Newsletter vom 28.04.2009

Aktuelle Meldungen vom 28.04.2009

Berufliche Grundbildung

28.04.2009

MEM-Berufe: Kommission für Berufsentwicklung und Qualität konstituiert

Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung schreiben die Schaffung von Kommissionen für Berufsentwicklung und Qualität in den jeweiligen Lehrberufen vor. Sie sollen unter anderem für die Anpassung der Ausbildungsinhalte an veränderte Verhältnisse sorgen. Kürzlich konstituierte sich die "Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität in den Grundbildungen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (SKOBEQ-MEM)". Ihr Präsident Arthur W. Glättli berichtet in einem Interview mit PANORAMA über die Aufgaben dieser Kommission.
(www.edudoc.ch/record/32165)

28.04.2009

Lehrstellen: Trotz Rezession kein Abbau geplant

Selbst Firmen, die Personal entlassen, scheinen bei den Lehrstellen nicht abbauen zu wollen. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer Ausgabe vom 22. April. Eine Umfrage bei 26 Grossunternehmen ergab, dass die Mehrheit mindestens so viele Schulabgänger/innen beschäftigen will wie in den guten Vorjahren, etliche Firmen stellen 2009 sogar mehr neue Lernende ein als im Vorjahr (www.edudoc.ch/record/32124).
Vgl. dazu auch den Pressetext unter www.edudoc.ch/ record/32171 zu einer Medienkonferenz von KV Schweiz sowie die Verlautbarung der Credit Suisse (www.panorama.ch/de/nl/5892) und die Meldung über die Lehrstellensituation im Newsletter 09/08 unter www.panorama.ch/de/nl/5952.

28.04.2009

Pilotprojekt Pferdewart/in: Potenzial für Jugendliche ohne Attest

Für Jugendliche, die eine berufliche Grundbildung mit Attest nicht bewältigen können, gibt es heute keine formalisierten Bildungen. Der Dachverband sozialer Institutionen (INSOS) versucht, eine "Praktiker Ausbildung" zu etablieren. In diesen Kontext passt das Pilotprojekt "IV-Anlehre Pferdewart/in in Berufsschule und Betrieb" mit zwölf jungen IV-Anlehrlingen. Die Evaluation zeigt: Bildung steigert die Arbeitsmarktfähigkeit eines grossen Teils der betroffenen Jugendlichen. In einem Interview mit PANORAMA.aktuell nehmen die Autoren der Studie Stellung (www.edudoc.ch/record/32175).
Vgl. dazu auch die Meldung unter www.panorama.ch/ de/node/1347 im Newsletter 222.

28.04.2009

"Interkulturelle Kompetenz": Für Berufsbildner/innen in Lehrbetrieben eher eine Worthülse

Welche interkulturellen Kompetenzen brauchen Berufsbildner/innen in Lehrbetrieben, wenn sie ausländische Jugendliche ausbilden? Mit dieser Frage hat ein Forscherteam zehn Betroffene konfrontiert. Die Quintessenz der Gespräche: Wichtiger als nationale Identitäten sind soziale Prägungen, der Begriff der interkulturellen Kompetenz ist nur wenig fruchtbar. "Menschen mit einem hohen Grad an sozialer Kompetenz agieren auch mit Menschen anderer Nationalität sozial kompetent", heisst es im Beitrag, den die Zeitschrift Panorama in ihrer jüngsten Ausgabe publiziert
(www.panorama.ch/de/pan/92/de).
Unter der Adresse www.panorama.ch/content/ abonnements?abonnieren=panorama.zeitschrift können Sie PANORAMA abonnieren

28.04.2009

GE: Die "Cité des métiers" unterstützt neu auch bei der Lehrstellensuche

Seit seiner Gründung im September 2008 vereinigt die "Cité des métiers et de la formation Genève" (CdMG www.citedesmetiers.ch) unter seinem Dach ein breites Angebot an Dienstleistungen im Zusammenhang mit Ausbildung, Gewerbe und Berufsleben. Neu können Jugendliche dort auch ihr Bewerbungsdossier einreichen und sich mit Vertretern von Unternehmen treffen, die Lehr- oder Praktikumsstellen anbieten. Dieses neue Angebot startete mit der Woche der optischen Berufe (Ende März) und wurde bei der Vorstellung der Ausbildungen Detailhandelsfachfrau/mann und Detailhandelsassistent/ in (anfangs April) fortgesetzt.
Weitere Informationen:
Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

28.04.2009
28.04.2009

Deutschland: Auslandeinsätze von Lernenden werden gefördert

Seit März 2009 beraten rund 40 Mobilitätsberaterinnen und -berater an den deutschen Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern vor Ort Unternehmen, Lernende und junge Arbeitnehmende über Auslandaufenthalte und mögliche Unterstützung. Das mit Mitteln des europäischen Sozialfonds geförderte Projekt soll die Zahl der Auslandaufenthalte während der Berufsausbildung von derzeit 2% erhöhen. Bundesweite Koordinierungsstellen unterstützen und koordinieren die regionalen Stellen.
In der Schweiz übernimmt die "ch Stiftung" ähnliche Aufgaben (www.chstiftung.ch).
Auskünfte: maerz.jacqueline@dihk.de
oder efranken@zwh.de

28.04.2009

UR: Betreuung von Lernenden in schwierigen Situationen

Die Ausbildungsberatung für Lehrbetriebe und Lernende im Kanton Uri wird rege genutzt und geschätzt. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme (www.edudoc.ch/record/31825) zu einer Interpellation (www.edudoc.ch/record/32026), welche Auskunft über die Betreuungssituation von Lernenden und Lehrbetrieben verlangt. Pro Tag beantwortet der Ausbildungsberater ca. fünf Anfragen von Lehrbetrieben sowie ca. vier von Lernenden. Weiter koordiniert er Massnahmen bei Auflösung von Lehrverhältnissen oder bei Problemen in den Ausbildungsbetrieben.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

28.04.2009

Neue Berufsprüfung: Berufsbildungsfachfrau/mann

Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) hat beim BBT einen Prüfungsordnungs-Entwurf für Berufsbildungsfachleute (BP) eingereicht. Einsprachen sind ab dem 15. April innert 30 Tagen möglich.
Information: Walter Röllin, Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, Luzern, mailto:walter.roellin@lu.ch

28.04.2009

Projekt "GO": Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB hat gemeinsam mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) das Projekt GO gestartet
(www.edudoc.ch/record/32142). Es zielt auf die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen im betrieblichen Kontext. Es wird ein Instrument entwickelt, mit dem Betriebe den Förderbedarf ihrer Mitarbeitenden in den Grundkompetenzbereichen identifizieren können. Das Projekt dauert bis 2011 und wird vom BBT sowie von privaten Stiftungen unterstützt.

Arbeitsmarkt

28.04.2009

Gesundheitswesen: Kampagne für den Arbeitsund Ausbildungsplatz Heim

Curaviva Schweiz (www.curaviva.ch), der Verband der Heime, lanciert die Kampagne "Arbeitsplatz Heim: Berufsbilder und Lebenswelten" (www.arbeitsplatzheim. curaviva.ch/). Die Öffentlichkeit soll damit über das Berufsfeld in Heimen aufgeklärt und das Image dieser Institutionen als Arbeits- und Ausbildungsorte verbessert werden. Heute haben Heime Mühe, in der Schweiz das nötige Pflege- und Betreuungspersonal zu finden. Die Mitglieder des Freiburger Heimverbands beispielsweise rekrutieren deshalb in Frankreich, Portugal und den Länder des Ostens.
Übersicht über die Pflege- und Betreuungsberufe in Heimen unter www.edudoc.ch/record/32138.

28.04.2009

Personenfreizügigkeit: Flankierende Massnahmen insgesamt wirksam

Der neuste SECO-Bericht zur Umsetzung der flankierenden Massnahmen zeigt, dass sich im Jahr 2008 die grosse Mehrheit der kontrollierten Entsendebetriebe und der Schweizer Arbeitgeber korrekt verhalten hat. Ein Entsendebetrieb ist eine Firma mit Sitz im Ausland, welche für einen zeitlich befristeten Auftrag in der Schweiz ihr Personal einsetzt (entsendet). Die Kontrollen haben stark zugenommen: Mit 14762 kontrollierten Entsendebetrieben stieg die Anzahl der Kontrollen gegenüber 2006/07 um 33%. Bei den Schweizer Arbeitgebern haben die Kontrollen leicht abgenommen (-1%). Die Anzahl der kontrollierten Personen ist mit 60793 aber um 30% gestiegen.
Medienmitteilung SECO: www.edudoc.ch/record/32150

28.04.2009

Arbeitsmarktbarometer Schweiz: Vorsicht bei Neueinstellungen

Für das 2. Quartal 2009 sind die Beschäftigungsaussichten gemäss Manpower Arbeitsmarktbarometer schwach, obschon saisonal bedingt an sich ein kräftiger Anstieg erfolgen müsste. Bloss 9% der 757 befragten Arbeitgeber rechnen mit einer Zunahme des Personalbestands, während 4% von einem Rückgang ausgehen. Bei diesen Werten handelt es sich um das tiefste je gemessene Ergebnis.
Pressemitteilung: www.edudoc.ch/record/32155

28.04.2009

Arbeitslosigkeit: Quote steigt weiter an

Ende März 2009 waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 134'713 Arbeitslose eingeschrieben, was einer Arbeitslosenquote von 3,4% entspricht. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um fast 30%. Mit einer Quote von 5,1% war die Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen besonders stark betroffen. Geradezu explodiert ist die Kurzarbeit, wurden doch im Januar 2009 über eine Million Ausfallstunden registriert (gegenüber etwas mehr als 25000 im selben Monat des Vorjahres).
Ausführlicher Bericht: www.edudoc.ch/record/32161

28.04.2009

Deutschland: Frauenlöhne konstant niedriger

In Deutschland hat sich die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern in den letzten fünfzehn Jahren kaum verändert. Dies zeigt eine Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Durchschnitt war der Lohn von vollzeitbeschäftigten Frauen 2006 rund 24% geringer als jener der Männer. Selbst innerhalb des gleichen Berufes verdienen Frauen 21% weniger als Männer. Immer noch 12% beträgt der Lohnunterschied bei Personen mit gleicher Ausbildung, gleichem Beruf und gleichem Alter innerhalb des gleichen Betriebes.
Pressemitteilung: www.edudoc.ch/record/32163

28.04.2009

Bern: Das interkulturelle Verständnis der Personalberatenden fördern

Mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen im Kanton Bern sind Ausländerinnen und Ausländer. Für die Personengruppe der vorläufig Aufgenommenen (VA) hat das "beco Berner Wirtschaft" gemeinsam mit anderen Partnern verbindlich festgelegt, wie der Zugang zu arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) erfolgt. Abgesehen von der Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit sind für die VA alle AMM offen. Die zuständigen Personalberatenden wurden geschult, um deren interkulturelle Kompetenz zu steigern.
Mehr dazu in Heft 2/09 der Fachzeitschrift PANORAMA (www.panorama.ch/de/pan/92/de).

28.04.2009

Unternehmen: Wo bleibt die gesellschaftliche Verantwortung?

Rund 50% der Unternehmen werden ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung nicht gerecht, wie aus einer Studie des international tätigen Coaching- und Consultingunternehmens Krauthammer hervorgeht (www.edudoc.ch/record/32157). An der Umfrage haben rund 400 Kaderleute aus 11 europäischen Ländern teilgenommen. Die Studie zeigt unter anderem, dass nur knapp ein Viertel der Betriebe die Ressourcen effizient nutzt, obschon sich davon eine Mehrheit langfristige Wettbewerbsvorteile verspricht. Gerade in der jetzigen Krise, so die Autoren der Studie, drängten sich ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Lösungen auf.

Berufliche Integration

28.04.2009

Berufswahl: Jeder dritte Jugendliche würde einen anderen Beruf wählen

Die Zahl der Jugendlichen, die ihre Berufswahl über die obligatorische Schulzeit hinausschieben, wird immer grösser, zugleich nimmt die Zufriedenheit mit der Berufswahl ab. Dieses paradoxe Ergebnis zeigen Auswertungen der eidgenössischen Jugendbefragungen von 1979, 1994 und 2003. Nicht weniger als ein Drittel der Jugendlichen würde heute einen anderen Beruf wählen - 15% einen "ähnlichen", 13% einen "ganz anderen", 7% haben den Beruf bereits gewechselt. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Panorama fasst die Soziologin Ruth Meyer Schweizer die weiteren Ergebnisse zusammen (www.panorama.ch/de/pan/92/de).
Hier können Sie PANORAMA abonnieren:
www.panorama.ch/content/abonnements? abonnieren=panorama.zeitschrift

28.04.2009

TI: Längsschnittstudie über die Schulabgänger/innen von 1992

Tessiner Schulabgänger/innen von 1992 wurden in den vergangenen Jahren mehrmals über ihre persönliche Entwicklung in den Bereichen Bildung, Arbeit, Konsum, Werte etc. befragt. Nun liegen die Resultate (www.edudoc.ch/record/31898) der Befragung von 2007 vor (auf Italienisch). Fast 40% der heute Dreissigjährigen hat einen Abschluss der Tertiärstufe als höchsten Abschluss, über die Hälfte einen der Sekundarstufe II. Der Übergang in die Arbeitswelt erwies sich vor allem für die wenigen Personen ohne nachobligatorischen Abschluss als schwierig. Aber auch gut Qualifizierte trafen teilweise auf Probleme (u.a. unbefriedigender Anfangslohn, Diskrepanz zwischen erworbenen Kompetenzen und Tätigkeit, Arbeitslosigkeit).
Informationen zur Studie erteilt Emanuele Berger, Direktor des Ufficio studi e ricerche des Tessiner Erziehungsdepartements, emanuele.berger@ti.ch

28.04.2009

BL: Lehrstellendrehscheibe für Jugendliche und Betriebe

Vom 14. April bis zum 10. Juli 2009 bietet das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Baselland die Lehrstellenvermittlung "Junior Job Service" an
(www.edudoc.ch/record/32122).
Die Plattform richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse, die noch eine Lehrstelle suchen. Sie erhalten Tipps und die Lehrstellenvermittlerin nimmt Kontakt zu Ausbildungsbetrieben auf. Das Beratungsangebot richtet sich auch an Betriebe, die eine Lehrstelle noch nicht besetzen konnten.

28.04.2009

Westschweiz/Tessin: Gemeinsam gegen die Krise

Die Finanz- und Volkswirtschaftsdepartemente der lateinischen Schweiz kämpfen in einer interkantonalen Arbeitsgruppe gemeinsam gegen die Wirtschaftskrise. Für das laufende Jahr planen alle Kantone wesentlich höhere Ausgaben für die Konjunkturankurbelung als in den Vorjahren. Einen hohen Stellenwert haben zudem Weiterbildung und Beschäftigung, welche durch Arbeitsmarktmassnahmen gefördert werden sollen. Aus der kürzlich publizierten Pressemitteilung geht weiter hervor, dass die betreffenden Kantonsregierungen beim dritten Konjunkturprogramm des Bundes eine angemessene Mitsprache verlangen.
(www.edudoc.ch/record/32160 – französisch)

28.04.2009

Öffentliche Arbeitsvermittlung: 250 Optimierungsmassnahmen

Die Wirkungen der schweizerischen Arbeitsmarktpolitik wurden ab 2006 in einer Reihe von Studien beurteilt. Die Ergebnisse stellte das SECO den Kantonen zu - mit der Aufforderung, Vorschläge zur Steigerung der Effektivität und Effizienz der Arbeitsvermittlung zu machen. Es wurden über 250 Massnahmen gemeldet, von denen 87% bereits umgesetzt sind. In "Die Volkswirtschaft“ Ausgabe 4, 2009 erschien dazu ein Artikel von Michael Peter (www.edudoc.ch/record/32148).

28.04.2009

Finanzen und Rechnungswesen: Interimsmanager weiterhin gefragt

Trotz Wirtschaftskrise werden im Finanz- und Rechnungswesen weiterhin Fachleute wie Senior Buchhalter, Controller oder Change Manager gesucht. Die Arbeitgeber bevorzugen allerdings so genannte Interimsmanager, welche auf Projektbasis angestellt sind. Diese Erfahrung macht zurzeit der Personaldienstleiter Robert Half auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. "Spezialisten auf Abruf“ sind nun noch gefragter als vor der Rezession, weil die wirtschaftliche Unsicherheit keine zuverlässigen Prognosen über den langfristigen Personalbedarf erlaubt.
Pressemitteilung unter www.edudoc.ch/record/32159

28.04.2009

Working-Poor: Quote bleibt stabil

Im Jahr 2007 zählten 4,4 Prozent der Erwerbstätigen zu den Working-Poor (2006: 4,5 Prozent). Dies entspricht ungefähr 147'000 Personen. Der leichte Rückgang hänge mit der guten Konjunktur im Jahr 2007 zusammen, schreibt das Bundesamt für Statistik. Die folgenden Bevölkerungsgruppen haben eine überdurchschnittlich hohe Working-Poor-Quote: kinderreiche Familien, Erwerbstätige ohne nachobligatorische Ausbildung, Selbstständige ohne Angestellte, Alleinerziehende, Erwerbstätige mit befristetem Vertrag, Ausländer/innen, Erwerbstätige nach einem Erwerbsunterbruch.
Übersicht (www.edudoc.ch/record/32153)

Verschiedenes

28.04.2009

NE: Kanton will den Anteil der dualen Ausbildungsverhältnisse massiv steigern

Der Neuenburger Staatsrat will den Anteil der Lernenden in der Betriebslehre in den nächsten Jahren auf 80% steigern. Heute liegt er lediglich bei 57%, im schweizerischen Mittel aber bei 88%. Die übrigen Lernenden werden derzeit in Vollzeitschulen und Lehrwerkstätten ausgebildet. Deren Anteil liegt in den Westschweizer Kantonen traditionell höher und in Neuenburg besonders hoch. Dies hat zur Folge, dass die Ausbildungskosten pro Lernende/n in Neuenburg um 43% über dem schweizerischen Mittel liegen.
Mitteilung des Staatsrates:
www.edudoc.ch/record/32141 (französisch)

28.04.2009

Bundesparlament: Vorstösse aus der Frühjahrssession

In der Frühjahrssession wurden sieben Vorstösse zur Berufs- und Weiterbildung eingereicht. Themen:
Projekte für junge Arbeitslose und Lehrstellen (Geschäftsnummer 09.1036), Effizienz von Berufsbildungsfonds (09.3224), mehr Anerkennung, Koordination und Unterstützung der höheren Berufsbildung (09.3228), Chancengleichheit für ausländische Jugendliche bei der Lehrstellensuche (09.3168), Bildungsgutscheine für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger mit tiefem und mittlerem Einkommen (09.3237), Paritätische Schlichtungsstelle Berufsbildungsfonds (09.3307), mehr Flexibilität in der Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitsvermittlung (09.3327).
Texte zu den Vorstössen: www.parlament.ch > Geschäftsnummer ins Suchfeld oben rechts eingeben.
Übersicht über die pendenten Vorstösse unter
www.edudoc.ch/record/32130

28.04.2009

EBBK-Jahresbericht: Bund förderte so intensiv wie 2007

Der Bund hat 2008 25.9 Mio Franken (2007: 26.0 Mio Franken) für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung sowie Gesuche um Beiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse eingesetzt. Dies geht aus dem Jahresbericht (www.edudoc.ch/record/32143) der EBBK hervor, der soeben erschienen ist. Im Berichtsjahr erhielt das BBT 146 Gesuche. Diese wurden von 37 kantonalen Trägern, 62 Organisationen der Arbeitswelt und 47 anderen Trägerschaften (Vereinen, nationalen Organisationen, Privaten) eingereicht.

28.04.2009

Merkblätter: Anforderungen an Bildungsverantwortliche

Das BBT hat diverse Merkblätter leicht revidiert, welche die Anforderungen zur fachlichen Qualifikation einer Reihe von Berufsbildungsverantwortlichen erläutern. Diese Merkblätter betreffen namentlich folgende Personengruppen:
- Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben
- Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen
- Lehrpersonen für die schulische Grundbildung (Berufskunde)
- Lehrpersonen für die schulische Grundbildung (Allgemeinbildung)
- Lehrpersonen für die höhere Fachschulen
Den Download finden Sie unter www.bbt.admin.ch/ themen/berufsbildung/00484/index.html?lang=de

28.04.2009

SDBB: Lexikon der Berufsbildung in neuer Auflage

Im April 09 erscheint das "Lexikon der Berufsbildung" in der zweiten, aktualisierten Auflage (www.lex.berufsbildung.ch). Das Lexikon ist das Referenzwerk für die Begriffswelt der Berufsbildung und ist vom SDBB in Zusammenarbeit mit dem BBT realisiert worden. Das Taschenbuch enthält 227 Stichwörter und wird einzeln oder zusammen mit dem "Handbuch betriebliche Grundbildung" abgegeben (www.hb.berufsbildung.ch). Nähere Informationen:
Lexikon der Berufsbildung:
www.edudoc.ch/record/32009
Handbuch betriebliche Grundbildung:
www.edudoc.ch/record/32011

28.04.2009
28.04.2009

Arbeitsagogik: Ein Berufsstand im Aufwind

Was ist Arbeitsagogik? Wie ist sie entstanden? In welchen Institutionen wird sie eingesetzt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Dossier der Fachzeitschrift PANORAMA 2/2009. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Arbeitsagogik im Strafvollzug gelegt. Ein weiterer Beitrag beleuchtet die Arbeit als Sozialisationsinstrument im Laufe der Geschichte. Abgerundet wird das Dossier durch ein Porträt von Walter Lanz, einem "Arbeitsagogen der ersten Stunde“ sowie durch einen Blick in die Westschweiz, wo anstelle des Berufsstandes "Arbeitsagogik“ andere Ausbildungen angeboten werden.
PANORAMA abonnieren Sie unter www.panorama.ch/ content/abonnements?abonnieren=panorama.zeitschrift