Newsletter vom 31.03.2009

Aktuelle Meldungen vom 31.03.2009

Berufliche Grundbildung

31.03.2009

Lehrabbruch: Was wird aus den betroffenen Jugendlichen

Der 'Service genevois de la recherche en éducation' (SRED) (Genfer Bildungsforschungsdienst) hat untersucht, wie sich Jugendliche, die ihre Lehre abbrechen, in den Arbeitsmarkt integrieren. Aus dem Bericht III (siehe www.edudoc.ch/record/31721 - auf Französisch) geht hervor, dass viele eine sehr wechselvolle Karriere erleben, schwankend zwischen nichts tun, jobben, Arbeit suchen und Versuchen zum Wiedereinstieg in eine Ausbildung. Ihre Arbeitslosenquote ist signifikant höher als der Durchschnitt ihrer Altersgruppe.
Die gedruckte Fassung des Berichts kann beim SRED bestellt werden unter sred@etat.ge.ch

31.03.2009

Studie: Differenzierter Blick auf die Lehrstellensituation in der Stadt Zürich

In der Stadt Zürich zählte man zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 4441 Lehrstellen; davon waren 2479 von Jugendlichen besetzt, die nicht in der Stadt wohnen, sondern (meist aus dem Kanton Zürich) pendeln. Das Laufbahnzentrum Zürich hat nun eine Studie (www.edudoc.ch/record/31759) zur Lehrstellensituation verfasst, die diese Zu- und Wegpendler, aber auch die Anzahl der Jugendlichen in Zwischenlösungen und Brückenangeboten berücksichtigt.

31.03.2009

VD: Lehre von der Krise noch verschont

Die 'Direction générale de l'enseignement postobligatoire' (Direktion der nachobligatorischen Ausbildung) des Kantons Waadt traf kürzlich mit dem kantonalen Arbeitgeberverband zusammen. Dabei wurde festgestellt, dass es keine Anzeichen einer Abnahme der Lehrstellen gebe, auch wenn in den exportorientierten Unternehmen mit einem Rückgang gerechnet werden müsse. Sollte die Krise länger dauern, werde sich dies in der Berufsbildung verzögert - im Jahr 2010 - bemerkbar machen.

31.03.2009

GE: Zu lange Arbeitszeiten für Lernende

Eine Umfrage der Unia Genf ergab, dass mehr als die Hälfte der Lernenden in Genf regelmässig unzulässig lange arbeiten muss (www.edudoc.ch/record/31653). Dies ist vor allem in Coiffeursalons, in der Hotellerie, in Bäckereien-Konditoreien und im Verkauf der Fall. Das Genfer Amt für Berufsberatung, Berufs- und Weiterbildung (OFPC) bezeichnet solche Zustände als inakzeptabel. Es wird ein Treffen mit den Sozialpartnern organisieren und die Fälle einzeln analysieren. Falls die rechtlichen Vorschriften nicht eingehalten werden, will die Behörde den betreffenden Betrieben die Ausbildungsbewilligung entziehen.

31.03.2009

Klimawerkstatt: Lernende entwickeln Klimaschutzprojekte

Über 750 Lernende aus 25 Klassen nehmen an der zweiten Auflage der Klimawerkstatt, einem Bildungsprojekt von myclimate, teil (myclimate.cyberspace.ch/). Ziel ist es, in den eigenen Betrieben, an der Schule oder im Alltag Energiesparpotenziale zu entdecken und zu verwirklichen, schreibt myclimate in einer Medienmitteilung (www.edudoc.ch/record/31756). Alleine oder in Teams erfinden die Lernenden aus vorwiegend technischen Berufen neue Produkte, realisieren Projekte oder überdenken bestehende Arbeitsprozesse. Im Juni werden die zwölf innovativsten und sparsamsten Energie-Projekte von einer Fachjury prämiert und ausgezeichnet.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

31.03.2009

Sehr heterogene Finanzierung

Die Finanzierung der Höheren Berufsbildung ist äusserst heterogen, wie eine Studie des Büro BASS im Auftrag des BBT zeigt (www.edudoc.ch/record/31760).
Ein Beispiel sind die Finanzierungsanteile der öffentlichen Hand für Vorbereitungskurse; wer sich vollzeitlich zum Informatiker ausbildet, wird zu 72% unterstützt, teilzeitlich aber nur zu 20%. Fast die Hälfte der Vollzeitstudierenden stuft ihre finanzielle Lage als schlecht oder sehr schlecht ein, bei den Teilzeitstudierenden sind es 30%. Die Studie ist Teil der Arbeiten am Masterplan Höhere Berufsbildung (www.panorama.ch/de/nl/5388 ).

31.03.2009
31.03.2009

Weiterbildungspolitik: Wie weiter mit der Weiterbildung?

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB führt am 28. April unter dem Titel "Wohin steuert die Politik" eine nationale Tagung zur Weiterbildungspolitik durch. Anlass ist der Entscheid des Bundesrates vom 25. März, einen Bericht zur Weiterbildungspolitik nicht zu veröffentlichen. Der Bericht war von einer interdepartementalen Arbeitsgruppe unter Federführung des BBT erarbeitet worden. Wie der SVEB im Tagungsflyer schreibt, soll die Tagung "für eine Aussprache zwischen dem Parlament und der Weiterbildungsszene unseres Landes" genutzt werden.
Tagungsflyer: www.edudoc.ch/record/5858da.pdf
Information und Anmeldung (www.alice.ch/)

31.03.2009

Studie: Was erhoffen sich die Leute von ihrer Weiterbildung?

Nur die Hälfte der Personen, die eine Weiterbildung absolvieren, glaubt, dass damit ihr Arbeitsplatz sicherer wird. Immerhin 70% erhoffen sich aber einen besseren Verdienst. Dies ist eine von vielen Feststellungen, der "Bildungsstudie Schweiz", die an der Fachhochschule St. Gallen entstanden ist (www.edudoc.ch/record/31757). Es wurden 5000 Personen aus der deutschen Schweiz befragt. Die Studie zeigt auch, dass nur gerade 7% der Befragten E-Learning gegenüber anderen Lernformen bevorzugen.

31.03.2009

Behindertengleichstellung: Neues Weiterbildungsangebot

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz startet "AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz" (www.agile.ch) im Herbst die Weiterbildung "Politische Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung" (www.fhnw.ch/weiterbildung/angebote/ kursdetails/?id=9015284). Die Organisatoren setzen dabei auf die Methode des E-Learning. In dieser als Fachseminar konzipierten Weiterbildung entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem ein individuelles Stärkeprofil und setzen sich mit Sichtweisen von Behinderung und Diskriminierung und deren Auswirkungen auseinander.
Mehr Information unter www.agile.ch/t3/agile/index.php

Arbeitsmarkt

31.03.2009

Bundespersonalpolitik: Beim mittleren Kader haperts mit den Frauen

Der Bericht zur Umsetzung der Personalpolitik des Bundes 2008 zeigt, dass die bundesrätlichen Ziele beim Frauenanteil, bei der Vertretung der Landessprachen und bei den Lernenden fast durchgehend erreicht wurden. Verbesserungspotenzial besteht beim mittleren Kader, wo der Frauenanteil mit 22,6% noch deutlich unter dem Sollwert von 33% liegt. Im obersten Kader wurde der Sollwert von 12% hingegen erreicht.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/31766

31.03.2009

OECD-Bericht: Schweiz nicht besonders produktiv

Im ihrem neusten Wachstumsbericht ("Going for Growth“) attestiert die OECD der Schweiz ein hohes Wohlstandsniveau. Gleichzeitig hält sie aber vor allem eine bessere Arbeitsproduktivität für notwendig, damit das Wachstum gesichert und der Wohlfahrtsstaat finanziert werden könne. Hauptursachen für die innerhalb der OECD bloss durchschnittliche Arbeitsproduktivität seien der schwache Wettbewerb in den Netzwerkindustrien (Energie, Verkehr, Kommunikation), Subventionen im Agrarsektor und eine ungenügende Vorschulerziehung, die eine stärkere Arbeitsmarktbeteiligung der Frauen verhindere.
Swiss OECD Info: www.edudoc.ch/record/31768

31.03.2009

Temporärmarkt: Deutlicher Rückgang

Als Folge der Rezession neigen zahlreiche Unternehmen dazu, sich von ihrem Temporärpersonal zu trennen. Gemäss der Treuhandfirma Realisator AG, ist im Temporärbereich die Zahl der im Februar fakturierten Stunden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27,2% zurückgegangen. Im Januar war der Einbruch mit einem Minus von 35% innert Jahresfrist noch ausgeprägter.
Mehr Informationen: www.realisator.ch/index.php?s=5

31.03.2009

Arbeitslosigkeit: Junge Erwachsene fördern - Kurzarbeit

Junge Erwachsene sind von der Arbeitslosigkeit besonders stark betroffen. In der zweiten Jahreshälfte wird sich ihre Situation noch verschärfen. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) klärt ab, wie im Bedarfsfall rasch reagiert werden kann. Das sagte Bundesrätin Doris Leuthard an einer mit den Sozialpartnern und den Kantonen gemeinsam durchgeführten Lageanalyse. Zweites Hauptthema war die Kurzarbeit, deren Bezugsdauer voraussichtlich ab 1. April 2009 von 12 auf 18 Monate erhöht wird. Das SECO prüft Möglichkeiten von Weiterbildungen für Arbeitnehmende, welche von Kurzarbeit betroffen sind.
Pressemitteilung: www.edudoc.ch/record/31772

31.03.2009

Ältere Arbeitskräfte: Mit "Age-Management" länger im Betrieb

Politik und Wirtschaft sind dabei, Handlungskonzepte gegen die Auswirkungen des demographischen Wandels zu entwickeln. Das so genannte Alters- Management befasst sich mit Umstrukturierungen in Betrieben und grundsätzlichen Neubewertungen von Begriffen wie Leistung oder Arbeitskraft. Das Ziel ist ein längerer Verbleib der älteren Mitarbeitenden im Unternehmen und in der Arbeitswelt generell. In einem Fachartikel erläutert Peter Meier, Chef Arbeitsbedingungen im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, das Konzept des Age-Management (www.edudoc.ch/ record/31765).

31.03.2009

Berufliche Integration

31.03.2009

Personal Swiss 2009: Öffentliche Arbeitsvermittlung stellt sich vor

Der Verband Schweizerischer Arbeitsämter VSAA und das SECO nehmen auch in diesem Jahr an der Personalmanagement-Fachmesse in Zürich teil. Die "Personal Swiss" (www.personal-swiss.ch) wird am 21./22. April 2009 zum achten Mal durchgeführt und bietet Personalfachleuten und Arbeitgebern einen Einblick in aktuelle Trends rund um das Personalmanagement. Am Stand "Service public im Arbeitsmarkt“ werden die Dienstleistungen der öffentlichen Arbeitsvermittlung vorgestellt. Zudem wird ein Praxisforum zu folgendem Thema "Arbeitsmarktaufsicht als Wettbewerbsfaktor?!" durchgeführt.

31.03.2009

SUVA: Unfallrenten auf Tiefststand

Mit 2210 neu ausgesprochenen Invalidenrenten sank 2008 bei der SUVA die Zahl gegenüber dem Vorjahr um fast 11%. Das ist der tiefste Stand seit Inkrafttreten des Unfallversicherungsgesetzes im Jahr 1984. In der SUVA-Medienmitteilung werden für das Resultat zwei Hauptgründe aufgeführt. Der eine ist das 2003 eingeführte New Case Management (NCM), welches die verunfallte Person in ihrem gesamten Lebensumfeld erfasst. Der zweite Grund ist die in der ersten Jahreshälfte gute Wirtschaftslage. Die Arbeitgeber waren eher bereit, einem verunfallten Arbeitnehmer nach der Rehabilitation wieder einen Arbeitsplatz anzubieten.
SUVA-Mitteilung: www.edudoc.ch/record/31776

Verschiedenes

31.03.2009

TI: Kantonaler Berufsbildungsfonds verabschiedet

Der grosse Rat des Kantons Tessin hat am 16. März die Einrichtung eines kantonalen Berufsbildungsfonds beschlossen. Der Fonds soll am 1. Januar 2010 in Kraft treten. Ausgestattet mit einem staatlichen Vorschuss von 6 Millionen Franken soll er ausbildende Betriebe finanziell entlasten. Alimentiert wird er durch eine Abgabe aller Tessiner Betriebe, die zwischen 0,9 und 2,9 Promille ihrer Lohnsumme betragen soll. Der genaue Prozentsatz wird jährlich von einer Kommission bestimmt. Bis am 8. Mai läuft die Referendumsfrist. Bisher wurde keine Opposition angekündigt.
Mehr Information unter www.edudoc.ch/record/31783

31.03.2009

SO: Regierung lehnt die Schaffung eines kantonalen Berufsbildungsfonds ab

Der Solothurner Regierungsrat sieht keinen Bedarf für einen kantonalen Berufsbildungsfonds. Das schreibt er in einer Stellungnahme zu einer Interpellation der SP (siehe www.edudoc.ch/record/31649). Die bereits getroffenen Massnahmen zur Erweiterung des Lehrstellenangebots werden als erfolgreich beschrieben. Im Jahr 2008 wurden rund 2400 neue Lehrverhältnisse abgeschlossen, damit habe sich die Situation auf dem Lehrstellenmarkt deutlich entspannt.

31.03.2009

EHB: Internationaler Kongress nimmt die Wirksamkeit der Berufsbildung unter die Lupe

Am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung fand vom 25. bis 27. März der erste internationale und interdisziplinäre Kongress zur Berufsbildungsforschung statt. Gegen 170 Teilnehmende aus zwölf Ländern nahmen teil. Viele Präsentationen und Diskussionen drehten sich um die Frage, welche Faktoren die Effizienz und Wirksamkeit der Berufsbildung fördern oder hemmen. In zwei Jahren ist ein Folgekongress geplant.
Medienmitteilung: www.edudoc.ch/record/31786

31.03.2009

OECD: Lob für Schweizer Berufsbildungsinnovationen

Im Bericht "Systemic Innovation in the Swiss VET System" (www.edudoc.ch/record/31758) kommt die OECD zum Schluss, dass Innovationen in der schweizerischen Berufsbildung gut funktionierten und dass es gelungen sei, eine Reihe von Instrumenten zur Entwicklung des Berufsbildungssystems zu etablieren. Die OECD empfiehlt der Schweiz, weiterhin Bottom-up- Initiativen zu fördern. Grosse Bedeutung misst die OECD der Berufbildungsforschung zu; die gewonnenen Erkenntnisse müssten aber noch besser in die Praxis einfliessen.
Medienmitteilung BBT unter
www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=26013

31.03.2009

VD: Mittelschul- und Berufsbildungsamt neu organisiert

Die 'Direction générale de l'enseignement postobligatoire' (DGEP) (Direktion der nachobligatorischen Bildung) wurde neu organisiert. Seit dem 1. Februar setzt sie sich aus drei Abteilungen zusammen. Eine davon wird sich um die Schulen kümmern (Gymnasien und Berufsfachschulen), die andere um die Ausbildung im Betrieb. Eine dritte Abteilung ist für Planung, Kommunikation und weitere allgemeine Verwaltungsaufgaben zuständig, vgl. Organigramm unter
www.edudoc.ch/record/31735 - auf Französisch.
Weitere Informationen auf französisch unter
www.edudoc.ch/record/31736
Kontakt: Séverin Bez, 021 316 63 06,
maito:severin.bez@vd.ch

31.03.2009

Bildungsniveau: Immer mehr Personen mit Abschluss auf der Tertiärstufe

Das Bundesamt für Statistik BfS hat in einer neuen Publikation (www.edudoc.ch/record/5860da.pdf) untersucht, wie sich das Bildungsniveau der Bevölkerung entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil von Personen mit Tertiärdiplom um 10 Prozentpunkte gestiegen. Das hat unter anderem mit der Verschiebung von Ausbildungen von der Sekundarstufe II auf die Tertiärstufe zu tun und mit dem Zuzug von gut qualifizierten Ausländer/innen. Der Trend dürfte in den nächsten Jahren weitergehen. Gleichzeitig wird der Anteil der Personen mit Abschluss der Sekundarstufe II weiter sinken und in einen ähnlichen Bereich zu liegen kommen wie die Tertiärstufe (je nach Szenario 43–44%).
Mehr Informationen unter www.bfs.admin.ch/bfs/portal/ de/index/themen/15/08/dos/blank/06.html

31.03.2009

Forum Bildung: Newsletter lanciert

Das jüngst gegründete "Forum Bildung" hat erstmals einen Newsletter publiziert, der künftig etwa jeden zweiten Monat erscheinen soll (www.forumbildung.ch). Aus dem Bereich Berufsbildung kommt ein Beitrag zum Thema Lehrabbruch, der mit der Längsschnittstudie LEVA und dem KV-Zürich-Projekt "Smart Selection" allerdings bekannte Unterlagen präsentiert.
Der Newsletter kann auf der Website des Forums Bildung kostenlos abonniert werden (www.forumbildung.ch).

31.03.2009

Berufsbildungsforschung: Neue wissenschaftliche Zeitschrift erschienen

"Empirical Research in Vocational Education and Training" - so heisst eine neue Zeitschrift unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan C. Wolter im Verlag "Sense Publisher". Die englischsprachige Zeitschrift mit internationalem Beirat erscheint zwei Mal pro Jahr. Die erste Ausgabe ist in diesen Tagen erschienen. Abstracts der Artikel liegen online (www.ervet.ch/seiten/online.html) vor. Die Zeitschrift wird vom BBT mitfinanziert. ERVET möchte alle Ebenen der Berufsbildung thematisieren.
Mehr Information unter www.ervet.ch und in bbaktuell 219 (www.panorama.ch/de/newsletter/bbt-lanciertwissenschaftliche- zeitschrift-zur-berufsbildung).

31.03.2009

BBT: Nächster Einreichungstermin für Gesuche nach Art. 54/55 BBG

Gesuche für Innovationen oder besondere Leistungen im öffentlichen Interesse nach Art. 54/55 BBG können jederzeit beim BBT eingereicht werden. Gesuche, die durch die eidgenössische Berufsbildungskommission EBBK behandelt werden, müssen mindestens zehn Wochen vor der nächsten EBBK-Sitzung bei der Geschäftsstelle im BBT vorliegen. Der nächste Einreichungstermin ist der 3. Juli 2009 für die EBBKSitzung vom 16. September 2009. Die weiteren Termine finden sich im Leitfaden für Gesuchstellende, siehe unter www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00102/ index.html?lang=de .