28.09.2011

Berufliche Integration

Deutschland: Eingliederungsvereinbarungen zu bürokratisch

Öffentliche Arbeitsvermittler müssen mit allen Arbeitsuchenden so genannte Eingliederungsvereinbarungen abschliessen, damit die Arbeitslosen besser in den Vermittlungsprozess einbezogen werden. Fördern und Fordern ist in den Eingliederungsvereinbarungen aber häufig nicht ausbalanciert, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Nicht selten werde die Anzahl der Arbeitsbemühungen festgelegt, während zu den Vermittlungsvorschlägen konkrete Angaben fehlten. Mit der Betonung der Kundenpflichten und möglicher Sanktionen folge die Umsetzung der Eingliederungsvereinbarung eher einer bürokratischen Logik als der einer kundenorientierten Dienstleistung.