Newsletter vom 15.08.2012

Aktuelle Meldungen vom 15.08.2012

Berufliche Grundbildung

15.08.2012

BBT: Neue Leiterin Ressort Grundsatzfragen und Politik

Katrin Frei hat als Nachfolgerin von Daniel Duttweiler die Leitung des Ressort Grundsatzfragen und Politik im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) übernommen. Katrin Frei hat im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn vielfältige Erfahrungen in der Berufsbildung gesammelt. In unterschiedlichen Funktionen war sie u.a. in der Lernenden-Ausbildung der SBB, im Mittelschulund Berufsbildungsamt Zürich, im Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) und im BBT tätig.

15.08.2012

Bildungsverordnungen: Erlasse und Vernehmlassungen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Verordnungen zur über die berufliche Grundbildung Büchsenmacher/in EFZ und Messerschmied/ in EFZ erlassen. Sie treten auf den 1. Januar 2013 in Kraft. Das BBT hat ferner die Änderungen der Bildungspläne der Polybauer EFZ und Polybaupraktiker EBA mit Wirkung ab 1. August 2012 genehmigt. Die Änderungen der Bildungsverordnung und des Bildungsplans Produktionsmechaniker/in EFZ wurden auf den 1. Juli 2012 in Kraft gesetzt. Die angepassten Dokumente werden in einigen Wochen im BBT-Berufsverzeichnis aufgeschaltet. Die Vernehmlassungsunterlagen zur Verordnung über die berufliche Grundbildung und zum Bildungsplan Isolierspengler/in EFZ können von der BBT-Website heruntergeladen werden. Vernehmlassungsfrist ist der 5. November 2012.

15.08.2012

Anhörung: Änderung im Bildungsplan Kaminfeger EFZ

Der Bildungsplan der Kaminfeger EFZ ist am 1. Januar 2011 in Kraft getreten. Während der Vorbereitung des ersten Qualifikationsverfahrens haben die Fachleute festgestellt, dass die für die Positionen des Qualifikationsbereichs "praktische Arbeit" gewählten Begriffe in der Praxis so nicht verwendet werden und diese auch nirgends definiert sind. Die Positionen 1-4 sind deshalb geändert worden. Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität der Kaminfeger EFZ hat den Änderungsantrag verabschiedet. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 31. August 2012 geht das BBT davon aus, dass der Änderung zugestimmt wird.
Angepasster Bildungsplan

15.08.2012

SGAB-Veranstaltung zum Thema Berufsmatura

Im Zusammenhang mit dem 25jährigen Bestehen lud die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungs-forschung (SGAB) ein zu einer Table ronde. Thema war die Berufsmaturität aus Sicht der einzelnen Akteure. Der Fokus lag auf der konkreten Umsetzung in der Praxis und den Potenzialen, die bei der Umsetzung sichtbar werden. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung vom 15. Juni 2012 mit den Statements der sieben Experten steht jetzt zur Verfügung.
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15.08.2012

Table Ronde Berufsbildende Schulen: Neuer Präsident

Claude-Alain Vuille, Direktor des Berufsbildungszentrums Neuenburg und Präsident der Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen, hat das Präsidum der Table Ronde Berufsbildender Schulen (TR BS) übernommen. Er folgt auf Esther Ott-Debrunner von der Schweizerischen Konferenz Kaufmännischer Berufsfachschulen. Zukünftig möchte die TR BS insbesondere versuchen, den Kontakt zu den legislativen Behörden aufzubauen. Die TR BS bereitet zurzeit gemeinsam mit der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz eine Tagung zum Thema "Innovationen in der Berufsbildung" vor, die am 10. und 11. September 2012 stattfindet.
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15.08.2012

EU: Studien zu Lehre und Praktikum

Die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa verlangt nach sofortigen Massnahmen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Insbesondere soll den jungen Menschen der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt erleichtert werden. Die Europäische Kommission hat in den EU-Mitgliedstaaten zwei Studien zum Thema Lehrstellen und Praktika durchführen lassen. Darin wird empfohlen, diese beiden Ausbildungsprogramme stärker auf die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und die Anforderungen der Wirtschaft auszurichten und sie so zu gestalten, dass sie den Jugendlichen ein höheres Ausbildungsniveau und bessere Perspektiven bieten.
Studie über die Lehre (englisch)
Studie zum Praktikumsangebot (englisch)
Zusammenfassung (französisch)

15.08.2012

Luxemburg: Berufsbildungsreform

Das System der beruflichen Erstausbildung sowie der beruflichen Weiterbildung in Luxemburg wird zurzeit neu geordnet. Das Reformprojekt wird vom Institut für Wirtschaftspädagogik St. Gallen zusammen mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung Deutschland begleitet. Die Luxemburger Berufsbildung soll künftig kompetenzund arbeitsprozessorientiert aufgebaut, mit Teilqualifikationen, also modular qualifiziert, und stärker auf die Problemstellungen der Lebens- und Berufswelt ausgerichtet werden.
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Referat Euler/Frank

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

15.08.2012
15.08.2012

Prüfungsordnung in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) den Entwurf der Prüfungsordnung über die BerufsprüKompetenzprofung Brunnenmeister/in mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Weitere Informationen im Bundesblatt vom 8. August 2012.

15.08.2012

FR: Weiterbildung des Staatspersonals

Ab 2013 haben die Angestellten des Kantons Freiburg Anrecht auf drei Tage bezahlten Urlaub pro Jahr für die freiwillige Weiterbildung im Rahmen des Weiterbildungsprogramms des Amts für Personal und Organisation (POA). Diese Massnahme ist in der neuen Verordnung über die Weiterbildung des Staatspersonals enthalten. Der Kanton Freiburg bekräftigt damit seine Absicht, günstige Rahmenbedingungen für mehr Flexibilität und Mobilität des Personals und für die Nachwuchsförderung zu schaffen.
Medienmitteilung

15.08.2012

Mittelschulen und Hochschulen

15.08.2012

28 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit Hochschulabschluss

Knapp 15 Prozent der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung im entsprechenden Alter hatten 2011 einen universitären Hochschulabschluss und rund 13 Prozent einen Fachhochschulabschluss. Mit der Hochschulabschlussquote wird der Anteil an Hochqualifizierten innerhalb der Erwerbsbevölkerung gemessen. Zwischen den Kantonen gibt es teilweise grosse Unterschiede. Das Bundesamt für Statistik stellt diese anhand von interaktiven Karten dar:
Karte für die Universitäten
Karte für die Fachhochschulen

15.08.2012

Studierende in der Schweiz haben selten Kinder

4,8 Prozent der Studierenden in der Schweiz haben Kinder. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist dieser Anteil eher niedrig. Studierende mit Kindern unterliegen einer grossen zeitlichen Belastung, die sich auch auf ihr Studium auswirkt. So beabsichtigen sie seltener ein Masterstudium oder einen Mobilitätsaufenthalt als Studierende ohne Kinder. Diese und weitere Facetten zur Vereinbarkeit von Studium und Familie zeigt eine neue Publikation des Bundesamts für Statistik.

15.08.2012

Quereinstieg in den Lehrberuf: EDK legt Mindestanforderungen fest

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektionen (EDK) hat Mindestanforderungen für die Qualifikation von berufserfahrenen Personen (Quereinsteigern) für den Lehrberuf festgelegt. Als Quereinsteiger gelten Personen aus anderen Berufen, die mindestens 30 Jahre alt sind und über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Die Ausbildungsinstitutionen erhalten folgende Möglichkeiten für die Zulassung und Ausbildung von Quereinsteigern: - Zulassung "sur dossier" für Berufsleute mit einem Abschluss der Sekundarstufe II, aber ohne gymnasiale Maturität oder Äquivalent - Anrechnung von nicht formal erworbenen Vorleistungen und Kompetenzen, was zu einer Verkürzung der Ausbildungszeit führen kann - Aufnahme einer neuen Ausbildungsstruktur, welche Ausbildung und teilzeitliche Unterrichtstätigkeit verbindet.
Weitere Informationen

15.08.2012

FR: Alle Fachhochschulen werden Volkswirtschaftsdirektion unterstellt

Alle vier Freiburger Fachhochschulen (HES) sollen ab 2014 der Volkswirtschaftsdirektion angegliedert werden, bis jetzt sind sie zwei Direktionen unterstellt: Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport ist für die Hochschule für Gesundheit und die Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit zuständig, die Volkswirtschaftsdirektion für die Hochschule für Technik und Architektur sowie für die Hochschule für Wirtschaft. Der Staatsrat hat den Gesetzesentwurf über die Fachhochschule Westschweiz/Freiburg (HES SO/FRG) in die Vernehmlassung gegeben. Die neue Struktur stellt eine schweizerische Ausnahme dar.
Medienmitteilung

15.08.2012

Beratung

15.08.2012

Berufsberatung.ch zeigt Möglichkeiten nach dem Gymnasium

Auf dem Portal Berufsberatung.ch stehen neu aufbereitete Informationen über mögliche Wege nach Abschluss der gymnasialen Matur. Folgende Möglichkeiten werden ausgeleuchtet: - Studium an einer Hochschule: universitäre Hochschule, pädagogische Hochschule, Fachhochschule - Ausbildung an einer höheren Fachschule und verwandte Ausbildungen - Berufliche Grundbildung ("Lehre") - Ausbildungsprogramme bei Firmen, Direkteinstieg in die Arbeitswelt - Zwischenlösungen Jede Rubrik enthält zahlreiche Links zu detaillierten Informationen, die aufzeigen, was nach dem erfolgreichen Abschluss einer Matur alles gemacht werden kann.

15.08.2012

Nationale Fachtagung Information & Dokumentation 2012

Am 28. Juni haben über 100 Fachleute an der nationalen Fachtagung Information & Dokumentation (I&D) in Bern teilgenommen. Die Teilnehmenden haben einen Einblick in den Entwurf des neuen Kompetenzprofils für I&D-Fachleute erhalten. Anlässlich der drei "Kaffeehausgespräche" konnten sie sich über die Art und das Niveau der künftigen Ausbildung, die Stellung der I&D-Fachleute innerhalb einer Beratungsstelle und die Entwicklung der Kompetenzen im I&D-Bereich austauschen. Auf der Webseite des Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sind fotografische Impressionen von der Tagung veröffentlicht.

15.08.2012

Arbeitsmarkt

15.08.2012

Entwicklung der Schweizer Wirtschaft 2006 bis 2011

Die Schweizer Wirtschaft ist zwischen 2006 und 2011 mehrheitlich gewachsen. Dies geht es den Arbeitsmarktindikatoren 2012 des Bundesamtes für Statistik hervor. Die Publikation enthält über 60 Statistiken zur Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit, Arbeitslosigkeit, offenen Stellen, Dynamik des Arbeitsmarkts sowie über Lohnstruktur und Lohnentwicklung. Die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen ist drei Mal stärker gewachsen als jene der Schweizer. Zudem hat sich der Trend zum Dienstleistungssektor fortgesetzt, während der industrielle Sektor auf konjunkturelle Schwankungen empfindlicher reagiert hat.

15.08.2012

Flexibilität und Zeitdruck bei Schweizer Beschäftigten

Die Schweizer Beschäftigten arbeiten flexibler und selbstbestimmter als die Arbeitnehmenden in den Ländern der Europäischen Union. Das Arbeitstempo und der Termindruck sind in der Schweiz jedoch überdurchschnittlich hoch, und die Beschäftigen klagen häufiger über Mobbing. Seit 2005 nehmen die Belastungen und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme zu. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen bleibt in der Schweiz auf einem niedrigen Niveau. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie, die das Staatssekretariat für Wirtschaft zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz durchgeführt hat. Untersucht wurde der Zeitraum 2005 bis 2010.
Medienmitteilung

15.08.2012

GAV 2012: Lohnsteigerungen von 1,1 Prozent

Für das Jahr 2012 haben die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) eine nominale Effektivlohnerhöhung um 1,1 Prozent beschlossen. Davon werden 0,7 Prozent generell und 0,4 Prozent individuell erteilt. Die Mindestlöhne wurden um 1,4 Prozent angehoben. Rund eine Million Personen sind von den Lohnverhandlungen betroffen.
Medienmitteilung

15.08.2012

Rekord an Unternehmensgründungen 2010

Die Anzahl neu gegründeter Unternehmen in der Schweiz hat 2010 einen neuen Rekordstand erreicht. Es sind rund 12 600 neue Unternehmen entstanden. Das sind 9,8% (+1125) mehr als im Vorjahr. Diese deutliche Zunahme betrifft die meisten Wirtschaftszweige, aber insbesondere das Baugewerbe (+14,6%). Obwohl der Anteil der ausschliesslich von Frauen gegründeten Unternehmen zugenommen hat (+9,4% gegenüber 2009), bleibt er relativ klein (17,9%). Soweit die wichtigsten Ergebnisse der Statistik der neu gegründeten Unternehmen 2010 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Medienmitteilung

15.08.2012

Berechnung der Arbeitslosenquote aktualisiert

Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierte Arbeitslosenquote ist aktualisiert worden. Sie bezieht sich neu auf die Erwerbspersonen gemäss eidgenössischer Volkszählung aus dem Jahr 2010. Deren Zahl erhöhte sich von 3,947 Millionen im Jahr 2000 auf 4,323 Millionen im Jahr 2010. Die Arbeitslosenquote in den Monaten Juni und Juli 2012 betrug deshalb 2,7% anstelle von 2,9%.
Medienmitteilung Juni
Medienmitteilung Juli

15.08.2012

GE: Wiedereingliederungsmassnahmen für arbeitslose Selbständige

Die rasche und nachhaltige Wiedereingliederung der Stellensuchenden, eine intensivere Zusammenarbeit mit den Unternehmen und eine erhöhte Wirksamkeit des kantonalen Arbeitsamts stehen im Zentrum des kantonalen Arbeitslosenversicherungsgesetzes, das am 1. August 2012 in Kraft getreten ist. Neu haben im Kanton Genf auch arbeitslose Selbständige Anrecht auf die gesetzlichen Massnahmen zur Wiedereingliederung. Ausgesteuerte Arbeitslose profitieren von einem Wiedereingliederungszuschuss oder von einem "emploi de solidarité" (Beschäftigung auf der Basis von Solidarität). Die normalerweise auf 12 Monate begrenzte Dauer des Wiedereingliederungszuschusses kann für über 50-jährige Stellensuchende auf 24 Monate verlängert werden. Der Zuschuss kann zudem auch für eine Anstellung in einem andern Kanton bewilligt werden.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

15.08.2012

Frauen sind häufiger arbeitslos

Zwischen 2001 und 2011 war die Erwerbslosenquote der Frauen gemäss der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) in der Schweiz systematisch höher als jene der Männer: Im vergangenen Jahr waren gemäss ILO 4,5% Frauen und 3,8% Männer erwerbslos. Zu diesem Ergebnis gelangt ein Bericht des Bundesamtes für Statistik. Die höhere Frauenerwerbslosigkeit ist unter anderem dadurch begründet, dass sich Frauen eher vom Arbeitsmarkt zurückziehen, um familiären Verpflichtungen nachzukommen. Vor der Stellensuche sind zudem 46,9% der Frauen nicht erwerbstätig (gegenüber 29,6% der Männer). Dies erklärt, dass die Mehrheit der Frauen eine Arbeit sucht, ohne sich bei einem RAV anzumelden.

15.08.2012

Mehr Asylgesuche 2011

Die Auswirkungen der Nordafrika-Krise und der Integrationsplan sind die beiden Schwerpunkte des Migrationsberichtes 2011. Der Anstieg der Asylgesuche 2011 aufgrund der Krise in Nordafrika hatte Engpässe bei der Unterbringung in Bundesunterkünften und bei den kantonalen Angeboten zur Folge. Unabhängig von dieser Entwicklung veröffentlichte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement im März 2011 einen Bericht über die Beschleunigungsmassnahmen im Asylbereich. Längerfristig sollen eine Mehrheit der Asylverfahren innert kurzer Frist in Bundeszentren durchgeführt werden.
Medienmitteilung

15.08.2012

Viele "Rückkehrer" in der Sozialhilfe

Mehr als ein Drittel der Sozialhilfe-Dossiers, die 2007 abgeschlossen wurden, mussten in den folgenden drei Jahren wieder eröffnet werden. Dies ist eine Kernaussage der Schweizerischen Sozialhilfestatistik 2010. Der Ausländeranteil an der Sozialhilfe betrug 45%, jener der ungelernten Personen 57%. Die Bezugsdauer war bei alleinerziehenden Personen am längsten.

15.08.2012

Hohes Potenzial für mobiles Recruiting

Bereits 17% der Arbeitnehmer nutzen ihr Smartphone bei der Stellensuche, weitere 53% sind daran interessiert. Rund ein Drittel der Arbeitgeber prüft diese neue Möglichkeit der Personalrekrutierung. Zu diesem Ergebnis gelangt der Trendreport über Online-Recruiting in der Schweiz 2012. Durchgeführt wurde die Studie vom Kommunikations- und Marketingunternehmen Richterich & Partner AG bei 1206 Arbeitnehmern und 273 Arbeitgebern der Deutsch- und Westschweiz. Weitere Ergebnisse: Facebook hat Xing bei der Stellensuche überholt. Und: Trotz Vormarsch der elektronischen Bewerbung ist die Printform bei Arbeitnehmern immer noch am beliebtesten.

Verschiedenes

15.08.2012

Bildungsstatistik 2011

Das Bundesamt für Statistik hat die Taschenstatistik für das Erhebungsjahr 2010/11 aktualisiert. Sie präsentiert kurz gefasst Kennzahlen zu Schüler/innen und Studierenden über alle Stufen, zu Lehrkräften und Hochschulpersonal sowie zu ausgewählten Bildungsabschlüssen und Bildungsausgaben. Sie steht in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch gratis zur Verfügung.
Bildungsstatistik 2011

15.08.2012

Massnahmenangebot am Übergang zur Sekundarstufe II

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat seinen Bericht "Start ins Berufsleben, Massnahmenangebot am Übergang zur Sekundarstufe II" veröffentlicht. Darin wird beschrieben, welche Massnahmen in der Schweiz zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Berufsbildung und in den Arbeitsmarkt ergriffen wurden. Die Hauptthemen des Berichts betreffen die Massnahmen zur Hilfestellung für Jugendliche mit Mehrfachproblemen sowie die Talentförderung. Der Bericht zeigt zudem auf, was die Schweiz unternimmt, um Jugendliche mit Immigrationshintergrund in die Berufsbildung zu integrieren.
Bericht

15.08.2012

Förderung von Grundkompetenzen: Grünes Licht für Projekt GO2

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat das Projekt "GO2 - Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen in den Betrieben und den Kantonen" bewilligt. Das gemeinsame Projekt des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) und der interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKA) baut auf dem von 2009-11 durchgeführten Projekt GO auf. GO2 startet im September mit einem Kickoff- Meeting und läuft bis Ende 2014.
SVEB-Newsletter 06/2012

15.08.2012

UN-Behindertenrechtskonvention

Die Juli-August-Nummer der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik behandelt die UN-Behindertenrechtskonvention, die in der Schweiz noch nicht ratifiziert ist. Beleuchtet werden Aspekte wie die Rechte von Kindern mit Behinderungen oder die Problematik des Nachteilsausgleichs. Ausgelotet werden die Chancen und Herausforderungen, verursacht durch die Fokusverschiebung in der Konvention.
Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogogik

15.08.2012

SPRI am Ende – Weiterbildungen werden weiterhin angeboten

Das 1969 gegründete Schweizerische Public Relations Institut (SPRI) hat Mitte Juli den Lehrbetrieb eingestellt. Die Hochschule für Wirtschaft Zürich übernimmt die Durchführung der Deutschschweizer Zertifikats- Studiengänge (CAS), und die KV Bildungsgruppe Schweiz AG führt die Seminare und Ausbildungsgänge für eidgenössische Abschlüsse der höheren Berufsbildung weiter. Die Marke SPRI bleibt bestehen.
Medienmitteilung