Newsletter vom 17.03.2009

Aktuelle Meldungen vom 17.03.2009

Berufliche Grundbildung

17.03.2009

Gesundheit und Soziales: Positionspapier für eine gemeinsame Attestausbildung

Die Vorstände der nationalen Dachorganisationen der Arbeitswelt Gesundheit und Soziales - OdASanté und Dach-OdA Soziales - haben sich Ende April 2008 für die gemeinsame Erarbeitung einer zweijährigen beruflichen Grundbildung ausgesprochen (vgl. bbaktuell 217 (www.panorama.ch/de/newsletter/ gemeinsame-zweijaehrige-grundbildung-fuer-gesundheit- und-soziales-geplant).
Inzwischen haben die Vorstände der OdASanté und von "Savoirsocial" ein Positionspapier zur Grundbildung "Praktiker/in Gesundheit und Betreuung EBA" verabschiedet und die Mitglieder der Reformkommission gewählt (siehe www.odasante.ch/de/ 02_berufliche-grundbildung/03_attest.htm).

17.03.2009

Luzern: FMS FAGE bewährt sich

Im Sommer 2008 haben erstmals zwei Klassen der Fachmittelschule (FMS) im Beruf Fachangestellte/r Gesundheit einen Pilotlehrgang absolviert, der nach drei Jahren zum Erwerb eines Fachmittelschulausweises sowie - nach einem vierten, praktischen Jahr - eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses sowie der Berufsmaturität führt. Die Evaluation kommt zum Schluss, dass sich das Modell generell bewährt hat (www.edudoc.ch/record/31550). Die Lernenden verfügen am Ende der Ausbildung über das notwendige Fachwissen; auch die operative Umsetzung in den Betrieben und Schulen sei geglückt.
Mehr Infos unter www.beruf-z.ch/website_zbk.cfm?sID=95

17.03.2009

Berufs-WM: Nun ist das Team (fast) komplett

Die Schweiz wird an den diesjährigen Berufs- Weltmeisterschaften in Calgary (1. bis 6. September) mit 37 jungen Berufsleuten vertreten sein, wovon nun 36 bestimmt sind, vgl. Liste www.edudoc.ch/record/31527.
Insgesamt nehmen über 1000 Personen aus 51 Ländern teil - beide Zahlen bedeuten eine neue Maximalmarke. Swiss-Skills (bisher: Swisscompetence) orientiert mit einem Newsletter regelmässig über den Stand der Vorbereitungen (www.swiss-skills.ch).

17.03.2009

Leading House "Neue Technologien": Technologie als Brücke nutzen

Neue Lerntechnologien sollen nicht nur in der Schule, sondern auch als Brücke zwischen Schule und Betrieb eingesetzt werden. Dies ist ein Ergebnis der Arbeit des Leading Houses "Neue Technologien", das PANORAMA.aktuell in seiner Serie über die Leading Houses in der Berufsbildung in dieser Ausgabe vorstellt. Dieses Kompetenzzentrum beschäftigt sich mit der Nutzung neuer (Lern-)Technologien. Mireille Betrancourt (Universität Genf), Jean-Luc Gurtner (Universität Freiburg) und Pierre Dillenbourg (ETH Lausanne) geben im Interview über ihre Arbeit Auskunft
(siehe www.edudoc.ch/record/31562).
Bereits vorgestellt wurden die Leading Houses
"Lernkompetenzen" (www.bbaktuell.ch/pdf/bba4306.pdf)
& "Bildungsökonomie" (www.bbaktuell.ch/pdf/bba4503a.pdf).

17.03.2009

Integration: Förderung von Projekten an Berufsfachschulen

Die Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen (SDK) fördert im Auftrag der Hirschmann-Stiftung Integrationsprojekte an Berufsfachschulen (inkl. Brückenangebote), vgl. PANORAMA.aktuell 2009-01. Projekte können mit einzelnen Klassen oder mit der ganzen Schule durchgeführt werden; wichtig ist, dass sie integrative Wirkung versprechen.
Anträge für das 1. Quartal sind bis spätestens 30. März 2009 an maja.zehnder@integration-berufsfachschulen.ch zu senden.
Weitere Infos unter www.integration-berufsfachschulen.ch

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

17.03.2009

Gesundheit: OdASanté setzt auf Höhere Fachprüfungen statt Nachdiplomstudiengänge

Der Vorstand der OdASanté hat beschlossen, Weiterbildungen künftig als HFP statt als Nachdiplomstudien (NDS) HF zu positionieren. Das schreibt die OdASanté in ihrem neusten Newsletter
(www.edudoc.ch/record/31472). Die laufenden Rahmenlehrplan- Projekte für NDS HF werden wie geplant zu Ende geführt, müssen jedoch innert sechs Jahren in eine Prüfungsordnung HFP überführt werden. Das geplante NDS HF in medizinischem Labor soll von Anfang an in eine HFP umgewandelt werden. Laut OdASanté hat das BBT zugesichert, dass Inhaber/innen eines NDS-Titels Anspruch auf ein eidg. Diplom haben.

17.03.2009
17.03.2009
17.03.2009

Lernfestival 2009: Erstmals nur ein Tag lang

Bisher fand das Lernfestival alle drei Jahre statt und dauerte mehr als eine Woche. Die letzte Ausgabe vom 4. bis 14. September 2008 umfasste rund 1200 Veranstaltungen. Nun wird dieses Jahr schon wieder ein Festival durchgeführt - dafür aber nur als 24-Stunden- Anlass vom Freitag, 11. September, 17.00 Uhr, bis Samstag, 12. September, 17.00 Uhr.
Mehr unter www.lernfestival.ch

Mittelschulen und Hochschulen

17.03.2009

Genf: Gymnasiast/innen sind zufrieden mit dem Studienwahlprogramm Boussole

Das Programm Boussole (Kompass) unterstützt Gymnasiast/innen bei der Studienwahl. Es setzt sich aus Workshops, einem Informationstag und sechs halben Probetagen in der gewählten Fakultät zusammen. Das Programm wurde vom "Office pour l'orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC), dem Collège de Genève und der Universität Genf ins Leben gerufen und wird von den Schülerinnen und Schülern gut aufgenommen.Umfrage unter www.edudoc.ch/ record/31341 (französisch).
Info: Grégoire Evéquoz, directeur général de l'OFPC,
022 388 44 25, gregoire.evequoz@ge.ch
Infos unter www.ge.ch/ofpc/orienter/college_uni.asp.

17.03.2009

NE: Neue Ausbildung in Betriebswirtschaft nach der gymnasialen Maturität

Ein gemeinsames Programm der Handelsmittelschule Jean-Piaget Neuchâtel und des Berufsbildungszentrums Cifom vermittelt Jugendlichen mit gymnasialer Maturität einen neuen Zugang zum Stellenmarkt und zur Fachhochschule für Wirtschaft. Ab Sommer 2009 führen sie den Kurs "Assistent/in für Betriebswirtschaft" (www.edudoc.ch/record/31514) durch, der im 1. Semester einen theoretischen Teil und im zweiten ein Praktikum in einem Unternehmen umfasst, vgl. die Beschreibung unter www.edudoc.ch/record/31516 (französisch).
Infos: Jacques-André Maire, chef du Service de la formation professionnelle et des lycées,
JacquesAndre.Maire@ne.ch

17.03.2009

INRP: Bericht über die Globalisierung des Bildungsmarkts

Das "Institut national de recherche pédagogique français" (INRP) (französisches Nationalinstitut für pädagogische Forschung) hat einen Bericht (www.inrp.fr/vst/LettreVST/pdf/42_fevrier2009.pdf) veröffentlicht, der sich mit dem Weltbildungsmarkt befasst. Konkurrenz der Bildungsangebote, Einstufungen, Privatisierung, Internationalisierung und Vermarktung der Bildung sind die Themen, die in der Publikation dargestellt werden.
Bericht als pdf-Dokument unter www.edudoc.ch/ record/31566 (französisch).

17.03.2009

Berufseinstieg: Talente für den Handel gesucht

Vom 4. bis 6. Juni 2009 finden die "Retail Talent Career Days" auf Palma de Mallorca statt. 25 herausragende Studierende aus ganz Europa werden dazu eingeladen. Studierende mit Bachelor- oder Masterabschluss in Wirtschaft im Jahr 2009, die sich für eine Karriere im Handel interessieren, können sich um eine Teilnahme bewerben. Bewerbungsschluss: 30.04.2009.
Infos unter www.retail-talents.com.

17.03.2009

Neue Angebote an Hochschulen

Die Hochschule Luzern HSLU und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW bieten ab September 2009 die neue Vertiefung Major in Public and Nonprofit Management (www.edudoc.ch/ record/31530) im Rahmen des Master of Science in Business Administration an.

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet ab Herbst 2009 ein neues Certificate of Advanced Studies (CAS) in Medieninformatik (www.edudoc.ch/record/ 31551) an. Der Weiterbildungsstudiengang ergänzt das bisherige Angebot der FFHS im Bereich Informatik (zwei Bachelor-Studiengänge sowie ein MAS).

17.03.2009

Fachhochschulen: Listen der akkreditierten Studiengänge im Netz

Die Listen mit den bewilligten und akkreditierten Studiengängen (Bachelor und Master) sowie den Studiengängen, welche noch zu akkreditieren sind, stehen neu online zur Verfügung. Diese Listen werden vom BBT fortlaufend aktualisiert.
- Liste der bewilligten und akkreditierten Bachelor- und Master-Studiengänge
(www.bbt.admin.ch/themen/hochschulen/00176/00179/ 00618/index.html?lang=de)
- Liste der bewilligten Bachelorstudiengänge
(www.bbt.admin.ch/themen/hochschulen/00215/ index.html?lang=de)
- Liste der bewilligten Masterstudiengänge
(www.bbt.admin.ch/themen/hochschulen/00517/ index.html?lang=de)

Beratung

17.03.2009

Psychologieberufegesetz: Laufbahnpsychologie soll nicht geregelt werden

Das Psychologieberufegesetz (PsyG) ist auf der Zielgeraden. Vor rund 150 Personen hat eine Delegation des Bundesamtes für Gesundheit die Eckpunkte der Vorlage präsentiert. Die Laufbahn- und Rehabilitationspsychologie soll demnach nicht geregelt werden. Der Bundesrat soll aber die Kompetenz erhalten, für weitere Psychologieberufe, welche gesundheitlich sensibel sind, eine eidgenössisch akkreditierte Weiterbildung mit Titelschutz vorzusehen. Ausser im Bereich der Psychotherapie macht die Vorlage keine Einschränkungen bei der Ausübung von Psychologieberufen, schlägt aber Massnahmen bei der Berufsbezeichnung bzw. beim Titelschutz vor.
Mehr unter www.edudoc.ch/record/31529

17.03.2009

Informationsveranstaltung: Nachqualifizierung der SVB-Studiengänger/innen

In der Berufsberatung arbeiten etliche Fachleute, die den SVB-Studiengang absolviert haben und sich zum Psychologen / zur Psychologin FH BSc nachqualifizieren möchten. An einer Veranstaltung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW wird über entsprechende Möglichkeiten informiert. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 8. April 2009 von 17.00 bis 19.00 Uhr.
Ort: ZHAW, Departement Angewandte Psychologie, Merkurstrasse 43, Zürich, Plenum I.

17.03.2009
17.03.2009

Positive Psychologie: Einsatz im Berufsalltag

Am vierten Diagnostik-Kongress (www.Diagnostik- Kongress.ch) vom 9. und 10. September in Zürich wird über den Zusammenhang von Positiver Psychologie und Persönlichkeit referiert, eine interkulturelle Studie zu "Glück" vorgestellt oder über das "Sehen" vom Positiven im Menschen philosophiert. Die Palette von Instrumenten und Konzepten reicht von "Mut und Zivilcourage" über "Ressourcen, Befindlichkeit und Gesundheit" zu "Humor in der Psychotherapie".
Anmeldung und Kurzbeschrieb unter
www.weiterbildung.sdbb.ch

Arbeitsmarkt

17.03.2009

Gleichstellung: Neu werden die Daten laufend aktualisiert

Das Bundesamt für Statistik (BfS) hat bisher die Indikatoren der Gleichstellung von Mann und Frau jährlich auf den 8. März, den internationalen Tag der Frauen, aktualisiert. Neu werden die Daten laufend à jour gebracht. Somit finden sich auf der Website unter www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/05/ blank/key/ueberblick.html des BfS jeweils die aktuellsten verfügbaren Daten für Bereiche wie Bildung, Erwerbstätigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

17.03.2009

Lohngleichheitsdialog: Gegen diskriminierende Löhne

Sozialpartner und Bund lancieren gemeinsam einen "Lohngleichheitsdialog" mit dem Ziel, diskriminierende Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern zu beseitigen. Die Unternehmen können sich seit dem 1. März 2009 freiwillig der Aktion anschliessen. Damit verpflichten sie sich, ihr Lohnsystem auf allfällige Geschlechterdiskriminierung zu überprüfen.
Medienmitteilung unter www.edudoc.ch/record/31520

17.03.2009

Arbeitslosigkeit: Quote steigt weiter an

Die aktuellen Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO zeigen eine weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit. Ende Februar 2009 waren 132'402 Arbeitslose bei den RAV eingeschrieben, das sind 3'972 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,3% im Januar 2009 auf 3,4% im Februar. Jugendliche (15-24-Jährige) sind mit einer Quote von 4,0% besonders von Arbeitslosigkeit betroffen.
Bericht SECO unter www.edudoc.ch/record/31522

Berufliche Integration

17.03.2009

VD: Arbeitgeber unterstützen Jugendliche beim Eintritt ins Arbeitsleben

Unter dem Titel "Réussir son orientation et son insertion professionnelles" (Erfolgreiche Berufswahl und -eingliederung) lancierte der Arbeitgeberverband des Kantons Waadt ein neues Programm. Es soll Jugendlichen und deren Eltern helfen, den Übergang von der obligatorischen Schule ins Berufsleben oder in ein Studium zu meistern. Das Programm richtet sich auch an Jugendliche mit schulischem Misserfolg sowie an Lernende beim Lehrabbruch. Das Programm beginnt mit einem "diagnostischen" Gespräch, das es erlaubt, auf die Bedürfnisse abgestimmte Leistungen zu planen.
Weitere Informationen hier unter
www.romandieformation.ch/index.php?PageID=33

17.03.2009

VD: Stipendien statt Sozialhilfe für Jugendliche ohne Berufsausbildung

Der Waadtländer Staatsrat will jugendliche Sozialhilfebezüger/ innen ohne abgeschlossene Berufsausbildung künftig mit Stipendien statt mit Sozialhilfe unterstützen. Bedingung ist, dass die Jugendlichen an einem Eingliederungsprogramm teilnehmen. Falls der Grosse Rat der Vorlage (siehe www.edudoc.ch/record/31344) zustimmt, können über 1300 Waadtländer Familien ab 2010 von einer beträchtlichen Erhöhung der ausbezahlten Stipendien profitieren.
Nähere Information über die Vorlage unter
www.edudoc.ch/record/31345 (französisch)

17.03.2009

Case Management Berufsbildung: SDBB koordiniert Einführung der Software

Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB hat die Firma Diartis AG in Muri (AG) mit der Einführung einer Softwarelösung im Bereich Case Management Berufsbildung beauftragt. Die Software wird nun mit den jeweiligen Kantonsverantwortlichen auf die kantonalen Prozesse abgestimmt und in Betrieb genommen. Eine Steuergruppe koordiniert die Einführung.
Mehr Information unter www.edudoc.ch/record/31552
und bei Matthias Bürki, SDBB, matthias.buerki@sdbb.ch

17.03.2009

Deutschland: Ich-AG nachträglich rehabilitiert

Der Existenzgründungzuschuss für den Aufbau einer selbständigen Erwerbstätigkeit (Ich-AG), stiess von Anfang an auf grosses Misstrauen. Gut fünf Jahre nach dessen Einführung zeigen aber die Ergebnisse der Begleitforschung (www.edudoc.ch/record/31525), dass die Mehrheit der ehemaligen Arbeitslosen im ersten Arbeitsmarkt integriert ist. Über die Hälfte der Geförderten ist immer noch selbständig erwerbstätig. Zählt man jene dazu, die später in eine abhängige Beschäftigung wechselten, beträgt die Erwerbstätigenquote mehr als 80%. Im Nachhinein erfährt also die vor bald drei Jahren aufgehobene Massnahme eine Rechtfertigung. Die Autoren der Studie sprechen von einer "Erfolgsgeschichte mit zu frühem Ende.“

17.03.2009

Neuenburg: 15 Millionen Franken für sichere Beschäftigung

Nachdem die Arbeitslosenquote im Kanton Neuenburg bereits auf 4,6% geklettert ist, hat der Staatsrat beschlossen, den Fonds für berufliche Integration mit 15 Millionen Franken zu alimentieren. Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen werden mit Lohnzuschüssen bis zu 25% unterstützt. Zudem sollen Niedrigqualifizierte gezielt ausgebildet werden, indem die Betriebe klare Qualifizierungsbedürfnisse formulieren. Auch Stellensuchende profitieren vom Fonds: Finanziert werden niederschwellige Ausbildungen mit Diplom und Betriebspraktika für Jugendliche ohne Anschlusslösungen.
Pressemitteilung: www.edudoc.ch/record/31524 (franz.).

17.03.2009

Bewerbungen: Schweizer Chefs skeptisch gegenüber elektronischen Dossiers

Allen technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte zum Trotz bevorzugt die grosse Mehrheit der Schweizer Personalmanagerinnen und -manager beim Eingang von Bewerbungen den Postweg. Dies ist ein Ergebnis der Studie "Workplace Survey 2008"
(www.edudoc.ch/record/31526), für die über 6000 Personal- und Finanzmanager in 17 Ländern befragt wurden. 80% der Schweizer Befragten favorisieren den Postweg, nur 56% sprachen sich für die Online- Bewerbung aus (Mehrfachnennung möglich). Im Ausland bevorzugen die Personalverantwortlichen dagegen Bewerbungen per E-Mail.

17.03.2009

Sozialpolitik: Die “verlorenen Jahre” der Hochkonjunktur

Die breite Mehrheit der Bevölkerung hatte vom Hochkonjunkturzyklus 2003 bis 2008 keinen Nutzen. Zu diesem harten Urteil gelangt der Ökonom Carlo Knöpfel im Sozialalmanach 2009 der Caritas. Abgesehen von der Einführung der Mutterschaftsversicherung gebe es sozialpolitisch nur Rückschritte. Der Druck zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt werde erhöht, auch wenn es für behinderte, arbeitslose und sozial schwache Menschen kaum offene Stellen gebe. Zumindest ein Teil von ihnen könnte in Sozialfirmen eine angemessene Beschäftigung finden, sofern diese gefördert und teilfinanziert würden, heisst es im Almanach.
Caritas (Hg), Sozialalmanach 2009, 296 Seiten, Fr. 34.-

Verschiedenes

17.03.2009

Europa: Materialien zur Berufsbildung

Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft ibw (www.ibw.at) hat neue Materialien publiziert: Lehrberufsbezeichnungen Deutsch-Englisch und umgekehrt; Schlüsselbegriffe aus dem Bildungsbereich Deutsch- Englisch, Foliensatz zum österreichischen Berufsbildungssystem und zur Lehrlingsausbildung in Österreich. Die EU hat eine Dokumentation über die nationalen Systeme der Bildungs- und Berufsberatungen der Mitgliedsländer erstellt (eacea.ec.europa.eu/portal/ page/portal/Eurydice/showPresentation?pubid=096DE). Die meisten Dokumente sind in englischer Sprache verfasst.
Eine weitere Publikationsreihe geht auch auf die laufenden Reformen und Debatten im Bildungswesen ein
(eacea.ec.europa.eu/portal/page/portal/Eurydice/ showPresentation?pubid=047DE)

17.03.2009

Neue Datenbank zu Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur

Die EDK führt periodisch Umfragen bei den Kantonen durch und publiziert die Ergebnisse auf ihrer Website. Sie Sammlung wird ergänzt durch Daten (www.edk.ch/dyn/19191.php) zum Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK). Sie informiert in erster Linie über die Rahmenbedingungen für diesen Unterricht (gesetzliche Grundlagen, Anmeldeverfahren, Informationsmaterialien usw.) und enthält Links zu den Kontaktstellen in allen Kantonen.
Nähere Informationen unter www.edudoc.ch/record/31371

17.03.2009

SDBB Verlag: Der Schweizer Studienführer erscheint zum 15. Mal

Informationen zum Studieren findet man heute im Internet zu Tausenden. Nur ist das Angebot meist nicht sehr übersichtlich und auf viele Websites verteilt. Der Schweizer Studienführer ist deshalb auch in seiner 15. Auflage ein nützliches Übersichts- und Nachschlagemedium für Studieninteressierte und Fachleute geblieben. Er präsentiert das gesamte Studienangebot in der Schweiz (inkl. FH-Studiengänge). Im SDBB-Verlag ist zudem das neue Update von Berufe easy erschienen. Details zu den neuen Medien (mit Online-Bestellmöglichkeit) unter www.sdbb.ch/neuerscheinungen