Newsletter vom 14.09.2011

Aktuelle Meldungen vom 14.09.2011

Berufliche Grundbildung

14.09.2011

Grundlagenbericht zur Fachkräfteinitiative des Bundes

Am 9. September hat der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundesrat Schneider-Ammann, an einer Medienkonferenz den Grundlagenbericht zur EVD Fachkräfteinitiative vorgestellt. Schneider-Ammann hat vorgängig gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner und der Kantone sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft den neuen Grundlagenbericht diskutiert. Dieser listet zuhanden von Bund, Kantonen und Wirtschaft über 40 Massnahmen auf, mit denen das Angebot an Fachkräften in der Schweiz über arbeitsmarktliche und bildungspolitische Massnahmen wirkungsvoll verbessert werden kann.
Medienmitteilung

14.09.2011

BBT: Studie zur Berufsbildung

Die Schweizer Berufsbildung bekommt mit der konsequenten Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt und dem starken Engagement der Wirtschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Dies bestätigt die vom BBT in Auftrag gegebene Studie „Berufsbildung – Ein Schweizer Standort- und Wettbewerbsfaktor“. Vertreter von multinationalen Unternehmen und Berufsbildungsexperten aus der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien werten die Berufsbildung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes als sehr hoch. Die beruflichen Qualifikationen der Arbeitskräfte fliessen direkt in die Standortwahl der Unternehmen ein. Das BBT sieht in den Erkenntnissen über die Leistungsfähigkeit und in den wegweisenden Elementen zur Internationalisierung der Schweizer Berufsbildung eine Grundlage für weiterführende strategische Überlegungen. Ziel ist es, die duale Berufsbildung national und international besser anzuerkennen und ihrem Wert entsprechend zu positionieren.

14.09.2011

BBT: 3. Newsletter Qualität

Am 13. September ist der dritte Newsletter Qualität des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) erschienen. Diese Quartalsausgabe informiert unter anderem über ein Pilotprojekt zu einem webbasierten Monitoringsystem für Berufs- und Laufbahnberatungen und präsentiert Praxisbeispiele aller Verbundpartner zu diesen Themen: Mehrsprachigkeit im Beruf, Lehrmittel für sprachliche Minderheiten, Integriertes Qualitätssystem des Berufsbildungsamtes Tessin und Zukunftsträger-Preis für Berufsbildner/innen.
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14.09.2011

Verordnungen: Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Verordnungen über die berufliche Grundbildung erlassen:
- Fachfrau/Fachmann Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ
- Feinwerkoptiker/in EFZ
- Glaser/in EFZ
- Milchtechnologin/Milchtechnologe EFZ
Die Verordnungen treten per 1. Januar 2012 in Kraft.
Die Publikationen können später beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) bestellt werden. Sie werden auch auf der Website des BBT zur Verfügung stehen.
Die Bildungspläne werden im Lauf des Monats September auf den Webseiten der beteiligten Organisationen der Arbeitswelt aufgeschaltet:
OdA Bewegung und Gesundheit
Verband Feinwerkoptiker/Glasarbeiter
Schweiz. Flachglasverband SFV
Schweiz. Milchwirtschaftlicher Verein SMV

14.09.2011

Verordnungen: Vernehmlassungen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Vernehmlassung zu folgenden Verordnungen über die berufliche Grundbildung und Bildungsplänen gestartet:
- Büchsenmacherin/Büchsenmacher EFZ
- Messerschmiedin/Messerschmied EFZ
- Gussformerin/Gussformer EFZ
- Gusstechnologin/Gusstechnologe EFZ
Vernehmlassungsfrist ist der 30. November bzw. 2. Dezember 2011. Ferner hat das BBT die Anhörung zum Änderungsantrag zur Verordnung über die berufliche Grundbildung und den Bildungsplan Goldschmiedin/ Goldschmied EFZ eröffnet. Rückmeldefrist ist der 30. September 2011. Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität hat die Änderungsanträge verabschiedet. Es betrifft die Lernenden im Schuljahr 2012/2013 (überbetriebliche Kurse) respektive 2014 (Qualifikationsverfahren).
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14.09.2011

Lehrstellenmarkt stabil

Zum Lehrbeginn 2011 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt aus folgenden Gründen weitgehend stabil: Rückläufige Zahlen der Schulabgehenden führen regional zu einer Entlastung des Lehrstellenmarktes. Durch den Einsatz wirkungsvoller Instrumente zur Erhaltung und Schaffung von Lehrstellen seitens Bund, Kantonen und OdA ist die Zahl der Ausbildungsplätze weitgehend stabil. Alle Kantone stützen das Lehrstellenangebot mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Trotz stabiler Situation entspricht in verschiedenen Berufsbereichen das Lehrstellenangebot nicht immer der Nachfrage. Jugendliche mit sozialen oder schulischen Defiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Für Schulabgänger/innen, die auf Lehrbeginn 2011 keine Lösung gefunden haben, stehen in allen Kantonen Brückenangebote bereit.

14.09.2011

Berufliche Grundbildung in der Bauwirtschaft

Jede vierte Maurer-Lehrstelle konnte dieses Jahr nicht besetzt werden. Der Baumeisterverband (SBV) gibt Gegensteuer: Unter dem Motto „Baue deine Zukunft – attraktive Berufe auf dem Bau“ hat er eine Offensive gegen den Lernedenmangel gestartet. Bei der Kampagne setzt der SBV in einer ersten Phase auf eine Broschüre und einen neuen Internetauftritt. Die positiven Aspekt werden hervorgehoben: Eine Ausbildung in der Bauwirtschaft bietet eine sichere Arbeitsstelle, eine auch im Branchenvergleich gute Bezahlung, überdurchschnittliche Sozialbedingungen sowie Aufstiegschancen.

14.09.2011

Insos-Newsletter expandiert

Insos Schweiz präsentiert den Newsletter in neuer Form. Der nationale Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Behinderung informiert Interessierte aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Medien bereits seit mehreren Jahren über Neuigkeiten aus dem Verband sowie aus der Bundespolitik. Nun hat Insos Schweiz den Adressatinnen- und Adressatenkreis erweitert und den Newsletter überarbeitet.

14.09.2011

IRDP: Projekt „Profils de connaissances/compétences“

Die Conférence intercantonale de l'instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CIIP) hat das „Institut de recherche et de documentation pédagogique (IRDP) mit einem interkantonalen Projekt zum Kenntnisund Kompetenzenprofil beauftragt. Das Ziel des Projekts war, eine für die Kantone der Romandie gemeinsame Grundlage zu schaffen, die es ermöglicht, die Schulen auf der Sekundarstufe II und die Lehrbetriebe umfassend informieren zu können. Das IRDP hat nun die Resultate der beiden Recherchen veröffentlicht: Die erste Umfrage bei den Akteuren auf der Sekundarstufe II (Unternehmen der Romandie, berufliches Umfeld) wurde im Frühjahr 2009 durchgeführt. Die zweite Konsultation im Frühjahr 2010 fand bei den Lehrpersonen aller Fächer des 9. Schuljahrs statt. Es sollte geklärt werden, ob das erwartete Resultat der Rückmeldungen der Teilnehmenden realistisch und durchführbar sowie für die Publikation geeignet war. Bericht

14.09.2011

ZG: Umgang mit Absagen von Lehrstellenbewerbungen

In Zusammenarbeit mit dem BIZ ZUG, dem Gewerbeverband und der Zuger Wirtschaftskammer hat das Amt für Berufsbildung ein Absageformular und einen Absagebrief für Lehrfirmen entwickelt. Es ist wünschenswert, dass alle Bewerbungen innert nützlicher Frist beantwortet, und bei einer Absage genaue Gründe dafür angegeben werden. Die Vorlagen bieten dabei Unterstützung.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

14.09.2011

Prüfungsordnung in Vernehmlassung

Die Swiss Financial Analysts Association (SFAA) hat den Entwurf zu einer Änderung der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Diplomierte/r Finanz- und Anlageexperte/tin beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eingereicht.
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Mittelschulen und Hochschulen

14.09.2011

Hochschul-Abschlussquote bei 27 Prozent

Die Hochschul-Abschlussquote informiert über den Anteil der Personen der gleichaltrigen Bevölkerung, die in einem gegebenen Jahr ihren ersten Abschluss an einer Hochschule erwerben. 2010 lag diese Quote mit knapp 27% praktisch gleich hoch wie im Vorjahr (Universitäten: 15% und Fachhochschulen: 13%). Verglichen mit 1990 ist heute die Quote aber fast viermal höher. Das ist auf die wachsende Anzahl der Studierenden, aber auch auf die Einführung der Fachhochschulen sowie auf die Bologna-Reform zurückzuführen. Diese und weitere Informationen können den neuen Publikationen des Bundesamtes für Statistik (BFS) entnommen werden:
Abschlüsse der Fachhochschulen 2010
Abschlüsse der universitären Hochschulen 2010

14.09.2011

BE: Informatikmittelschule ab 2012/13

Ab dem kommenden Schuljahr bietet der Kanton Bern eine öffentliche, kostenlose Informatikmittelschule an. Diese führt in vier Jahren zum EFZ als Informatiker/ in, Fachrichtung Applikationsentwicklung, und zur kaufmännischen Berufsmaturität. Die Ausbildung richtet sich an leistungsstarke Jugendliche. Die Informatikmittelschule ist die sechste Schule ihrer Art in der Deutschschweiz. Der Schultyp soll dazu beitragen, den Fachkräftemangel in der Informatik zu dämpfen.
Informationen über alle sechs Schulen sind unter www.informatikmittelschule.ch zu finden.

Beratung

14.09.2011

LENA: Die Lehrstellen für 2012 auf berufsberatung.ch

Der Startschuss für die Lehrstellensuche für 2012 ist gefallen. Die wichtigste Adresse für Lehrstellen in der Schweiz ist der Lehrstellennachweis LENA auf dem Portal berufsberatung.ch. Ab September werden die als offen gemeldeten Lehrstellen aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein schrittweise unter berufsberatung. ch/lehrstellen aufgeschaltet. Das Portal wird vom Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB geführt und informiert umfassend über alles Wissenswerte rund um die Berufswahl und die Lehrstellenbewerbung. Die Lehrstellen der Romandie folgen ab Oktober.
Medienmitteilung

14.09.2011

Hitlisten der gewählten Grundbildungen EFZ und EBA

Welche Berufe in der Schweiz wie häufig gewählt werden, zeigen zwei neue INFObildung&beruf: EFZ 2010 und EBA 2010. Die Häufigkeit der Wahl der beruflichen Grundbildungen ist sehr stabil: Die Rangreihe der acht meistgewählten EFZ-Berufe und der vier meistgewählten EBA-Berufe war 2010 identisch wie 2009.

14.09.2011

Fonds für innovative BSLB-Projekte

Für gesamtschweizerische Innovationsprojekte im Bereich der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung steht ein neuer Fonds zur Finanzierungshilfe zur Verfügung. Er wurde vom ehemaligen SVB und der EDK initiiert und wird aus dem Liquidationserlös des SVB sowie der vertraglich vereinbarten Abgeltung durch die EDK geäufnet. Jährlich stehen maximal 100'000 Franken zur Verfügung. Die Vergabe der Beträge wird durch eine Fondskommission aus Vertretungen der Verbundspartner (Bund, Kantone, OdAs) und der Sozialpartner (Arbeitgeber, Arbeitnehmer) vorgenommen. Präsidiert wird die Kommission von Heinrich Summermatter, die Verwaltung obliegt dem SDBB.

14.09.2011

Anbieter-Statistik 2010 des SVEB

Wo stehen die Weiterbildungsinstitutionen heute bezüglich Angebot, Qualität oder Konkurrenz? Welche Tendenzen im Weiterbildungsmarkt und in der Weiterbildungspolitik sind zu erwarten? Wie wird sich die Nachfrage nach Weiterbildung entwickeln? Diese und weitere Fragen wurden in der jährlich vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) durchgeführten Befragung gestellt. An der Umfrage beteiligten sich 248 private und öffentliche Weiterbildungsinstitutionen in der Schweiz. Der Bericht kostet 45 Franken (Mitglieder: 35 Franken) und ist hier erhältlich.

14.09.2011

GE: Website nennt Stolpersteine in der Berufsbildung

GE: un portail pour lever les obstacles à la formation Eine neue Rubrik auf der Homepage der „Cité des métiers“ ist den Stolpersteinen in der Berufsbildung gewidmet. Dieses Instrument soll Jugendlichen (zwischen 15 und 25 Jahren), die mit besonderen Schwierigkeiten während ihrer Ausbildung konfrontiert sind, neue Adressen und Ratschläge vermitteln. Es besteht PANORAMA.aktuell 5 aus vier Hauptteilen: schulische Lücken, Finanzen, familiäres Umfeld und Verhalten. Diese Teile sind weiter aufgegliedert im Hinblick auf verschiedene Informationsbedürfnisse.

14.09.2011

Genfer Orientierungsstufe: Vorbereitung auf die Berufswahl

Anders als die übrigen Kantone der Romandie verfügte Genf bisher über kein Instrument zur Vorbereitung auf die Berufswahl. Auf das Schuljahr 2012 wird nun ein Verfahren zur Vorbereitung der Schüler/innen der Orientierungsstufe auf die Berufswahl eingeführt. Das Paket besteht aus
- einer Broschüre, die den Schülern ermöglicht, sich besser kennen zu lernen, sich über die Berufswelt und ihre Berufe zu informieren, den Arbeitsmarkt zu erkunden und die Suche nach einer Lehrstelle vorzubereiten;
- einer Webseite für Lehrpersonen mit theoretischen und praktischen Informationen als Unterrichtshilfe (gemäss HarmoS sind Berufswahlkurse Teil des Lehrplans);
- einer Broschüre für die Eltern in diversen Sprachen, damit sie ihre Kinder in der Phase der Berufswahl besser unterstützen können.
Eine spezifische Weiterbildung für die Lehrpersonen ist geplant.

Arbeitsmarkt

14.09.2011

Das Beschäftigungswachstum hält an

Im zweiten Quartal 2011 haben in der Schweiz die Vollzeitstellen um 24'000 Einheiten zugenommen. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres beträgt der Zuwachs 30'000. Insgesamt arbeiten in der Schweiz 2,767 Millionen Menschen vollzeitlich. Ausser der Zentralschweiz verzeichnen alle Wirtschaftsregionen ein Beschäftigungswachstum. Gemäss dem Bundesamt für Statistik BFS wachsen sowohl der sekundäre wie auch der tertiäre Sektor. Die Tendenz zum Beschäftigungswachstum dürfte dieses Jahr anhalten, auch wenn sich die Zahl der offenen Stellen bei ungefähr 56'000 eingependelt hat.

14.09.2011

Stress bei der Arbeit nimmt zu

Rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlen sich häufig oder sehr häufig gestresst. Dies sind 30% mehr als noch vor 10 Jahren. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie, die das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Auftrag gegebenen hat. Das Erleben von Stress hängt vor allem mit Zeitdruck, unklaren Anweisungen, sozialer Diskriminierung und dem Erledigen von Arbeitsaufgaben in der Freizeit zusammen. Lange Arbeitstage und emotionale Anforderungen sind weitere wichtige Belastungsfaktoren. Ein gutes Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten wirkt sich dagegen positiv auf die Arbeitszufriedenheit und das Stressempfinden aus.

14.09.2011

Hohe Lebenszufriedenheit

Im Jahr 2009 waren in der Schweiz drei von vier Personen (74,6%) mit ihrem Leben im Allgemeinen sehr zufrieden. Dies geht aus einer Untersuchung des Bundesamts für Statistik hervor. Am wenigsten zufrieden sind ausländische Staatsangehörige (ausgenommen Personen aus Nord- und Westeuropa), Personen mit niedrigem Bildungsstand, Erwerbslose, alleinstehende Personen unter 65 Jahren oder Personen in Einelternfamilien.
Die Zufriedenheit in Bezug auf spezifische Lebensbereiche zeigt, dass die Beziehungsaspekte (Zusammenleben, Arbeitsklima, persönliche Beziehungen) den Menschen am meisten Befriedigung bringen. Der kleinste Anteil sehr zufriedener Personen entfällt auf Aspekte im Zusammenhang mit der eigenen finanziellen Lage und dem Alleinleben.

14.09.2011

Umstrittene Lohnforderungen

Generelle Lohnerhöhungen von 2 bis 3%, mindestens jedoch 100 Franken plus Teuerungsausgleich - das fordert der Schweizerische Gewerkschaftsbund in einer Medienmitteilung. Die mittleren und tieferen Einkommen hätten in den letzten Jahren stagniert. Zudem seien rund 90% der Arbeitnehmenden in Branchen tätig, die nicht oder nur marginal von der Frankenstärke betroffen seien.
Demgegenüber erklärt der Schweizerische Arbeitgeberverband, pauschale Lohnforderungen seien infolge der wirtschaftlichen Unsicherheit nicht möglich. Die Lohnabschlüsse müssten den unterschiedlichen Voraussetzungen der Branchen und Betriebe Rechnung tragen.

14.09.2011

Zu wenig Ingenieure

Der Berufsverband Swiss Engineering und economiesuisse schätzen, dass in den Bereichen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schweizweit 15'000 Spezialisten fehlen. Der dadurch entstehende Wertverlust dürfte sich jährlich auf zwei bis drei Milliarden Franken beziffern. Das Werben um diese Fachleute erstreckt sich auf ganz Europa. Deshalb ist die Einwanderung aus aussereuropäischen Ländern zu fördern. Langfristig drängen sich auch weitere Massnahmen auf: In den Schulen die Naturwissenschaften auszubauen, um entsprechende Berufsentscheide zu erleichtern und insbesondere die Frauen ermutigen, in eine Ingenieurtätigkeit einzusteigen.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

14.09.2011

Jeder 4. KV-Lehrabgänger ohne Stelle

Im Juli 2011 haben gemäss einer Umfrage von KV Schweiz 70,7% der KV-Lehrabgängerinnen und -Lehrabgänger eine Stelle erhalten, 3,3% absolvieren ein Praktikum und und 26,1% sind noch ohne Stelle. Während knapp 54% aller Befragten von ihrem ehemaligen Lehrbetrieb weiterbeschäftigt werden, haben nur 16% eine Festanstellung in einem neuen Betrieb.
Die Stiftung Speranza ist überzeugt, dass mit einer frühzeitigen Karriere- bzw. Weiterbildungsplanung die Zahl der stellenlosen KV-Abgänger/innen reduziert werden könnte. In zahlreichen persönlichen Beratungsgesprächen hat die Stiftung festgestellt, dass viele Jugendliche vor der KV-Lehre ungenügende Abklärungen treffen und deshalb in einer für die ungeeigneten Branche landen.

14.09.2011

Neue Website zur Integration

Die neue Website www.integrationundschule.ch stellt relevante Informationen für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Frühbereich, in die Schule und in die Berufsausbildung bereit. Verantwortlich für das Projekt sind die Pädagogische Hochschule Luzern, Insieme Schweiz, Pro Infirmis und weitere Verbände. Die Website ist dreisprachig aufgebaut und bietet Übersichten zur Situation in den Kantonen.

14.09.2011

Caritas: Für eine zukunftsfähige und offene Schweiz

In einer Stellungnahme zu den Parlamentswahlen 2011 rückt Caritas Schweiz drei Herausforderungen ins Zentrum. Als Erstes sei durch wirkungsvolle Prävention die Entstehung von Armut zu verhindern. Zweitens sei auf ausländerfeindliche Stimmungsmache zu verzichten. Das Recht auf Asyl dürfe nicht weiter ausgehöhlt werden. Dritten seien weiterhin 0,5 Prozent des Bruttoinlandeinkommens für die Entwicklungshilfe einzusetzen.

Verschiedenes

14.09.2011

Fokus auf die berufsorientierte Weiterbildung

Im Fokus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PANORAMA steht die berufsorientierte Weiterbildung: Ein Zwischenbericht zum nationalen Weiterbildungsgesetz von der zuständigen Expertenkommission. Dazu ein Interview mit Stefan Wolter über den Nutzen von Weiterbildungen und exemplarische Berichte, was ein Verband resp. ein Grossunternehmen für die Weiterbildung tun. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, welchen Weg Dänemark geht.
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