Newsletter vom 12.12.2012

Aktuelle Meldungen vom 12.12.2012

Berufliche Grundbildung

12.12.2012

​Wichtige Positionen im künftigen SBFI besetzt

Jean-Pascal Lüthi übernimmt spätestens auf den 1. April 2013 die Leitung der "Abteilung Berufsbildung und Höhere Berufsbildung" im neuen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Lüthi ist aktuell Leiter der französischsprachigen Abteilung des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes des Kantons Bern (seit 2006). Dani Duttweiler kehrt zum Bund zurück und wird per 1. Februar 2013 stellvertretender Leiter im Ressort Kommunikation des SBFI.

12.12.2012

Sans-Papiers können eine Berufslehre absolvieren

Ab 1. Februar 2013 können gut integrierte junge schriftenlose Ausländer eine berufliche Grundbildung in der Schweiz absolvieren. Der Bundesrat hat die Verordnungsänderung verabschiedet, mit der die Voraussetzungen für den Zugang zu einer Berufslehre geregelt wird. Jugendliche Sans-Papiers müssen während mindestens fünf Jahren die obligatorische Schule in der Schweiz besucht haben, eine Landessprache beherrschen und die schweizerische Rechtsordnung beachten.
Medienmitteilung

12.12.2012

Maitagung 2013: Berufsbildung als wichtiger Wettbewerbsfaktor

Die traditionelle Maitagung der Berufsbildung wird auch unter dem neuen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation weitergeführt. Die Maitagung 2013 findet am Dienstag, 28. Mai 2013, im Kongresszentrum der Bernexpo statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Bern steht die duale Berufsbildung als wichtiger Wettbewerbsfaktor der Schweiz.

12.12.2012

Datenaustauschplattform: Erste Analyseergebnisse

Nach einer Situationsanalyse hat das Projekt DAP ​(Datenaustauschplattform Berufsbildung) Stossrichtungen und konkrete Handlungsfelder für die Lösungssuche festgelegt. 2013 wird die Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz (SBBK) über Lösungsvarianten für diese Handlungsfelder befinden können. Mit dem Projekt DAP will die SBBK den Gesamtaufwand für die administrativen Prozesse in der beruflichen Grundbildung deutlich reduzieren, sowohl unter den Kantonen als auch zwischen den Kantonen und den Verbundpartnern.

12.12.2012

Erlassene Bildungsverordnung: Gussformer/in EFZ

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie hat kürzlich die Verordnung über die berufliche Grundbildung für den Beruf Gussformer/in EFZ erlassen. Sie tritt auf den 1. Februar 2013 in Kraft. Die gedruckte Version wird in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik erhältlich sein und im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Die Bildungspläne werden im Laufe des Monats Januar 2013 auf der Internetseite des Giesserei-Verbands Schweiz (GVS) aufgeschaltet.

12.12.2012

14 Porträts von Lernenden

Im Buch "Wer nicht gern Traktor fährt, muss nicht Bauer werden" werden 14 Schweizer Jugendliche in Ausbildung verschiedener Regionen porträtiert, darunter ein Landwirt, eine Pferdefachfrau, ein Papiertechnologe, eine Winzerin oder ein Uhrmacher. Sie erzählen über Motivation und den Alltag in Lehrbetrieb und Berufsfachschule, über Zukunftspläne und -träume. Auch wenn nicht immer und überall die Sonne scheint, belegen die Geschichten die Vielfalt und die integrierende Qualität der dualen Berufsbildung.

12.12.2012

Hirschmann-Stiftung unterstützt Integrationsprojekte an Berufsfachschulen

Seit 2008 fördert die Hirschmann-Stiftung Integrationsprojekte an Schweizer Berufsfachschulen, einschliesslich der Brückenangebote. Das Projekt wird um zwei Jahre verlängert und mit rund CHF 700'000.- dotiert. Das Förederprogramm wird von einer Projektgruppe der Schweizerischen Direktorinnen- und Direktorenkonferenz betreut. Die Website mit Beispielen und Links  wird zur Zeit aktualisiert und am 14. März 2013 in Olten anlässlich der Veranstaltung "Gelebte Erfahrungen" präsentiert. Neue Projekt können bis am 15. März eingereicht werden.

12.12.2012

BL/BS: Lehrling des Jahres 2012

Von 80 Bewerbungen konnten 12 Lernende ihr Können an einem Contest unter Beweis stellen und in einem anschliessenden Internet-Voting um die Gunst der Öffentlichkeit buhlen. Geprüft wurde der Bezug zum Beruf (Berufung und Leidenschaft), Kreativität, Allgemeinbildung inkl. Wissen über Basel, Medienkompetenz, logisches Denken, Umweltkompetenz sowie das Verhalten bei einer Teamaufgabe. Gewonnen hat eine Steinbildhauerin vor einem Hochbauzeichner und einer Floristin. Die Kür des "Lehrling des Jahres" hat zum Ziel, die berufliche Grundbildung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und das Image der Berufslehre zu steigern.
Texte und Filme

12.12.2012

BE: Der Berner Jura favorisiert einen Berufsbildungsfonds

Der "Conseil du Jura bernois" und der Bieler "Conseil des affaires francophones" fördern die Einrichtung eines Berufsbildungsfonds, wie er im Gesetz vorgesehen ist. Sie sind bereit, dieses Thema in die politische Agenda aufzunehmen, die Lehrbetriebe zu unterstützen und ihnen die gleichen Vorteile zu bieten wie in der übrigen Westschweiz.
Medienmitteilung

12.12.2012

BE: Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit EFZ

Die Organisation der Arbeitswelt Gesundheit des Kantons Bern hat eine Studie über den Mangel an Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit EFZ veröffentlicht. Obwohl sich viele Jugendliche für diese Lehre entscheiden, ist die kantonale Nachfrage gross und es mangelt noch immer an Pflegepersonal.

12.12.2012

GE: Berufsbildung auf die Wirtschaft ausgerichtet?

Eine Studie mit dem Titel "Genève: un pôle de formation tourné vers l'économie?" zeigt die Probleme der dualen Berufsbildung im Kanton Genf auf. Die Untersuchung wurde von der Genfer Kantonalbank und der Handels-, Industrie- und Gewerbekammer durchgeführt, mit Unterstützung des kantonalen Amtes für Statistik. Laut der Studie wählen nur 25% der jungen Genfer eine Berufslehre, während die Quote landesweit auf 70% ansteigt. Auf der andern Seite besteht in vielen Wirtschaftszweigen ein erheblicher Mangel an qualifizierten Fachkräften und Lernenden. Das Image der Berufslehre ist bei Eltern und Jugendlichen noch immer negativ besetzt.

12.12.2012

FR: Verlängerung des Case Managements

Das Programm zur Erfassung und Unterstützung Jugendlicher mit Schwierigkeiten bei der beruflichen Eingliederung wird im Kanton Freiburg auch in den nächsten Jahren fortgesetzt, obwohl sich der Bund, der das Projekt 2007 lanciert hat, schrittweise zurückzieht. Das Case Management Berufsbildung umfasst die Periode ab dem siebten obligatorischen Schuljahr bis zum Ende des ersten Berufsbildungs- oder Arbeitsjahrs. Es wird in beiden Sprachregionen durchgeführt. Bis jetzt sind 234 Jugendliche betreut worden.
Bericht

12.12.2012

VD: Evaluation des Case Managements

Kürzlich ist der erste Teil des Evaluationsberichts zum Waadtländer Dispositiv des "Case Managements für die Berufsbildung" erschienen. Das Dokument beschreibt das Konzept und die Organisation dieses Dispositivs, das den Übergang von der obligatorischen Schule in die Arbeitswelt erleichtern soll. Eine Umfrage bei betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Eingliederungsschwierigkeiten zeigt die Vorteile und die Hindernisse auf, die mit dieser Art der Kostenübernahme verbunden sind. Der Bericht ist bei der "Unité de recherche pour le pilotage des systèmes pédagogiques" erhältlich.

12.12.2012

NE: Aktionsplan zur Förderung der Berufslehre

Die zweite Phase des Aktionsplans für die Zukunft der Berufsbildung im Kanton Neuenburg hat Früchte getragen. Die Umsetzung zeigt Wirkungen und der Staatsrat konstatiert erfreut, dass sich die Mentalität zu ändern beginnt: Die Berufsbildung wird nicht mehr als eine zweitrangige Wahl betrachtet. Das Ziel ist, die Anzahl der aus der Schulpflicht entlassenen Schüler, die einen Berufsbildungsweg wählen, von 58% (im Jahr 2009) auf 68% anzuheben. 2011 hat die Quote bereits 64,2% erreicht. Ein weiteres Ziel besteht auch darin, das Verhältnis der Lernenden im dualen System von 57% auf 80% zu erhöhen. Mithelfen soll dabei das neue Werkzeug "My app – Mon apprentissage en poche". Es lädt die Jugendlichen ein, auf ihrem Computer oder Smartphone die Internetseite www.my-apprentissage.ch aufzurufen, welche ihnen den Zugang zu offenen Lehrstellen im Kanton ermöglicht. 
Medienmitteilung

12.12.2012

Deutschland: Herausforderung unbesetzte Ausbildungsstellen

Ein Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sieht in unbesetzten Ausbildungsstellen eine grosse Herausforderung für den Lehrstellenmarkt. Auf Grundlage einer Betriebsbefragung beschreibt der Bericht, welche Unternehmen besonders stark vom Problem der unbesetzten Ausbildungsstellen betroffen sind und von welchen Faktoren dies abhängt. Vor allem Handwerksbetriebe und Kleinstbetriebe aus Regionen, in denen die Anteile der Schulabgänger mit höheren Abschlüssen zunehmen, haben Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen.
Medienmitteilung

12.12.2012

Frankreich: Absicherung der Lernenden während der Lehrzeit

Das "Centre d'études et de recherches sur les qualifications (Céreq)" hat einen Bericht über die Absicherung der Lernenden während ihrer Ausbildung publiziert. In Frankreich wird mehr als einer von vier Lehrverträgen vorzeitig aufgelöst. Das Céreq hat im Rahmen eines Projekts, das durch den "Fonds d'experimentation" für Jugendliche unterstützt wird, ein soziales Experiment bei jungen Lernenden evaluiert. Die Schlussfolgerungen dieser Studie unterstreichen die Wichtigkeit der Begleitung dieser Jugendlichen ab Lehrbeginn.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

12.12.2012

Prüfungsordnung in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie den Entwurf der Änderung der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Fachmann/Fachfrau für Entsorgungsanlagen mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 11. Dezember 2012

12.12.2012

Diplomstatistik 2011

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte die Basistabelle über sämtliche Bildungsabschlüsse der höheren Berufsbildung im Bereich "Höhere Fachschulen HF" und "Nicht auf Bundesebene reglementierte höhere Berufsbildungen". Die ausgestellten Diplome bilden ein wertvolles Instrument im Dienste der Bildung, geben sie doch die Anzahl der Studierenden an, die in die Arbeitswelt eintreten. 2011 waren es 7145 Diplomierte der Höheren Fachschulen und 3781 Diplomierte der nicht auf Bundesebene reglementierten höheren Berufsbildungen.

12.12.2012

28 neue Berufsbildungsfachleute

Zum ersten Mal sind Kandidaten aus den drei Sprachregionen im September zur Prüfung für die Erlangung des eidgenössischen Fachausweises Berufsbildungsfachfrau/mann angetreten. Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz als offizielle Trägerin der Ausbildung hat den 28 Personen (8 aus der Deutschschweiz, 9 aus der Westschweiz und 11 aus dem Tessin) ihren Fachausweis anlässlich einer Feier am 4. Dezember 2012 in Luzern überreicht.
Weitere Informationen

12.12.2012

Education Permanente: Schwerpunkt Qualität

Die Nummer 2012-4 der SVEB-Zeitschrift "Education Permanente" hat die Qualitätspolitik zum Inhalt. Die Beiträge thematisieren unterschiedliche Herangehenweisen an die Qualitätsentwicklung zu Fragen der Zertifizierung, Evaluation und Professionalisierung. Und sie zeichnen Kontroversen und Entwicklungen nach, indem die Qualitätspolitik aus der Perspektive von Kantonen, Bund und der EU dargestellt werden.

Mittelschulen und Hochschulen

12.12.2012

Informationsplatttform für hindernisfreie Hochschulen

Menschen mit einer Behinderung sind an Hochschulen teils mit unüberwindbaren Hindernissen konfrontiert. Um dies zu ändern, lanciert die Selbsthilfeorganisation Agile eine Informationsplattform für Rektorate, Politiker, Architekten und Studierende. Sie enthält Tipps und gelungene Beispiele für Barrierefreiheit und erinnert die Verantwortlichen der Hochschulen daran, dass die Gleichstellung von Behinderten gesetzlich vorgeschrieben ist.

12.12.2012

Sponsoring für Professur an Pädagogischer Hochschule

Die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz ist die erste pädagogische Hochschule der Schweiz, die eine Stiftungsprofessur einrichten kann. Die Hasler Stiftung sponsert ab Anfang 2013 eine Professur für informatische Bildung mit zwei Millionen Franken. Die Stiftung hat zum Ziel, die Informations- und Kommunikationstechnologie zum Nutzen des Denk- und Werkplatzes Schweiz zu fördern.
Medienmitteilung

12.12.2012

BE: Neuer Rektor der Fachhochschule

Herbert Binggeli, der aktuelle Rektor der Gewerblich-industriellen Berufsschule Bern, wurde vom Schulrat der Berner Fachhochschulen BFH zum neuen Rektor gewählt. Er wird am 1. Juni 2013 die Nachfolge von Rudolf Gerber antreten. Der Rektor ist Vorsitzender der Fachhochschulleitung und Mitglied des Fachhochschulrats. Die BFH ist einer der sieben Fachhochschulen in der Schweiz.
Medienmitteilung

Beratung

12.12.2012

Berufliche Orientierung im Lehrplan 21: erste Details veröffentlicht

Der Lehrplan 21 soll dereinst in den Volksschulen von 21 Kantonen der Schweiz zur Anwendung gelangen. Ein überfachliches Thema in diesem Lehrplan ist die berufliche Orientierung. Dafür sind in den Klassen 7 bis 9 insgesamt 39 Lektionen vorgesehen. Die NZZ hat aus einem Entwurf einige Formulierungen veröffentlicht: Schülerinnen und Schüler sollen zum Beispiel ihr Persönlichkeitsprofil kennen lernen, das Selbst- und Fremdbild vergleichen können und aus dem Selbstbild Schlüsse für ihre Berufswahl ziehen können. Weiter sollen sie das Bildungssystem kennen lernen, sich entscheiden können und gleichzeitig für Alternativen flexibel bleiben. Ihre Kompetenzen sollten sie mit korrekten Bewerbungsunterlagen und im persönlichen Kontakt überzeugend präsentieren können.

12.12.2012

Nordwestschweiz: Eingangsportale für die Validierung

Vor zwei Jahren haben die vier Kantone AG, BL, BS und SO das Projekt "Validierung plus" gestartet. Bei konzeptionell identischen Eingangsportalen können sich seither Personen, die an einer Nachholbildung interessiert sind, kostenlos beraten lassen. Die Mitarbeitenden der Eingangsportale beraten jede Person individuell und suchen für sie den idealen Weg, einen Berufsabschluss nachzuholen. Eine gemeinsame Webseite der Eingangsportale erleichtert den Einstieg in dieses Thema. Im vergangenen Jahr haben rund 1650 Personen ein Eingangsportal benutzt, knapp 1000 Personen haben sich für eine Nachholbildung angemeldet. Das Projekt wird nach der zweijährigen Einführungsphase in allen vier Kantonen weitergeführt.

12.12.2012

ZG: Kampagne zur Berufswahl ohne Vorurteile

Die Kampagne "my top job" will Jugendliche im Berufswahlprozess frühzeitig für eine Berufswahl ohne Vorurteile sensibilisieren. Kernstück der Kampagne ist ein Theater im Schulzimmer der 7. Klassen. Zack und Zoé, zwei junge Berufsleute, begegnen sich, erzählen und streiten über Berufswahl und Prestige, Einflüsse und Rollenbilder. Im zweiten Teil haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf die Geschichte der beiden Jugendlichen Einfluss zu nehmen. Die ersten Theateraufführungen finden im März 2013 statt. Bereits haben sich mehr als zehn Klassen angemeldet. Drei weitere Staffeln folgen bis Ende 2014. Mit einer begleitenden Informationskampagne werden die Jugendlichen und ihre Bezugspersonen über das Theater hinaus für das Thema sensibilisiert.

Arbeitsmarkt

12.12.2012

Über 70 allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsverträge

Am 1. Juli 2012 waren auf Bundesebene 35 und auf kantonaler Ebene 36 allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsverträge (GAV) in Kraft. Diesen sind insgesamt 66'555 Arbeitgeber und 566'820 Arbeitnehmende (Bund) bzw. 7490 Arbeitgeber und 59'409 Arbeitnehmende (Kanton) unterstellt. Die bedeutendsten allgemeinverbindlichen GAV betreffen das Gastgewerbe und das Bauhauptgewerbe. Sie allein regeln die Arbeitsverhältnisse bei 33'315 Arbeitgebern und 290'570 Arbeitnehmenden.
Beitrag in die "Die Volkswirtschaft"

12.12.2012

Beschäftigung wächst weiter

Im 3. Quartal 2012 zählte die Schweiz gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) 4,122 Millionen Beschäftigte. Innerhalb eines Jahres ist ein Zuwachs von 1,9% zu verzeichnen, mit 13'000 neuen Arbeitsplätzen im sekundären Sektor und 63'000 im tertiären Sektor. Am stärksten nahm die Beschäftigung in den Regionen Espace Mittelland (+2,2%) und in der Zentralschweiz (+3,3%) zu. In allen andern Wirtschaftsregionen betrug das Wachstum mindestens 1%. BESTA weist darauf hin, dass die Unternehmen im 4. Quartal 2012 tendenziell nochmals zusätzlich Personal einstellen wollen. 
Medienmitteilung

12.12.2012

Arbeitsmarktkontingente 2013 wie im Vorjahr

Der Bundesrat behält die Höchstzahlen für die Arbeitsmarktkontingente 2013 auf dem Niveau von 2012. Das duale Zulassungssystem für den Arbeitsmarkt wird beibehalten. Für Fachkräfte aus Ländern ausserhalb der EU/EFTA, den sogenannten Drittstaaten, gibt der Bundesrat 8500 Kontingente für Spezialistinnen und Spezialisten frei. Damit soll gewährleistet werden, dass die Wirtschaft die nötigen Fachkräfte rekrutieren kann. Für Dienstleistungserbringende aus den EU/EFTA-Staaten stehen für nächstes Jahr ebenfalls wiederum je 5000 Einheiten für Kurzaufenthalter und 3500 Einheiten für Aufenthalter zur Verfügung.
Medienmitteilung

12.12.2012

Mehr Frauen in der Bundeserwaltung

Der Anteil Frauen in der Bundesverwaltung wuchs 2011 auf 42%. Der Evaluationsbericht des Eidgenössischen Personalamtes über die Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau in der Bundesverwaltung stellt fest, dass die Anzahl Frauen in der Bundesverwaltung seit 2007 um jährlich 1,2% zugenommen hat. 2007 betrug ihr Anteil noch 40,8%. Am stärksten ist der Frauenanteil bei den mittleren und oberen Kadern gewachsen. In einem Anhang werden die konkreten Fördermassnahmen bezüglich Lohn, Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben, Information usw. aufgeführt.

12.12.2012

Ausbildungsabsolventen gehen unterschiedliche Wege

Der jährlich im Herbst erscheinende Berufseinstiegs‐Barometer des Stellenmarkt-Monitor Schweiz beschreibt die Erwerbssituation von Berufseinsteigern, die vor kurzem eine berufliche Grundbildung abgeschlossen haben. Die Ergebnisse des im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie herausgegeben Reports zeigen, dass im letzten Jahr zwei Drittel der Ausbildungsabsolventen in der Schweiz erwerbstätig waren. Gut 13% unter ihnen befanden sich in einem prekären, meist zeitlich befristeten Arbeitsverhältnis. Über 20% der Absolventen haben eine weiterführende Ausbildung begonnen, mehr als ein Viertel davon berufsbegleitend. Knapp 9% sind ohne Arbeit und auf Stellensuche. Das Barometer zeigt auch, das der Abschluss einer beruflichen Grundbildung einen starken Schutz vor Arbeitslosigkeit bietet. 
Berufseinstiegs-Barometer 2012

12.12.2012

Erwerbssituation fünf Jahre nach dem Studium

Die Ergebnisse der 2011 durchgeführten Befragung der Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Jahres 2006 stehen auf der Webseite des Bundesamtes für Statistik zur Verfügung. Sie zeigen unter anderem die Erwerbssituation, die berufliche Stellung und das Lohnniveau fünf Jahre nach Studienabschluss.

12.12.2012

Personenfreizügigkeit: Scheinselbständigkeit besser bekämpfen

Der Bundesrat will die Scheinselbständigkeit ausländischer Dienstleistungserbringenden wirksamer bekämpfen und die Sanktionen bei Verstössen gegen zwingende Lohn- und Arbeitsbedingungen verschärften. Die entsprechende Anpassung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit tritt auf den 1. Januar 2013 in Kraft. Die Massnhamen sollen mittels einer Dokumentationspflicht sowie neuen Sanktionsmöglichkeiten umgesetzt werden. Neu können auch Arbeitgeber, welche Arbeitnehmende in der Schweiz beschäftigen, mit Sanktionen belegt werden, falls sie die zwingenden Mindestlöhne in Normalarbeitsverträgen nicht einhalten.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

12.12.2012

Behinderte bei der Erwerbstätigkeit eingeschränkt

Zwei von drei Personen mit Behinderungen gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Ein Viertel nimmt eine Hilfsmassnahme in Anspruch, die es ihnen ermöglicht zu arbeiten. Drei von vier Personen mit Behinderungen geben an, aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme bei der Erwerbstätigkeit eingeschränkt zu sein. Am meisten verbreitet sind Einschränkungen bei der Art der Arbeit sowie bezüglich des Arbeitsumfangs. Diese Ergebnisse gehen aus einer vom Bundesamt für Statistik im Jahr 2011 durchgeführten Erhebung über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen hervor.
Medienmitteilung

12.12.2012

HR-Trends: Unternehmenskultur fördern, Mitarbeiter binden

Führungskräfte machen die Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu ihrem wichtigsten HR-Thema, direkt gefolgt von der Mitarbeiterbindung. Durch ein gutes Betriebsklima werden Mitarbeiter im Zuge des zunehmenden Fachkräftemangels am ehesten gehalten. Dies ist das Ergebnis des neuen HR-Reports 2012/2013 des Instituts für Beschäftigung und Employability und des Personaldienstleisters Hays AG. Mehr als die Hälfte der befragten Personalverantwortlichen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich messen einer ausgewogenen Work-Life-Balance hohe Bedeutung zu. Demgegenüber erachten nur einer Drittel, in der Schweiz gar nur 19% der Befragten, die Frauenförderung in Fach- und Führungspositionen als wichtig.
Medienmitteilung

12.12.2012

Weiterbildung für Temporärarbeitende

Seit dem 1. Juli 2012 können Temporärarbeitende von temptraining, dem Fonds für Weiterbildung, profitieren. Wer 22 Tage temporär gearbeitet hat und dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih untersteht, profitiert von subventionierter Weiterbildung. Aktuell erhalten Personen bis zu CHF 5000.- pro 12 Monate für Weiterbildungsleistungen und bis zu CHF 2300.- für Erwerbsausfallsentschädigung.

12.12.2012

OECD: Bessere Integration der Immigranten

In den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist die Integration der Immigrantinnen und Immigranten während der letzten zehn Jahre wesentlich verbessert worden. Besonders für jugendliche und weibliche Immigranten müsse der Zugang zum Arbeitsmarkt jedoch noch mehr erleichtert werden. Die Schweiz zeichnet sich laut der OECD-Studie insgesamt durch eine gute Arbeitsmarktintegration von Migranten aus: Drei Viertel der Zuwanderer gehen einer Erwerbstätigkeit nach, so viele wie sonst nirgends in der OECD. Besonders niedrigqualifizierte Frauen mit kleinen Kindern sowie Asylsuchende laufen aber Gefahr, benachteiligt zu werden.
Medienmitteilung

Verschiedenes

12.12.2012

Nationalrat verlangt Studie zur demografischen Entwicklung

Der Nationalrat hat am 26. November ein Postulat der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur angenommen. Darin wird der Bundesrat aufgefordert, eine umfassende Studie über die Szenarien der demografischen Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten vorzulegen und dabei aufzuzeigen, mit welchen Auswirkungen die verschiedenen Bildungsbereiche zu rechnen haben. Der Bundesrat hatte sich auf den Standpunkt gestellt, dass eine Weiterführung der Szenarien des Bundesamtes für Statistik mit mindestens jährlicher Aktualisierung, allenfalls ergänzt durch Szenarien zu den Mint- und Gesundheitsberufen, die beste Strategie wäre und hatte daher die Ablehnung des Postulates beantragt.

12.12.2012

Bildungsinvestitionen schützen vor Arbeitslosigkeit

Die OECD will ihren Mitgliedsländern für bildungspolitische Fragestellungen hochstehende und international vergleichbare Daten zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund entwickelt und analysiert sie beständig Indikatoren, welche die Möglichkeit bieten, das eigene Bildungssystem im Licht der Leistungsfähigkeit anderer Länder zu betrachten. Die diesjährige Ausgabe von "Bildung auf einen Blick" beschäftigt sich einerseits mit der stetig zunehmenden Bedeutung der Wissensgesellschaft und der starken Expansion des Tertiärbereichs. Andererseits beleuchtet sie die Auswirkungen der weltweiten Rezession auf die Bildungssysteme.
Bildung auf einen Blick 2012

12.12.2012

PANORAMA-Studienreise nach Barcelona

Vom 6. bis 9. Mai 2013 führt das SDBB in Zusammenarbeit mit der ch Stiftung die PANORAMA-Studienreise nach Barcelona durch. Spanien sieht sich vor riesige Herausforderungen gestellt. Eine rekordhohe Jugendarbeitslosigkeit und eine praktisch handlungsunfähige Wirtschaft lassen die Situation dramatisch erscheinen. Die Behörden von Barcelona stellen sich den Herausforderungen auf besonders innovative Art und Weise und gehen neue Wege in Richtung der Interinstitutionellen Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Situation und die Herausforderungen für Berufsbildung, BSLB und Arbeitsmarkt. Sie diskutieren Lösungsansätze mit ihren FachkollegInnen vor Ort, tauschen sich mit den KollegInnen aus der Schweiz aus und reflektieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Weitere Informationen und Anmeldung