Newsletter vom 14.11.2012

Aktuelle Meldungen vom 14.11.2012

Berufliche Grundbildung

14.11.2012

Bildungskonzept für Palliative Care und Bildung

Mit der "Nationalen Strategie Palliative Care" wollen Bund und Kantone sicherstellen, dass schwerkranke und sterbende Menschen in der Schweiz überall Zugang zu einer bedürfnisgerechten Pflege erhalten. Zur Verankerung dieser Ziele im Bildungsbereich wurde unter Leitung von BBT und BAG das Nationale Bildungskonzept "Palliative Care und Bildung" erarbeitet. Für den Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet wird ein "Forum Bildung und Arbeitswelt Palliative Care" geschaffen, das erstmals am 14. Dezember 2012 stattfindet.

14.11.2012

Bildungsverordnungen: Anhörung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die folgende Anhörung eröffnet: Bildungsplan über die berufliche Grundbildung für Kunststofftechnologin/Kunststofftechnologe EFZ. Der Änderungsantrag betrifft die Reduktion der sieben Positionen praktische Arbeit (IPA) auf deren drei. Für die Prüfung in den Berufskenntnissen werden neu vier Positionen definiert. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 12. Dezember 2012 geht das BBT davon aus, dass den Änderungen zugestimmt wird.

14.11.2012

Zum Stellenwert der Berufsbildung

Der Bildungsökonome Stefan C. Wolter bewertet in einem Interview in educa.ch das Berufsbildungssystem der Schweiz und stellt es in Zusammenhang mit der gymnasialen Bildung. Er weist darauf hin, dass  Jugendliche mit Berufsabschluss und Berufsmaturität im Alter von 20 Jahren mit Mehrfachqualifikationen ausgestattet sind, die ihnen nicht nur alle Bildungswege öffnen, sondern sich auch am Arbeitsmarkt deutlich besser rentieren als die rein klassischen Bildungswege. Wolter erachtet die Diskrepanz zwischen arbeitsmarktlichem Erfolg und sozialem Status als grösste Schwäche der dualen Berufsbildung. Zum gleichen Thema hatte sich aus gewerkschaftlicher Sicht in einem früheren Interview auch Véronique Polito vom SGB geäussert.

14.11.2012

Schweizer Schulpreis auch für Berufsfachschulen

Mit dem Schweizer Schulpreis werden über alle Sprachregionen hinweg Schulen für ausserordentliche Leistungen mit insgesamt 225'000 Franken belohnt. Mit dem Preis soll ein wichtiger Impuls für die Entwicklung von Schule und Unterricht gegeben werden. Die Organisatoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch Berufsfachschulen teilnehmen können. Die Anmeldefrist wurde auf den 22. Februar 2013 verlängert. Interessierte Schulen erhalten die Bewerbungsunterlagen unter Schweizerschulpreis. Hinter dem Projekt steht das Forum Bildung

14.11.2012

Neues bei den kaufmännischen Branchen

Die Schweizerische Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen (SKKAB) ist Trägerin der Verordnung über die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans für den Beruf "Kauffrau/Kaufmann EFZ". Die SKKAB hat per 31. Oktober 2012 die Rechtsform geändert und organisiert sich neu als Verein. Erster Präsident ist Matthias Wirth.
Medienmitteilung

14.11.2012

Test-QV für neue Bäckerei-Konditorei-Grundbildung

Eine Probeprüfung der neuen dreijährigen Grundbildung EFZ, Fachrichtung Bäckerei-Konditorei, brachte die Bestätigung, dass die gestellten höheren Anforderungen durchaus zu meistern sind. Aufgrund der Erfahrung konnten die Chefexperten und Berufsbildner sowie der Präsident des Schweizerischen Bäcker-Konditorenmeister-Verbands, Kaspar Sutter, feststellen, dass die Berufsverbände in der neuen Grundbildung auf dem richtigen Weg sind.
Beitrag in Panissimo

14.11.2012

Westschweiz: Starke Zunahme der Studierenden im Pflegebereich

Unter den vereinheitlichten Gesundheitsberufen im Rahmen der Fachhochschulausbildung (Hebamme, Physiotherapie und Medizinische Radiologie-Technik) ist die Pflege so beliebt wie noch nie. Seit 2006 und seit der Einführung der Bachelor-Ausbildung sind die Studierendenzahlen in der Westschweiz um 40% gestiegen. Um das zehnjährige Jubiläum der Eingliederung in das Westschweizer Fachhochschulsystem zu feiern, begeht die Fachhochschule Gesundheit Waadt ihr Jubiläum mit einem Paukenschlag, d.h. mit den "400 coups".

14.11.2012

JU: Bildungsstatistik auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe

Der jurassische "Service de la formation" auf der Sekundar- und Tertiärstufe hat die Statistische Übersicht 2011 veröffentlicht. Sie enthält statistische Angaben einerseits zu Schülern, Lernenden und Studierenden, andererseits zu Bildungszuschüssen. Obwohl sich das System im Ganzen gesehen stabil entwickelt, stellt man doch fest, dass sich die Handelsschulen auf dem tiefsten Niveau seit fünf Jahren befinden.

14.11.2012

Europa: Seminar zur Qualität in der Berufsbildung

Das EQAVET-Sekretariat in Dublin organisierte nach einem ersten Seminar im Mai 2012 in Athen am 27./28. September in Paris das zweite Seminar. Ziel beider Veranstaltungen war es, die Qualität der im EQAVET-Prozess entstandenen Materialien zum Thema Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung zu testen, aber auch für deren Anwendung zu werben.
Kurzbericht für Deutschland

14.11.2012

Deutschland und Portugal kooperieren bei der Berufsbildung

Deutschland und Portugal wollen bei der beruflichen Bildung stärker zusammenarbeiten. Die deutsche Bildungsministerin und ihr portugiesischer Amtskollege haben ein Abkommen unterzeichnet, das den Austausch von Lernenden sowie Schülerinnen und Schülern vorsieht. Bildungsexperten und Verantwortliche von Unternehmen aus beiden Ländern werden sich regelmäßig treffen. Ziel der Zusammenarbeit ist ein besserer Übergang von jungen Menschen in die Arbeitswelt. Deutschland hat bereits im Juli 2012 mit Spanien eine Vereinbarung unterzeichnet. Im November 2012 ist ein deutsch-italienisches Abkommen geplant.
Medienmitteilung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

14.11.2012

Beliebtes HF-Studium

Eine Befragung von über 3700 Abgängern einer Höheren Fachschule kam zum Schluss, dass die grosse Mehrheit mit dem Schweizer Bildungssystem und speziell mit der dualen Berufsbildung zufrieden ist. Je höher die berufliche Position der befragten Person, desto eher bewertet diese die duale Bildung als Stärke der Schweizer Wirtschaft. Ein grosser Teil der Befragten würden ihre Laufbahn wieder mit einer Berufsbildung beginnen und sich anschliessend für ein Studium an einer Höheren Fachschule entscheiden. Die Befragung wurde vom Verband der diplomierten Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen (ODEC) durchgeführt.

14.11.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie den Entwurf der Änderung der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Zivilstandsbeamte/r mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 6. November 2012

14.11.2012

GE: Reorganisation der Abteilung für Weiterbildung

Nach der Reorganisation des Berufsbildungsamts zu Beginn des Jahres hat das Genfer "Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue" auch seine Weiterbildungsabteilung auf den 1. Oktober 2012 umgebildet. Ziel ist, die Erwachsenenbildung zu stärken und die Empfehlungen umzusetzen, die im Vernehmlassungsbericht vom 8. März 2011 vorgeschlagen wurden. Die Leistungen zugunsten der Erwachsenen betreffen drei Hauptinteressen:
- Behandlung der Gesamtheit der Anliegen und Forderungen der Erwachsenen;
- Vereinfachung des Weiterbildungsverfahrens: für jeden Kandidaten und Beruf eine Ansprechsperson bezeichnen;
- Erleichterung der "Lesbarkeit" der Dienstleistungen für die externen Partner.

14.11.2012

JU: Für 2015 Campus auf der Tertiärstufe geplant

Die jurassische Regierung stellt ein ehrgeiziges Projekt vor. In nächster Nähe zum Bahnhof von Delsberg soll ein neuer Campus der Westschweizer Fachhochschulen (HES-SO, HE-Arc und HEP BEJUNE) entstehen. Zu diesem Zweck hat die Regierung einer Konvention zugestimmt, welche eine entscheidende Etappe des Projekts auslöst. Nach der Einbindung der drei Fachhochschulen in das Projekt bedeutet die formelle Unterzeichnung der Konvention vom 7. November 2012 den Beginn des Bauprozesses, der 2015 abgeschlossen sein soll. Die Finanzierung erfolgt durch die Pensionskasse des Kantons Jura im Rahmen der Zusammenarbeit mit den beteiligten Projektpartnern, darunter der Gemeinde Delsberg.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

14.11.2012
14.11.2012

Interesse an Ingenieurwissenschaften gestiegen

Die Zahl der Personen, die sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden, hat sich in den letzten fünf Jahren deutlich erhöht. Die Ingenieurwissenschaften konnten mit +35% stärker zulegen als der Durchschnitt aller Studienrichtungen (+14%). Dies zeigt der Bericht "Ingenieur-Nachwuchs Schweiz" des Branchenverbandes IngCH. In den klassischen Ingenieur-Fächern wie dem Maschinen- und Elektroingenieurwesen und in der Informatik ist der Frauenanteil weiterhin sehr tief.
Medienmitteilung

14.11.2012

Förderung der Chancengleichheit an Fachhochschulen

Wie in den Vorjahren fördert der Bund auch 2013 bis 2016 die Chancengleichheit an Fachhochschulen. Unter Mitwirkung der Fachkommission Chancengleichheit der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz hat das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die konzeptionellen Grundlagen für die Förderung verabschiedet. Eine Priorität ist die Überwindung der geschlechtertypischen Berufswahl in technischen Studiengängen, Gesundheit und Sozialer Arbeit, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Forschung zu Geschlechterthemen und die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie sind weitere Schwerpunkte.
Medienmitteilung

14.11.2012

ZH: Verbund Hochschulmedizin gegründet

Die Universität Zürich, die ETH Zürich und das Universitätsspital Zürich haben den Verbund "Hochschulmedizin Zürich" lanciert. Dieser soll den Forschungsplatz Zürich stärken, von der Grundlagenforschung über die klinische Forschung bis zur medizinischen Versorgung. Hierfür werden neue Schwerpunkte geschaffen, die Wissen aus allen drei Bereichen nutzen. Einer davon ist die personalisierte Medizin, bei der Ärztinnen, Biologen und Informatikerinnen Medikamente entwickeln, deren Wirkung auf den einzelnen Patienten abgestimmt ist.
Medienmitteilung

Beratung

14.11.2012

Weiterbildungsprogramm 2013 für die BSLB

Das SDBB-Weiterbildungsprogramm 2013 für die Fachleute der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist erschienen. Es enthält Seminare zu psychologischen Themen, diagnostischen Instrumenten und Beratungstechniken, Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern und Laufbahnen sowie Veranstaltungen, an welchen methodische Kompetenzen erweitert und trainiert werden können. Anmeldeschluss: 31. Dezember 2012. Programm und online-Anmeldung: www.weiterbildung.sdbb.ch

14.11.2012
14.11.2012

Ratgeber zu Auslandaufenthalten

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten stellt auf seiner Webseite aktualisierte Publikationen zu Auslandaufenthalten zur Verfügung: Es sind dies unter anderem die "Ratgeber Au-pair", "Ratgeber Sprachaufenthalt/Studium im Ausland" und "Ratgeber Arbeiten und Stellensuche im Ausland".

14.11.2012

Kantonale Stipendien und Darlehen 2011

Das Bundesamt für Statistik hat die jährliche Zusammenstellung der kantonalen Stipendien und Darlehen veröffentlicht. Die Publikation dokumentiert die Entwicklung der Stipendien und Darlehen seit 2004 und zeigt kantonale Unterschiede auf.

Arbeitsmarkt

14.11.2012

Schweizer Löhne bleiben stabil

Der Median der Löhne in der Schweiz betrug 2010 6210 Franken. Das sind 164 Franken mehr als 2008. Der Median bedeutet, dass 50% mehr und 50% weniger als die entsprechende Summe verdienen. Die Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamtes für Statistik zeigt nicht nur die Unterschiede bezüglich Geschlecht, Nationalität, Wirtschaftssektoren und Regionen auf, sondern auch individuelle Merkmale der Lohnabhängigen und der Arbeitsplätze. Zu einem grossen Teil sind die Unterschiede durch die Wirtschaftsbranchen begründet. Sie lassen sich deshalb nur teilweise durch unterschiedliche Anforderungsprofile erklären.

14.11.2012

Besserer Schutz für Personalvertreter

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) kritisiert die missbräuchlichen Kündigungen von Gewerkschaftsvertretern und Mitgliedern von Betriebskommissionen durch zahlreiche Unternehmen in der Schweiz. Diese repressive Praxis ist in einem kürzlich veröffentlichten Schwarzbuch dokumentiert. Auch wenn die Bundesverfassung die Vereinsfreiheit anerkennt, sind minimale vom Bundesrat vorgeschlagene Schutzbestimmungen von den bürgerlichen Parteien und den Unternehmern abgelehnt worden. Der SGB hat deshalb seine Klage bei der Internationalen Arbeitsorganisation erneuert.
Medienmitteilung

14.11.2012

4000 freie Stellen am Absolventenkongress

Auf der grössten Schweizer Jobmesse treffen am 13. Dezember 2012 in der Messe Zürich tausende Jungakademiker aller Fachrichtungen auf über 100 Arbeitgeber. Das Spektrum reicht von lokalen KMU bis hin zu internationalen Grosskonzernen wie ABB, Apple, Credit Suisse, L'Oréal und PwC. Auch die Bundesverwaltung ist präsent. Das Staufenbiel Institut, Veranstalter dieses Anlasses, setzt auf persönlichen Kontakt zu Personalverantwortlichen. Interessierte haben die Möglichkeit, ihr Dossier direkt am Stand zu hinterlassen. Online-Anmeldeschluss ist der 10. Dezember 2012.
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14.11.2012

AG: Familienfreundliche Personalpolitik gegen Fachkräftemangel

Der Kanton Aargau lanciert das Projekt "Erfolgreich dank Familienfreundlichkeit", das die Unternehmen zu familienfreundlichen Massnahmen motivieren soll. Flexible Arbeitszeiten, ein flexibler Arbeitsort, mehr Teilzeitarbeit und eine angepasste Arbeitsorganisation sollen gut ausgebildete Mütter und Väter anziehen, dem Fachkräftemangel vorbeugen und den wirtschaftlichen Standort stärken. Der Dachverband Pro Familia ist mit der Projektleitung beauftragt. An der Kick-Off-Veranstaltung betonte der deutsche Sozialwissenschaftler Tilmann Kittel, das Potenzial der Fachkräfte sei auszuschöpfen. Qualifizierte Mütter sollten verstärkt in den Arbeitsmarkt integriert und eine lebensphasenorientierte Personalpolitik betrieben werden.
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14.11.2012

BS: kantonales Stellenportal ausgezeichnet

Das Stellenportal der kantonalen Verwaltung Basel-Stadt hat kürzlich den "Eugen"-Preis erhalten. Mit dieser Auszeichnung wurde ein jederzeit topaktuelles und umfassendes Stellenangebot mit elektronischen Bewerbungsmöglichkeiten honoriert. Das im Juli 2012 eingeführte Tool für elektronische Bewerbungen ist bereits rund 2500 Mal benutzt worden. Jährlich werden im Durchschnitt ungefähr 700 Stellen ausgeschrieben. Der E-Government-Preis "Eugen" wird für hervorragende Leistungen im Internet-Bereich öffentlicher Verwaltungen der Schweiz verliehen.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

14.11.2012

Integration am Arbeitsplatz fördern

Am 30. Oktober 2012 fand in Bern auf Initiative der Tripartiten Agglomerationskonferenz der Dialog über die Integration am Arbeitsplatz statt. Die im Mai 2011 an der zweiten Nationalen Integrationskonferenz diskutierte Strategie zur Stärkung der schweizerischen Integrationspolitik soll nun im Dialog mit nicht-staatlichen Organisationen und privaten Akteuren umgesetzt werden. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sowie Wirtschaftsverbände haben sich auf gemeinsame und messbare Ziele geeinigt, um die Integration von ausländischen Arbeitnehmenden zu fördern. Im Rahmen des Dialogs haben Wirtschaftsvertreter erste konkrete Beiträge zu diesen Zielen vorgestellt.
Medienmitteilung

14.11.2012

Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund disqualifiziert

Hochqualifizierte Personen mit Migrationshintergrund sehen sich in gewissen Fällen Diskriminierungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ausgesetzt - auch wenn diese ihr Studium in der Schweiz abgeschlossen haben. Am meisten benachteiligt sind Personen aus der Türkei, aus Südosteuropa und aus Portugal. Dies belegt eine soziologische Studie der Universität Basel. Die Studie zeigt unter anderem, dass Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund nur schwer Zugang zu sozialen Institutionen, Hilfswerken und Nichtregierungsorganisationen finden. Die Eidgenössiche Kommission gegen Rassismus empfiehlt deshalb diesen Institutionen, ihre Praxis und Anstellungsrichtlinien zu überprüfen.
Medienmitteilung

14.11.2012

Junge wollen Work-Life-Balance

Junge Leute haben Zukunftspläne, sind aber in beruflichen Fragen anpassungsfähig. Bei aller Flexibilität hat die Work-Life-Balance einen hohen Stellenwert: Der Beruf muss mit Freunden und Familie vereinbar sein. Der Karriere wird viel, aber bei weitem nicht alles untergeordnet. Jugendliche sind zuversichtlich, sich in der Wirtschaft einen angemessenen Platz erarbeiten zu können. Diese Erkenntnisse finden sich im Jugendbarometer 2012 der Credit Suisse.

14.11.2012

Deutsch auf der Baustelle

Ende Oktober 2012 haben die Sozialpartner im Bauhauptgewerbe das Projekt "Deutsch auf der Baustelle" lanciert. Im Rahmen eines Pilotversuchs werden neue Wege beschritten. Die Kurse finden laut der Gewerkschaft UNIA während drei Monaten zweimal wöchentlich auf Baustellen oder in einem Gebäude der Baufirma zwischen 7.30 Uhr und 9.00 Uhr statt. Sie werden der Stiftung ECAP durchgeführt und orientieren sich am beruflichen und privaten Alltag der Arbeitnehmenden.
Medienmitteilung

14.11.2012

Flughafen Zürich schafft 24-Stunden-Kita

Eltern, die abends und nachts arbeiten, haben im Vergleich zu Eltern, die zu Bürozeiten arbeiten, ein sehr eingeschränktes Angebot an Kinderbetreuung. Dies gilt insbesondere in der Flugbranche, in Gesundheitsberufen, im Detailhandel und in der Gastronomie. Der Flughafen Zürich hat reagiert und eine Rund-um-die-Uhr Kinderbetreuung eingeführt. Unweit des Flughafens in Kloten haben die Fluggesellschaft Swiss und die Personalverbände zusammen mit dem Verein Strampolino und der Stadt Kloten eine 24-Stunden-Kinderkrippe für 22 Kinder geöffnet. 
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Verschiedenes

14.11.2012

Nordwestschweiz: Erster Bildungsbericht publiziert

Die Nordwestschweiz legt erstmals eine vergleichende Gesamtschau der Bildungssysteme der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn vor. Der Bildungsbericht dient als Grundlage für eine Diskussion der weiteren Entwicklung der  Zusammenarbeit der vier Kantone. Es ist noch offen, ob der  "vierkantonale Bildungsbericht" regelmässig erscheinen soll. Der Bericht wurde von einem wissenschaftlichen Team der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Lucien Criblez erarbeitet.
Medienmitteilung