Newsletter vom 19.10.2011

Aktuelle Meldungen vom 19.10.2011

Berufliche Grundbildung

19.10.2011

Internationale Anerkennung von Berufsqualifikationen

Die Schweiz übernimmt die europäische Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen, die in den EU-Mitgliedstaaten seit 2007 gilt. Die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationenzwischen der Schweiz und der EU/EFTA wird damit einfacher. Die wesentlichen Neuerungen:
- Das bisher geltende System der Diplomanerkennung wird konsolidiert und vereinfacht sowie praxisbezogener ausgestaltet: 15 bestehende Richtlinien werden in der neuen Richtlinie zusammengefasst.
- Für grenzüberschreitende Dienstleistungserbringer wird ein neues Meldeverfahren eingeführt, das in der Schweiz gesetzlich verankert ist.
- Die Liste der automatisch anerkannten schweizerischen Titel wird aktualisiert: Neu werden der Bachelor FH in Pflege, Master in Architektur, die medizinische Spezialisierung in Infektiologie sowie gewisse Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen das Freizügigkeitsabkommen aufgenommen.
Medienmitteilung

19.10.2011

BBT: Neue Leiterin Ressort Höhere Berufsbildung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie hat die Ressortleitung mit Laura Perret Ducommun (Neuenburgerin, 1977) besetzt. Sie studierte und promovierte an der Universität Neuenburg in Informatik und absolvierte den Master of Public Administration (MPA) an der IDHEAP in Lausanne. Frau Perret hat sich beruflich ein vielfältiges Wissen auf den verschiedenen Bildungsstufen angeeignet und kennt sowohl die Verwaltungsprozesse wie auch die Wirtschaft. Zur Zeit leitet sie im Leistungsbereich Hochschulstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) ein Ressort. Laura Perret wird die Nachfolge von Martin Stalder bereits am 1. November antreten.

19.10.2011

Erfolg an den 41. Berufsweltmeisterschaften

Die Schweiz bleibt beste europäische Nation an den WorldSkills Competitions. Mit 6 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen belegt die Schweiz in London den 3. Gesamtplatz hinter Korea und Japan. Damit erreicht die Schweiz erneut eine Spitzenposition, nachdem sie vor 2 Jahren in Kanada 2. geworden war. Volkswirtschaftsminister Schneider-Ammann begrüsste die jungen Berufsleute anlässlich eines Welcome-Events in Zürich und gratulierte ihnen zu einer ausserordentlichen Teamleistung. Die 38 Teilnehmer/innen haben insgesamt 17 Medaillen und 12 Diplome nach Hause gebracht.
Medienmitteilung

19.10.2011

Sportförderung: Verordnungen in Vernehmlassung

Der Bundesrat schickt die Verordnungen zum Sportförderungsgesetz bei den Kantonen in die Vernehmlassung. Das Parlament hat am 17. Juni 2011 das totalrevidierte Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung (Sportförderungsgesetz) verabschiedet. Gestützt auf die neuen gesetzlichen Grundlagen sind auch die Ausführungserlasse anzupassen. Sie regeln die Vollzugsmodalitäten der Sportförderung des Bundes. Die Sportförderungsverordnung ist auch eine Grundlage für den Sportunterricht an den Berufsfachschulen.

19.10.2011

Verordnungen: Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Verordnungen über die berufliche Grundbildung erlassen:
- Kauffrau EFZ / Kaufmann EFZ (Basis-Grundbildung und erweiterte Grundbildung)
- Theatermaler/in EFZ
Die Verordnungen treten per 1. Januar 2012 in Kraft.
Die Publikationen können später beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) bestellt werden. Sie werden auch auf der Webseite des BBT zur Verfügung stehen. Der Bildungsplan sowie der Übergangsbildungsplan für privatrechtliche Handelsschulen der schulisch organisierten Grundbildung werden Anfang November auf der Webseite des BBT zur Verfügung stehen. Der Bildungsplan Theatermaler/in EFZ wird im Laufe des Monats Oktober auf der Webseite des Schweiz. Theatermaler Verbands (STMV) aufgeschaltet.

19.10.2011

Verordnung: Anhörung Änderungsantrag

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterbreitet im Rahmen einer Anhörung bis 26. Oktober 2011 verschiedene Änderungsanträge der Verordnung über die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans Podologe/Podologin EFZ. Die Änderungsanträge sind in der Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Podologinnen EFZ verabschiedet worden. Sie sind ohne Kostenfolge und sollen am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Die geänderte Verordnung sowie der angepasste Bildungsplan können hier heruntergeladen werden.

19.10.2011

EHB-Sommercampus 2011: Berichte

Vom 4. bis 6. Juli 2011 kamen am Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) in Zollikofen Berufsbildner/ innen aus verschiedener Berufssektoren zusammen. "Vom Lehrmeister zum Lernbegleiter", so könnte der Tenor der aktuellen Anforderungen beschrieben werden. Persönliche Gespräche und Voten, die den Sommercampus bereicherten, liessen erahnen, dass die Rolle der Berufsbildner/innen nicht auf das Vermitteln von Praxiswissen und -können beschränkt ist. Zunehmend werden auch nichtfachliche Elemente wie beispielsweise Karriereberatung oder Unterstützung bei der Integration nachgefragt. Die Referate sind jetzt online zugänglich.

19.10.2011

VD: 700 neue Lehrstellen

Jobapp ist eine Initiative zur Lehrstellenförderung, die die Wirtschaftsorganisationen im Auftrag des Kantons Waadt durchführen. Seit dem Schuljahr 2010 motiviert Jobapp Betriebe dazu, Lernende auszubilden oder ihr Lehrstellenangebot zu erweitern. Die Zwischenbilanz lässt sich sehen: In der Waadtländer Wirtschaft wurden über 700 neue Lehrstellen identifiziert und genehmigt. Die Ergebnisse variieren je nach Branche sehr stark und die Praxisrealität lässt sich nicht auf einen einzigen Faktor reduzieren.
Im zweiten Betriebsjahr wird sich Jobapp besonders auf Betriebe konzentrieren, die noch keine Lernenden ausbilden oder die in den Branchen, die bei den Jugendlichen am meisten gefragt sind, keine Lehrstellen mehr anbieten. Bereits wurden verschiedene Massnahmen umgesetzt, um die Bedürfnisse dieser Betriebe besser zu verstehen und ihnen Hilfsmittel und Unterstützung für einen erfolgreichen Einstieg in die duale Berufsbildung bieten.
Weitere Informationen

19.10.2011

Deutschland: 90 Prozent schaffen Erstprüfung

Erstmals wurde erhoben, wie viele Prüflinge im ersten Anlauf die Abschlussprüfung zum Ende ihrer beruflichen Ausbildung bestehen. Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vorgenommene Auswertung für das Jahr 2009 zeigt ein erfreuliches Ergebnis: 91,2% der 477 700 jungen Männer und Frauen absolvierten ihre Abschlussprüfungen auf Anhieb erfolgreich: Die Frauen schnitten dabei noch etwas besser ab als die Männer. Ein Blick auf die 25 einzeln ausgewerteten Berufe zeigt die Spannweite des Bestehens und Nichtbestehens: Mit 97,8% war die Quote bei den 5577 Elektroniker/innen für Betriebstechnik am Höchsten, während sich die 12 441 angetretenen Köche und Köchinnen mit fast 20 % nicht bestandenen Erstprüfungen am Schwersten taten.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

19.10.2011

Gesundheitsbereich: Neue Ausbildungen entstehen

Die OdA KTTC Komplementärtherapie arbeitet derzeit an ihren eigenen Strukturen und an der eidgenössischen Reglementierung der Berufe der Komplementärtherapeuten und -therapeutin sowie Fachmann/Fachfrau Alternativmedizin. Es wurde eine interne Vernehmlassung der Berufsbilder durchgeführt, die aus dem vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie mitfinanzierten Projekt "Berufsfeldanalyse" entstanden sind. Das Projektteam hat die Stellungnahmen ausgewertet und entwickelt die Berufsbilder im Hinblick auf die externe Vernehmlassung im Oktober 2011 weiter. Sowohl das Berufsbild als auch die Grundlagen werden der Delegiertenversammlung am 27. Januar 2012 zur Genehmigung vorgelegt. Danach werden die Prüfungsordnung für die Höhere Fachprüfung mit Wegleitung erarbeitet, Probeprüfungen entwickelt und Expertinnen und Experten geschult.

19.10.2011

GE: Finanzielle Unterstützung trägt Früchte

Die seit Januar 2010 an Betriebe ausgerichtete finanzielle Unterstützung zur Förderung der Erwachsenenbildung ist ein Erfolg. Über 160 Mitarbeitende von 21 Unternehmen oder Unternehmensgruppen profitieren davon, dass die Stiftung für Berufs- und Weiterbildung (Fondation en faveur de la formation professionnelle et continue) während der Zeit, in der sie sich auf den Erwerb eines EFZ, eines EBA oder eines kantonalen Attests für Kleinkindererzieher/innen vorbereiten, die Hälfte ihres Lohns bezahlt. Besonders die Branchen Bau, Reinigung, Gesundheit und Soziales, Logistik sowie Hotellerie-Gastgewerbe profitieren von dieser Massnahme.

Mittelschulen und Hochschulen

19.10.2011

Bericht zur Mobilität von Schweizer Studierenden

Der Analysebericht 2009 zur Mobilität von Studierenden zeigt, dass 20,9 Prozent der Studierenden während ihres Studiums einen Auslandaufenthalt absolviert haben. 60,7 Prozent der Studierenden nutzen für einen Auslandaufenthalt "Erasmus", das beliebteste Austauschprogramm. Erasmus ist auch die sicherste Option für Studierende, um sich möglichst viele der während ihres Auslandaufenthalts erlangte ECTS-Punkte anrechnen lassen möchten. Bei über 60 Prozent der Studierenden wurde der Auslandaufenthalt von den Eltern mitfinanziert. 49,8 Prozent der Studierenden, die keinen Auslandaufenthalt absolviert haben, nennen die zusätzlichen Kosten als Hauptgrund dafür, gefolgt vom Risiko eines verlängerten Studiums (29,7%) sowie dem zeitlichen Aufwand für die Organisation des Aufenthalts (29%).

Beratung

19.10.2011

Berufs- und Studieninformationen im Überblick

Zwei neue INFObildung&beruf informieren über den sozialen Bereich: Soziale Arbeit – ein Überblick zeigt die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an Universität, Fachhochschulen und Höheren Fachschulen inkl. Zulassungsbedingungen und Kontaktadressen. Soziales Praktikum charakterisiert die verschiedenen Praktikumsarten und listet Adressenverzeichnisse auf, in denen gezielt nach Praktikumsmöglichkeiten im sozialen Bereich gesucht werden kann.

19.10.2011

Umweltberufe: WWF hat Datenbank überarbeitet

Das Bildungszentrum WWF hat seine Datenbank umfassend überarbeitet und aktualisiert. Sie bietet Berufsberatenden nützliche Informationen zu umweltrelevanten Berufen, Branchen- und Berufsverbänden sowie Organisationen und Verwaltungen, die sich ökologisch und nachhaltig ausrichten.

19.10.2011

VD: Studie zur Ausbildungswahl von Jugendlichen

Der Service cantonal vaudois de recherche et d'information statistiques (SCRIS) hat eben eine Studie zur Ausbildungswahl von Waadtländer Jugendlichen veröffentlicht. Der erste Teil der Publikation porträtiert die 10 215 Jugendlichen, auf die sich die "Wahl 2010" bezieht. Die Wahl der Ausbildung hängt von Faktoren wie der schulischen Laufbahn, der Herkunft, der Schulsprache und dem Alter ab. Ein weiterer Einflussfaktor ist der Abschluss der Sekundarstufe I. Im zweiten Teil befasst sich die Publikation mit der Ausbildungs- und Berufswahl nicht nur von Jugendlichen, die am Ende der obligatorischen Schulzeit in einer Regelschule stehen, sondern auch von jungen Menschen, die eine heil- oder sonderpädagogischen Schule, eine Anschlussklasse oder ein Brückenangebot absolviert haben.
Weitere Informationen

Arbeitsmarkt

19.10.2011

Mehr Erwerbstätige in der Schweiz

Die Schweiz verzeichnet für das 2. Quartal 2011 gegenüber dem 2. Quartal 2010 eine Zunahme der Erwerbstätigen von 2,6%. Damit zählte die Schweiz für den untersuchten Zeitraum 2011 gemäss Erhebungen des Bundesamts für Statistik insgesamt 4,708 Millionen Erwerbstätige. Im Vergleich dazu nahm die Zahl der Erwerbstätigen in der Europäischen Union (+ 0,3%) und in der Eurozone (+0,4%) gegenüber dem Vorjahreswert ebenfalls leicht zu.

19.10.2011

Arbeitslosenquote unverändert

Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 2,8%. 111 344 Arbeitslose waren Ende September 2011 bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben. Dies sind gegenüber dem Vormonat 343 Personen weniger. Verglichen mit dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit sogar um 28 696 Personen (-20,5%). Die Jugendarbeitslosigkeit und die Zahl der Stellensuchenden nahmen gegenüber der Vorjahresperiode deutlich ab: insgesamt 6103 Jugendliche (-25,4%) und 38 326 Stellensuchende (-18,9%) weniger als im September 2010 wurden registriert. Von Kurzarbeit betroffen waren im Juli 2011 2215 Personen, 1155 Personen (-34,3%) weniger als im Vormonat.

19.10.2011

Bundesrat will flankierende Massnahmen verbessern

Der Bundesrat möchte mit Anpassungen zu den flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit Lücken in der Gesetzgebung schliessen und deren Umsetzung effizienter gestalten. Er hat dazu Gesetzesvorlagen in die Vernehmlassung geschickt. Mit den Änderungen im Bundesgesetz über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmer/innen (EntsG) sowie im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG) sollen insbesondere die Bekämpfung der Scheinselbständigkeit und die Durchsetzbarkeit von Normal- und Gesamtarbeitsverträgen verbessert werden.
Medienmitteilung

19.10.2011

Mehrfach Erwerbstätige nehmen zu

In der Schweiz hatten 2009 315 000 Personen mehr als eine Anstellung. Gemass einer Studie des Bundesamtes für Statistik sind das 7,4% der Erwerbsbevölkerung. Ein Drittel der mehrfach Erwerbstätigen sind insgesamt zu 100% beschäftigt. Der entsprechende Anteil beträgt bei Männern gar zwei Drittel. Die gleichzeitigen Anstellungen sind oft dauerhaft. Sie werden von Personen aller Bildungsstufen ausgeübt. Zudem umfassen Mehrfachbeschäftigungen in drei Viertel aller Fälle gleichzeitig verschiedene Bereiche. Sie finden in allen Branchen statt. Mit 10% ist der Anteil der mehrfach Erwerbstätigen bei den Frauen höher als bei den Männern.

19.10.2011

Work-Life-Balance wichtiger als Karriere

Das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit (Work-Life-Balance) ist für 40% der Finanz- und Personalmanager in der Schweiz das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines neuen Arbeitsplatzes. Es wird sogar der Karriereentwicklung vorgezogen. In Deutschland gaben 26% und in Österreich 39% der Work-Life-Balance Priorität. Dies ergab eine Studie des internationalen Finanzdienstleisters Robert Half.

19.10.2011

Stressintervention steigert Produktivität

Eine von Gesundheitsförderung Schweiz und dem Schweizerischen Versicherungsverband initiierte Studie kommt zum Ergebnis, dass gezielte Stressprävention bei einem Viertel der Arbeitnehmenden Wirkung zeigt: Der Stresslevel sinkt, die Produktivität steigt. Gleichzeitig wiesen Personen mit höherer Stressbelastung dank der Intervention jährlich 1,7 Fehltage weniger auf. Die Studie wurde während zwei Jahren in acht Testfirmen bei über 5000 Mitarbeitenden durchgeführt.

19.10.2011

Soziale Fortschritte in der Uhrenindustrie und Mikrotechnik

Am 1. Januar 2012 tritt für 41 625 Beschäftigte in 431 Unternehmen der Uhren- und Mikrotechnikindustrie ein neuer Gesamtarbeitsvertrag in Kraft. Dieser neue GAV ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen sozialem Fortschritt und Wettbewerbsfähigkeit. Die Gewerkschaft Unia begrüsst die erreichten materiellen Verbesserungen der Lebensqualität. Der GAV ermöglicht insbesondere Frühpensionierungen, die in der Schweiz einzigartig sind. Die Arbeitgebervertreter ihrerseits heben namentlich die flexiblen Arbeitszeiten hervor. Der GAV ist fünf Jahre gültig und sieht bis zum 31. Dezember 2017 den absoluten Arbeitsfrieden vor.

19.10.2011

Schweiz im Cleantech-Sektor wenig spezialisiert

Die Schweiz gehört im internationalen Vergleich zu den Ländern, die im Bereich Cleantech unterdurchschnittlich spezialisiert sind. Gemäss einer Studie der Konjunkturforschungsstelle (KOF) belief sich der Anteil der Cleantech-Patente in der Schweiz 2008 auf 2,8%, gegenüber 4,1% weltweit. Spitzenreiter in diesem Bereich sind Dänemark, Österreich und Japan. Weltweit erleben diese Technologien einen kräftigen Aufschwung: Die Zahl der Cleantech-Patente stieg von 2000 bis 2008 um 227%.

Berufliche Integration

19.10.2011

Keine Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose

Der Ständerat will gemäss Pressedienst des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) nicht überprüfen, ob eine Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose notwendig und machbar sei. Ein entsprechender Vorstoss der Ständerätin Géraldine Savary wurde in der Herbstsession 2011 abgelehnt. Der Kanton Waadt hat im Oktober 2011 die von ihr anvisierte Lösung eingeführt. Diese sieht vor, dass arbeitslose Frauen und Männer mit bescheidenem Vermögen eine Überbrückungsrente beziehen können, wenn sie zwei Jahre vor der Pensionierung stehen und keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosenentschädigung haben.

Verschiedenes

19.10.2011

Interinstitutionelle Zusammenarbeit mit Optimierungsbedarf

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift PANORAMA geht der Frage nach, wie sich die interinstitutionelle Zusammenarbeit in der Praxis bewährt. Die Beiträge zeichen ein kontruktiv-kritisches Bild: Fortschritte und positive Erfahrungen stehen auch institutionellen Hindernissen gegenüber, die bisher nicht überwunden wurden. Zu oft stehen dadurch nicht die Bedürfnisse der Klienten, sondern jene der involvierten Institutionen im Vordergrund.
Übersicht über die Artikel der aktuellen Ausgabe
Zeitschift abonnieren

19.10.2011

PANORAMA: Mediadaten 2012

Die Mediadaten der Fachzeitschrift PANORAMA mit den Fokusthemen für die sechs Ausgaben im 2012 sind erschienen. Dies sind die Schwerpunktthemen:
- Die neuen Selbständigen (1/2012)
- Gesundheitsberufe (2/2012)
- Unsichere Zukunft (3/2012)
- Cleantech (4/2012)
- Transformation der Berufe (5/2012)
- Wege zur Entwicklungszusammenarbeit (6/2012).
PANORAMA ist die führende Fachzeitschrift in der Schweiz für die Berufsbildung, die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung und für Arbeitsmarktthemen. Wir informieren Sie mit recherchierten Hintergrundberichten, Interviews und Beiträgen von externen Autoren und Autorinnen über Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis, über Forschungsergebnisse und über neue, zukunftsgerichtete Entwicklungen.
Mediadaten Zeitschrift
Mediadaten Newsletter

19.10.2011

Oesterreich: Bildung im späteren Lebensalter

In Österreich sind mehr als ein Fünftel der Bevölkerung älter als 60 Jahre. Die bevölkerungsdemografische Entwicklung wird mehr und mehr auch zum Thema der Erwachsenenbildung. Experten aus Bildungspraxis und -forschung, die sich im Rahmen eines Projektes intensiv mit der Bildung im Alter beschäftigten, haben "Lernen und Bildung im späteren Lebensalter. Leitlinien- und Prioritäten 2020" erarbeitet. Die Publikation soll Orientierung für jene sein, die in diesem Bereich Verantwortung tragen. Autorinnen und Autoren sind internationale Spezialisten und solche am Zentrum für Weiterbildung der Karl-Franzens-Universität Graz.