Newsletter vom 08.10.2012

Aktuelle Meldungen vom 08.10.2012

Berufliche Grundbildung

08.10.2012

Ergebnisse der Vernehmlassung zum RLP Berufsmaturität

Der vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie vorgelegte Vernehmlassungsentwurf für einen Rahmenlehrplan Berufsmaturität (RLP-BM) fand insgesamt grosse Akzeptanz. Er findet breite Unterstützung sowohl bei den Kantonen, den Vertretungen der Schulen als auch bei der Mehrheit der Organisationen der Arbeitswelt und der Dachverbände der Wirtschaft; ebenso bei den Fachhochschulen. Positiv gewürdigt wird insbesondere
- die Ablösung der einzelnen Rahmenlehrpläne durch einen umfassenden RLP-BM
- die Fokussierung auf die Studienbereiche der Fachhochschulen - die Gliederung des BM-Unterrichts in einen Grundlagen-, Schwerpunkt- und Ergänzungsbereich
- Beschränkung der Anzahl Ausrichtungen auf fünf
Mit diesem Ergebnis wird es möglich sein, den Rahmenlehrplan Ende 2012 zu erlassen.
Ergebnis der Vernehmlassung
RLP-BM

08.10.2012

Lehrvertrag: Serienbrief-Funktion

Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) hat neben den bestehenden technischen Versionen des Lehrvertrags eine fünfte hinzugefügt. Die Lösung lehnt sich an die bekannten Serienbrief-Funktionen von Office-Anwendungen an. Ab Excel-Dateien können die Lehrverträge im PDF-Format online heruntergeladen werden. Die URL kann vorerst als Beta-Version in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch ab dem 1. Oktober 2012 über berufsbildung@sdbb.ch bezogen werden. Nach der Testphase wird das Tool auf dem Portal aufgeschaltet und so direkt zugänglich sein. Inhaltlich und grafisch bleibt der national einheitliche Lehrvertrag gegenüber dem Vorjahr unverändert.

08.10.2012

Enterprize für unternehmerische Berufsbildung

Die Stiftung Enterprize und das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) haben am 18. September 2012 zum vierten Mal den Enterprize für herausragende Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung vergeben. Das Gewinner-Projekt "Junior Car Crack" des Autogewerbe-Verbands Schweiz (Sektion beider Basel) fördert leistungsstarke Jugendliche und damit die Qualität der Berufsleute im Automobilgewerbe nachhaltig. Weiter wurden die Genfer "Cité des métiers et de la formation" und zwei neue Berufskonzepte ausgezeichnet. Die Preis für "Unternehmergeist in der Berufsbildung" würdigt alle zwei Jahre Persönlichkeiten und Projekte, die für die gesellschaftliche Entwicklung wegweisend sind und einen grossen Nutzen stiften.
1. Preis Junior Car Crack
2. Preis La Cité des métiers et de la formation de Genève
3. Preis Fachfrau/Fachmann Kundendialog EFZ und Veranstaltungsfachfrau/-fachmann EFZ

08.10.2012

Zeitpunkt der Lehrstellenvergabe: Postulat eingereicht

Unter dem Titel "Gerechte Spielregeln beim Abschluss von Lehrverträgen" hat Nationalrat Daniel Jositsch (SP/ZH) ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, welche Massnahmen ergriffen werden können, um zu gewährleisten, dass Lehrverträge frühestens ein halbes Jahr vor Beginn der beruflichen Grundbildung abgeschlossen werden dürfen. Daniel Jositsch ist auch Zentralpräsident des Verbands KV Schweiz.
Postulat

08.10.2012

Bildungsverordnungen: Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat kürzlich die Verordnungen über die berufliche Grundbildung für die folgenden Berufe erlassen: Lebensmitteltechnologin/ Lebensmitteltechnologe EFZ, Strassentransportfachfrau/ mann EFZ sowie Systemgastronomiefachfrau/ mann EFZ. Die Verordnungen treten auf den 1. Januar 2013 in Kraft. Die gedruckten Versionen werden in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) erhältlich sein und im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Die Bildungspläne werden im Laufe September auf den Internetseiten der Organisationen der Arbeitswelt aufgeschaltet: Schweizer Nutzfahrzeugverband (ASTAG), Hotel & Gastro formation und Arbeitsgemeinschaft für die Ausbildung von Lebensmitteltechnologen (AG LMT).

08.10.2012
08.10.2012

BFS: Szenarien 2012-2021 für die Sekundarstufe II

Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) dürften die Bestände des ersten Jahres der beruflichen Grundbildung (2011: 82 200 Lernende) in den nächsten Jahren zurückgehen (um -4,3% auf 78 700 Lernende im Jahr 2018), sich dann stabilisieren und anschliessend wieder zunehmen (um +1,5% auf 79 800 Lernende im Jahr 2021).
Weitere Informationen

08.10.2012

Table ronde TR-BS – SBBK vom 10./11. September 2012

Im Rahmen der Tagung der Table Ronde Berufsbildender Schulen (TR-BS) und der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) vom 10. und 11. September 2012 in Bern äusserten sich mehrere Referenten zu aktuellen Themen. Ursula Renold, es war ihr letzter öffentlicher Auftritt in ihrer Funktion als ehemalige Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie, stellte eine Retrospektive "10 Jahre BBG - Innovationen in der Berufsbildung" vor und legte die Perspektiven und Herausforderungen dar, welche das Berufsbildungssystem der Schweiz künftig erwarten.
Referate

08.10.2012

Änderungen im Vorstand der SBBK

Die Plenarversammlung der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) hat zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt:
- Laurent Feuz (NE) als Vertreter der Westschweiz und Nachfolger von Fritz Winkelmann
- Beat Schuler (ZG) als Vertreter der Zentralschweiz und Nachfolger von Josef Widmer
Weiter wurden die bisherigen Mitglieder Séverin Bez (VD), Ruedi Giezendanner (SG) und Mark Kummer (ZH) bestätigt. Paolo Colombo (TI) ist neu Vizepräsident, Theo Ninck (BE) bleibt Präsident.

08.10.2012

LU: Dienststellenleitung ad interim

Josef Widmer, der per 1. Januar 2013 zum stellvertretenden Direktor des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation gewählt wurde, wird die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Luzern (DBW) Ende Oktober verlassen. Ab 1. November bis zur definitiven Regelung der Nachfolge übernimmt Jörg Meyer, bisheriger Leiter Finanzen & Services, die Leitung der DBW ad interim. Jörg Meyer ist seit 1. September 2009 in der DBW tätig. Er hat diverse übergreifende Projekte geführt und sich einen breiten Einblick in die Berufsbildung verschafft.

08.10.2012

GE: Prioritäten 2012 des "Conseil interprofessionnel pour la formation"

Die tripartite Konsultativkommission des Genfer Staatsrats, die "CIF (Conseil interprofessionnel pour la formation)", hatte 2005 eine Absichtserklärung mit dem Titel "Sieben Hauptziele der Berufsbildungspartner" veröffentlicht. Künftig steht ein aktualisiertes Dokument zur Verfügung mit dem Titel "Priorités 2012 du Conseil interprofessionnel pour la formation". Mit der Definition von fünf für die Beratung und die berufliche Aus- und Weiterbildung vordringlichen Arbeitsgebieten schafft sich das CIF ein wichtiges Werkzeug, das es erlaubt, die Anstrengungen der Sozialpartner und des Staates zielgerichtet zu unterstützen.
Weitere Informationen
Broschüre

08.10.2012

Was wird man nach der Berufslehre?

Vier zukünftige Mediamatiker des "Centre professionnel du Littoral neuchâtelois" (CPLN) haben ein Video hergestellt. Ihr Film beantwortet anhand von Aussagen und Lebenserfahrungen verschiedener Neuenburger Persönlichkeiten die Frage "Was wird man nach dem EFZ?". Im Anschluss an diese Arbeit haben die vier Lernenden entschieden, ihr eigenes Unternehmen zu gründen.
Medienmitteilung mit Zugriff auf das Video

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

08.10.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung der folgenden Berufe eingereicht:
- Ausbilder/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Handwerker/in in der Denkmalpflege mit eidgenössischem Fachausweis (Fachrichtung Gartenbau, Holzbau, Malerei, Mauerwerk/Verputz, Möbel und Innenausbau, Naturstein, Pflästerung und Trockenmauerwerk, Stuck)
- Bau-Polier/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Marketingfachmann/Marketingfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis
- Medizinischer Kodierer/medizinische Kodiererin mit eidgenössischem Fachausweis Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung
- Berater/in im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom
- Experte/Expertin in Finanzmarktoperationen mit eidgenössischem Diplom.
Bundesblatt vom 11. September 2012 sowie
Bundesblatt vom 25. September 2012

Mittelschulen und Hochschulen

08.10.2012

Uni St. Gallen anerkennt militärische Kaderausbildung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung der folgenden Berufe eingereicht:
- Ausbilder/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Handwerker/in in der Denkmalpflege mit eidgenössischem Fachausweis (Fachrichtung Gartenbau, Holzbau, Malerei, Mauerwerk/Verputz, Möbel und Innenausbau, Naturstein, Pflästerung und Trockenmauerwerk, Stuck)
- Bau-Polier/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Marketingfachmann/Marketingfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis
- Medizinischer Kodierer/medizinische Kodiererin mit eidgenössischem Fachausweis Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung
- Berater/in im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom
- Experte/Expertin in Finanzmarktoperationen mit eidgenössischem Diplom.
Bundesblatt vom 11. September 2012 sowie
Bundesblatt vom 25. September 2012

08.10.2012

Studienberatung Luzern lanciert Facebook-Auftritt

Die Studienberatung Luzern hat eine Facebook- Seite aufgeschaltet. Sie macht dort in erster Linie ihre zahlreichen Veranstaltungen für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten publik. Der Auftritt ist reich bebildert. Ein weiterer Facebook-Auftritt des Kantons Luzern ist auf die Berufsbildung fokussiert.
mystudienwahl.lu
beruf.lu

Beratung

08.10.2012

SDBB-Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Diesen Monat erscheint das zweite Perspektiven- Heft, diesmal zum Studienbereich "Elektrotechnik und Informationstechnologie". In der Chancen-Reihe kommt das neue Heft "Management, Immobilien, Rechnungsund Personalwesen" heraus. Weiter gibt es neue Berufsbild- Faltblätter, eine neue Ausgabe des Magazins Sprungbrett und eine neue Kurz-Info für Studienabgänger/ innen. Vom Schulfernsehen wurden vier Berufsfilme ins Sortiment aufgenommen. Weitere Informationen diesen und weiteren Neuerscheinungen im SDBB-Verlag mit Online-Bestellmöglichkeit finden Sie auf: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

08.10.2012

Die Lehrstellen für 2013 auf berufsberatung.ch

Die offenen Lehrstellen für 2013 der Deutschschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein sind ab September auf dem Portal berufsberatung.ch verfügbar. Die Lehrstellen in der Romandie folgen ab Oktober. Die Jugendlichen können gezielt in ihrem Bezirk, in ihrem Kanton oder gleichzeitig in mehreren Kantonen nach offenen Lehrstellen suchen. Eine umfassende Berufsliste zeigt für jeden Kanton, in welchen Berufen wie viele Lehrstellen ausgeschrieben sind. Es steht auch ein Such-Abo zur Verfügung. Dazu wird ein persönliches Konto auf berufsberatung.ch benötigt. In diesem Konto können mehrere Suchabfragen für unterschiedliche Berufe gleichzeitig gespeichert werden. Immer, wenn eine neue Lehrstelle dem Such-Abo entspricht, landet eine Mail in der Mailbox der Abonnenten.
Medienmitteilung

08.10.2012

NE: Unterstützung von Integrations-Sportcamps des CPLN

Dank einer Schenkung der Schweizerischen Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen und der Hirschmann Stiftung wird das "Centre professionnel du Littoral neuchâtelois (CPLN)" Integrationsschülern, die in finanziellen Schwierigkeiten sind, die Teilnahme an Sportcamps ermöglichen können (Herbst 2012 bis Frühjahr 2013). Den Lehrpersonen des CPLN wird eine Bilanz zum Thema berufliche Integration zur Verfügung gestellt.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

08.10.2012

Arbeitgeber gegen generelle Lohnerhöhungen

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) lehnt die gewerkschaftlichen Lohnforderungen ab. Kürzlich hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) Lohnerhöhungen von 1,5 bis 2,5 Prozent, spezielle Lohnerhöhungen für Frauen und verbindliche Mindestlöhne verlangt. Der SAV hält den Forderungen des SGB entgegen, dass die wirtschaftlichen Aussichten unklar und je nach Branche und Betrieb unterschiedlich seien. Diesen Unterschieden sei durch entsprechend differenzierte Lohnanpassungen Rechnung zu tragen.
Medienmitteilung

08.10.2012

Internetplattform erleichtert die Registrierung von Hausangestellten

Die Internetplattform quitt.ch ermöglicht es, die Situation der Hausangestellten bei Privatpersonen zu erleichtern. Für eine Gebühr von 8,4% der Gesamtkosten liefert sie einen Arbeitsvertrag mit festgelegtem Lohn und regelt die Unfallversicherung, die Sozialversicherungen sowie die Steuern. Die Website ist von der Kommission für Technologie und Innovation entwickelt worden. Sie erleichtert den administrativen Aufwand bei Arbeitsstellen wie Haushalthilfen, Babysitterinnen, Privatlehrern usw. Sie ist in deutscher, portugiesischer und italienischer Sprache verfügbar. Eine französische Version ist für 2013 vorgesehen.

08.10.2012

Keine Arbeitszeiterfassung mehr ab 175 000 Franken

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttoerwerbseinkommen von mehr als 175 000 Franken sowie zeichnungsberechtigte Angestellte sollen in Zukunft auf die Arbeitszeiterfassung verzichten können. Zu dieser Änderung des Arbeitsgesetzes hat das Staatssekretariat für Wirtschaft bei den betroffenen Organisationen eine Anhörung eröffnet. Der Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung muss mit den Arbeitnehmern, die in diese Kategorie fallen, individuell und schriftlich vereinbart werden. Er kann jeweils per Ende Jahr widerrufen werden. Gemäss der Lohnstrukturerhebung 2010 verdienen weniger als 4 Prozent aller Angestellten mehr als 175 000 Franken im Jahr.
Medienmitteilung

08.10.2012

Ringier und Tamedia planen Übernahme von jobs.ch

Das Medienunternehmen Ringier und Tamedia planen gemeinsam die Übernahme der Jobs.ch Holding AG, die der US-Beteiligungsgesellschaft Tiger Global Management gehört. Die Jobs.ch Holding betreibt auch den Online-Kadermarkt topjobs.ch und hält eine Beteiligung von 49 Prozent am österreichischen Online-Stellenmarkt karriere.at. Ringier und Tamedia wollen die Stellenplattformen im zunehmend internationalen Wettbewerb weiter ausbauen und sprachübergreifende Lösungen für Stellensuchende und Firmen entwickeln. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die Eidgenössische Wettbewerbskommission und die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

08.10.2012

Begrenzte Auswirkungen der 4. AVIG-Revision auf die Sozialhilfe

Die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) von 2011 hat sich auf die Sozialhilfe weniger stark ausgewirkt als befürchtet worden war. In 13 ausgewählten Schweizer Städten betrug der Anteil neuer Fälle, der auf die Revision zurückzuführen ist, 5 bis 15 Prozent. Diese Zahlen finden sich im neusten Bericht der Städteinitiative Sozialpolitik, in dem 13 Städte die Kennzahlen zur Sozialhilfe jährlich miteinander vergleichen.
Ausführlicher Beitrag (in der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft")

08.10.2012

Kein Reformbedarf für Erwerbsausfall und soziale Absicherung

Das schweizerische Sozialversicherungssystem erfüllt die Ziele der materiellen Sicherheit und Integration für den grössten Teil der Bevölkerung. Zwar sei das System komplex, aber es habe sich als flexibel erwiesen. Auch wenn das soziale und wirtschaftliche Umfeld sich verändert hat, dränge sich ein Richtungswechsel nicht auf. Denkbar seien punktuelle Verbesserungen, um die Leistungssysteme einander anzunähern und besser zu koordinieren. Dies sind die Schlussfolgerungen einer Untersuchung zu Erwerbsausfall und sozialer Absicherung von Personen im Erwerbsalter. Den Bericht dazu hat der Bundesrat im Auftrag des Parlaments erarbeitet.
Medienmitteilung

08.10.2012

Tornos hilft bei der Wiedereingliederung

Die Drehmaschinenfabrik Tornos hat den Abbau von 225 Stellen in Moutier und La Chaux-de-Fonds angekündigt. Dieser soll über Pensionierungen, natürliche Abgänge oder andere Lösungen erfolgen, beispielsweise über den Wechsel zu Lieferanten und Kunden. Um die Wiedereingliederung eines Teils der Belegschaft zu erleichtern, hat das Unternehmen eine elektronische Stellenbörse aufgeschaltet. Diese erlaubt es potentiellen Arbeitgebern, ihre Angebote bekanntzumachen und den Angestellten bei Tornos, sich über passende Stellen zu informieren. Die Stellenbörse enthält bereits über 400 Angebote, die den Fähigkeiten und Erfahrungen der Tornos-Mitarbeiter (Mechaniker, Techniker, Décolleteure, Kader, Konstrukteure, Technische Kaufleute usw.) entsprechen.