Newsletter vom 27.06.2012

Aktuelle Meldungen vom 27.06.2012

Berufliche Grundbildung

27.06.2012

Ursula Renold verlässt das BBT

Ursula Renold, Direktorin des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT), gibt die Geschäftsführung des BBT per 30. Juni 2012 ab und wird noch bis Ende September für Abschlussarbeiten zur Verfügung stehen. Die Trennung zwischen Bundesrat Schneider-Ammann und Ursula Renold erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen, schreibt das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement. Der Bundesrat hat einer entsprechenden Vereinbarung zugestimmt und Ursula Renold seinen Dank und hohe Anerkennung für ihren langjährigen Einsatz und ihr grosses Engagement im Interesse der Schweizer Bildungspolitik ausgesprochen. Ursula Renold wird sich beruflich neu orientieren.
Medienmitteilung

27.06.2012

BBT-Newsletter Qualität

Thema des 6. "Newsletter Qualität" ist die Handlungskompetenzorientierung in Berufsfachschulen, Lehrbetrieben, Prüfungsordnungen und in höheren Fachschulen. Für jeden Beruf werden die relevanten Handlungskompetenzen in einem Qualifikationsprofil festgehalten. In den Bildungsplänen der beruflichen Grundbildung erfolgt eine nähere Umschreibung der Handlungskompetenzen. Diese vermitteln Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen zu Praxissituationen und sind das zentrale Instrument für die Definition der Berufe.

27.06.2012

Mehr abgeschlossene Lehrverträge als in den Vorjahren

Von 145 000 Jugendlichen, die im April 2012 vor der Ausbildungswahl standen, interessierten sich 80 500 für eine Lehrstelle. Im Lehrstellenmarkt halten sich aktuell gesamtschweizerisch Nachfrage und Angebot die Waage: Die Unternehmen boten am Stichtag 80 000 Lehrstellen an (2011: 81 000). Erfahrungsgemäss steigt das Lehrstellenangebot bis zum Lehrbeginn im August noch an. 74 Prozent der Jugendlichen mit Interesse an einer Lehrstelle haben im April bereits eine Lösung gefunden, deutlich mehr als in den Vorjahren. Die Zahl der Jugendlichen, die sich ausschliesslich für eine Lehrstelle interessieren und noch keine Zusage erhalten haben, ist gegenüber dem Vorjahr von 16 500 auf 15 000 gesunken. Neben den Hochrechnungen zum Lehrstellenbarometer hat das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie den Bericht "Start ins Berufsleben" veröffentlicht. Dieser beschreibt Massnahmen, die zur Verfügung stehen, um Schulabgänger/innen beim Einstieg in die Berufsbildung zu unterstützen.
Medienmitteilung BBT

27.06.2012

Anhörung: Bildungsplan für Heizungsinstallateure EFZ

Der Bildungsplan der Heizungsinstallateurinnen und Heizungsinstallateure EFZ ist seit dem 1. Februar 2008 in Kraft. Die Erfahrungen aus den Qualifikationsverfahren zeigen, dass die einheitliche Gewichtung der einzelnen Positionen im Qualifikationsbereich Praktische Arbeit deren Wichtigkeit nicht gerecht wird. Deshalb sind Anpassungen notwendig. Die Änderungen, die von der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (B&Q) verabschiedet worden sind, sollen auf den 1. Januar 2013 in Kraft treten. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 20. Juli 2012 geht das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie davon aus, dass der Änderung zugestimmt wird.
Revidierter Bildungsplan

27.06.2012

Travail Suisse erklärt neue Ziele für die Berufsbildung

Das heute gültige Berufsbildungsgesetz aus dem Jahr 2004 ist stark geprägt vom damals erheblichen Lehrstellenmangel. Seither hat sich der Kontext verändert. Heute steht der zunehmende Fachkräftemangel im Vordergrund. Die Bildungspolitik ist deshalb mit neuen Fragen und Problemen konfrontiert. In diesem Zusammenhang hebt der Arbeitnehmerdachverband Travail Suisse vier Herausforderungen hervor, die es in der laufenden Legislatur zu behandeln gilt: Nahtstelle 1, Nachholbildung, beruflicher Wiedereinstieg und die Rolle älterer Arbeitnehmender.

27.06.2012

Projekt "Cleantech in der beruflichen Grundbildung"

Mit dem "Masterplan Cleantech" reagiert die Schweiz auf die globalen Herausforderungen und legt die zukünftige strategische Stossrichtung des Bundes im Bereich Ressourcen-Effizienz und erneuerbare Energien fest. Im Rahmen des Masterplans wurde das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) zusammen mit dem WWF und dem Beratungsunternehmen Planair mit dem Projekt "Cleantech in der beruflichen Grundbildung" betraut. Es soll "Cleantech" in Bezug auf die berufliche Grundbildung schärfer definieren, den Inhalt der Bildungspläne von rund 230 Berufen analysieren und klären, ob die Voraussetzungen zum Erwerb der erforderlichen Kompetenzen im Bereich saubere Technologien gegeben sind. In einem weiteren Schritt werden danach das Optimierungspotenzial identifiziert und Empfehlungen für allfällige Reformen der Berufsbilder erarbeitet. Die Arbeitsergebnisse und ein Bericht werden dem Bundesrat Ende 2012 vorgelegt.
Weitere Informationen
Hinweis: Die nächste Ausgabe der Zeitschift Panorama, die am 30. August erscheint, beinhaltet mehrere "Fokus"-Beiträge zum Thema Cleantech.

27.06.2012
27.06.2012

Lehre und Migration: Jugendliche und Wirtschaft profitieren

Zwölf Prozent aller Schüler/innen am Ende der obligatorischen Schulzeit haben einen ausländischen Pass. Die Berufsbildung dieser Jugendlichen ist nicht nur eine Chance für die Lernenden selber, sondern auch für die Wirtschaft, indem sie von Arbeitnehmenden mit Migrationshintergrund profitieren kann. Wenn sich Lehrbetriebe gezielt auf die Ausbildung dieser Jugendlichen vorbereiten (namentlich deren kulturellen Hintergrund kennen), können sich ihnen neue Sicht- und Denkweisen erschliessen.
Im Berufsbildungsbrief (Nr. 2/2012) stellt der Kanton Bern die Situation der Integration dieser Jugendlichen ins Berufsleben dar.

27.06.2012

Walliser Organisation für Integration und Bildung verleiht Preis "Merci patrons"

Die "Organisation romande pour l'intégration et la formation Orif" (Westschweizer Organisation für Integration und Bildung) umfasst neun Zentren in der Romandie. Die Orif in Sion arbeitet mit 800 Betrieben im Wallis zusammen, die eine grosse unternehmerische Offenheit beweisen. Im Rahmen der Generalversammlung des Orif erhielten am 20. Juni drei Firmen den Preis "Merci patrons 2012". Das Zentrum in Sion betreut Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren aus IV- oder Spezialklassen, die alle schulische Schwierigkeiten hatten. Die Aufgabe des Zentrums ist es, diese Jugendlichen sowohl beruflich wie sozial zu integrieren. Einzelne Jugendliche können mit der Betreuung von Orif-Mitarbeitenden eine Lehre in einem Betrieb absolvieren.
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27.06.2012

Bodenseeregion: Lehrlingsaustauschprogramm

Die "Bodensee Konferenz" hat beschlossen, den grenzüberschreitenden Lehrlingsaustausch in der Bodenseeregion weiterzuführen. Rund 30 Betriebe nehmen an diesem Projekt teil, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, einen Betrieb in einem Nachbarland kennen zu lernen und Auslanderfahrungen zu sammeln. Bereits haben mehrere hundert Jugendliche von dieser Möglichkeit profitiert. Die Lernenden werden beim Austausch finanziell unterstützt, sie erhalten neben ihrem Lohn unter anderem auch ein Taggeld von fünf Euro sowie bis zu 25 Euro an die Übernachtungskosten.
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27.06.2012

Memorandum zur dualen Berufsbildung in Europa

Das internationale Forschungsnetzwerk Innovative Berufsbildung (INAP) hat ein Memorandum erarbeitet mit dem Ziel, die duale Berufsausbildung international aufzuwerten. In drei Kapiteln "Kriterien einer modernen dualen Berufsbildung", "Steuerung dualer Berufsbildungssysteme" und "Struktur und Entwicklung beruflicher Curricula" werden insgesamt zwanzig Standards formuliert. Die Initiative steht vor dem Hintergrund der grossen Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 46 Prozent (Spanien). Im weiteren haben die Arbeitsminister der G20-Länder 2011 einen Katalog zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vorgelegt, wobei der dualen Berufsbildung ein besonderes Gewicht zugemessen wird.
Medienmitteilung OECD (französisch)
Medienmitteilung OECD (englisch)

27.06.2012

Deutschland: 5 Berufe neu geregelt

Per 1. August 2012 werden fünf modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft gesetzt. Dazu gehören auch Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen, die Werbung, Leitsysteme sowie Messestände entwerfen, planen und realisieren. Die Beruf ist sowohl manuell wie auch rechnergestützt und ausgesprochen vielseitig: von Grafik und Malerei über Metall-, Holz- und Glasbearbeitung bis zu Siebdruck und Kunststofftechnik. Die weiteren Berufe sind:
- Fachangesetellte/r Arbeitsmarktdienstleistungen
- Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r
- Schornsteinfeger/in
- Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Mittelschulen und Hochschulen

27.06.2012

Soziale Arbeit FH: Aufnahme "sur Dossier" wird einheitlich geregelt

Neu akzeptieren alle Deutschschweizer Fachhochschulen für Soziale Arbeit den Weg über ein so genanntes "Atelier sur dossier". Personen, die nicht über die verlangten Diplome verfügen und älter als 30 Jahre sind, können über ein spezifisches Verfahren zum Fachhochschulstudium in Sozialer Arbeit zugelassen werden. Das Verfahren ist in einem neuen INFObildung&beruf beschrieben. Ebenfalls neu erschienen ist die Übersicht zu den Fachhochschulen für Soziale Arbeit und ein Merkblatt zum Vorbereitungskurs auf die Aufnahmeprüfung für ein FH-Studium in Sozialer Arbeit.

27.06.2012

Beratung

27.06.2012

SDBB-Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Vor der Sommerpause erscheint das neue Medienverzeichnis 2012/13 des SDBB-Verlags. Wie immer wurden alle Artikel auf ihre Aktualität hin überprüft und es wurde eine Liste der ausgemusterten Medien erstellt, die es den Stellen erlaubt, ihre Bestände ebenfalls zu überprüfen und anzupassen. Zudem sind die ersten beiden Ausgaben der Heftreihen "Perspektiven – Studienrichtungen und Tätigkeitsfelder" und "Chancen – Weiterbildung und Laufbahn" nach neuem Konzept erhältlich, beide zum Thema Informatik. Ausserdem erscheinen neue Faltblätter zu den Berufen Fachmann/ Fachfrau Operationstechnik HF und Kältesystem-Monteur/ in EFZ. Schliesslich hat der Verlag eine ganze Reihe Berufsfilme des Schulfernsehens geprüft und ins Sortiment aufgenommen. Informationen zu diesen und weiteren neuen oder aktualisierten Medien im SDBBVerlag finden Sie auf www.sdbb.ch/neuerscheinungen (ink. Online-Bestellmöglichkeit).

27.06.2012

SDBB-Weiterbildungen: Freie Plätze in der zweiten Jahreshälfte

Das Weiterbildungsprogramm des SDBB ist mehrheitlich auf ein gutes Echo gestossen. Bei einigen Seminarien war der Andrang so gross, dass trotz Mehrfachführungen nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Bei einigen Angeboten sind noch Plätze frei für die zweite Jahreshälfte. Insbesondere die berufskundlichen Grossveranstaltungen zu Detailhandel, ICT, Technoparks, Pflegeberufen und Lehrkräften sind für alle Interessierten offen. Aus administrativen Gründen bitten wir interessierte Personen, sich möglichst bald anzumelden.
Liste mit den freien Plätzen
Übersicht Gesamtprogramm

27.06.2012
27.06.2012
27.06.2012

Das Laufbahnzentrum Zürich gibt sich eine neue Struktur

Das Laufbahnzentrum Zürich besteht neu aus den vier Bereichen Grundbildung, Laufbahn, Information/ Kommunikation und Finanzen/Services. Es gibt damit die bisherige Matrix-Organisation in vier Beratungsabteilungen zu Gunsten einer einfachen, klassischen Organisationsform auf. Dadurch verkleinert sich die Geschäftsleitung von 13 auf 5 Personen. Beratungspersonen können neu je nach Beschäftigungsgrad in maximal zwei bis drei Produkten arbeiten. Diese "Produkte" (Jugendberatung, Erwachsenenberatung, usw.) können in verschiedenen Bereichen angesiedelt sein, namentlich im Bereich Grundbildung und im Bereich Laufbahn. Die Mitarbeiter sind jenem Bereich zugeteilt, für den sie hauptsächlich arbeiten. Weiter wird eine Stabsstelle "interne Personalentwicklung" geschaffen und ein "Think Tank" (betriebliches Innovationswesen).
Organigramm LBZ

Arbeitsmarkt

27.06.2012

Schweizer Konjunktur behauptet sich in schwierigem Umfeld gut

Schweizer Konjunktur behauptet sich besser, als es die Expertengruppe des Bundes erwartet hat. Dank robuster Binnenkonjunktur und relativ widerstandfähiger Exportwirtschaft laufe es besser als dies angesichts des starken Frankens und der rezessiven Wirtschaftslage in vielen EU-Ländern zu erwarten war, meldet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Für verschiedene Sektoren bleibt die Situation jedoch angespannt. Wegen der guten Konjunkturentwicklung im Winterhalbjahr hat die Expertengruppe die Wachstumsprognose für 2012 von bislang 0,8% auf neu 1,4% erhöht. Für 2013 wird mit einem BIP-Wachstum von 1,5% eine leicht schwächere Konjunkturdynamik als bisher (1,8%) erwartet.
Medienmitteilung Seco

27.06.2012

Schweizer leisten jährlich 7,7 Milliarden Arbeitsstunden

In der Schweiz wurden im Jahr 2011 insgesamt 7,7 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist auf die Zunahme der Arbeitsplätze zurückzuführen. Die tatsächliche jährliche Arbeitszeit pro Stelle ist stabil geblieben, zwischen 2006 und 2011 ist sie jedoch um 9 Minuten auf 41 Stunden und 28 Minuten gestiegen. Bei den Vollzeitarbeitnehmenden des Primärsektors wird weiterhin die höchste wöchentliche Arbeitszeit verzeichnet.
Medienmitteilung BFS

27.06.2012

Rund zehn Prozent arbeiten in der Schweiz zu Tieflöhnen

Gegen 370 000 Arbeitnehmer/innen übten 2010 in der Schweiz eine Tätigkeit für einen Tieflohn aus. Ein grosser Teil dieser Tieflöhne wird in Branchen ausbezahlt, in denen die Besoldung nicht durch obligatorische Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen geschützt ist. Rund die Hälfte der Tieflohnstellen verteilt sich auf vier Wirtschaftszweige Detailhandel, Gastronomie, Beherbergung sowie Gebäudebetreuung, Garten und Landschaftsbau. Frauen sind mit einem Anteil von 68,4 Prozent stärker betroffen als Männer.
Bericht BFS

27.06.2012

Uhrenindustrie: Mehr als 4000 neue Arbeitsstellen im 2011

Der Personalbestand der Schweizer Uhrenindustrie ist im vergangenen Jahr um 8,8% beziehungsweise um 4255 neue Stellen gestiegen und beträgt 52 803 Personen. Zu Beginn der Krise in der Uhrenindustrie war der Personalbestand unter die Schwelle von 30 000 gesunken, seit den Neunzigerjahren stieg er wieder kontinuierlich an. In den vergangenen zehn Jahren hat die Uhrenund Mikrotechnische Industrie beinahe 12 000 Stellen geschaffen. Der Kanton Neuenburg weist einen Branchenanteil von 27,7% aus, gefolgt von den Kantonen Bern (20,3%) und Genf (17,1%). Im Bericht zur Personal- und Betriebszählung 2011 hebt der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie auch den Zuwachs der qualifizierten Arbeitnehmenden hervor. Sie entsprechen zwei Dritteln des Personalbestands gegenüber einem Drittel der Beschäftigten ohne Qualifikation. Dieses Verhältnis hat sich im Zeitraum von 20 Jahren umgekehrt.

27.06.2012

Flankierende Massnahmen: Bessere Kontrolle gegen die Scheinselbständigkeit

National- und Ständerat haben beschlossen, dass Scheinselbständige aus dem EU-Raum besser kontrolliert werden sollen. Die Behörden werden auch über mehr Sanktionsmöglichkeiten verfügen. Das anerkennt der Schweizerische Gewerkschaftsbund in einer Medienmitteilung. Hingegen bedauert der Gewerkschafts Gewerkschaftsdachverband, dass die Solidarhaftung bei der vor allem im Baugewerbe verbreiteten Teilauslagerung an Dritte abgelehnt worden ist. Über die Solidarhaftung soll der Erstunternehmer garantieren, dass Firmen, an die er Teile des Auftrages ausgelagert hat, die üblichen Arbeitsbedingungen einhalten.

27.06.2012

Deutschland: Tarifvertrag für jeden zweiten Beschäftigten

Rund 50 Prozent Beschäftigten in Deutschland arbeiteten 2011 gemäss einer Erhebung des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag gilt. In der Schweiz ist der entsprechende Anteil ungefähr gleich hoch. Während jedoch in Deutschland die Tendenz rückläufig ist (1996: 70 Prozent unterstellte Beschäftigte), wächst hierzulande der Anteil der Arbeitsverhältnisse, die durch einen Gesamtarbeitsvertrag geregelt werden.
Statistik IAB

Berufliche Integration

27.06.2012

SRK thematisiert die Dequalifizierung von Migranten

Die Broschüre "Dequalifiziert! Das ungenutzte Wissen von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz" des Schweizerischen Roten Kreuzes portraitiert 13 qualifizierte Migrantinnen und Migranten, die in der Schweiz einen beruflichen Abstieg erlebt haben. Sie beleuchtet die Ursachen und Folgen solcher Situationen, aber auch eingesetzte Ressourcen und Bewältigungsstrategien der Betroffenen. Die Publikation kostet in Papierform 19 Franken, sie kann aber auch kostenlos heruntergeladen werden. Die französische Version erscheint im Oktober 2012.
Broschüre
Weitere Informationen

27.06.2012

Neues Institut für Altersforschung

Die Berner Fachhochschule hat kürzlich das Institut Alter gegründet. Die neue Forschungsstelle bündelt Wissen aus den Fachgebieten Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit. Sie hat zum Hauptziel, einen aktiven Diskurs mit den gesellschaftlichen Entscheidungsträgern zu Themen rund um das Alter zu führen. Zurzeit wird an Themen wie ältere Arbeitnehmer, Arbeitsplatzgestaltung in der Langzeitpflege, Lebensraum und Partizipation im Alter geforscht.

Verschiedenes

27.06.2012

Josef Widmer wird Stellvertretender Direktor des SBFI

Der Bundesrat hat Josef Widmer, zur Zeit Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung und Mitglied der Geschäftsleitung des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern, auf den 1. Januar 2013 zum Stellvertretenden Direktor des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und Leiter des Bereichs Bildung ernannt. Das SBFI geht auf diesen Zeitpunkt aus dem Staatsekretariat für Bildung und Forschung (SBF), momentan im Departement des Innern (EDI), und dem Bundesamt für Berufsbildung (BBT) im Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hervor.
Medienmitteilung

27.06.2012

PANORAMA-Zeitschrift: Fokus "Unsichere Arbeitswelt"

Wenn der wirtschaftliche Druck steigt und eine lang andauernde Anstellung nicht mehr sicher ist, sind bei der Laufbahngestaltung neue Kompetenzen gefragt und auch Verbände und Berufsbildsungsverantwortliche müssen auf die Veränderungen reagieren. Lesen Sie mehr in der aktuellen PANORAMA-Zeitschrift. Das Inhaltsverzeichnis von PANORAMA 3/2012 mit weiteren interessanten Beiträgen finden Sie hier.
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