Newsletter vom 02.02.2011

Aktuelle Meldungen vom 02.02.2011

Berufliche Grundbildung

02.02.2011

QualiCarte für Lehrbetriebe in neuer Ausführung

QualiCarte ist ein berufsunabhängiges Instrument zur Beurteilung der Qualität in der betrieblichen Ausbildung. Der Internetauftritt wurde neu gestaltet und in berufsbildung.ch integriert. Die bisherige Internetadresse http://www.qualicarte.ch wird ab Februar 2011 umgeleitet, kann aber weiterhin verwendet werden. Mit Hilfe der QualiCarte soll das Optimierungspotential erkannt werden, um die Ausbildung im Lehrbetrieb laufend zu verbessern. Die QualiCarte mit den 28 Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Ausbildung wurde leicht überarbeitet. Das Formular steht auf Deutsch, Französisch und Italienisch, gedruckt und als interaktives PDF, zur Verfügung.
Auskunft gibt Francesco Trippolini, SBBK:
trippolini@edk.ch

02.02.2011

Sans-Papiers in der Schweiz

Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) hat einen Bericht über das Leben von Sans-Papiers in der Schweiz verfasst. In Kapitel 7 des Berichts wird speziell auf die Frage des Bildungszugangs für Kinder von Sans-Papiers sowie einer möglichen Fortsetzung der Bildung auf der Sekundarstufe II inklusive der Berufsbildung eingegangen. Ergänzend zum Bericht hat die EKM Empfehlungen im Umgang mit den Sans-Papiers veröffentlicht. Der Schweizerische Städteverband hat zum Thema Zugang von jugendlichen Sans-Papiers zur Berufsbildung in der Schweiz ein Positionspapier erstellt, dass die Diskussion und mögliche Lösungsansätze dokumentiert.

02.02.2011

Neue Interessengemeinschaft Berufsbildung Bekleidungsgestalter/in

Am 25. Januar 2011 fand die Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft Berufsbildung Bekleidungsgestalter/ in (IBBG) in Zürich statt. Ein Berufsbild zukunftsfähig zu gestalten bedeutet Grundsatzfragen zu stellen, die Arbeitsweise zu analysieren, langfristige Trends zu berücksichtigen, Chancen wahrzunehmen, innovativ zu sein und für eine stetige Weiterentwicklung des Berufsbildes zu sorgen. Dieser Aufgabe will sich die neue Trägerschaft IBBG stellen.

02.02.2011

Verordnungen, Reglemente

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Entwürfe zur Stellungnahme unterbreitet.
- Verordnung über die berufliche Grundbildung für Müller/in EFZ
- Bildungsplan für Müller/in EFZ.
Die Vernehmlassungsfrist läuft bis 30. April 2011. Die Unterlagen können hier eingesehen resp. heruntergeladen werden.

Die Änderung der Verordnung und des Bildungsplans über die berufliche Grundbildung Laborant/in EFZ wurde am 15. Dezember 2010 erlassen. Sie ist ab 1. Januar 2011 in Kraft. Der Druck ist beim Bundesamt für Bauten und Logistik BBL erhältlich und steht auf der Internetseite des BBT zur Verfügung.

Nach Anhörung im November 2010 hat das BBT zwei Reglemente über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung sowie die entsprechenden Lehrpläne ab 1. Februar 2011 aufgehoben. Es handelt sich um die Lehren als Cheminist/in und Kuvertmaschinenführer/in.

02.02.2011

SO: Gebühren Aufnahmeprüfung Berufsmaturität

Im Kanton Solothurn fragte eine Kantonsrätin per Interpellation nach dem Grund für die unterschiedlichen Gebühren während resp. nach der Lehre, die für den Vorbereitungskurs auf die Aufnahmeprüfung zur Berufsmatura verrechnet werden. In ihrer Antwort begründet die Regierung ausführlich die unterschiedlichen Regelungen für Berufslernende und Berufsleute. Grundsätzlich zeigt sie sich die bereit, die Kostenfrage zu überprüfen.

02.02.2011

BE: Bericht "Koordination Brückenangebote" verabschiedet

Im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) haben die Erziehungsdirektion, die Volkswirtschaftsdirektion und die Gesundheits- und Fürsorgedirektion Anfang 2009 das Projekt Koordination Brückenangebote Kanton Bern (KoBra) gestartet. Ziel ist, dass Jugendliche, die den Direkteinstieg in eine Ausbildung der Sekundarstufe II nicht schaffen, Zugang zu jenem Brückenangebot finden, das ihrem Unterstützungs- und Förderbedarf am besten entspricht.
Der nun vorliegende Bericht KoBra (Grundlagen – Analyse – Lösungsvorschläge) wurde von einem interdirektional zusammengesetzten Projektteam unter der fachlichen Leitung von KEK-CDC Consultants erarbeitet und durch den Koordinationsausschuss des Projekts zuhanden der Konsultation verabschiedet.

02.02.2011

VD: 324 neue Lehrbetriebe im Jahr 2010

Im Rahmen seiner antizyklischen Politik hat der Waadtländer Staatsrat die Aktion "Je forme un apprenti. ch" weitergeführt. Im Jahr 2010 haben 324 Firmen dem Aufruf Folge geleistet und bilden jetzt Lernende aus. Für die Schaffung einer neuen Lehrstelle erhalten sie einen Staatsbeitrag von 5000 Franken. Für deren Weiterführung steht ihnen ein Beitrag von 500 Franken zu.

02.02.2011

Deutschland: Probleme beim Übergang Schule – Ausbildung

Das Übergangssystem zwischen Schule und Berufsausbildung ist dringend reformbedürftig. Zu diesem Schluss gelangen rund 500 Berufsbildungsexpertinnen und -experten, die im Rahmen einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung befragt wurden. Eine grosse Mehrheit von 89% gibt an, dass es beim Einsatz von finanziellen Mitteln und Personal an Effektivität mangelt. Mehr als drei Viertel der Fachleute kritisieren, dass die zahlreichen unterschiedlichen Massnahmen und Bildungsgänge inzwischen kaum noch zu überblicken sind. Trotz aller notwendigen Reformen ist das Übergangssystem gemäss den Befragten aber grundsätzlich unverzichtbar.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

02.02.2011

Evaluation des deutschen IT-Weiterbildungssystems

Mit grossen Vorschusslorbeeren und hohen Erwartungen wurde vor acht Jahren das neue Weiterbildungssystem in der IT-Branche in Deutschland gestartet. Es wurde oft als Musterbeispiel für die Neuregelung von Fortbildungssystemen gehandelt – und sollte Vorbildcharakter für andere Branchen haben. Den Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung sollten neue Karrieremöglichkeiten im IT-Bereich eröffnet werden, indem die Durchlässigkeit zum Hochschulbereich verbessert wurde. Entstanden sind bundesweit geltende IT-Weiterbildungen auf drei Qualifikationsebenen. Gleichzeitig wurde das Ziel verfolgt, das Konzept der arbeitsprozessorientierten Weiterbildung in den Betrieben einzuführen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) evaluiert den Nutzen und die Effetivität dieser IT-Weiterbildung. Mit ersten Ergebnissen ist im Sommer 2011 zu rechnen.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

02.02.2011

Neue und geänderte Angebote an Hochschulen

Die ETH Zürich baut den Studiengang "Bewegungswissenschaften und Sport" um zu einem Bachelor "Gesundheitswissenschaften und Technologie". "Bewegungswissenschaften und Sport" wird zu einer von drei möglichen Vertiefungsrichtungen.
Die Universität Bern führt – wie die Universität Basel schon länger – einen Eignungstest fürs Sportstudium ein. Darum wird die Voranmeldung auf den 15. Februar 2011 vorverschoben. Die Fachhochschule Nordwestschweiz bietet ab Herbst 2011 den Bachelor "Energie und Umwelttechnik" an. Mehr dazu und weitere Aktualitäten aus dem Studienbereich.

02.02.2011

Aufnahmeprüfungen für ausländische Studieninteressierte

Ausländische Studieninteressierte mit nicht gleichwertigem Reifezeugnis können nur noch bis Herbst 2011 bei der "Stiftung Vorbereitungskurse für das Hochschulstudium (VKHS)" in Freiburg die Aufnahmeprüfung für die Universität ablegen. Die zentralen Prüfungen werden aber weiterhin angeboten: Ab Herbst 2012 wird die Prüfung von ein oder zwei kantonalen Maturitätsschulen für Erwachsene durchgeführt. Dies haben die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) und die Konferenz Schweizerischer Gymnasialrektorinnen und Gymnasialrektoren (KSGR) vereinbart.
Weitere Informationen.

Beratung

02.02.2011
02.02.2011

www.berufsberatung.ch: Nutzungszahlen 2010

Im Jahr 2010 wurden auf dem dreisprachigen Portal berufsberatung.ch insgesamt über 5 Millionen Besuche registriert. Dies entspricht einer Zunahme von 14% gegenüber dem Vorjahr. Von September bis November benutzen wegen des Starts der Lehrstellensuche jeweils am meisten Ratsuchende das Portal. Mit über 550000 Besuchen allein im Monat September wurde der bisherige Rekordwert noch einmal deutlich übertroffen (2008: 500000 Besuche).
Weitere Informationen: www.berufsberatung.ch

02.02.2011

SDBB-Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

In den Berufsbildfaltblättern des SDBB-Verlags werden zusammengehörige EFZ- und EBA-Ausbildungen integriert im selben Faltblatt vorgestellt. In Ausnahmefällen, bei besonders wichtigen EBA-Ausbildungen, präsentiert der Verlag in Zukunft aber auch spezielle 6-seitige Faltblätter, zum ersten Mal nun mit der Ausbildung Büroassistent/in EBA. Ab sofort erhältlich sind zudem das "Berufe easy Update 2011" sowie drei weitere Infomappentitel. Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit:
www.sdbb.ch/neuerscheinungen.
Das Editionsprogramm 2011 steht ab sofort auf der SDBB-Website bereit.

02.02.2011

SDBB-Weiterbildung: Freie Plätze 2011, Ideenumfrage 2012

Das Weiterbildungsprogramm des SDBB ist auf gutes Echo gestossen. Bei einigen Angeboten sind noch Plätze frei. Bei anderen konnten Mehrfachführungen organisiert werden. Die neuen Termine sind ab 7. Februar (nach Abschluss des Nachmeldeverfahrens) auf dem Internet. Info und Anmeldung:
www.weiterbildung.sdbb.ch.
Die Sammlung von Ideen für ein attraktives und aktuelles Angebot auch im kommenden Jahr wurde Mitte Januar bei den Zentralstellenleitenden und bei den Fachpersonen der BSLB gestartet. Gerne kann auch das Ideenblatt benutzt werden.

Arbeitsmarkt

02.02.2011

Mindestlohninitiative gestartet

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat am 25. Januar 2011 die Unterschriftensammlung für die Mindestlohninitiative gestartet. Die Volksinitiative will durch die Förderung von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) mit verbindlichen Mindestlöhnen den zunehmenden Lohndruck stoppen. In den Branchen, in welchen ein GAV mit Lohnvorschriften nicht möglich ist, soll ein nationaler gesetzlicher Mindestlohn garantieren, dass bei einem Vollzeitpensum die Löhne zum Leben reichen. Dieser soll 22 Franken pro Stunde betragen, was bei einer 42-Stundenwoche 4000 Franken im Monat ergibt.
Medienmitteilung SGB

02.02.2011

Personalknappheit bringt Verluste

Bei den kleinen und mittleren Betrieben (KMU) sind 93% mit dem Geschäftsgang zufrieden. Bedingt durch die guten Konjunkturaussichten, wollen die KMU neue Mitarbeitende einstellen. Fast drei von vier KMU haben aber Mühe, qualifiziertes Personal zu finden. 57% unter ihnen befürchten infolge der Personalknappheit Umsatzeinbussen. Gemäss dem "KMU-Barometer 2011" von Ernst & Young könnte der Personalmangel bei den KMU insgesamt Verluste im Umfang von 4,2 Milliarden Franken verursachen.
Medienmitteilung

02.02.2011

Schwierige Rekrutierung von Fachkräften

18% schweizerischen Grossunternehmen wollen 2011 neue Mitarbeitende anstellen (zum Vergleich: In Europa beabsichtigen dies 23%). Nur 2% (Europa: 11%) wollen Arbeitsplätze aufheben. Die Nachfrage nach Arbeitskräften wird insbesondere in den Sektoren der Dienstleistungen und der Technologie sowie im Werkzeugbau stark sein. Demgegenüber nimmt der Mangel an Fachkräften spürbar zu. Eine Studie von PricewaterhouseCoopers zeigt auf, dass dadurch Produktion und Wachstum gebremst werden. Die Unternehmen benötigen deshalb flexible Rahmenbedingungen für die Rekrutierung, auch ausserhalb von EU und EFTA. Gleichzeitig müssen sie versuchen, ihre Fachkräfte zu behalten, indem sie namentlich in die Weiterbildung investieren.
Medienmitteilung

02.02.2011

Temporärarbeit reduziert Arbeitslosigkeit

Rund 9500 neue Stellen (Vollzeitäquivalente) sind 2010 in der Temporärarbeitsbranche geschaffen worden. Das Jahreswachstum beträgt 16,6%. Die Temporärarbeitsbranche hat im 2010 von der wieder anziehenden Wirtschaft eindeutig profitieren können. In der Anfangsphase eines Aufschwungs setzen viele Unternehmen aus Vorsicht auf temporäre Anstellungen und wandeln diese erst in Festanstellungen um, wenn sich der Aufschwung festigt. Die Personaldienstleister haben im 2010 wesentlich zum Rückgang der Arbeitslosigkeit von 4,4% im Dezember 2009 auf 3,8% im Dezember 2010 beigetragen.
Medienmitteilung Swissstaffing

02.02.2011

Konkursrekord im 2010

Mit insgesamt 11974 Konkurseröffnungen verzeichnete das Jahr 2010 gemäss Creditreform einen neuen Rekord. Im selben Jahr wurde mit 37 695 Neueintragungen ein Rekord bei den neugeschaffenen Firmen verzeichnet, was einer Zunahme um 2,3% gegenüber 2008 entspricht. Gleichzeitig wurden 25523 Gesellschaften gelöscht. Das Nettowachstum 2010 beträgt damit 12172 Gesellschaften. Ein Wert, der 3,6% grösser ist als im Vorjahr.
Medienmitteilung Creditreform

02.02.2011

Hoher Frankenkurs bremst Konjunktur

Eine dauerhafte Höherbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und dem Dollar bringt erhebliche Risiken für die Schweizer Konjunktur. In diesem Punkt war sich an einem Treffen vom 14. Januar 2011 der Ausschuss der konsultativen Kommission für Wirtschaftspolitik einig. Spitzenverbände, Sozialpartner und Kantone sind der Meinung, dass der hohe Frankenkurs die Erholung der Wirtschaft belasten wird. Die Branchen sind allerdings unterschiedlich betroffen.
Medienmitteilung

02.02.2011

Deutschland: Flexibilität begünstigt Wirtschaftswachstum

Flexible Arbeitszeiten haben im Jahr 2010 in erheblichem Masse dazu beigetragen, dass die deutsche Wirtschaft nach der Krise so schnell wieder hohe Wachstumsraten erreichen konnte. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Arbeitnehmer nahm um 2,3% zu, etwa durch die Beendigung von Kurzarbeit, die Rückkehr zu betriebsüblichen Arbeitszeiten sowie den Aufbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten und mehr Überstunden. Die normale Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten nahm ebenfalls wieder zu: Mit durchschnittlich 38,24 Stunden war sie um 0,17 Stunden länger als im Jahr 2009.
Medienmitteilung IAB

Berufliche Integration

02.02.2011

Mehr Experten, weniger Führungskräfte bei Kadern

Die französische Association pour l'emploi des cadres (Apec) zeigt in einem Bericht die Veränderungen der Stellung von Kaderpersonen zwischen 1990 und 2010 in Frankreich auf. Es werden interessante Entwicklungen sichtbar: eine Zunahme der Kader von 62%, ein höherer Frauenanteil, höheres Bildungsniveau und mehr Universitätsabsolventen.
Die neuen Organisationsformen und Führungsmodelle sowie die veränderte Zusammensetzung des Personals selbst führen zu Kadern mit weniger ausgeprägten Führungsfunktionen. Sie sind eher Experten mit Fachanstelle von Entscheidungskompetenz. Weiterhin verstehen sie sich als Motor des Unternehmens und beanspruchen deshalb von diesem mehr geistige Freiräume.
Weitere Informationen (französisch)

Verschiedenes

02.02.2011

Stefan Wolter wird Präsident der OECD-Expertengruppe Berufsbildung

Die Delegierten der OECD-Mitgliedstaaten haben Prof. Wolter zum neuen Präsidenten der OECD-Expertengruppe zur Berufsbildung gewählt. Die Expertengruppe organisiert und koordiniert die Arbeiten zu Berufsbildungsthemen. Nach dem Examen der beruflichen Grundbildung unter dem Titel "Learnig for jobs" wird sich die OECD als nächstes mit der Höheren Berufsbildung unter dem Titel "Skills beyond School" beschäftigen. Die Schweiz wird sich als erstes Land dem Examen 2011 unterziehen.
Weitere Informationen

02.02.2011

Bernadette Boog ist gestorben

Am 7. Januar 2011 ist Bernadette Boog in ihrem 65. Lebensjahr nach schwerer Krankheit gestorben. Die langjährige Leiterin des Amts für Berufsberatung des Kantons Zug war im Sommer 2009 pensioniert worden. Bernadette Boog engagierte sich in nationalen und regionalen Gremien als praxisnahe und innovative Kämpferin für die Anliegen der Berufsberatung. Ihr Einsatz, ihre Weltoffenheit, ihre Neugier und ihre Grosszügigkeit bleiben in bester Erinnerung.

02.02.2011

Frankreich: Kommunikationstechnologien verändern die Arbeit

Die neuen Kommunikationstechnologien beeinflussen die Beziehungen zwischen Angestellten und Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des französischen Centre d'Etudes de l'Emploi (CEE). Die zunehmende Bedeutung der elektronischen Hilfsmittel, die stärker standardisierten Prozessabläufe, die örtliche Distanz zwischen den Gesprächpartnern, die durch die Informatik ermöglicht wird, verwandeln die Arbeit und das Wohlbefinden der Angestellten, die Effizienz der Organisation und auch die Freiräume. Die Studie analysiert die Situation in der Autozubehörindustrie, im Detailhandel und in der Nahrungsmittelindustrie.
Weitere Informationen (französisch)