Newsletter vom 31.08.2011

Aktuelle Meldungen vom 31.08.2011

Berufliche Grundbildung

31.08.2011

Aenderungen im Lehrvertragsformular

Das Formular, das für die Lehrverträge im Schuljahr 2012/13 zum Einsatz kommt, wurde leicht modifiziert. Die Änderungen betreffen die Angaben zur lernenden Person, zum Lehrbetrieb, zur schulischen Bildung, zur Krankentaggeldversicherung sowie zum Status des Lehrverhältnisses. Die Änderungen wurden sinngemäss im Praktikumsvertrag übernommen. Die Lehrverträge in den vier Landessprachen und detaillierte Informationen sind auf der Subdomäne des Lehrvertrags online zugänglich.

31.08.2011

Bundessubventionen für Lehrbetriebsverbünde

Der Bund unterstützt gemäss Artikel 55 Berufsbildungsgesetz (BBG) mit Anschubfinanzierungen den Aufbau von Lehrbetriebsverbünden. Die hierfür gültigen Kriterien wurden überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten sowie den Erfahrungen angepasst. Die hauptsächliche Änderung betrifft den Subventionsbetrag pro neu geschaffener Lehrstelle in einem Lehrbetriebsverbund. Diese Anpassungen wurden von der eidg. Berufsbildungskommission EBBK zustimmend zur Kenntnis genommen. Die neuen Regelungen treten am 1. September 2011 in Kraft. Weitere Informationen enthält der Leitfaden für Gesuchstellende (Ausgabe 9/2011, Rubrik "Innovationen und besondere Leistungen").

31.08.2011

Masterplan Bildung Pflegeberufe: Newsletter

Mit dem Ziel, 2010 bis 2015 die Anzahl Abschlüsse in Pflegeberufen deutlich zu steigern, wurde der Masterplan Bildung Pflegeberufe ins Leben gerufen. Hinter dem Masterplan stehen die zuständigen Bundesstellen BBT und BAG, die kantonalen Konferenzen EDK und GDK sowie die Organisation der Arbeitswelt OdA Santé.
Wer an regelmässigen Informationen über dieses Projekt interessiert ist, kann ab sofort einen Newsletter abonnieren. Die erste Ausgabe des Newsletters erläutert Auftrag und Projektorganisation und stellt den Massnahmenschwerpunkt Bildungssystematik vor. Ausserdem zeigt er auf, wie interessierte Kreise in die Arbeiten am Masterplan einbezogen sind.
Bestelladresse: gesundheit@bbt.admin.ch

31.08.2011

Neue Bildungsverordnung: Fachfrau/Fachmann Leder und Textil EFZ

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Leder und Textil EFZ erlassen. Die Verordnung und der Bildungsplan treten auf den 1. Januar 2012, das Qualifikationsverfahren auf den 1. Januar 2015 in Kraft. Die gedruckte Version der Bildungsverordnung kann in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik bestellt werden. Die Dokumente stehen im BBT-Berufsverzeichnis zur Verfügung. Der Bildungsplan wird im Laufe des August auf der Homepage der Interessengemeinschaft Leder und Textil (IG Letex) aufgeschaltet.

31.08.2011

Anhörung: Schulisch organisierte kaufmännische Grundbildung (SOG)

Ab 2012 bieten die privatrechtlichen Handelsschulen die kaufmännische Grundbildung gemäss der Verordnung über die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ an, die nächstes Jahr in Kraft tritt. Ab dem 1. Januar 2015 wird für privatrechtliche Handelsschulen und Handelsmittelschulen ein einziger Bildungsplan gelten. In der Zwischenzeit ist für die privatrechtlichen Handelsschulen, die das konzentrierte "Modell 2+1" anbieten, ein Übergangsbildungsplan notwendig. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Vernehmlassung für den provisorischen Plan eröffnet. Die Anhörungsfrist läuft bis 14. September 2011.

31.08.2011

Hotel & Gastro Union: Einheitlicher Lehrgang

Die Sozialpartner haben einen einheitlichen Modell- Lehrgang für die beiden Berufe Hotelfachfrau/mann (3 Jahre) und Hotellerieangestellte/r (2 Jahre) geschaffen. Bisher gab es drei verschiedene Möglichkeiten, die beiden Berufe in die Praxis umzusetzen. Im Rahmen der regelmässigen, vom Bund vorgeschriebenen Überprüfung ist es den Sozialpartnern gelungen, sich auf einen Standard, sprich Modell-Lehrgang zu einigen. In den meisten Lehrbetrieben haben nun die ersten Lernenden begonnen, ihren Beruf nach den neuen Grundlagen zu erlernen.

31.08.2011
31.08.2011

TI: Erster Platz für die Berufsbildung

Seit 2004 führen die Handelskammern der Kantone der Romandie bei den Betrieben eine Umfrage über die Effizienz der kantonalen Verwaltungen durch. Dieses Jahr hat zum ersten Mal auch der Kanton Tessin an der Umfrage teilgenommen, und die Dienstleistungen mehrerer Ämter (Arbeit, Berufsbildung, Steuern, Raumplanung und Umweltschutz) unter die Lupe genommen. In der Gesamtbeurteilung landet das Tessin auf Rang 2. Im Bereich Berufsbildung hat der Kanton Tessin sogar den 1. Platz erlangt. Dies vor allem Dank der effizienten Bearbeitung der Lehrverträge und der schnellen Reaktion bei Problemen zwischen Lehrbetrieb und Lernenden.
Weitere Informationen (Artikel 4, italienisch)

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

31.08.2011

Profil+: Karriere- und Lebensplanung

Profil+ ist ein gemeinsames Projekt von kantonalen und städtischen Büros für Gleichstellung. Es richtet sich an Lehrpersonen an Berufsfachschulen und Bildungsverantwortliche in den Lehrbetrieben. Mit dem für das letzte Lehrjahr vorgeschlagenen Impulstag können die Jugendlichen gezielt eigene Antworten auf die Frage "Was nach der Lehre?" finden und Lebensentwürfe entwickeln. Die didaktischen Unterrichtsmaterialien ermöglichen es, die Jugendlichen auf ihr persönliches und berufliches Leben vorzubereiten. Dabei werden auch geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt.

31.08.2011

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Trägerorganisationen haben Entwürfe der Prüfungsordnungen über folgende Berufsprüfungen beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eingereicht:
- Bau-Polier/in und Bauwerktrenn-Polier/in mit eidg. Fachausweis
- Energieberater/in Gebäude mit eidg. Fachausweis
- Finanzplaner/in mit eidg. Fachauweis
- Seilbahnfachmann/-fachfrau mit eidg. Fachausweis
Dazu kommt den Entwurf einer Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Diplomierte/r Leiter Technische Dokumentation.
Weitere Informationen: Bundesblatt vom 16. August_1 und 16. August_2; Bundesblatt vom 23. August; Bundesblatt vom 30. August

31.08.2011

Deutschland: Ältere bilden sich mehr weiter

Die Weiterbildungsbeteiligung der über 50-Jährigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das belegt der Trendbericht 2010 "Weiterbildungsverhalten in Deutschland", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Juni vorgelegt hat. Der sprunghafte Anstieg der Weiterbildungsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen von 18 Prozent im Jahr 2007 auf 27 Prozent im Jahr 2010 ist überraschend. Die Gründe könnten einerseits in der Verlängerung der Arbeitszeit liegen, andererseits könnte der Anstieg auch darauf zurückzuführen sein, dass es sich um die Generation der "Bildungsboomer" handelt.

Mittelschulen und Hochschulen

31.08.2011

Uni-Zulassung für Ausländer/innen: Die tatsächlichen Änderungen

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS distanziert sich auf ihrer Webseite von Medienberichten über eine angebliche Verschärfung der Aufnahmebedingungen für Ausländer/innen. Sie hält fest, dass die Schweizer Universitäten schon seit Jahren von Inhaber/innen deutscher Reifezeugnisse für alle Fächer einen aktuellen Studienplatznachweis aus Deutschland verlangen. Ab 2011 muss keinen solchen Nachweis mehr vorlegen, wer einen bestimmten Notendurchschnitt erreicht hat. Dies bedeute keine Verschärfung der Zulassungsbedingungen, sondern eine Vereinfachung des Verfahrens.
Ausgenommen von der neuen Regelung sind die Medizin und einzelne platzknappe Fächer an einzelnen Universitäten. Für die Zulassung an die ETH Zürich, die EPF Lausanne und die Università della Svizzera Italiana gelten ebenfalls Sonderregelungen, und an der Universität St. Gallen ist der Ausländeranteil seit Jahren auf 25 Prozent begrenzt. Die Zulassungsbedingungen der Schweizer Universitäten können auf der Webseite der CRUS pro Herkunftsland abgefragt werden.

31.08.2011

EHB-Rat: Wechsel im Präsidium

Der Bundesrat hat am 24. August Ruth Gisi zur neuen Präsidentin des Rats des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB) ernannt. Gisi ist Fürsprech und Notarin und war zwischen 1997 und 2005 Regierungsrätin im Kanton Solothurn (als Vorsteherin des Departements für Bildung und Kultur im Kanton Solothurn). Sie hat sich unter anderem für die Schaffung neuer Lehrstellen eingesetzt und war entscheidend an der Bildung der kantonalen Berufsschulzentren sowie an der Gründung der Fachhochschule Solothurn und deren Integration in die Fachhochschule Nordwestschweiz beteiligt. Ruth Gisi wird ihre Funktion am EHB am 1. Januar 2012 aufnehmen und folgt auf Stefan Wolter, der den EHB-Rat seit dessen Schaffung im Jahr 2005 präsidiert hat.

31.08.2011

Deutschland: Bologna und Mobiliät

Laut Hochschulforschern ist es im Zuge der Bologna- Reform zu keiner Steigerung des Mobilitätsverhaltens der Studierenden gekommen. Diese Erkenntnis steht im Gegensatz zu der Aussage von Bundesministerin Schavan, die geäussert hatte, dass die Mobilität in den rund zehn Jahren des Bologna-Prozesses deutlich zugenommen habe. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie der Hochschul-Informations-System GmbH hervor, die im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) durchgeführt wurde und über die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer September-Ausgabe berichten wird. Diese erscheint am 31. August 2011. Auszüge können in hier gelesen werden.

Beratung

31.08.2011

SDBB-Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Der SDBB Verlag gibt im September zwei neue Chancenhefte ("Holz, Innenausbau" und "Bau") sowie eine Anzahl neuer Faltblätter und aktualisierter Infomappen heraus. Darunter sind die Faltblätter Fahrradmechaniker/ in, Motorradmechaniker/in, Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt, Recyclist/in und die Infomappen Geschichte, Pharmazeutische Wissenschaften sowie Ethnologie/Sozialanthropologie und Populäre Kulturen. Weitere Informationen mit Online-Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen.

31.08.2011

Awico: Neues Testinstrument für Schlüsselkompetenzen

Unter dem Namen Awico ist ab sofort ein neues Testinstrument verfügbar, das Schlüsselkompetenzen für den Arbeitsmarkt erfasst. Zielgruppe sind wenig qualifizierte Personen auf Stellensuche oder in beruflichen Orientierungsphasen. Organisationen, die mit der Zielgruppe arbeiten, können sich bei der Awico-Agentur registrieren und danach den Test mit ihren Teilnehmer/ innen durchführen. Awico wurde im Rahmen eines internationalen Projekts entwickelt. Für die Schweiz hat der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) am Projekt mitgearbeitet. Der Test ist internetbasiert und steht in vier Sprachen zur Verfügung (D/F/E/Bulgarisch). Er kann bis Ende September kostenlos genutzt werden.

31.08.2011

GE: Neuer, computergestützter Gratistest

"Eva", ein computergestützter Gratistest zu Beginn der dualen Berufslehre, bildet künftig die kantonale Grundlage für das Selektionsverfahren der Genfer Lernenden. Der zweistündige Test eva-luiert die schulischen Kenntnisse der Kandidatinnen und Kandidaten am Ende der obligatorischen Schulzeit mit Prüfungsfragen zu Französisch und Mathematik. Das neue Instrument soll den Lehrbetrieben die Wahl ihrer künftigen Lernenden erleichtern helfen. Die kollektiv durchgeführten Eva-Prüfungen finden in der "Cité des métiers et de la formation" in Genf statt. Die Jugendlichen können sich individuell einschreiben oder an Tests teilnehmen, die speziell von Lehrbetrieben oder Berufsverbänden organisiert wurden.

Arbeitsmarkt

31.08.2011

Erleichterung bei über 55-jährigen Arbeitslosen

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates hat sich für eine rasche Änderung der Arbeitslosenversicherung (ALV) ausgesprochen, um Härtefälle bei über 55-jährigen Stellensuchenden zu verhindern. Demnach sollen diese Personengruppe sowie Personen mit einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent 520 Taggelder beziehen können, sofern sie während 22 Monaten (bisher 24 Monaten) Beiträge geleistet haben.
Medienmitteilung

31.08.2011

Fachkräftemangel trotz langsamerem Wachstum

Der Berufsverband für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) zieht die Alarmglocke. Der Verkaufsrückgang von 20% im zweiten Trimester 2001 zeige, dass nicht wenige KMU bedroht seien. Der Präsident von Swissmem, Hans Hess, hat gewarnt, dass einzelne Betriebe ihre Produktion verlagern, die Lohnsumme reduzieren, die angestellten Grenzgänger in Euro bezahlen oder Mitarbeiter entlassen müssten, sofern sich die Situation nicht verbessere.
Im Gegensatz dazu legt die Untersuchung von Swissmem zum Freien Personenverkehr den Akzent auf den Mangel an Fachkräften. Dies sei eine Bedrohung für die dem Verband angeschlossenen Industriezweige, und zwar bei 58% der Betriebe unter 250 Mitarbeitern und für 675 der grösseren Betriebe.

31.08.2011

Lohngleichheit in der Praxis

Das "Observatoire romand des ressources humaines" (Fachstelle für HR-Fragen in der Westschweiz) zeigt in einem Dossier auf, wie bei der Forderung nach Lohngleichheit konkret vorzugehen ist. Es präsentiert die verschiedenen Vorgehensweisen oder Stufen, die notwendig sind, um Recht zu bekommen: Vorgehen innerhalb des Betriebs, sofern dies vorgesehen ist, Unterstützung durch Beratungsstellen und Gewerkschaften, Vorgehen bei einem aussergerichtlichen Vergleich und als letzter Schritt die gerichtliche Verhandlung. Das Dossier umfasst verschiedene Hinweise zu Inhalt, Zeitpunkt und individueller oder kollektiver Form der Klage sowie zu den möglichen Auswirkungen. Bemerkenswert: 15 Prozent der Personalverantwortlichen, die im Rahmen einer Auswertung zum Gleichheitsgesetz befragt wurden, haben erklärt, dass ihr Unternehmen auf die Forderung nach Lohngleichheit mit einer Auflösung des Arbeitsvertrags reagiert habe.

Berufliche Integration

31.08.2011

IIZ: Kommt gemeinsamer Finanzierungsfonds?

Der Bundesrat räumt der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) bei der Bekämpfung der Armut eine sehr hohe Priorität ein. Schwerpunkte für 2011 und 2012 sind die Abklärung eines gemeinsamen Finanzierungsfonds, die Sensibilisierung der beteiligten Institutionen und Mitarbeitenden sowie die Überprüfung der Schnittstellen unter den IIZ-Partnern. Dies hält der neu lancierte Newsletter der nationalen IIZ-Fachstelle fest.

31.08.2011

Jobsuche auf Social Media im Vormarsch

Bereits jeder vierte Schweizer nutzt bei der Stellensuche Social Media wie wie Facebook, Twitter oder Linkedin. Bei den Männern beträgt der entsprechende Anteil 27 Prozent, bei den Frauen 20. Dies geht aus einer internationalen Untersuchung des Personaldienstleisters Kelly Services hervor. Knapp ein Drittel der Schweizer Befragten ist zudem überzeugt, dass gezielte Selbstvermarktung über Social Media die Karriere fördern kann.

31.08.2011

Familie für Jugendliche wichtiger als Beruf

Beruf und Arbeit spielen für Jugendliche eine wichtige, aber nicht die wichtigste Rolle. Bedeutender für die 19- bzw. 20 Jährigen sind die Lebensbereiche Familie, Partnerschaft, Freundschaft und Bekannte. Zu diesem Schluss gelangt die Studie "Einführung in die Berufswelt", die auf Ergebnissen der Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x (ehemals Pädagogische Rekrutenprüfung) beruht. Bei der Berufs- und Ausbildungswahl sehen die Jugendlichen fehlende Perspektiven bezüglich Lohn, Karriere und Entwicklungsmöglichkeiten als grösste Hindernisse. Jeder bzw. jede zehnte Befragte hat die Lehre abgebrochen.

31.08.2011

Österreich: Erfolgreiche Arbeitsintegration

Österreich kennt als Massnahme der Arbeitsintegration die maximal einen Monat dauernde Arbeitserprobung (AE) und das einen bis vier Monate umfassende Arbeitstraining (AT). In der AE wird die fachliche, im AT die persönliche Eignung für eine Arbeitsstelle abgeklärt. Beide finden in Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes statt. Rund die Hälfte der Teilnehmenden sind Jugendliche unter 25 Jahren und/oder Personen, die nur einen Hauptschulabschluss aufweisen. Eine Untersuchung des österreichischen Arbeitsmarktservice weist eine hohe Akzeptanz der Massnahmen nach. Rund drei Viertel der Teilnehmenden erachten AE oder AT als hilfreich. Zudem erklärt über die Hälfte der Unternehmen, die AE oder AT angeboten haben, sie hätten allein dank dieser Massnahmen Personen fest angestellt.

Verschiedenes

31.08.2011

Kongress der Arbeitsmarktbehörden

Von Mittwoch bis Freitag, 14., 15. und 16. September 2011, treffen sich in der Kartause Ittingen die Mitglieder des Verbandes Schweizerischer Arbeitsmarktbehörden (VSAA) zum Kongress der Arbeitsmarktbehörden. Spezifische arbeitsmarktpolitische wie auch gesamtwirtschaftliche Themen werden in Panels und Referaten behandelt. Bundesrat Schneider-Ammann wird am Anlass ein Referat zur Wirtschaftspolitik der Schweiz halten. Der Kongress der Arbeitsmarktbehörden wird vom VSAA, dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Gastgeberkantons Thurgau durchgeführt.

31.08.2011

Investitionen in Beschäftigung

Der ehemalige Staatssekretär Jean-Daniel Gerber wird Verwaltungsratspräsident des Swiss Investment Fund for Emerging Markets (SIFEM AG). Als Aktiengesellschaft des Bundes ist SIFEM restrukturiert und mit mehr Autonomie ausgestattet worden. Die privatwirtschaftlich aufgebaute Institution will durch ihre Investitionen nachhaltiges Wachstum bei KMU generieren und in Entwicklungs- und Schwellenländern die Armut abbauen und Arbeitsplätze schaffen.