Newsletter vom 13.06.2012

Aktuelle Meldungen vom 13.06.2012

Berufliche Grundbildung

13.06.2012

Kosten-Nutzen-Studie zur beruflichen Grundbildung

Die Ausbildung von Lernenden in der beruflichen Grundbildung lohnt sich im Durchschnitt für die Betriebe bereits während der Lehrzeit. Dies geht aus der dritten Kosten-Nutzen-Studie der Forschungsstelle für Bildungsökonomie der Universität Bern hervor. Damit wird die Haupterkenntnis aus zwei Vorgängerstudien bestätigt. Neben Informationen aus über 2500 Lehrbetrieben wurden auch solche aus rund 10 000 nicht ausbildenden Betrieben ausgewertet. Durch die Gegenüberstellung von ausbildenden und nicht-ausbildenden Betrieben lassen sich die Gründe, die für oder gegen eine Ausbildung von Lernenden sprechen, bestimmen. Die gewonnenen Erkenntnisse können dazu beitragen, die dual ausgerichtete Schweizerische Berufsbildung mit ihrem charakteristischen Praxis- und Arbeitsmarktbezug weiter zu stärken. Studie Ein Artikel von Studienautor Stefan Wolter mit zusätzlichen Betrachtungen zum Thema erscheint in der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift PANORAMA am 22. Juni.

13.06.2012

BFS: Statistik der beruflichen Grundbildung 2011

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Statistik der beruflichen Grundbildung 2011 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr haben 71 787 Jugendliche eine Berufslehre abgeschlossen. Von 66 473 EFZ-Lernenden haben 60 279 die Abschlussprüfung bestanden (Erfolgsquote 91%). Im Verlauf eines Jahres ist die Anzahl der EBA-Lernenden von 3690 auf 4026 gestiegen, davon fast 40% im Detailhandel arbeiten.
News-Mail "Bildung und Wissenschaft"

13.06.2012

Bildungsverordnungen: Anhörung und Vernehmlassung

Die Bildungsvorschriften Schreinerpraktiker/in EBA, die 2006 in Kraft getreten sind, sollen angepasst werden. Neu soll die Ausbildung in den Schwerpunkten "Schreinerei" und "Fensterbau" angeboten werden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Anhörung des Änderungsantrags der Bildungsverordnung und des Bildungsplans eröffnet. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 6. Juli 2012 geht das BBT davon aus, dass der Änderung zugestimmt wird. Ferner hat das BBT die Vernehmlassung zur Verordnung über die berufliche Grundbildung Mikromechaniker/ in EFZ eröffnet. Vernehmlassung dauert bis am 31.August 2012.
Weitere Informationen

13.06.2012

Änderung zweier Bildungspläne

Bei der Vorbereitung des Qualifikationsverfahrens Dentalassistent/in EFZ wurde festgestellt, dass die Handhabung der Lerndokumentation in der Bildungsverordnung und im Bildungsplan eine unterschiedliche Regelung aufweist. Deshalb wurde eine Korrektur im Bildungsplan für eine einheitliche Benutzung der Lerndokumentation im Qualifikationsbereich "praktische Arbeit" notwendig. Die Änderung ist auf den 1. Juni 2012 in Kraft getreten und gilt für das Qualifikationsverfahren ab 1. Januar 2013. Der neue Bildungsplan ersetzt denjenigen vom 20. August 2009. Er wird demnächst auf der Internetseite der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) zur Verfügung stehen. Ferner wurde der Bildungsplan Automatiker/in EFZ im Bereich der Teilprüfung angepasst. Die Änderung gilt für alle Lernenden, die ihre Bildung nach dem 1. Januar 2010 begonnen haben. Der aktualisierte Bildungsplan wird in einigen Wochen auf der Internetseite von Swissmem zur Verfügung stehen.

13.06.2012

Otto Ineichen, Förderer der Berufsbildung, gestorben

Der Unternehmer Otto Ineichen (1941-2012) hat sich als Nationalrat in ausserordentlicher Weise für die Berufsbildung eingesetzt. Mit der Gründung der Stiftung Speranza wollte er benachteiligten Jugendlichen mit dem Zugang zur beruflichen Grundbildung eine Chance geben. Zuletzt engagierte Otto Ineichen sich auch für die Schaffung von Kinderkrippen und für ältere Arbeitnehmer/ innen 50plus. Otto Ineichen ist am 6. Juni gestorben.

13.06.2012

Vierter "Guide romand de la formation professionnelle" erschienen

Seit Frühling 2011 publiziert die Lausanner Jobbörse Jobtic einen Guide romand de la formation professionnelle" (Wegweiser zur Berufsbildung), der wesentliche Fragen zur Berufs- und Weiterbildung behandelt. Nun ist die 4. Ausgabe erschienen. Der Guide wird in einer Auflage von 100 000 Exemplaren auch gratis verteilt. Gewisse Artikel werden in einem "Magazine" vertieft behandelt. Ein Newsletter ergänzt die Palette dieser Publikationen.

13.06.2012

GE: Gleichbehandlung von Gymnasiasten und Lernenden

Der Genfer Staatsrat hat zuhanden des Grossen Rats einen Gesetzesentwurf über Stipendien und Studiendarlehen verabschiedet. Das Projekt hebt die Ungleichheit auf, die zwischen den Jugendlichen im Gymnasium und jenen in einer beruflichen Grundbildung bestand, indem es die Gleichbehandlung einführt. Ferner fördert das Projekt die interkantonale Harmonisierung durch die Übernahme eines Systems, das auch in andern Kantonen angewandt wird.
Medienmitteilung

13.06.2012

JU: Neue Plattform "Formation-Emploi"

Um die Bedürfnisse der Unternehmen besser mit dem Bildungssystem in Einklang zu bringen, hat der Kanton Jura eine Plattform zu Bildung, Wirtschaft und Beschäftigung geschaffen. Sie verfolgt drei Ziele: Nachwuchsförderung, Unterstützung von bereits ausgebildeten Personen sowie die Einführung einer Strategie zur Wertsteigerung der technischen Berufe auf regionaler Ebene. Die jurassische Regierung hat kürzlich Jean Frédéric Anker als Beauftragten in der Leitung der Plattform eingesetzt.
Medienmitteilung

13.06.2012

JU: Neuerungen beim Berufsbildungsfonds

Aufgrund der Resultate des Rechenschaftsberichts 2011 des "Fonds de soutien aux formations professionprofessionnelles" (FSFP) und des zur Verfügung stehenden Kapitals hat der Verwaltungsrat des FSFP beschlossen, neue Leistungen, namentlich Massnahmen zur Validierung von Bildungsleistungen, zu entwickeln. Der Kanton Jura plant zudem Massnahmen zur Nachwuchsförderung in der lokalen Wirtschaft, beispielsweise in der Uhrenindustrie, der Mechanik, Metallurgie und Mikrotechnik.
Medienmitteilung

13.06.2012

Deutschland: Netzwerk für Berufsbildung im Ausland

Mit dem Internetauftritt Edvance.info ist eine deutsche "Dachmarke" für die internationale Berufsbildungszusammenarbeit geschaffen worden. Mit Edvance werden die im Ausland auftretenden staatlichen, halbstaatlichen und privatwirtschaftlichen Akteure vernetzt. Die Informations- und Wissensplattform ist eine Marketingmassnahme, mit der die Chancen der deutschen Angebote in den weltweit wachsenden Bildungsmärkten verbessert werden sollen. Edvance enthält einen umfassenden Kalender mit allen bekannten Veranstaltungen im Bereich der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit. Ferner wird in Kürze eine neue Projektdatenbank zu den jeweiligen Partnerländern entstehen. Die Initiative steht unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.06.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung der folgenden Berufe eingereicht:
- Obergärtner/in mit eidgenössischem Fachausweis (alle Spezialisierungen)
- Techno-Polygraf/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Polier/in im "Berufsfeld Verkehrswegbau" mit eidgenössischem Fachausweis (alle Spezialisierungen)
Bundesblatt vom 5. Juni 2012

13.06.2012

Österreich: Grosse Beteiligung an der beruflichen Weiterbildung

Die Publikation "Bildung in Zahlen 2010/11" von Statistik Austria gibt einen Einblick in die Bildungssituation in Österreich und zu unterschiedlichen Bildungsbereichen wie Schul- und Hochschulwesen, Erwachsenenbildung, Bildungsverläufe, Bildungsstand und staatliche Bildungsausgaben. Bemerkenswert ist das starke Engagement der Wirtschaft in der beruflichen Weiterbildung: In Österreich sind 81 % der Betriebe weiterbildungsaktiv, was im EUVergleich dem dritten Rang entspricht. Bei der Weiterbildungsbeteiligung insgesamt liegt Österreich im oberen Mittelfeld, den Spitzenwert erzielte Dänemark.
Weitere Informationen

Mittelschulen und Hochschulen

13.06.2012

Broschüre "Studying in Switzerland: Universities 2012"

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat die Broschüre "Studying in Switzerland: Universities 2012" publiziert. Sie kommt bei internationalen Messen zum Einsatz und wird auf Anfrage an die Schweizer Vertretungen im Ausland sowie an andere Interessenten verschickt. Die Rektorenkonferenzen der Fachhochschulen und der pädagogischen Hochschulen publizieren ähnliche Broschüren.
Weitere Informationen
Download als PDF

13.06.2012

Swisscom unterstützt Professur für Informationssicherheit

Die ETH Zürich richtet eine neue Professur für Informationssicherheit ein. Swisscom unterstützt die Professur mit einer Donation von 10 Millionen Franken. Ziel der Partnerschaft von ETH Zürich und Swisscom ist es, den Forschungsplatz Schweiz im Bereich der Informationssicherheit zu stärken und den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Klar ist auch schon, wer die Professur übernimmt: Adrian Perrig, Professor an der Carnegie Mellon University, folgt dem Ruf an die ETH.
Medienmitteilung

13.06.2012

Professorinnen-Portraits der Universität Zürich

Im Rahmen des Projekts "Frauen in der Wissenschaft" hat die Gleichstellungskommission der Universität Zürich die Professorinnen ihrer Universität porträtiert. Die Portraits bieten Einblicke in die vielfältigen Wissenschaftsbereiche der Professorinnen und zeigen ihre unterschiedlichen Karriere- und Werdegänge auf. Gezeigt wird auch, welche Erfolge sie erlangten und welche Herausforderungen sie auf ihrem Weg bewältigten. Die Portraits sind auf der Webseite der Gleichstellungskommission aufgeschaltet, dort können auch gedruckte Exemplare kostenlos bestellt werden.

Beratung

13.06.2012

Studienwochen zur Unterstützung der Berufswahl

"Schweizer Jugend forscht" bietet in Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen diverse Studienwochen, vorwiegend im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich, an. Im Schuljahr 2012/13 umfasst das Angebot folgende Themen: Informatik, Finanzplatz, Globalisierung, Verhaltensbiologie, Chemie und Materialwissenschaften, Biologie und Medizin sowie Naturbeobachtung.
Flyer

13.06.2012

Absolventenportraits der ZHAW zeigen exemplarische Berufseinstiege

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) thematisiert in ihrem Jahresbericht 2011 den Übergang von der Hochschule in den Beruf. Ergänzend zum gedruckten Bericht stehen auf der Webseite acht Videoportraits von Absolventinnen und Absolventen aus unterschiedlichen Disziplinen zur Verfügung.

13.06.2012

NE: Erste "Nuit de l'apprentissage"

Der Kanton Neuenburg lanciert mit der "Nacht der Berufslehre" eine Aktion zur Förderung der Berufsbildung. Das Konzept, inspiriert von "Speed Dating", soll die Begegnung zwischen Arbeitgebern und künftigen Lernenden erleichtern. An der "Nacht der Berufslehre" vom 15. Juni stellen sich Lehrbetriebe vor und erklären die Anforderungen der freien Lehrstellen. Die Jugendlichen haben zehn Minuten Zeit, um die Berufsbildner von ihrer Motivation zur Berufswahl zu überzeugen und übergeben ihnen ihren Lebenslauf. Die Berufsbildner können sich später bei den Bewerbern melden und sie für ein Praktikum oder ein erneutes Gespräch einladen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

13.06.2012

Nationalrat: Knappe Mehrheit für Lohngleichheitskommission

Mit 12 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen hat die Kommission des Nationalrats für Wirtschaft und Abgaben eine Initiative angenommen, die eine unabhängige Lohngleichheitskommission einführen will. Diese soll die verfassungsrechtlich verankerte Lohngleichheit verwirklichen. Nach Meinung der Kommissionsmehrheit habe der Dialog zwischen den Sozialpartnern nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht. Deshalb seien andere Lösungen zu prüfen.
Medienmitteilung

13.06.2012

Seco: Positive Bilanz nach zehn Jahren Personenfreizügigkeit

Das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist seit zehn Jahren in Kraft. Im Zuge der Personenfreizügigkeit hat die Zuwanderung aus dem EU/ EFTA-Raum zugenommen. Nach Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft hat die Wirtschaft von der zusätzlichen Rekrutierungsmöglichkeit für Fachkräfte profitiert. Gleichzeitig erwies sich der schweizerische Arbeitsmarkt als sehr aufnahmefähig, haben doch sowohl die Arbeitskräfte aus dem EU/EFTA-Raum wie auch die Schweizer/ innen ihre Erwerbsquote erhöht. Ob dennoch eine Verdrängung spezifischer Berufsgruppen stattfand, soll in einer Studie vertieft untersucht werden. Eine weitere Studie wird sich mit den Einstiegslöhnen befassen.
Medienmitteilung

13.06.2012

Lohndumping nimmt zu

Im vergangenen Jahr wurde in Branchen, die keine Mindestlöhne kennen, mehr Lohndumping betrieben. Dies geht aus den Kontrollen im Rahmen der flankierenden Massnahmen hervor. Die Lohnverstösse im Verhältnis zur Anzahl Kontrollen stiegen von 8% im Jahr 2010 auf 11% im folgenden Jahr. 2009 betrug die "Verstossquote" noch 6%. Hauptsünder war 2011 die Industrie mit einer Verstossquote von 18%. Bericht des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds

13.06.2012

Studie zu Berufsaussichten für Röntgentechniker

Im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung der Fachleute für medizinisch technische Radiologie haben drei Forscher der Haute Ecole de Santé Vaud (HESAV, Fachhochschule Westschweiz) den Arbeitsmarkt für Diagnostik, Radioonkologie und Nuklearmedizin untersucht. Bisher gab es darüber in der Schweiz keine umfassende Statistik. Die Arbeitsmarktanalyse stellt die Berufsprofile, die Anstellungsformen und Einsatzmöglichkeiten, die Dauer des Berufslebens, die Arbeitszufriedenheit, die Rekrutierung und den Mangel an Fachpersonal dar. Sie enthält auch Empfehlungen zur Ausbildung und Aufwertung des Berufes und dessen Status.

13.06.2012

Travail Suisse fordert vier Wochen Vaterschaftsurlaub

Die öffentlichen Verwaltungen sind gegenüber einem Vaterschaftsurlaub aufgeschlossener als die Privatwirtschaft. Trotz punktueller Fortschritte fordert der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse für alle Arbeitnehmer vier Wochen Vaterschaftsurlaub. Einen Vaterschaftsurlaub von fünf Tagen und mehr kennen gemäss Travail Suisse 13 Kantone, darunter alle Westschweizer Kantonsverwaltungen. Die städtischen Verwaltungen sind grosszügiger. Spitzenreiter sind Genf, Lausanne und Bern, die frisch gebackenen Vätern vier beziehungsweise drei Wochen Urlaub gewähren. Insgesamt am familienfreundlichsten schneidet die Bundesverwaltung ab, namentlich bei den Familienzulagen.
Umfrage von Travail Suisse zum Elternurlaub im öffentlichen Sektor

Berufliche Integration

13.06.2012

Bedarfsabhängige Sozialleistungen nehmen zu

Im Jahr 2009 gaben Bund, Kantone und Gemeinden rund 10,7 Milliarden Franken für bedarfsabhängige Sozialleistungen aus. Dies sind rund 457 Millionen Franken oder 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. 2010 stiegen die Ausgaben weiter auf 11,6 Milliarden Franken an, was einem Zuwachs von 8,2 Prozent entspricht. Der grösste Teil der Ausgaben entfiel mit je gut einem Drittel auf die Ergänzungsleistungen (EL) und auf die Krankenkassenprämienverbilligungen.
Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik

13.06.2012

Jeder Fünfzehnte bezieht eine IV-Leistung

Die Invalidenversicherung zählte im vergangenen Jahr 450 000 Leistungsbezüger, wovon 250 000 Männer und 200 000 Frauen. 410 000 der Leistungsbezüger wohnten in der Schweiz. Die Wahrscheinlichkeit, eine IV-Leistung zu beziehen, betrug 6,4%, wobei die Unterschiede je nach Alter und Geschlecht beträchtlich sind. Von den in der Schweiz wohnhaften IV-Leistungsbezügern beanspruchten 57% eine Rente und 48% eine individuelle Eingliederungsmassnahme (die Kombination Rente/Eingliederungsmassnahme ist möglich). Die Ausgaben für Renten beliefen sich auf 6,4 Milliarden Franken, jene für Eingliederungsmassnahmen auf 1,5 Milliarden Franken.
IV-Statistik 2011

13.06.2012

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit dauert an

Der Bericht "Weltweite Beschäftigungsaussichten für Jugendliche" prognostiziert für 2012 fast 75 Millionen Arbeitslose zwischen 15 und 24 Jahren. Gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verharrt die Arbeitslosenquote für Jugendliche auf 12,7%, dem höchsten Stand seit Ausbruch der Krise. Diese Quote dürfte bis 2016 nicht sinken. Die Beschäftigung der jungen Arbeitnehmer ist je nach Region sehr unterschiedlich. Sie wird beeinflusst durch wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle und gesetzliche Faktoren. Die Jungen verlängern ihre Ausbildung, zahlreiche Frauen verzichten auf einen Einstieg in den Arbeitsmarkt, und die Personengruppe ohne Ausbildung und Arbeit nimmt zu. Zudem finden viele Jugendliche bloss eine unproduktive Beschäftigung, die ihren Ansprüchen nicht gerecht wird, oft in einer temporären oder teilzeitlichen Anstellung.
Bericht (in Englisch)

Verschiedenes

13.06.2012

Darstellung des Schweizer Bildungssystems aktualisiert

Die Online-Version des schweizerischen Bildungssystems wurde von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und dem Schweizerischen Bildungsserver Educa.ch vollständig aktualisiert. Die Übersicht in fünf Sprachen reicht von der Vorschule bis zur Weiterbildung. Die Darstellungen der einzelnen Bildungsstufen, -richtungen und -massnahmen enthalten weiterführende Links zu den rechtlichen Grundlagen, massgebenden Institutionen und relevanten Medien. Mit Unterstützung des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT).