Newsletter vom 30.03.2011

Aktuelle Meldungen vom 30.03.2011

Berufliche Grundbildung

30.03.2011

Standortbericht Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat Ende März 2011 den Bericht "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Berufsbildung" veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass die gesetzlichen Grundlagen vorhanden sind und BNE in der Berufsbildung verankert ist. In einer zweiten Phase erstellt das BBT in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern eine Bestandsaufnahme, wie die Gesetzgebung umgesetzt wird. Die Bestandsaufnahme soll im Sommer 2011 vorliegen.
Kontakt/Auskünfte: berufsbildung@bbt.admin.ch

30.03.2011

Evaluation Lehrstellenförderungsund Berufsintegrationsprojekte

Im Auftrag des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat das Büro BASS (Büro für arbeitsund sozialpolitische Studien) die verschiedenen Projekte evaluiert, die von den Kantonen, Vereinen und Organisationen der Arbeitswelt realisiert worden sind. Der Bericht zeigt auf, dass mehr als 6000 Lehrstellen geschaffen wurden und mehr als 1700 Jugendliche nach der Teilnahme an Mentoring- oder Coachingprojekten eine Lehrstelle finden konnten.
Evaluationsbericht

30.03.2011

Welche Zukunft hat die Berufsbildung in der Schweiz?

Über die Zukungt der Berufsbildung in der Schweiz wird öffentlich debattiert. Davon zeugen verschiedene Bücher, Studien und politische Positionspapiere. Hat die Berufsbildung eine Zukunft? Wenn ja, welche Herausforderungen erwartet sie? Rolf Marti hat dazu Stefan Wolter, Bildungsexperte und Präsident des EHB-Rates, befragt. Das Interview unter dem Titel "Was Finnland für PISA, das ist die Schweiz für die Berufsbildung" ist im Berufsbildungsbrief 1/2011 des Erziehungsdepartements des Kantons Bern erschienen.

30.03.2011

Datenaustauchplattform für die Berufsbildung

Die Plenarversammlung der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) hat der Finanzierung des Projektes "Aufbau einer Datenaustauschplattform (DAP) für die schweizerische Berufsbildung" ab 2012 zugestimmt. Ziel ist es, dass die Kantone, die in diesem Bereich mit verschiedenen Informatik-Anwendungen arbeiten, ihre Daten einfacher und besser austauschen können.
Das Projekt steht unter der Leitung des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) und wird von der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) begleitet.

30.03.2011

Berufsmaturität: Verschärfung der Ergänzungsprüfungen Passerelle

Der Bundesrat und die Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz haben grünes Licht gegeben für Verbesserungen bei der Ergänzungsprüfung Passerelle "Berufsmaturität – universitäre Hochschule". Die Veränderungen basieren auf den seit 2005 gewonnenen Praxiserfahrungen. Die modifizierten rechtlichen Grundlagen kommen ab den Prüfungen vom Sommer 2012 zur Anwendung. Unter anderem wurde die Bestehensnorm angepasst: Künftig dürfen höchstens zwei von fünf Noten unter 4 sein; bisher waren es höchstens zwei von fünf unter 3,5.
Medienmitteilung

30.03.2011

Start des Projekts "Mehrsprachigkeit im Beruf"

Am 24. März 2011 wurde das Projekt "Mehrsprachigkeit im Beruf - vom Problem zur Chance" offiziell gestartet. Das Projekt gilt der Ausbildung der Musikinstrumentenbauer/ innen EFZ im Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg TG und dauert vier Jahre. Träger des Projekts sind das Amt für Berufsbildung des Kantons Thurgau und die Interessengemeinschaft Musikinstrumentenbauer (IGMIB) in Bern. Das Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung übernimmt die Projektleitung. Das Projekt wurde vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie bewilligt und wird vom Schweizerischen Gewerbeverband unterstützt.
Verantwortlicher ist Luca Bausch,
luca.bausch@ehb-schweiz.ch
Medienmitteilung
Weitere Informationen (Newsletter Accento Nr. 8/2010)

30.03.2011

Projekt Observal: Validierung von Bildungsleistungen in Europa

Die Sparte Forschung und Entwicklung (F&E) des Eidg. Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB) hat zwischen Januar 2007 und Oktober 2010 als stille Partnerin am Projekt "Observal" des europäischen Programms Leonardo mitgewirkt. Ziel des Projekts, an dem 28 europäische Länder teilnahmen, war die Schaffung einer interaktiven Plattform mit mehr als 70 Fallstudien, 30 Jahresberichten, 100 formalen Dokumenten und dokumentierten Bibliographien sowie Situationsbeschreibungen zu jedem Land. Seit diesem Jahr wirkt die Schweiz direkt an Projekten im Rahmen des EUProgramms Lebenslanges Lernen mit.
Medienmitteilung EHB

30.03.2011

Handbuch betriebliche Grundbildung in der 3. Auflage

Soeben ist die 3. Auflage des "Handbuchs betriebliche Grundbildung" erschienen. Es ist das berufsneutrale Arbeitsinstrument für die Berufsbildner/innen in den Lehrbetrieben. Das Handbuch enthält neben dem "Lexikon der Berufsbildung" viele praktische Hilfsmittel wie Merkblätter, Checklisten, Formulare. Diese (sowie weitere Arbeitsinstrumente) können auch von der Website www.hb.berufsbildung.ch heruntergeladen werden. Von dieser können auch ein umfangreiches Stichwortverzeichnis sowie eine Übersicht über die Änderungen gegenüber den früheren Auflagen heruntergeladen werden.

30.03.2011

SZH zur beruflichen Integration

Die Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik behandelt in der Märznummer (3/2011) die berufliche Integration. Der thematische Schwerpunkt umfasst eine Zwischenbilanz der zweijährigen beruflichen Grundbildung EBA, die Problematik der Berufsbildung im niederschwelligen Bereich, die praktische Ausbildung von Insos, die Sonderschule im nachschulischen Bereich und stellt das Projekt einer Integrations-Plafform vor. Herausgeberin der Zeitschrift ist das Schweiz. Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik.

30.03.2011

Deutschland: Glossar Berufsbildung

Das Fachglossar des Bundesministerium für Bildung und Forschung erläutert 36 Begriffe aus der betrieblichen Ausbildung in jeweils zwei Sprachen. Enthalten sind Stichworte wie Ausbildereignungsverordnung, Berichtsheft, Zeugnis und Informationen über Institutionen. Das Glossar liegt in zweisprachiger Version in Deutsch-Arabisch, Deutsch-Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch-Englisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch- Griechisch, Deutsch-Russisch und Deutsch-Türkisch vor.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

30.03.2011

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Trägerorganisationen haben Entwürfe der Prüfungsordnungen über folgende Berufslagen und höhere Prüfungen beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eingereicht:
- Direktionsassistent/in mit eidg. Fachausweis
- Diplomierte/r Steuerexperte/in
Weitere Informationen

Mittelschulen und Hochschulen

30.03.2011

Medizinstudium: Dreieinhalb mal mehr Anmeldungen als Studienplätze

Für das kommende Studienjahr 2011/2012 haben sich an den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich 2936 Personen für das Studium der Humanmedizin angemeldet. Damit wird die Kapazität um 350 Prozent überschritten. Die Eignungstests werden am 8. Juli durchgeführt.
Der Kanton Genf hat beschlossen, den an den Universitäten der Deutschschweiz praktizierten Eignungstest für das Medizinstudium ebenfalls durchzuführen, allerdings sollen die Ergebnisse nicht als Selektionsinstrument verwendet werden.
Weitere Informationen zum Medizinstudium

30.03.2011

Neue und geänderte Angebote an Hochschulen

Die Universitäten Luzern und Neuchâtel bieten neu einen zweisprachigen Masterstudiengang in Geschichte an. Dabei verbringen die Studierenden ein Jahr in Luzern und ein Jahr in Neuchâtel. Ebenfalls neu ist der Masterstudiengang Geomatik, Bau- und Raumentwicklung der Fachhochschule Westschweiz. Das Angebot trägt der starken Nachfrage des Baugewerbes Rechnung, das nicht über genügend Fachleute mit Tertiärabschluss verfügt. Lesen Sie mehr über diese und weitere Änderungen im Hochschulangebot.

30.03.2011

Informationen zu Fachmittelschulen und Fachmaturitäten

Zwei "INFObildung&beruf" (Fachmittelschulen, Fachmaturität) zeigen im Überblick, in welchen Kantonen welche Fachmittelschultypen und Fachmaturitäten eingeführt wurden und in welchem Jahr die ersten Abschlüsse vergeben wurden. Die Richtungen Gesundheit/ Naturwissenschaften, Soziale Arbeit und Pädagogik wurden in fast allen Kantonen realisiert. Die Richtungen Kommunikation/Information, Gestaltung/Kunst und Musik/Tanz/Theater hingegen werden von eher wenigen Kantonen angeboten.

Beratung

30.03.2011

Neuer Auftrag für das SDBB: Beratung und Diagnostik

Der Leistungsauftrag des Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) wird erweitert und umfasst ab 2012 auch Aufgaben im Bereich "Beratung und Diagnostik". Ziel ist es, den kantonalen Beratungsstellen Arbeitsinstrumente für Beratungs- und Abklärungsaufgaben zur Verfügung zu stellen, beispielsweise für die Leistungs- oder Interessenabklärungen bei Jugendlichen oder Erwachsenen. Die Plenarversammlung der Schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) hat einer entsprechenden Erhöhung des SDBBBudgets ab 2012 zugestimmt

30.03.2011

Fachtagung "Forschung für Innovationen in der BSLB"

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatende arbeiten in Städten und Gemeinden der Deutschschweiz, der Romandie und des Tessins. Unterschiedlich sind die Anliegen der jugendlichen und erwachsenen Klientinnen und Klienten. Gemeinsam ist die Frage nach der Zukunft. Und gemeinsam soll am 28. Juni 2011 an der Uni Bern der Blick auf zukünftige Entwicklungen fallen, sei dies mit Referaten auf der Metaebene, sei dies in Workshops mit Studien, Forschungen und Projekten oder sei dies im kantonsübergreifenden Austausch.
Anmeldung
Provisorisches Programm

30.03.2011

SDBB-Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Das Berufsfenster mit dem Überblick über alle Grundberufe, geordnet in den 22 Berufsfeldern nach Zihlmann, ist ein einfaches, günstiges und verbreitetes Medium für den Berufswahlprozess. Es wird jährlich aktualisiert und liegt nun in der 18. Auflage vor.
Gleich zeitig erscheint die neue Ausgabe des Hefts "Berufs felder" – eine Art Berufsfenster für Fachleute. Weitere Neuheiten: Den Studien-Interessen-Check gibt es jetzt auch als Ausgabe für Fachhochschulinteressent/ innen, und zwei Filme über die Berufe Gipser/in und Polybauer/in wurden fertig gestellt. Infos zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit finden Sie auf www.sdbb.ch/neuerscheinungen.

30.03.2011
30.03.2011

GR: Neue Leiterin der BSLB

Frau Justina Simeon-Cathomas wurde zur Abteilungsleiterin BSLB des Kantons Graubünden gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge des früheren Abteilungs leiters Moreno Raselli an. Frau Simeon-Cathomas war bisher Leiterin des Teams Chur und des Teams Süd-West.

Arbeitsmarkt

30.03.2011

Kurzfristig freundliche Konjunkturperspektiven

Durch positive Impulse der Weltkonjunktur hat die Schweizer Wirtschaft ihr lebhaftes Wachstum trotz des starken Frankens bislang ungebremst fortsetzen können, meldet die Expertengruppe des Bundes. Dadurch hat sich auch die Arbeitsmarktsituation weiter verbessert. Ende Februar sank die Arbeitslosenquote auf 3,4% und die Indikatoren für den Arbeitsmarkt deuten auf einen weiteren Rückgang hin. Doch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung könnte sich vor allen wegen der Frankenstärke etwas abkühlen, was sich ebenfalls auf die Arbeitslosigkeit auswirkt. Die Expertengruppe erwartet im Jahresdurchschnitt Arbeitslosenquoten von 3,2% für 2011 und 3,3% für 2012.
Medienmitteilung

30.03.2011

Über 4 Millionen Erwerbstätige in der Schweiz

Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz um 48000 gestiegen. Sie betrug Ende 2010 4,085 Millionen. Erstmals seit 2007 ist das Wachstum im sekundären Sektor (+1,4%) grösser als im Tertiärsektor (+1,1%). Die positive Beschäftigungsentwicklung war besonders ausgeprägt bei der elektronischen Industrie, der Uhrenindustrie, dem Baugewerbe und im Gesundheitswesen. Demgegenüber waren die stärksten Rückgänge im Gastgewerbe, bei Kunst und Schauspiel sowie bei der Maschinen- und Elektroindustrie zu verzeichnen. Gemäss der Beschäftigtenstatistik (BESTA) wird sich das Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2011 fortsetzen.
Medienmitteilung

30.03.2011

Weniger Bundesangestellte

Von den insgesamt 36850 Bundesangestellten waren 2010 72,1% deutschsprachig, 21% französischsprachig, 6,6% italienischsprachig und 0,3% rätoromanischer Sprache. Der je nach Departement sehr unterschiedliche Frauenanteil beträgt 31,7%.
Neu eingestellt wurden 2006 Personen, was gegenüber den Vorjahren einem deutlichen Rückgang entspricht. Die Zuzüge kompensieren die Abgänge nicht. Diese ergeben sich aus 1474 Vertragsauflösungen, bedingt durch einen Wechsel des Arbeitgebers sowie aus Frühpensionierungen, Pensionierungen und anderen Gründen. Diese Angaben finden sich in einem Bericht des Eidgenössischen Personalamtes (EPA), der auch einen Gesamtüberblick der Personalpolitik enthält.

30.03.2011

Ostschweiz ist eher ein Niedriglohngebiet

Die Ostschweiz weist gegenüber dem Kanton Zürich und der Nordwestschweiz im Durchschnitt 8% tiefere Löhne auf. Dies geht aus einer Medienmitteilung über die Studie "Lohnlandschaft Ostschweiz" hervor. Auch im gesamtschweizerischen Vergleich ist das ostschweizerische Lohnniveau unterdurchschnittlich. Eine wesentliche Erklärung für diesen Sachverhalt ist das Fehlen von Hochlohnbranchen wie Banken, Versicherungen oder chemische Industrie.
Je ein Zehntel der Löhne liegen unter 3600 Franken bzw. über 8700 Franken.

30.03.2011

Uri: Aderlass an Arbeitsplätzen

Bis Mitte 2012 baut der industrielle Zulieferer Dätwyler AG am Standort Altdorf rund 1000 Arbeitsplätze ab. In einer Pressemitteilung reagiert der Urner Regierungsrat mit Unverständnis, zumal das Unternehmen 2010 sehr gute Ergebnisse erzielt habe. Die angekündigte Einrichtung eines Sozialplans mit Jobvermittlungs- Center entspreche dem Minimum an sozialpolitischer Verantwortung, erklärt der Regierungsrat.

30.03.2011

Eingeschränkter Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt

Hunderttausende von Arbeitgebern werben in der Schweiz um Arbeitskräfte. Trotzdem herrscht keine vollkommene Konkurrenz, die die Monopolstellung eines Unternehmens verhindern würde. Die beiden Ökonomen Samuel Mühlemann und Stefan Wolter halten in einem Beitrag der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" fest, dass Arbeitgeber die Löhne unter den Marktlohn drücken können. Dies geschieht vor allem dann, wenn Firmen aus derselben Branche räumlich weit auseinander liegen. In diesem Fall können die Mobilitätskosten für den Arbeitnehmer höher sein, als der mögliche Lohngewinn betragen würde. Folglich bleibt die Arbeitskraft bei ihrem Arbeitgeber, auch wenn dieser niedrigere Löhne bezahlt als die (zu weit entfernte) Konkurrenz.

30.03.2011

Unternehmen blicken skeptisch in die Zukunft

Für das 2. Quartal 2011 rechnen 6% der Unternehmen mit einem Anstieg und 3% mit einem Rückgang ihrer Beschäftigtenzahl. Die restlichen 87% erwarten keine Veränderung. (4% der befragten Unternehmen haben nicht geantwortet.) Zu diesem Ergebnis gelangt das neuste Manpower Arbeitsmarktbarometer. Saisonbereinigt ist die Netto-Arbeitsmarktprognose mit -1% negativ. Das heisst: Es rechnen mehr Unternehmen mit sinkender Beschäftigung als mit wachsenden Personalzahlen. Das sei das schlechteste Ergebnis seit Einführung des Barometers im 2005, erklärt Manpower.

Berufliche Integration

30.03.2011

Besondere Unterstützung für Ausgesteuerte

Mit dem Inkrafttreten des neuen Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) und der Verordnung (AVIV) auf den 1. April 2011 wird der Anspruch auf Taggelder massiv gekürzt: Dies hat ur Folge, dass am 1. April schweizweit 14–17000 Personen ausgesteuert werden. Die Kantone Bern und Thurgau reagieren auf das zu erwartende Anwachsen der Sozialhilfe. Bern schafft zusätzlich 70 Jahresarbeitsplätze für Integrations- und Beschäftigungsprogramme. Der Kanton Thurgau übernimmt die Hälfte der Massnahmekosten für jene ausgesteuerten Personen, die neu in ein Beschäftigungsprogramm oder eine Sozialfirma einsteigen.
Medienmitteilung Kanton Bern

30.03.2011

Freiwilligenarbeit ist in der Schweiz verbreitet

Jede vierte Person über 15 Jahre leistet in der Schweiz gemäss einem Bericht des Bundesamts für Statistik (BFS) Freiwilligenarbeit im Rahmen einer Organisation oder Institution. Männer engagieren sich stärker als Frauen (28% gegenüber 20%). Der Anteil der Freiwilligenarbeit ist in der Deutschschweiz wesentlich höher als in der Westschweiz und im Tessin. Zusätzlich zu der institutionalisierten Freiwilligenarbeit nehmen 21% der Wohnbevölkerung informelle unbezahlte Tätigkeiten wahr wie Kinderbetreuung, Nachbarschaftshilfe, Pflege. In diesem Bereich sind Frauen (26%) stärker vertreten als Männer (15%).