzarbeit

Die Lehrbetriebe müssen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicherstellen, dass Lernende in Lehrverhältnissen während der Kurzarbeit durch eine/n Berufsbildner/in betreut werden. Im Kanton Luzern helfen die Ausbildungsberater/innen der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung im Rahmen von Beratungsgesprächen und bei der Planung spezieller Ausbildungsprogramme. Es werden auch Adressen möglicher Betriebe für eine überbrückende Ergänzungsausbildung vermittelt.
Merkblatt: www.edudoc.ch/record/33233

07.07.2009

Wettbewerb: Lernende entdecken Energiesparmöglichkeiten

Über 750 Lernende aus 25 Berufsfachschulen, Betrieben und Ausbildungszentren haben im Schuljahr 2008/09 am Projekt Klimawerkstatt von myclimate (www.myclimate. org) teilgenommen (vgl. Panorama.aktuell 2009-07 unter www.panorama.ch/de/nl/5808). Am 19. Juni wurden die vier Siegerprojekte (in den Kategorien Energie, Erfinder, Sensibilisierung und Planung) von der Jury geehrt und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/33294

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

07.07.2009

Höhere Berufsbildung: Rund 250 Ausbildungen ohne anerkannten Titel

Das Bundesamt für Statistik hat die Diplomstatistik der nicht auf Bundesebene geregelten höheren Berufsbildungen publiziert (www.edudoc.ch/record/33198). Dazu gehören gemäss aktueller Übersicht rund 250 Ausbildungsgänge. Übersetzerin, Psychotherapeut körperzentrierte Psychotherapie oder Journalistin sind Beispiele. Der Einbezug der Ausbildungen in die Diplomstatistik hängt vom Grad ihrer Institutionalisierung ab. Nach den Kriterien der Schulstatistik dauern sie mindestens ein Jahr, basieren auf einem verbindlichen Programm und setzen eine mehrjährige Grundausbildung auf Sekundarstufe II voraus.

Mittelschulen und Hochschulen

07.07.2009

Fachmittelschulen: Alle Ausweise von der EDK anerkannt

Am 26. Juni hat der Vorstand der EDK die Ausweise der Fachmittelschulen des Kantons Wallis anerkannt. Damit sind sämtliche FMS-Ausweise der 61 Fachmittelschulen der Schweiz anerkannt.
Der FMS-Ausweis ermöglicht den direkten Zugang zu einer Ausbildung an einer höheren Fachschule, insbesondere in den Berufsfeldern Gesundheit, Soziales und Tourismus. Die Fachmaturität, die im Anschluss an die dreijährige Ausbildung an einer FMS erworben werden kann, ist erst in einigen Kantonen anerkannt.
Nähere Informationen auf der Website der FMS-Rektorenkonferenz www.fms-ecg.ch und der EDK unter www.edk.ch/dyn/13722.php.
Übersichten: Abgabe der ersten Fachmittelschulausweise (www.edudoc.ch/record/30787) bzw. Fachmaturitätszeugnisse (www.edudoc.ch/record/30786) in den Kantonen.

07.07.2009

Speditionslogistik: Praktikum für Mittelschülerinnen und Mittelschüler

Der Verband schweizerischer Speditions- und Logistikunternehmen spedlogswiss bietet für Mittelschüler und Mittelschülerinnen (mit WMS/HMS-Diplom bzw. Maturität) ein 18-monatiges Praktikum im Arbeitsumfeld Spedition und Logistik an. Maturanden erhalten nach Abschluss ein internes Diplom von spedlogswiss. Wirtschafts- bzw. Handelsmittelschulabsolvent/innen können mit diesem Praktikum die Berufsmaturität erlangen. Anschliessend stehen verschiedene Wege offen: Speditionsfachmann (BP), Zolldeklarantin (BP), Höhere Fachschule oder Fachhochschule Wirtschaft.
Informationen unter www.edudoc.ch/record/33235

07.07.2009

EBMK-Replik: Den Königsweg an die FH gibt's sehr wohl

In PANORAMA.aktuell 4/2009 publizierten wir unter dem Titel "Der Königsweg' war nie Realität" ein Interview mit Urs Kiener (www.panorama.ch/de/nl/5378). Der Sozialwissenschaftler zeigte, dass der Anteil der gymnasialen Maturandinnen und Maturanden an den Fachhochschulen (FH) stark gestiegen und die Berufsmaturität nicht mehr der "Königsweg" zur FH sei. Dieser Lesart widerspricht nun Andreas Brand, Präsident der Eidgenössischen Berufsmaturitätskommission in einer Replik (www.edudoc.ch/record/33332). Brand: "Der Königsweg' zur Fachhochschule geht nach wie vor über die Berufsmaturität. Zumindest dort, wo entsprechende Berufslehren existieren."

07.07.2009

GE: Bachelor für Spitzensportler/innen

Die Genfer 'Ecole de management et de communication' (Schule für Management und Kommunikation) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Savoyen eine universitäre Ausbildung für Sportler/innen geschaffen, die zu Bachelor-Abschlüssen führt. Die Ausbildung ist eine Alternative zum herkömmlichen Universitätsstudium für all jene, die intensives Training und höhere Bildung vereinigen wollen oder sich auf ihre berufliche Umorientierung nach dem Sport vorbereiten möchten.
Informationen unter www.esm.ch/sportifs.htm auf Französisch)

07.07.2009

Beratung

07.07.2009

Berufsberatung: Erste nationale Tagung 2009

Vor vielen Jahren stand Ludwig Hasler, ehemaliger Chefredaktor des St. Galler Tagblatts, in der Berufsberatung. Er war Gymnasiast. Auf die Frage, was er werden wolle, sagte Hasler: Privatgelehrter. Der Berufsberater war entsetzt, doch Hasler blieb stur - und wurde Privatgelehrter. Am 9. Juni trat er in Fribourg auf, wo über 200 Fachpersonen aus der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung zur 1. Nationalen Tagung zusammengekommen waren. Das Thema: Berufsberatung - ein Begriff mit vielen Facetten. Haslers Referat und viele weitere Dokumente sind zu finden unter: www.sdbb.ch/ materialien
Bericht über die Tagung: www.edudoc.ch/record//33230

07.07.2009

ZG: Assessment Center im BIZ

In der öffentlichen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) werden praktisch keine Assessment Center angeboten. Eine Ausnahme bildet das BIZ Zug, das mit Gruppen-Assessments so gute Erfahrungen gemacht hat, dass es seit Herbst 2008 auch Einzel-AC offeriert. Das Verfahren verlangt von den Beratenden aber einen Paradigmenwechsel, müssen sie dabei doch Beurteilungen vornehmen. Mehr dazu im Heft 2009/3 der Zeitschrift PANORAMA (www.panorama.ch/de/pan/93/de).
Bezug des Heftes und Abonnentmentsbestellungen: www.panorama.ch/de/content/abonnements?abonnieren= panorama.zeitschrift

Arbeitsmarkt

07.07.2009

Gastgewerbe: Neuer Gesamtarbeitsvertrag

Der neue Gesamtarbeitsvertrag GAV im Schweizer Gastgewerbe bringt vor allem Verbesserungen in der Arbeitszeit, beim Lohn sowie in der Aus- und Weiterbildung. Mit der Übernahme der Ausbildungskosten und der Kompensation von Lohnausfällen soll die ständige Aus- und Weiterbildung sichergestellt werden. Der neue GAV, der nach zwei Jahre dauernden Verhandlungen von allen sechs beteiligten Sozialpartnern unterzeichnet wurde, tritt Anfang 2010 in Kraft tritt. Er betrifft mit 200'000 Angestellten die grösste Branche in der Schweizer Wirtschaft. Wegen der Rezession wird das neue Lohnsystem allerdings erst 2012 umgesetzt.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/33281

07.07.2009

Stellenbesetzungen: Beziehungsnetz ist der wichtigste Faktor

In Deutschland kamen 2008 fast ein Drittel der Neueinstellungen über persönliche Kontakte zustande. Dies zeigen die Resultate einer Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB (siehe www.edudoc.ch/record/33056).
Zeitungsinserate (26%) und Kontakte zur Arbeitsagentur (vergleichbar mit RAV) oder zu den elektronischen Jobbörsen der Bundesagentur für Arbeit (16%) hatten eine tiefere Erfolgsquote. In der Schweiz ist das Beziehungsnetz wesentlich wichtiger. Erfahrungswerte aus öffentlichen und privaten Arbeitsvermittlungen zeigen, dass ungefähr die Hälfte der Stellenneubesetzungen über das Beziehungsnetz erfolgt. Diese Zahl wird durch eine Umfrage des Jobportals jobs.ch bestätigt.

07.07.2009

Personenfreizügigkeit: Wirtschaftskrise trifft Ausländer stärker

Der 5. Bericht über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit kommt zum Schluss, die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte aus dem EU-Raum begünstige das hohe Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum. Mit der Arbeitsmarktöffnung ist die Konkurrenz für inländische Arbeitnehmer/innen zwar tendenziell gestiegen, eine Verdrängung schweizerischer Arbeitskräfte ist aber nicht festzustellen. Die Wirtschaftskrise trifft nun die ausländischen Erwerbspersonen stärker als die einheimischen: Die Zuwanderung schwächt sich ab und die Arbeitslosigkeit der Ausländerinnen und Ausländer steigt überproportional an.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/33277

07.07.2009

Chancengleichheit: Frauen besetzen Führungspositionen beim Bund

In der Bundesverwaltung konnten in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte in der Umsetzung der Chancengleichheit für Mann und Frau erzielt werden. Immer mehr Frauen arbeiten in Führungspositionen. Insbesondere im obersten Kader wurde das Ziel des Bundesrates erreicht, beim mittleren Kader sind dagegen noch Verbesserungen nötig. Dazu beigetragen haben verschiedene Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben des Bundespersonals, wie der Bericht des Bundesrates zeigt.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/33279, vgl. auch PANORAMA.aktuell 7/2009 unter der Adresse www.panorama.ch/de/nl/5822

Berufliche Integration

07.07.2009

NE: Kanton will 250 Praktikumsstellen für Lehrabgänger/innen anbieten

Im Laufe des Sommers schliessen rund 2500 Jugendliche ihre Ausbildung ab und gelangen auf den Neuenburger Arbeitsmarkt. Angesichts der wirtschaftlich ungünstigen Lage hat der Staatsrat vorbeugende Lösungen für die diplomierten Jugendlichen gesucht, die sich bei den regionalen Arbeitsämtern anmelden werden. Der Kanton hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober 2009 250 Praktikumsplätze anzubieten.
Infos: www.edudoc.ch/record/33319 (nur Französisch)

07.07.2009

VD: Stellensuchende testen ihr Potenzial im Verkauf

Das Waadtländer Arbeitsamt und die Genossenschaft "Démarche" haben ein fünftägiges Programm entwickelt, das den Teilnehmenden ermöglicht, ihre Verkaufsfähigkeiten zu erproben. Es handelt sich um ein Bewertungssystem, das auf den Beobachtungen "on the job" basiert. Diese Massnahme wird in einem Lausanner Laden durchgeführt. Seit 2008 haben bereits 150 Personen daran teilgenommen, worunter rund 75% ihr Verkaufstalent bestätigt sahen.
Infos: www.vd.ch/emploi (nur Französisch)

07.07.2009

JU: Der Kanton unterstützt Wirtschaft und Beschäftigung

Während der nächsten drei Jahre will der Kanton Jura mit 30,6 Millionen Franken die Beschäftigung ankurbeln und die Industrie unterstützen. Gut die Hälfte der Summe wird für Infrastrukturinvestitionen verwendet. Vorgesehen sind aber auch zusätzliche Beiträge für den Vollzug des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. So sollen die RAV für die Unterstützung der jungen und älteren Arbeitslosen mehr finanzielle Mittel erhalten. Diese Mitteilung findet sich in der neusten Nummer von "objectif emploi“, dem Publikationsorgan des kantonalen Arbeitsamtes (www.edudoc.ch/record/33283 – nur Französisch).

07.07.2009

IV-Informationskampagne: "Eine Stelle - zwei Gewinner“

Unter diesem Titel hat die Invalidenverscherung schweizweit eine Kampagne gestartet. Sie richtet sich an Arbeitgebende und Personalverantwortliche und unterstützt den Wandel der Invaliden- zur Eingliederungsversicherung.
Wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) mitteilt, ist eine Arbeitsstelle anstelle einer Rente für alle Beteiligten ein Gewinn. Für die Versicherten, weil ein Arbeitsplatz ihre Lebensqualität erhöht. Für die Arbeitgebenden, weil sie ihre Fachleute im Unternehmen behalten oder neue dazu gewinnen können. Darüber hinaus entlaste jede Eingliederung den angespannten Finanzhaushalt der IV.
Informationen unter www.jobs-iv.ch

Verschiedenes

07.07.2009

Tertiarisierung: Ein Problem für unser Berufsbildungssystem?

Der tertiäre Sektor der Wirtschaft, der Dienstleistungsbereich, wächst, der sekundäre (Handwerk und Industrie) stagniert. Im Letzteren werden aber nach wie vor mehr Jugendliche ausgebildet als im Dienstleistungsbereich. Es besteht ein Ungleichgewicht von Ausbildungsplätzen und der Nachfrage des Arbeitsmarktes. Auch scheinen im dritten Sektor besonders oft Jugendliche Fuss zu fassen, die eine rein schulische Ausbildung durchlaufen haben. Ist dies ein Zeichen für eine Fehlentwicklung im Berufsbildungssystem? PANORAMA.aktuell hat Fachleute eingeladen, sich zu dieser Frage zu äussern. Der Beitrag von Jürg Schweri, Senior Researcher am EHB, und André Zbinden, Senior Project Manager am EHB, kann unter www.edudoc.ch/ record/33331 abgerufen werden. Weitere Beiträge, u.a. von Wissenschaftlern wie Rolf Dubs und Vertretern der Sozialpartner folgen in den nächsten Monaten. Sobald sie greifbar sind werden sie auf der Website www.panorama. ch angezeigt. Leserinnen und Leser sind eingeladen, sie dort zu kommentieren.

07.07.2009

SBBK-Jahrestagung: EDK-Präsidentin bedauert Nicht-Entscheid des Bundesrats in Sachen Weiterbildung

An der Jahrestagung der Schweizerischen Berufsbildungsämter- Konferenz hat sich die Präsidentin der EDK, Staatsrätin Isabelle Chassot, Erziehungsdirektorin des Kantons Freiburg, zu verschiedenen Berufsbildungsfragen geäussert. Namentlich bedauerte sie, dass der Bundesrat den fertigen Bericht über den Handlungsbedarf im Bereich der Weiterbildung weder verabschiedet noch veröffentlicht hat: "Dieser Entscheid des Bundesrates macht etwas ratlos, weil er keine Perspektive beinhaltet."
Rede im Wortlaut: www.edudoc.ch/record/33291

07.07.2009

Öffentliche Bildungsausgaben: 26,8 Milliarden Franken im Jahr 2006

26,8 Milliarden Franken wendeten Bund, Kantone und Gemeinden im Jahr 2006 für Bildungszwecke auf. Davon profitieren konnten 1,4 Millionen Schülerinnen, Schüler und Studierende. Nach der sozialen Wohlfahrt mit 20,7% ist die Bildung der wichtigste Budgetposten der öffentlichen Hand (18,9%).
Weitere Kennzahlen zur Finanzierung des Bildungswesens in der Publikation "Öffentliche Bildungsausgaben 2006" des Bundesamt für Statistik unter
www.edudoc.ch/record/33203

07.07.2009

SDBB Verlag: Neues Medienverzeichnis, neuer Medienshop, neue Bücher

Im Medienverzeichnis 2009/2010 des SDBB Verlags wurden zahlreiche Internetadressen aufgenommen, die das kostenpflichtige Angebot ergänzen (Bestellungen unter www.shop.sdbb.ch/index.cfm?CFID=6051&CFTOKEN=67039405&cPath=329) und Liste der ausgemusterten Medien unter www.edudoc.ch/record/33276.

Der neue Webshop des SDBB Verlags bietet erstmals auch sämtliche Medien des Medienbereichs Berufsbildung, des Studienwahlbereichs sowie alle französischen und italienischen Medien (www.shop.sdbb.ch).

Das Buch "Berufswahl in Theorie und Praxis" wurde vollständig überarbeitet und erscheint neu im SDBB Verlag. Neu aufgelegt wurden Erwin Egloffs Berufswahltagebuch und René Zihlmanns Berufswahlbuch. Weitere Neuheiten im Juli-Programm (www.sdbb.ch/neuerscheinungen)

07.07.2009

sbbk.ch und berufsbildung.ch: Websites neu gestaltet

Die Webseite der Schweizerischen Berufsbildungsämter- Konferenz (www.sbbk.ch/sbbk) enthält Informationen zur Institution selbst sowie Empfehlungen und Richtlinien. Auf dem Portal www.berufsbildung.ch finden sich umfassende Informationen rund um die Berufsbildung in der Schweiz. Für verschiedene Zielgruppen werden das Berufsbildungssystem als Ganzes (z.B. Lexikon der Berufsbildung (www.lex.dbk.ch) und wichtige Einzelaspekte behandelt (z.B. Merkblätter). Das Portal ist unterteilt in Subdomänen, auf die andere Akteure der Berufsbildung Links setzen können. Diese Informationen stehen zu einem grossen Teil französisch zur Verfügung. Das Portal www.formationprof.ch wird Ende August fertig gestaltet sein.
Neu aufgeschaltet ist auch der Medienshop für die Bestellung der SDBB-Artikel (www.shop.berufsbildung.ch).
Mitteilung des SDBB: www.edudoc.ch/record/33306

07.07.2009

Stellensuche: Erster Jobpool für die Finanzbranche

Das neue Informationsportal JobDirectory.ch (www.jobdirectory.ch) vernetzt erstmals alle offenen Stellen der Finanzbranche in der Schweiz und Liechtenstein. Seit Anfang Mai ist das neue Arbeitsmarktportal für die Schweizer Finanzbranche aufgeschaltet (deutsch und englisch, französisch ist geplant). Unter der Kategorie "Einsteiger" finden sich Angebote vom Schnuppertag in der Anwaltskanzlei über das Jahrespraktikum für Mittelschüler/innen im HR-Bereich bis zum Hochschulpraktikum/ Berufseinstieg bei der Eidg. Finanzverwaltung für BWL-Absolventen.

07.07.2009

Pädagogische Hochschulen: Neue Website

Die Schweizerische Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (cohep) hat eine neue dreisprachige (deutsch, französisch, italienisch) Informationssite lanciert (www.phschweiz.ch). Sie richtet sich primär an interessierte zukünftige Studierende der pädagogischen Hochschulen - vorwiegend Maturandinnen und Maturanden - und will diesen einen Einblick in die Welt des Lehrberufs ermöglichen.

07.07.2009

Publikationen: Factsheet, Masterplan Berufliche Grundbildung, Umgang mit Lernenden, kaufmännische Grundbildung

In letzter Zeit wurden folgende Dokument neu aufgeschaltet:
- Factsheet Lehrstellenmarkt
(www.edudoc.ch/record/33042) (BBT)
- Neue Zwischenbilanz (www.edudoc.ch/record/33043)
Masterplan Berufliche Grundbildung (BBT)

Neue Leitfäden des Kaufmännischen Verbandes Ost beantworten die häufigsten Fragen rund um den Umgang mit den Lernenden im KV oder im Detailhandel. Die Ratgeber können für jeweils 8 Franken bei KV Ost bestellt werden.
Info & Bestelladresse: www.edudoc.ch/record/32522
Die neue Ausgabe von NetzWerk (Zeitschrift der Wirtschaftsbildung Schweiz) widmet sich in drei Artikeln Aspekten der kaufmännischen Grundbildung: Disziplinärer oder interdisziplinärer Unterricht? / Reform oder Optimierung von Bestehendem? / Problem-based Learning (www.wirtschaftsbildung.ch/_page36.htm)

07.07.2009

GE: Unterlagen zum Forum Vision 3 im Internet

Die Veranstaltungsreihe "Forum Vision 3" des Genfer Office pour l'orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC) behandelt aktuelle Themen aus Berufsbildung und -beratung, beispielsweise Lehrabbruch oder Beratung via Internet. Die Resultate können jeweils unter www.ge.ch/ofpc/informer/ancien_forum.asp abgerufen werden. Auf eine gedruckte Wiedergabe wird in Zukunft verzichtet.

07.07.2009

PANORAMA: Wechsel in der Chefredaktion

Der langjährige Chefredaktor der Zeitschrift PANORAMA und der Newsletter bbaktuell / ActualitésFPr (heute PANORAMA.aktuell / PANORAMA.actualités), Emil Wettstein, wird die Verantwortung für den Medienverbund PANORAMA auf Ende September 09 abgeben. Sein Nachfolger ist Michael Fritschi, der die neue Stelle am 3. August 09 antritt.
Michael Fritschi, 1961, lic. phil., stösst von der Berner Bedag Informatik AG, wo er in den vergangenen zwei Jahren als Projektleiter Kommunikation arbeitete, zu PANORAMA. Frühere Stationen seiner beruflichen Laufbahn sind die ICT-Fachzeitschrift Netzwoche in Basel, die Swiss Jazz School (Hochschule für Künste Bern) sowie die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern.

07.07.2009

Nachruf: Thomas Sturzenegger bei Motorradunfall gestorben

Thomas Sturzenegger verstarb am 18. Juni 2009 in seinem 58. Altersjahr infolge eines Motorradunfalls im Berner Oberland. Nicht nur die Plötzlichkeit seines Schicksals hat die Fachleute aus der Berufs- und Laufbahnberatung tief getroffen, sondern auch das unmittelbare Gewahrsein, dass mit Thomas Sturzenegger eine sehr lebendige, tatkräftige und starke Persönlichkeit gestorben ist. Amina Maria Gerber, langjährige Kollegin von Thomas Sturzenegger, erinnert sich in einem Nachruf an ihn (www.edudoc.ch/record/33290).

07.07.2009

Zug: Bernadette Boog ist in Pension gegangen

Vor einigen Tagen ist die Amtsleiterin des BIZ Zug, Bernadette Boog, mit 63 Jahren in den beruflichen Ruhestand getreten, mehr als 35 Jahre nach ihrem ersten Arbeitstag bei der damaligen Zentralstelle für Berufsberatung. Bernadette Boog war die erste weibliche Zentralstellenleiterin der Schweiz und damit jahrelang die einzige Frau in der SKZB (Schweizerische Konferenz der Zentralstellenleiter der Berufsberatung, heute KBSB).
Würdigung unter www.edudoc.ch/record/33051

07.07.2009

BBT: Serge Imboden verlässt das BBT im September

Der Vizedirektor wird das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT Ende September 2009 verlassen. In der Funktion als Leiter Leistungsbereich Berufsbildung war Serge Imboden (1964) seit dem 1. Juli 2006 tätig. Er war vor seiner Tätigkeit beim Bund Direktor einer Westschweizer Privatschule, Leiter der Berufsbildung Swisscom und Chef der Dienststelle für Berufsbildung des Kantons Wallis. Er wird sich einer neuen Herausforderung an den Fachhochschulen im Bereich Wirtschaft, Tourismus und Informatik der HESSO Wallis stellen. Die Stelle für die Leitung des Leistungsbereichs Berufsbildung wird demnächst ausgeschrieben.

07.07.2009

LU: Weiterbildungsangebote in der Berufsbildung unter einem Dach

Seit dem 1. Juli 2009 stehen die Weiterbildungsangebote des Berufsbildungszentrums BBZ Bau und Gewerbe Luzern, der Erwachsenenbildung des Fachund Wirtschaftsmittelschulzentrums Luzern, des Weiterbildungszentrums Sursee-Willisau und Teilangebote des Berufsbildungszentrums Natur und Ernährung in Hohenrain unter einem organisatorischen Dach. Geleitet wird das neue Berufsbildungszentrum mit den fünf Standorten von Rektor Thomas Habermacher und Prorektor Urs Peter.
Kursprogramm 2009/2010 unter www.weiterbildung.lu.ch

07.07.2009

Nachqualifikation von Lehrpersonen: Franz Winniger zum Projektverantwortlichen bestimmt

Das Projekt von BBT und SBBK zur Nachqualifikation von Lehrpersonen wurde in PANORAMA.aktuell 2009-12 vorgestellt (www.panorama.ch/de/nl/6306). Die SBBK hat kürzlich Franz Winniger zum Projektleiter ernannt. Er hat früher das Berufsbildungsamt des Kantons Solothurn geleitet. Seit 2008 ist er unabhängiger Berater und unterrichtet in einem Teilzeitpensum. Die Umfrage bei den Schulen wird im September und Oktober 2009 durchgeführt (vergl. Brief vom 1. Juli 2009 an die Kantone).
Mehr unter www.edudoc.ch/record/33308

07.07.2009

VSEI: Pirmin Gassmann wird neuer Zentralpräsident

Nach langjähriger Arbeit als Zentralpräsident und Vorstandsmitglied des Verbandes Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen VSEI ist Alfons Meier anlässlich der Generalversammlung vom 20. Juni 2009 in Lugano zurückgetreten. Die Nachfolge als Zentralpräsident übernimmt Pirmin Gassmann.

07.07.2009

Interkulturelles Übersetzen: Mittlerfunktion zwischen Migrant/innen & öffentlichen Institutionen

Interkulturelles Übersetzen geht weit über eine sprachlich korrekte Übertragung hinaus. Es ist eine kulturelle Dienstleistung, bei der die Gesprächspartner auf Unterschiede bei Verhaltensweisen und kulturellen oder sozialen Werten hingewiesen werden. Interkulturelle Übersetzerinnen und Übersetzer fungieren als Mittler zwischen Zugewanderten und öffentlichen Institutionen. Ihre Teilnahme an diesem Trialog ist ein wichtiger Beitrag zur Integration.
Nancy-Galle Barras präsentiert die Arbeit der Fachkräfte des interkulturellen Übersetzens im Panorama-Dossier 3/09 über die Integration von Emigrant/innen unter www.panorama.ch/de/pan/93/de.