Newsletter vom 09.06.2009

Aktuelle Meldungen vom 09.06.2009

Berufliche Grundbildung

09.06.2009

Lehrstellenbarometer: Stabile Situation auf dem Lehrstellenmarkt

Das Lehrstellenbarometer April 2009 des Bundes zeigt eine stabile Situation auf dem Lehrstellenmarkt (www.edudoc.ch/record/32839). Die Anzahl Jugendlicher mit Interesse an einer Lehrstelle beträgt 79'000 Personen (2008: 80'000). Das Angebot an Lehrstellen bei den Unternehmen liegt 2009 bei 78'500 Lehrstellen (2008: 79'500). Bundesrätin Doris Leuthard forderte die Betriebe auf, Lehrstellen nicht aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen zu streichen.
Medienmitteilung unter www.edudoc.ch/record/32840, vgl auch die Website des BBT unter www.bbt.admin.ch /themen/berufsbildung/00103/00321/index.html?lang=de und frühere Meldungen von PANORAMA.aktuell 08/09 und 10/09 (www.panorama.ch/de/nl/5952 und www.panorama.ch/de/nl/6042)

09.06.2009

Statistik: Immer mehr Jugendliche in der Berufsbildung

Die Zahl der Jugendlichen in einer zweijährigen Berufsausbildung (Attest / Anlehre) steigt rapide. 2001 zählte man 4591 Anlehr-Verträge, 2008 befanden sich 2307 Jugendliche in einer Anlehre und 6805 Jugendliche in einer zweijährigen Grundbildung mit Attest. Der Gesamtbestand der Jugendlichen in einer beruflichen Grundbildung EFZ kletterte 2008 auf das Rekordniveau von 196'648 (79'299 Frauen, 117'349 Männer). Diese Zahlen sind der "Statistik der beruflichen Grundbildung 2008 " des Bundesamtes für Statistik zu entnehmen(www.edudoc.ch/record/32695).
Mehr unter www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/ themen/15/22/publ.html?publicationID=3611

09.06.2009

Mai-Tagung des BBT: Berufsbildung breit vernetzen

Am 3. Juni 2009 fand die traditionelle Mai-Tagung des BBT statt. Über 500 Personen nahmen teil. BBTDirektorin Ursula Renold sprach in ihrem einleitenden Referat über die Herausforderung für die Berufsbildung in den nächsten 10 Jahren. In weiteren Referaten und Werkstattgesprächen wurde ein breites Spektrum an Berufsbildungsfragen und -projekten thematisiert. Unterlagen auf der Website des BBT unter www.bbt. admin.ch/themen/berufsbildung/00104/01030/index.html ?lang=de oder unter www.edudoc.ch/record/32834

09.06.2009

OECD-Studie: Berufsbildungssysteme im Ländervergleich

Die im internationalen Vergleich konsequente schweizerische Ausrichtung des Berufsbildungssystems auf den Arbeitsmarkt wird durch die soeben erschienen Ländervergleiche der OECD anerkannt (www.bbt.admin.ch /themen/internationales/01020/index.html?lang=de). Als besondere Stärke hebt der Bericht das Ausbildungsengagement der Wirtschaft und die gut funktionierende Verbundpartnerschaft zwischen Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt hervor. Bemängelt wird unter anderem die ungenügende Gleichstellung der Geschlechter.
- OECD-Studie über die Berufsbildung in der Schweiz unter www.edudoc.ch/record/32837
- OECD-Studie über die systemische Innovation in der Berufsbildung der Schweiz unter www.edudoc.ch/record/32836
- Zusammenfassender Vergleich der Berufsbildung in der Schweiz, Australien, Korea, Norwegen, Schweden und Ungarn unter www.edudoc.ch/record/32830

09.06.2009

Wie man besser lehrt und lernt: Interview mit der Leitung des Leading Houses "Qualität der beruflichen Bildung"

Wie kann die Qualität des Lehrens und Lernens an Berufsfachschulen und in den Betrieben verbessert werden? Das ist die zentrale Frage für das Leading House "Qualität der beruflichen Bildung". Fritz Oser, Sarah Heinzer (Universität Freiburg) und Romaine Schnyder (EHB Lausanne) erläutern im Interview mit PANORAMA.aktuell, wie sie vorgehen, um Antworten zu finden (www.edudoc.ch/record/32831).
Mit diesem Beitrag endet die Serie über die fünf Schweizer Leading Houses in der Berufsbildung. Bereits präsentiert wurden die Leading Houses "Lernkompetenzen" (www.bbaktuell.ch/pdf/bba4306.pdf), "Bildungsökonomie: Übergänge, Kompetenzen und Arbeitsmarkt" (www.bbaktuell.ch/pdf/ bba4503a.pdf) und "Neue Technologien" (www.edudoc.ch/ record/31562).
Das Leading House "Bildungsökonomie: Betriebliche Entscheidungen und Bildungspolitik" wurde in einer Sondernummer der Zeitschrift PANORAMA vorgestellt
(www.zeitschrift.panorama.ch/de/pan20087).

09.06.2009

Ausländerbeirat Zürich: Ausländische Betriebe sollen mehr ausbilden

Der Ausländerbeirat der Stadt Zürich - ein Gremium, das Empfehlungen formulieren kann - hat ein Projekt lanciert, mit dem er zusätzliche, namentlich von Migranten geführte Firmen für die Berufsbildung gewinnen will. In den nächsten Monaten sollen zehn solche Firmen gefunden, dokumentiert und begleitet werden. Gleichzeitig sollen sowohl der ausbildenden wie der auszubildenden Person Deutschkurse angeboten werden. In Deutschland existieren ähnliche Bemühungen (vgl. Panorama.aktuell 03/2009 (www.panorama.ch/de/nl/5116)
Infos: Rosanna.Raths@zuerich.ch oder genova@igo.ch

09.06.2009
09.06.2009

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

09.06.2009

LU: Neues Berufsbildungszentrum Weiterbildung

Der Kanton Luzern fasst ab dem 1. August 2009 alle bestehenden Bildungsgänge der höheren Berufsbildung und die Weiterbildungsangebote der kantonalen Berufsfachschulen organisatorisch zusammen. Mit der Schaffung des Berufsbildungszentrums Weiterbildung BBW soll die Weiterbildung gestärkt und die bereits bestehenden Angebote ergänzt werden.
Weitere Informationen: www.edudoc.ch/record/32560

09.06.2009

Umfrage: Welchen Nachqualifikationsbedarf haben Lehrpersonen?

Die Anforderungen an die Ausbildung von Berufsfachschul- Lehrpersonen sind mit der neuen Berufsbildungsverordnung präzisiert worden. BBT, EDK und SBBK haben Ende 2008 ein Projekt zur Qualifikation von Berufsfachschul- und BM-Lehrkräften lanciert. Nun wird das EHB im August per Umfrage eine Bestandsaufnahme des berufspädagogischen und fachlichen Nachqualifikationsbedarfs vornehmen.
Bericht "Folio" unter www.edudoc.ch/record/32794

09.06.2009

Pferdewissenschaft: Neues Weiterbildungsangebot

Ab dem Herbst 2009 bieten das Schweizerische Nationalgestüt in Avenches SNG und die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL in Zollikofen die Weiterbildung "Equigarde Plus" an. Sie richtet sich an Personen, die bereits über eine solide Grundbildung in Pferdekunde verfügen und ihr Fachwissen vertiefen möchten, ohne gleich ein Agronomie-Studium in Angriff zu nehmen. Sie ist in drei CAS-Zertifikatslehrgänge (Certificate of Advanced Studies) aufgeteilt: "Haltung und Nutzung", "Zucht und Ausbildung", "Management und Innovation".
Mehr Informationen unter www.edudoc.ch/record/32796

Mittelschulen und Hochschulen

09.06.2009

"Hochschullandschaft Schweiz": Bundesrat verabschiedet Entwurf

Der Bundesrat hat den Entwurf zum "Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG)" und die dazugehörende Botschaft verabschiedet. Bund und Kantone werden neu gemeinsam für die Koordination im schweizerischen Hochschulwesen sorgen. Sie schliessen Verträge ab und übertragen bestimmte Befugnisse an gemeinsame Organe.
Die KFH (Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz) dürfte im Juli zum Entwurf Stellung nehmen.
Mehr unter www.news.admin.ch/message/?lang=de &msg-id=27179

09.06.2009

City Management: Neuer Studiengang an der Fachhochschule Arc

Die Hochschule für Betriebswirtschaft Arc hat das erste CAS (Certificate of Advanced Studies) in City Management in ihr Angebot aufgenommen (www.he-arc.ch /hearc/fr/economie/). Diese Ausbildung richtet sich in erster Linie an Personen, die - gleich in welchem Gebiet - mit Stadtentwicklung zu tun haben. Mehr unter www.he-arc.ch/hearc/fr/economie/EspaceFormation/ FormationContinue/CAS_CityManagement.html
Kontakt: Olivier Kubli, Direktor, Hochschule für Betriebswirtschaft Arc, olivier.kubli@hearc.ch

09.06.2009

Fachhochschule Westschweiz: Drei neue Weiterbildungen

Die Weiterbildungsabteilung der Haute école d'ingénierie et de gestion HEIG-VD in Yverdon-les-Bains bietet drei neue Kurse an: Den Master of Advanced Studies in Human Capital Management (MAS HCM), der sich an Personalleiter richtet; Den Master in Rapid Application Development (MAS RAD) für Ingenieure, die sich Informatikkenntnisse aneignen möchten und ein Zertifikat im Bereich erneuerbare Energien (CAS ERTA).
Informationen und Anmeldungen:
MAS HCM (www.mas-hcm.ch), MAS RAD (www.mas-rad.ch), CAS ERTA(www.erta.ch)

Arbeitsmarkt

09.06.2009

Demografische Alterung: Arbeitskräftemangel verändert Migrationsströme

Ungeachtet der aktuellen Wirtschaftskrise wird sich aufgrund der verschärften demografischen Alterung die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften mittelfristig verschärfen. Zu diesem Schluss gelangen der Basler Professor Raymond Saner und der Genfer Sozialwissenschafter Nicolas Velebit in einem Beitrag der neusten Ausgabe der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft“ (www.edudoc.ch/record/32807). Auch in der Schweiz dürfte nach Ansicht der beiden Autoren ein System, das aussereuropäische Fachkräfte ausschliesst, in Zukunft nur schwer zu halten sein.

09.06.2009

Internet: Stellenangebot sinkt weiter

Auf Schweizer Webseiten werden rund 10% weniger Jobs angeboten als noch vor drei Monaten. Das zeigt der aktuelle Jobpilot-Index der Stellenvermittlungsfirma Monster.ch. Das Stellenangebot war in den meisten Berufsgruppen rückläufig. Lediglich der Bedarf für Personal in den Bereichen Körperpflege, Reinigung und Hauswirtschaft ist gestiegen.
Medienmitteilung unter www.edudoc.ch/record/32806, vgl. auch eine Meldung aus Panorama.aktuell 5/2009
(www.panorama.ch/de/nl/5628).

09.06.2009

Kanton Bern: 40% mehr Praktikumsplätze für junge Stellensuchende

Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verstärkt der Kanton Bern seine Angebote für junge Stellensuchende: Die RAV können dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft 40% mehr Praktikumsplätze anbieten. Neu betreiben die RAV zudem eine Hotline für Jugendliche. Die überarbeitete Broschüre "Plan B" wendet sich an junge Menschen, die Schwierigkeiten haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen
(www.vol.be.ch/site/planb).
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/32804

09.06.2009

Jugendarbeitslosigkeit: Bundesrätin Doris Leuthard trifft die Jungparteien

Die Jugendarbeitslosigkeit steht im Fokus der Öffentlichkeit. Bundesrätin Doris Leuthard empfing am 28. Mai 2009 die Jungparteien zur Diskussion von Vorschlägen zur Ergänzung der bestehenden Massnahmen der Berufsbildung und der Arbeitslosenversicherung.
Gemäss Sonntagszeitung vom 31.05.2009 will Bundesrätin Leuthard zusätzlich zu den bereits beschlossenen 600 Millionen 400 Millionen Franken im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit einsetzen.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/32843

Berufliche Integration

09.06.2009

Passerelle für Gymnasiasten: Berner führen Modell mit Vorkurs ein

Die Berner Fachhochschule gestaltet den Übergang von gymnasialer Maturität zur Fachhochschule neu. Sie bietet einen dreimonatigen Vorkurs an, in dem die Studierwilligen den Einsatz technischer Hilfsmittel und die ersten praktischen Grundkenntnisse für den späteren Beruf erwerben. Der Vorkurs bereitet das eigentliche Praktikum vor, das neun Monate dauert. Das Angebot gilt für technische Studiengänge (Architektur und Bau, Holztechnik, Automobiltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Maschinentechnik, Mikrotechnik). Das Modell gleicht einem Vorschlag, über den die Zeitschrift Panorama in ihrer August-Nummer berichten wird.
Mehr unter passerelle.bfh.ch/passerelle/de/home

09.06.2009

Bericht des Bundesrates: Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden

Sollte sich der Arbeitsmarkt erst 2011 oder gar später erholen, laufen viele Stellensuchende Gefahr, längere Zeit arbeitslos oder gar ausgesteuert zu werden. In einem Bericht (www.edudoc.ch/record/32785) gibt der Bundesrat deshalb der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit höchste Priorität und erwägt zusätzliche Arbeitsmarktmassnahmen (AMM). Diese sollten jedoch befristet sein und ausserhalb des Budgets der Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt

09.06.2009
09.06.2009

SUVA: Case Management trägt Früchte

Die Anzahl und die Kosten für Neurenten konnten im Jahr 2008 erneut gesenkt werden. Seit 2003 sind die Neurenten sogar um rund ein Drittel zurückgegangen und die Kosten konnten um 40% reduziert werden. Dies führt die Suva in ihrem jüngsten Newsletter auf die seit 2003 eingesetzte Wiedereingliederungsmethode "New Case Management" (NCM) zurück (www.edudoc.ch/ record/32810). Erfahrene Case Manager begleiten und unterstützten Verunfallte individuell bei der medizinischen und beruflichen Wiedereingliederung.

09.06.2009

IV-Stellen-Konferenz: Gesundheitliche Probleme - Prüfstein für das Arbeitsverhältnis

Unsichere Arbeitsplätze lösen Ängste aus und können gesundheitliche Probleme verstärken. Umso mehr sollten Arbeitgebende für möglichst gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen sorgen. Dies ist die Kernaussage eines Referats des IV-Fachmanns Georg Bauer an der IV-Stellen-Konferenz (IVSK) vom 29. Mai 2009. Je mehr sich die Betriebe in der Gesundheitsförderung engagierten, so Bauer, desto weniger würden Arbeitsverhältnisse aus gesundheitlichen Gründen gekündigt.
Pressemitteilung: www.edudoc.ch/record/32812

Verschiedenes

09.06.2009

Lehrplan 21: Berufsbildung und -beratung nehmen Stellung

Wie den Medien zu entnehmen war, sollen die Volksschulen von 21 Kantonen einen gemeinsamen Lehrplan erhalten. Verschiedene Organisationen der Berufsberatung und -bildung haben zum Vorschlag Stellung genommen:
- KBSB - Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (www.edudoc.ch/record/32845)
- SBBK – Schweizerische Berufsbildungsämter- Konferenz (www.edudoc.ch/record/32846)
- EDK-Projekt Nahtstelle (www.edudoc.ch/record/32847)
Diese Vernehmlassungspartner sind unter anderem der Meinung, dass der beruflichen Orientierung ein zu geringes Gewicht beigemessen wird.

09.06.2009

SG: Kantonsrat will keinen kantonalen Berufsbildungsfonds

Der Kantonsrat des Kantons St.Gallen hat in seiner Juni-Session die Lehrstelleninitiative der Jungsozialisten, mit der die Schaffung eines kantonalen Berufsbildungsfonds gefordert wird, mit 79 zu 21 Stimmen abgelehnt. Ausschlaggebendes Argument war das hohe Engagement der Wirtschaft in der dualen Berufsbildung, das nach Meinung der Ratsmehrheit mit der administrativen und finanziellen Belastung eines kantonalen Berufsbildungsfonds eher gefährdet als zusätzlich gefördert würde. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich im September 2009 statt.
Weitere Informationen: ruedi.giezendanner@ed-abb.sg.ch

09.06.2009

VD: Regierung unterstützt Ausbildungsbetriebe und Lehrlinge in Schwierigkeiten

Wegen der schwierigen Wirtschaftskonjunktur will der Waadtländer Staatsrat den Einstieg der Jugendlichen in eine berufliche Ausbildung unterstützen. Mit fünf Millionen aus dem kantonalen Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit werden Betriebe finanziell ermutigt, Lernende einzustellen. Weiter werden die Hilfeleistungen für Lernende mit persönlichen Schwierigkeiten verstärkt.
Pressemitteilung unter
www.edudoc.ch/record/32770 (nur Französisch)
Präsentation der Massnahmen unter
www.edudoc.ch/ record/32765 (nur Französisch)

09.06.2009

FR: Massnahmen für Beschäftigung, Weiterbildung und Jugend

Der Stabilisierungsplan des Kantons Freiburg sieht 24 Massnahmen vor, um die Auswirkungen der Krise zu bekämpfen (www.edudoc.ch/record/32759). Eine Interventionsachse umfasst die Unterstützung des Stellenmarkts, die Weiterbildung und die Jugend. Gegen 13 Millionen werden in diese Bereiche investiert, prioritär für Jugendliche in Ausbildung und die Weiterbildung von Personen, die sich in Kurzarbeit befinden. Dazu gehört auch ein zusätzlicher Beitrag zur Finanzierung von firmeninternen Kursen, um die ausbildenden Unternehmen zu entlasten. Der Staat selber wird ab 2009 50 weitere Lehrstellen kreieren und jungen Stellensuchenden weitere Praktikumsplätze anbieten.

09.06.2009

Kantonsumfrage IDES: Aktuelles über die Berufsbildung und die Nahtstelle

IDES, das Informations- und Dokumentationszentrum der EDK, hat die Daten der aktuellen Kantonsumfrage (www.edk.ch/dyn/13341.php) veröffentlicht. Die Zusammenstellung von umfangreichen Informationen aus den Bildungsdepartementen gibt eine Übersicht über kantonale Strukturen und Entwicklungen im Bildungswesen, u.a. über kantonale Projekte zur Bewältigung der Nahtstelle obligatorische Schule - Sekundarstufe II (www.ides.ch/ dyn/18009.php?filter=h). Eine interaktive Schweizerkarte zeigt beim Anklicken eines Kantons die jeweilige kantonale Schulstruktur und das Bildungsangebot (www.ides.ch/dyn/12318.php).

09.06.2009

Bildungsforschung: Ein weiteres deutsches Portal

Seit einigen Jahren bietet das deutsche Bundesministerium für Berufsbildung mit der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (ldbb.de) einen Recherchedienst an. Nun hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Online-Portal (www.empirische-bildungsforschung- bmbf.de/) über die Förderaktivitäten des BMBF zur Umsetzung des Rahmenprogramms für die empirische Bildungsforschung und die Ergebnisse von Forschungsprojekten aktiv geschaltet. In der Schweiz bietet die SKBF einen ähnlichen Dienst an (www.skbfcsre. ch/86.0.html).

09.06.2009
09.06.2009

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs- und Studienberatung

"Design" ist der Titel des Chancen-Heftes, das im Juni vollständig aktualisiert herauskommt. Es bringt umfassende Informationen zu Laufbahn-, Aus- und Weiterbildungsfragen in den Bereichen visuelle Kommunikation und Fotografie/Film/Video. Neu erscheinen im Juni zudem zwei Berufsbild-Faltblätter Geomatiker/in EFZ und Geomatikingenieur/in. Dazu gibt es einen Mappennachtrag (Life Sciences), ein neues Sprungbrett und einen bewährten Berufswahl-Film erstmals auf DVD.
Info & Bestellung: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

09.06.2009

Romandie: Die ARCOSP hat sich aufgelöst

Trotz verschiedenen Versuchen eines Neustarts ist nun die Association romande de conseil en orientation scolaire et professionnelle (ARCOSP), eine Art FAB der Romandie, aufgelöst worden. Pascal Huguenin-Elie, der letzte Präsident des Verbandes, sieht im Interview mit PANORAMA.aktuell die Kantonalisierung der Westschweizer Berufsberatung als einen der Gründe dieser Entwicklung (www.edudoc.ch/record/32873).
Mehr unter www.arcosp.ch/s2/

09.06.2009

supra-f: Erfolgreich, aber zu wenig beachtet

Allgemeine Präventionsprogramme, die alle Jugendlichen unabhängig von ihrer individuellen Suchtgefährdung ansprechen, erreichen die wirklich Gefährdeten schlecht. Das ist eines der "Vermächtnisse" von Bernhard Meili, der von 1999 bis 2008 das Programm supra-f leitete; Meili geht diesen Monat in Pension. Im Interview mit PANORAMA. aktuell betont der gelernte Soziologe, dass es den meisten Jugendlichen gut geht (www.edudoc.ch/record/ 32826). Er beklagt aber, dass Kinder und Jugendliche heute mehr sich selbst überlassen sind.
Referat zum Thema "Prävention bei den Jugendlichen" von B. Meili unter www.nahtstelle-transition.ch/files/ nst6609.pdf.

09.06.2009