Newsletter vom 12.09.2012

Aktuelle Meldungen vom 12.09.2012

Berufliche Grundbildung

12.09.2012

Relaunch des Portals berufsbildung.ch

Das dreisprachige Portal der Berufsbildung erscheint in einem neuen, einheitlichen Design. Die bestehenden Subdomänen sind ins Portal integriert und neu als Themenseiten definiert. Es ist jedoch sichergestellt, dass sämtliche Subdomänenadressen nach wie vor zum richtigen Ziel führen. Das "Lexikon der Berufsbildung" hat eine prominentere Stellung erhalten. Weitere wichtige Änderungen gegenüber dem bisherigen Portal:
- alphabetisch geordnete Themenübersicht ermöglicht schnelles Auffinden der einzelnen Themen
- systematische Suchfunktion, die sämtliche Inhalte der Themenseiten und des Lexikons umfasst
- einzelne Seiten wurden zum Teil neu strukturiert und inhaltlich leicht überarbeitet. Dank einem Screendesign, das speziell für Smartphones und andere mobile Geräte entwickelt wurde, kann das Lexikon neu auch unterwegs schnell und unkompliziert konsultiert werden.

12.09.2012

Neuer Leittext Bildungsverordnung und Vorlage Bildungsplan

Der überarbeitete Leittext für die Bildungsverordnungen dient den Verbundpartnern als Arbeits- und Orientierungshilfe bei der Erarbeitung oder Revision der Bildungsverordnung (BiVo). Mit dem Leittext wird ein einheitliches und vergleichbares Erscheinungsbild der Bildungsverordnungen sichergestellt. Durch ihn soll insbesondere die Rechtssicherheit bei den Ausbildungsunterlagen verbessert und Doppelspurigkeiten vermieden werden. Berufsspezifische Bedürfnisse können jedoch ausreichend berücksichtigt werden. Auf Basis des neuen Leittextes wurde auch eine Leitvorlage für den Bildungsplan überarbeitet. Im jedem Fall wird verbundpartnerschaftlich ausgehandelt, ob und in welchem Zeitrahmen eine Bildungsverordnung revidiert wird. Dabei wird auf die vorhandenen Ressourcen namentlich bei den Organisationen der Arbeitswelt (OdA) Rücksicht genommen.
Leittext BiVo

12.09.2012

Revision des ABU-Rahmenlehrplans

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat eine Expertengruppe beauftragt, in den nächsten zwei Jahren die Grundlagen zu Revisionsempfehlungen für den Rahmenlehrplan Allgemeinbildender Unterricht (RLP ABU) in der beruflichen Grundbildung auszuarbeiten. Die Expertengruppe besteht aus acht Personen, mehrheitlich Mitglieder der "Schweizerischen Kommission für Entwicklung und Qualität der Allgemeinbildung". Die im Herbst 2014 erwarteten Ergebnisse und Empfehlungen aus der Ist-Soll-Analyse werden anschliessend vom BBT den politischen Gremien zur Vernehmlassung unterbreitet. Wenn ein Bedarf zur Revision des im Mai 2006 in Kraft getretenen RLP ABU ausgewiesen sein sollte, wird das BBT die operative Projektleitung ausschreiben. Kontakt: Toni Messner, Ressortleiter Berufliche Grundbildung und Vorsitzender der ABU-Kommission, toni.messner@bbt.admin.ch.

12.09.2012

Newsletter Qualität: Massnahmen der Bildungsanbieter

Qualitätsmanagement in der Berufsbildung ist Thema der neuen Ausgabe des BBT-Newsletters Qualität. Evaluationen, Qualitätsmanagementsysteme und Leitfäden tragen zur Qualitätsentwicklung bei. Ein Fachbeitrag und vier Praxisbeispiele zeigen auf, wie Qualitätsmanagement in den drei Lernorten Schule, Lehrbetrieb und üK-Zentrum sowie bei Berufs- und höheren Fachprüfungen umgesetzt wird.
Newsletter 6/12

12.09.2012

BBT: Drei Filme über die Berufsbildung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat drei Filme herstellen lassen, die Berufsbildungsinteressierten im In- und Ausland die Vorzüge des schweizerischen dualen Berufsbildungssystems vorstellen. Sie beleuchten die breite Verankerung der Berufsbildung in Gesellschaft und Wirtschaft, einer Wirtschaft, die über hervorragend ausgebildete Fachkräfte verfügt. Die drei Filme ergänzen das schriftliche Informationsmaterial. Sie illustrieren anhand von konkreten Beispielen das Schweizer Berufsbildungssystem in den Unternehmen und Schulen.

12.09.2012

Leading-House für den kaufmännischen Bereich

Auf Basis eines Mandats des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat das Leading House der Universität Zürich ein Forschungsprogramm für Lehre und Lernen im kaufmännischen Bereich in der deutschsprachigen Schweiz gestartet. Mit Linca (Learning and Instruction for Commercial Apprentices) sollen konzeptionelle Lücken geschlossen und der Berufsbildungspolitik und -praxis Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden. Linca ist dem Lehrstuhl von Franz Eberle am Institut für Erziehungswissenschaft angegliedert. Das Leading House kooperiert intern mit dem Lehrstuhl von Philipp Gonon.

12.09.2012

Revidierte Bildungsverordnung Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Änderung der Verordnung über die berufliche Grundbildung Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ und den Bildungsplan erlassen. Die Änderung betrifft alle Lernenden, die ihre Ausbildung nach dem 1. Januar 2010 begonnen haben. Die neuen Bestimmungen für das Qualifikationsverfahren treten auf den 1. Januar 2013 in Kraft. Die geänderte Version der Bildungsverordnung steht in einigen Wochen auf der Website des BBT zur Verfügung: Berufsverzeichnis. Der Bildungsplan ist auf den Internetseiten der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH abrufbar.

12.09.2012

ZG: Umfrage zu Fremdsprachenkenntnissen in Betrieben

Mit der diesjährigen Umfrage "Charta Berufschance Zug" wurden die Fremdsprachenkenntnisse von Berufslernenden, Praktikanten, Praktikantinnen und Trainees analysiert. 682 Firmen im Kanton Zug haben an der Umfrage teilgenommen. Die Ergebnisse lassen auf eine wachsende Bedeutung von Fremdsprachen in der Arbeitswelt schliessen: Deutsch bleibt zwar nach wie vor die wichtigste Firmensprache, Fremdsprachen sind jedoch zunehmend – insbesondere für den Kundenservice – von Bedeutung.
Umfrageergebnisse

12.09.2012

Deutschland: Jahresbericht des BIBB

Das deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) legt den Jahresbericht 2011/12 vor. Das Kapitel "Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem" stellt den Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Der Abschnitt "Modernisierung eines leistungsfähigen Ausbildungssystems" behandelt die Qualitätsentwicklung. Im Kapitel "Lebensbegleitendes Lernen, Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit der Bildungswege" stehen aktuelle Entwicklungen beim deutschen Qualifikationsrahmen, die Ausrichtung der beruflichen Bildung auf Kompetenzorientierung und die Veränderung der Weiterbildungsangebote im Zentrum. Das BIBB misst der Internationalisierung der Berufsbildung künftig eine hohe Priorität bei. Der Jahresbericht enthält auch einen Überblick über die internationalen Kooperationen und Programme.
BIBB-Jahresbericht

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

12.09.2012

Fachausweis für das Handwerk in der Denkmalpflege

Am 4. September wurde der erste Lehrgang "Handwerk in der Denkmalpflege" in Bern feierlich lanciert. Für den Erhalt und die Erneuerung historisch bedeutsamer Baudenkmäler sind fachkundige Handwerker/innen gefragt, welche die früher verwendeten Materialien und Verfahren kennen und sie unter Berücksichtigung heutiger Vorschriften und Gewohnheiten anwenden können. Der Lehrgang umfasst acht Fachrichtungen: Gartenbau, Holzbau, Malerei, Mauerwerk/Verputz, Möbel/Innenausbau, Naturstein, Pflästerung/Trockenmauerwerk und Stuck. Die Weiterbildung ist bei vielen Verbänden und Unternehmen aus dem Bereich historischer Objekte auf grosses Interesse gestossen. 16 Organisationen engagieren sich im Verein Handwerk in der Denkmalpflege als Träger der neuen Berufsprüfung. Die Anfang September 2012 aufgeschaltete digitale Bibliothek des immateriellen Kulturerbes der Schweiz auf der Website www.lebendige-traditionen.ch enthält u.a. die Rubrik "traditionelles Handwerk".

12.09.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die folgenden Entwürfe eingereicht:
Änderung der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung
- Holzfachmann/Holzfachfrau mit eidg. Fachausweis Fachrichtung Holzkaufmann/Holzfachfrau
- Holzfachmann/Holzfachfrau mit eidg. Fachausweis Fachrichtung Produktionsleiter/in Holzindustrie
- Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen mit eidg. Fachausweis Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung
- Diplomierte/r Web Project Manager/in.
Bundesblatt vom 4. September 2012.

Mittelschulen und Hochschulen

12.09.2012

Bericht zur Forschung an Fachhochschulen

Fachhochschulen sind gesetzlich zur Forschung verpflichtet. Tradition, Typus und Bedeutung der Forschung sind in den einzelnen Fachbereichen allerdings unterschiedlich ausgeprägt. Ein neu veröffentlichter Bericht, angeregt von der Eidgenössischen Fachhochschulkommission, analysiert den heutigen Stand der Fachhochschulforschung und geht speziell auf den Ausbau der Forschung seit Einführung der neuen Masterstufe ein.
Kurzbericht
Weitere Informationen

12.09.2012

Strategische Ziele für das EHB

Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) wird nach der Aufbauphase in den kommen Unternehden vier Jahren sein Kerngeschäft in den Mittelpunkt rücken. Der Bundesrat hat die strategischen Ziele für die Vierjahresperiode 2013-2016 verabschiedet. Der Leistungsauftrag des EHB enthält folgende Hauptelemente:
- die Berufsbildungsverantwortlichen auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten,
- bei der Entwicklung und Umsetzung von Berufsbildungsreformen und der Berufsbildungsentwicklung eine zentrale Rolle einnehmen,
- mit den Verbundpartnern auf Basis von Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten,
- den Berufsbildungsforschungs-Nachwuchs zu fördern.
EHB-Ziele 2013-2016
Medienmitteilung

12.09.2012

Hochschulen: Neue Statistiken

Zwei neue Publikationen des Bundesamts für Statistik (BFS) dokumentieren die Hochschulabschlüsse des Jahres 2011. Sie zeigen unter anderem, wie weit die Umsetzung der Bologna-Reform fortgeschritten ist, wie hoch die Frauenanteile und wie hoch die Anteile ausländischer Personen sind. Weitere Statistiken zeigen die Zusammensetzung des Personals der Fachhochschulen und der pädagogischen Hochschulen sowie die Finanzen der universitären Hochschulen. Die direkten Links auf die verschiedenen Berichte und Dateien finden sich in einem Newsletter des BFS.

12.09.2012

Deutschland: Fachhochschulen auf Erfolgskurs

In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland die Zahl der Studierenden an Fachhochschulen um 66 Prozent, von 411 000 auf 684 000 im Ausbildungsjahr 2010/11 gestiegen. Auch die Anzahl der Fachhochschulen hat im gleichen Zeitraum um einen Drittel zugenommen, von 152 auf 209 Institutionen. Die wachsende Bedeutung der Fachhochschulen zeigt sich zum Beispiel in der Tatsache, dass mehr als die Hälfte aller Ingenieurstudienplätze bei diesem Hochschultyp angesiedelt sind. Ein stärkeres Engagement kann auch auf dem Gebiet der Forschung festgestellt werden. Insgesamt sind von 2006 bis 2011 rund 316 Millionen Euro in Forschung und Lehre an Fachhochschulen geflossen.
Medienmitteilung

Beratung

12.09.2012

AG: Arbeitsmarktinformationen der Berufsberatung

Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BDAG) haben für rund 130 Berufsfelder je ein Infoblatt zum Arbeitsmarkt herausgegeben. Dargestellt werden auf einer ersten Seite die Zahl der Arbeitsplätze und die Höhe der Arbeitslosigkeit, und zwar im zeitlichen Verlauf seit 2002 und verglichen mit dem Durchschnitt aller Berufsfelder. Die zweite Seite zeigt das Ausbildungsniveau und die Branchenverteilung. Die Blätter können auf der Webseite der BDAG heruntergeladen werden. Sie werden vierteljährlich aktualisiert. Die Auswertungen werden vom Basler Beratungsunternehmen B,S,S vorgenommen.

12.09.2012

AG: Studienberatung neu an allen Standorten

Der Fachbereich "Studienwahl und Hochschulen" der Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau ist neu auch in Zofingen, Wohlen und Rheinfelden präsent. Bisher wurden die Dienstleistungen für Mittelschüler, Studierende und Hochschulabsolventinnen nur in Aarau und Baden angeboten.

12.09.2012

ZH: Erhöhte Chancen dank Case Management

Im Kanton Zürich konnte bei einem Drittel der durch das Case Management betreuten Jugendlichen eine positive Veränderung erreicht werden (zum Beispiel von der Strasse weg in ein Programm, eine Schule oder ein Praktikum). Ein weiteres Drittel konnte seine Situation stabilisieren (zum Beispiel von der obligatorischen Schule in ein Berufsvorbereitungsjahr übertreten). Bei einem Drittel der Betreuten konnte keine Veränderung festgestellt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit in einem Zwischenbericht
Medienmitteilung

12.09.2012

GE: Workshop Schnupperlehre

Eine Schnupperlehre in einem Unternehmen ist eine gute Möglichkeit, um die verschiedenen Facetten eines Berufs kennen zu lernen. Sie ermöglicht es Jugendlichen herauszufinden, ob sie über die erforderlichen Voraussetzungen für den ins Auge gefassten Beruf verfügen. Der Genfer "Service de l'information scolaire et professionnelle" organisiert zum vierten Mal den Workshop "Je trouve mon stage" für diejenigen, die aus eigener Kraft noch keine Schnupperlehrstelle gefunden haben. Der Workshop sensibilisiert die Jugendlichen auch für die Anforderungen des Arbeitsmarkts und hilft ihnen, ihre Schwierigkeiten zu erkennen und zu überwinden.
Weitere Informationen

Arbeitsmarkt

12.09.2012

SGB fordert Lohnerhöhungen von 1,5 bis 2,5 Prozent

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für 2013 eine allgemeine Lohnerhöhung von 1,5 bis 2,5%, abgestuft nach Branchen. Eine generelle Lohnerhöhung sei das einzige Mittel, um die Individualisierung der Lohnpolitik auszugleichen. Davon hätten ohnehin bloss die hohen und höchsten Einkommen profitiert. Eine allgemeine Lohnerhöhung sei durch die starken Produktivitätssteigerungen gerechtfertigt. Ergänzend dazu verlangt der SGB, dass die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern verringert würden. Diese würden beispielsweise im Verkauf bis 18 Prozent betragen. Zudem müssten die Mindestlöhne in der Höhe von 100 Franken im Gewerbe und bis zu 200 Franken in der Druckereiindustrie angehoben werden, um mehr soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Medienmitteilung

12.09.2012

Schweizer Arbeitnehmer wollen sicheren Arbeitsplatz

Die wirtschaftlichen Verwerfungen in Europa haben auch bei den Schweizern Spuren hinterlassen. Neben Karrierechancen und Gestaltungsmöglichkeiten im Job spielt für die Arbeitnehmer die Sicherheit des Arbeitsplatzes eine zentrale Rolle bei der Wahl eines Unternehmens. Dies geht aus der zum fünften Mal durchgeführten Global Survey Study der Unternehmensberatung Tower Watson hervor. Die Befragungen fanden in insgesamt 27 Ländern statt. In der Schweiz nahmen 750 Mitarbeitende daran teil. Vor zwei Jahren war die Arbeitsplatzsicherheit bei den damals befragten Arbeitnehmern noch kein Thema.
Medienmitteilung

12.09.2012

Steigende Beschäftigung im 2. Quartal 2012

Die Beschäftigung ist im 2. Quartal 2012 sowohl im sekundären wie auch im tertiären Sektor angestiegen. Dies belegen die vom Bundesamt für Statistik vierteljährlich herausgegebenen Indikatoren des Beschäftigungsbarometers. Saisonbereinigt zeigen die Zahlen ein leichtes Beschäftigungswachstum von +0,4% im Vergleich zum Vorquartal. Die Beschäftigungszunahme konnte in allen Regionen festgestellt werden. Auch für das 3. Quartal 2012 sehen die Aussichten in punkto Beschäftigung gut aus. Die Unternehmen geben an, weiter Personal anstellen zu wollen.
Medienmitteilung

12.09.2012

Uhrenindustrie benötigt 15 Prozent mehr Arbeitskräfte

Bis 2016 benötigt die Uhrenindustrie 3200 zusätzliche Arbeitskräfte. Diese Zahl entspricht einer Zunahme von 15 Prozent der heute insgesamt 53 000 Mitarbeiter. 2000 der neu zu schaffenden Stellen sollen von Lehrlingen besetzt werden, die jetzt noch in der Ausbildung sind. Um Engpässe zu vermeiden, sind weitere Rekrutierungs- und Ausbildungsmassnahmen nötig. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die der Arbeitgeberverband der Uhrenindustrie alle fünf Jahre durchführt. Die aktuelle Untersuchung stützt sich auf die Angaben aus 158 Unternehmen. Am stärksten steigt die Nachfrage bei der Mikromechanik (+26%) sowie bei den Gehäusemachern (+23%) und den Uhrmachern (+22 bis 25%).
Medienmitteilung

12.09.2012

Internet-Stellenangebote auf Rekordhoch

Das Stellenangebot auf den Schweizer Internetseiten ist so gross wie noch nie. Der Monster-Index Schweiz (MIS) verzeichnet im Juli 2012 gegenüber April 2012 einen Zuwachs von 8 Punkten und erreicht 227 Punkte. Damit übertrifft der MIS die bisherige Rekordmarke vom April des Vorjahrs. Der vom Stellensuchportal Monster.ch publizierte Index wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam mit der Universität Zürich erhoben. Die Zunahme ist bei den Jobbörsen ausgeprägter als bei den Firmenwebsites. Diese verzeichnen aber immer noch den grösseren Anteil. Hauptgrund für den generellen Anstieg ist der Rückgang der Arbeitslosenquote zwischen April und Juli 2012.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

12.09.2012

Das Potenzial älterer Mitarbeiter erkennen

Die deutsche Körber-Stiftung setzt sich mit ihrer Kampagne "Alter neu erfinden" für ein neues Altersbild ein. Die in diesem Rahmen durchgeführte Umfrage des deutschen Instituts Forsa bestätigt, dass über fünfzigjährige Mitarbeitende zu Unrecht als unflexibel, faul und nicht erfahren genug gelten. Dass richtig eingesetzte Ältere ein grosses Potenzial bieten, bestätigt die Journalistin Margaret Heckel in ihrem Buch "Midlife-Boomer" (Edition Körber-Stiftung). Wenn Vorurteile abgelegt würden, könnten alle vom demografischen Wandel profitieren. Oft zitierte Argumente wie die ungenügende Lern- und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer liessen sich u. a. über die Hirnforschung widerlegen. Zudem verzeichneten Unternehmen infolge des Jugendwahns oft eine hohe Mitarbeiterfluktuation, wenn nicht sogar dauerhafte Rekrutierungsprobleme.
Artikel auf dem Portal HR Today

12.09.2012

Mehr arbeitslose Jugendliche

Derzeit liegt die Arbeitslosigkeit der 15- bis 24-Jährigen weltweit bei 12,7%. Für 2017 erwartet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) einen Anstieg auf 12,9%. In den wirtschaftlich hoch entwickelten Ländern rechnet man mit einem Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit von heute 17,5% auf 15,6% im Jahre 2017. Diese Quote ist aber immer noch weit höher als die 12,5% im Jahre 2007. Zudem sei die Abnahme auch darauf zurückzuführen, dass sich viele Jugendliche resigniert vom Arbeitsmarkt zurückziehen würden und deshalb nicht mehr in der Statistik erscheinen.
Medienmitteilung ILO

12.09.2012

Integrationsvorlage stösst auf Zustimmung

Bund und Kantone sollen künftig unter Einbezug der Gemeinden und geeigneter Fachstellen kantonale Integrationsprogramme entwickeln und gemeinsam finanzieren. Vorgesehen ist zudem, dass Ausländer/ innen, die ihre Integrationsvereinbarung nicht einhalten, mit dem Widerruf der Aufenthaltsbewilligung sanktioniert werden können. Dies sind einige Kernpunkte der neuen Integrationsvorlage, deren Stossrichtung in der bundesrätlichen Vernehmlassung bei den Kantonen und interessierten Organisationen grundsätzlich auf Zustimmung stiess.
Medienmitteilung

Verschiedenes

12.09.2012

Organigramm des künftigen SBFI publiziert

Staatssekretär Mauro Dell‘Ambrogio, zuständig für den Bereich Hochschulen, Josef Widmer für den Bereich Bildung und Jürg Burri für die Forschung und Innovationan bilden die Direktion des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). In der erweiterten Geschäftsleitung nehmen die künftigen Chefinnen und Chefs der elf neu gebildeten Abteilungen Einsitz. Das neue SBFI wird auf den kommenden 1. Januar alle laufenden Arbeitsverträge übernehmen. Sämtliche Arbeitsverhältnisse werden somit weitergeführt.
Organigramm des SBFI

12.09.2012

Beobachter-Ratgeber "Sozialhilfe" neu aufgelegt

Der in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) entstandene Beobachter- Ratgeber "Sozialhilfe - Rechte, Chancen und Grenzen" liegt aktualisiert und in neuer Auflage vor. Er vermittelt wichtige Inhalte zur Sozialhilfe und erläutert, wie die Skos-Richtlinien angewendet werden. In leicht verständlicher Form und anhand konkreter Berechnungsbeispiele erklärt der Ratgeber die Praxis der Sozialhilfe.
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