Newsletter vom 31.10.2012

Aktuelle Meldungen vom 31.10.2012

Berufliche Grundbildung

31.10.2012

Anhörung zum nationalen Qualifikationsrahmen

Mitte Februar 2012 hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement die Anhörung zum Vorentwurf einer Verordnung über den nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung eröffnet. Die Anhörung dauerte bis Mitte Mai 2012. Es gingen 82 Stellungnahmen ein, die auf dem Portal des BBT eingesehen werden können. Die Auswertung ist im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Arbeit.

31.10.2012

Lehrpersonen für Sport an Berufsfachschulen

Seit dem 1. Oktober 2012 sind die Ausbildungsgänge für Lehrpersonen für den Sportunterricht an den Berufsfachschulen durch die Berufsbildungsverordnung geregelt. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) vervollständigt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport die Rahmenlehrpläne für die Berufsbildungsverantwortlichen mit Bildungszielen, Inhalten und Normen für die Ausbildung der Sportlehrpersonen an Berufsfachschulen. Das BBT wird anschliessend entsprechende Ausbildungsgänge von Bildungsinstitutionen anerkennen.
Medienmitteilung

31.10.2012

Bildungsverordnungen: Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat kürzlich die Totalrevision der Verordnung über die berufliche Grundbildung und den Bildungsplan für den Beruf Podologe/Podologin EFZ erlassen. Die Verordnung tritt auf den 1. Januar 2013 in Kraft und ersetzt die Bildungsverordnung für Podologe/Podologin EFZ vom 13. Mai 2005.
Zudem hat das BBT die Verordnung über die berufliche Grundbildung Forstpraktiker/in EBA am 15. Oktober 2012 erlassen und auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Die gedruckten Versionen werden in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik erhältlich sein und im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Die Bildungspläne werden im Laufe Oktober auf der Internetseite des Podologen-Verbands bzw. im Laufe des Monats November auf der Internetseite der OdA Wald aufgeschaltet.
Auf Antrag der Organisation der Arbeitswelt und mit Zustimmung der Schweiz. Kommission für Berufsentwicklung und Qualität hat das BBT die Änderung des Bildungsplans für den Beruf Forstwart/in EFZ auf den 1. Oktober 2012 in Kraft gesetzt. Geändert wurde die Rundung der Note des Qualifikationsbereichs Holzernte. Der angepasste Bildungsplan steht seit dem 15. Oktober 2012 auf der Internetseite der OdA Wald und im Berufsverzeichnis zur Verfügung.

31.10.2012

Bildungsverordnungen: Anhörung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Anhörungen eröffnet:
- Bildungspläne über die berufliche Grundbildung für Holzbildhauer/in EFZ, Holzhandwerker/in EFZ, Korbund Flechtwerkgestalter/in EFZ, Küfer/in EFZ. Der Änderungsantrag betrifft im Bildungsplan Teil D die Qualifikationsbereiche praktische Arbeit und Berufskenntnisse. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 7. Dezember 2012 gelten die geänderten Bestimmungen für alle Lernenden bereits ab 1. Januar 2013.
- Bildungsplan über die berufliche Grundbildung für Laborant/in EFZ. Die Anpassung betrifft Leistungsziele, Lektionentafel und Qualifikationsverfahren. In der Bildungsverordnung muss wegen eines Namenswechsels der Trägerschaft Artikel 23 geändert werden. Anhörungsfrist: 30. November 2012.
- Die Träger-Organisation der Arbeitswelt "imagingswiss" beantragt die Aufhebung des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Fotolaboranten sowie den Lehrplan für den beruflichen Unterricht vom 11. Februar 1983. Der rasante Technologiewandel und das wirtschaftliche Umfeld im Bereich der Fotografie haben das Berufsbild der Fotolaborantinnen und -laboranten überholt, seit längerem werden auch keine Lernenden mehr ausgebildet. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 30. November 2012 geht das BBT davon aus, dass der Aufhebung des erwähnten Reglements und des Lehrplans zugestimmt wird.
Weitere Informationen

31.10.2012

Trägerverein für die Berufsbildung öffentliche Verwaltung

Der Schweizerische Gemeindeverband hat gemeinsam mit andern Organisationen einen Trägerverein für die Berufsbildung öffentliche Verwaltung gegründet, mit dem Titel "Verein Schweizerische Prüfungsorganisation höhere Berufsbildung öffentliche Verwaltung". Ziel des Vereins ist es, mit der Schaffung von eidgenössisch anerkannten Fachausweisen und Diplomen die öffentliche Verwaltung zu stärken. Er erarbeitet Prüfungsordnungen und definiert die Berufsqualifikationen, die Gegenstand der Prüfungen sind, und sorgt dafür, dass die Abschlüsse einen direkten Bezug zur beruflichen Praxis und zum Arbeitsmarkt haben.
Medienmitteilung

31.10.2012

Weiterbildung für portugiesisch sprechende Frauen

"Progredir - Formaço para muhleres" ist ein Pilotprojekt, welches die Gewerkschaft Unia in Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut ECAP im Kanton Waadt durchführt. Es richtet sich an portugiesisch sprechende Frauen in Gastgewerbe, Reinigung und Detailhandel. Die erste Projektrunde wurde im Juli 2012 erfolgreich abgeschlossen. Über 80 Frauen haben daran teilgenommen, elf davon konnten die Ausbildung mit dem eidg. Fähigkeitsausweis EFZ abschliessen.
Progredir

31.10.2012

Verein der kantonalen OdA Gesundheit und Soziales gegründet

Die kantonalen und regionalen Organisationen der Arbeitswelt OdA Gesundheit und Soziales der Deutschschweiz schliessen sich im Verein KOGS zusammen. Der Verein will die Interessen der OdA in der Gestaltung, Entwicklung und Umsetzung der Berufsbildung bündeln. Er setzt sich für nationale Standards und Finanzierungsregelungen für alle Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen ein.
Medienmitteilung

31.10.2012

LU: Erstmals Berufsmatura, gestalterischer Richtung

Die Broschüre Berufs- und Fachmatura für das Schuljahr 2013/14 ist erschienen. Sie orientiert über die verschiedenen Bildungswege, die zur Berufs- und Fachmatura führen, sowie über das Aufnahmeverfahren. Im nächsten Schuljahr wird am BBZ Bau und Gewerbe Luzern erstmals ein Lehrgang Berufsmatura gestalterischer Richtung berufsbegleitend (2 Jahre) angeboten. Broschüre, Aufnahmeprüfungen aus den Vorjahren und das Anmeldeformular für die lehrbegleitende Berufsmatura sind zu finden unter
Berufsmatura Luzern

31.10.2012

OW: Zeitschrift "Berufsbildung Obwalden"

Zum zweiten Mal veröffentlicht das Amt für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Gewerbeverband die Zeitschrift "Berufsbildung Obwalden". Die diesjährige Ausgabe thematisiert die berufliche Grundbildung und trägt den Titel "Erfolgsmodell Berufslehre". Anhand von sieben Berichten über Lernende, Lehrbetriebe und Akteure in der Berufsbildung zeigt die Publikation die Vielfältigkeit der beruflichen Grundbildung auf. Zeitschrift "Berufsbildung Obwalden"

31.10.2012

Deutschland: Tagung zur Qualitätssicherung in der Berufsbildung

150 nationale und internationale Expertinnen und Experten haben am 13./14. September 2012 in Bonn den Stand der Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung in Deutschland und Europa diskutiert. Die Unterlagen dieser 4. DEQA-VET-Fachtagung sind aufgeschaltet. Erwähnenswert sind insbesondere die Referate von Prof. Dehnbostel, von M. Ebbinghaus/H. Sabagh (Forum 2) und dem Direktor des europäischen EQAVET-Sekretariats, Sean Feerick, "Zum Stand der Umsetzung der europäischen Instrumente der Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung". Die organisiende DEQA-VET ist die Plattform für Qualitätssicherung und -entwicklung in der beruflichen Bildung in Deutschland und Bestandteil eines europäischen Netzwerkes nationaler Referenzstellen. Diese wollen das gemeinsames Verständnis und die Anwendung der Qualitätssicherung in der Berufsbildung fördern.

31.10.2012

Österreich: Broschüre über die duale Berufsbildung

Die Broschüre "Die Lehre -Duale Berufsausbildung in Österreich. Moderne Ausbildung mit Zukunft" bietet einen Überblick über die Berufsbildung in Österreich. Die soeben erschienene Publikation enthält Informationen über die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule, die Rolle des Ausbilders, Aspekte der Finanzierung, den internationalen Stellenwert der Berufslehre, eine Lehrberufsliste und Verzeichnisse von einschlägigen Institutionen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

31.10.2012

Deutschland: Checkliste für die Qualität der beruflichen Weiterbildung

Die zum 7. Mal neu aufgelegte Checkliste "Qualität beruflicher Weiterbildung" kann kostenlos aus dem Internetangebot des BIBB heruntergeladen werden. Das Instrument bietet Weiterbildungsinteressierten Orientierung und Unterstützung bei der Entscheidung für eine fachlich und individuell geeignete Weiterbildungsmaßnahme. Es enthält zudem eine Übersicht über Fördermöglichkeiten sowie eine Prüfliste zum Vergleich von Weiterbildungsanbietern. Die gedruckte Ausgabe kann - ebenfalls kostenlos - bezogen werden unter vertrieb@bibb.de.

Mittelschulen und Hochschulen

31.10.2012

Neue Präsidentin des Fachhochschulrates Nordwestschweiz

Die Regierungen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben die ehemalige BBT-Direktorin Ursula Renold als Präsidentin des Fachhochschulrates der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gewählt. Der Fachhochschulrat trägt gegenüber den vier Regierungen im Rahmen des Staatsvertrags und des Leistungsauftrags die strategische Führungsverantwortung und übt die Aufsicht über die FHNW aus. Ursula Renold tritt die Nachfolge von Peter Schmid an, der Ende Jahr nach siebenjähriger Amtszeit aus dem Fachhochschulrat zurücktreten wird. Bis Ursula Renold ihr Amt am 1. April 2013 antritt, wird Peter Kofmel, Vizepräsident des Fachhochschulrats, das Gremium interimistisch leiten.
Medienmiteilung

31.10.2012

Rektorenkonferenzen der drei Hochschultypen werden zusammengeführt

Die universitären Hochschulen, die Fachhochschulen und die Pädagogischen Hochschulen der Schweiz gründen den Verein "swissuniversities". Dieser bereitet die Zusammenführung der gegenwärtig drei Rektorenkonferenzen zu einer Konferenz vor, wie sie das neue Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich vorsieht. Präsidentin des Vereins wird Martine Rahier, Rektorin der Universität Neuchâtel.
Medienmitteilung

31.10.2012

ZH: Fachmaturität Pädagogik geplant

Schülerinnen und Schüler der Zürcher Fachmittelschule, Profil Pädagogik, sollen künftig einen Abschluss mit Fachmaturität machen können. Der Abschluss soll ab 2015 den prüfungsfreien Zugang zum Studiengang für Lehrpersonen der Primarstufe und Kindergarten/ Unterstufe an der Pädagogischen Hochschule Zürich eröffnen. Der Bildungsrat hofft, damit zusätzliche Nachwuchslehrkräfte zu gewinnen. Damit schon die Jahrgänge 2011/12, 2012/13 und 2013/14 die Fachmaturität erlangen können, ist eine Übergangslösung geplant.
Medienmitteilung

Beratung

31.10.2012

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Aus der Chancen-Reihe ist diesen Monat das Heft "Gastgewerbe und Hauswirtschaft/Facility Management" erschienen. Für die Studienberatung gibt es einen Nachtrag zur Infomappe "Mathematik und Rechnergestützte Wissenschaften". Neu ins Sortiment aufgenommen wurde das Buch "Sprung über den Kirchenrand" von Matthias A. Weiss. Es porträtiert Theologinnen und Theologen, die inzwischen ihren eigenen Weg gehen, ausserhalb der Kirche.
Für weitere Neuerscheinungen und online-Bestellung siehe: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

31.10.2012
31.10.2012

BE: Projekt zur Koordination der Brückenangebote gestartet

Der Kanton Bern hat ein Projekt zur verstärkten Zusammenarbeit und eine bessere gegenseitige Abstimmung der verschiedenen Brückenangebote in Angriff genommen. Für die Volksschule wurde ein Abklärungsinstrument für 9. Klässler, die noch keine Anschlusslösung haben, entwickelt. Es soll die Anmeldung in das passende Brückenangebot fördern. Für das Case Management Berufsbildung wurden spezielle Zugänge zu den Brückenangeboten vereinbart. Weitere Realisierungsschritte sind für 2013 und 2014 geplant.
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Arbeitsmarkt

31.10.2012
31.10.2012

Schweizer Stellenmarkt wächst weiter

Der Schweizer Stellenmarkt ist im 3. Quartal leicht gewachsen und bleibt gemäss dem Adecco Swiss Job Market Index auf hohem Niveau. Abgesehen von der Genferseeregion ist in allen Regionen der Schweiz ein positiver Trend bei der Personalnachfrage festzuhalten. Die Ostschweiz verzeichnet mit +8% den stärksten Anstieg. Stark zugenommen hat vor allem die Personalnachfrage im Verkauf, gefolgt von den Bereichen industrielle und baugewerbliche Berufe sowie Technik und Informatik. Die Medien profitieren von der weiterhin intensiven Inseratenschaltung der Arbeitgeber und Stellenvermittler. Einzig der Printbereich ist weiter mit einer abnehmenden Nachfrage konfrontiert.

31.10.2012

Weniger "Working Poor" in der Schweiz

Fast 120‘000 Berufstätige waren 2010 von Armut betroffen. Gegenüber 2008 ist ihr Anteil an den Beschäftigten von 5,2% auf 3,5% gesunken. Besonders stark armutsgefährdet sind gemäss dem Bundesamt für Statistik allein erziehende Eltern und Personen in prekären Anstellungsverhältnissen: Dazu gehören Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, selbständig Erwerbstätige ohne Angestellte, auch Personen ohne postobligatorische Ausbildung usw. In Haushalten mit zwei berufstätigen Personen beträgt die Armutsquote bloss 1,4%. Das Armutsrisiko ist in der Schweiz niedriger als im europäischen Durchschnitt, aber höher als Ländern wie Frankreich, Deutschland oder Österreich.
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31.10.2012

Jeder Fünfte ist gewerkschaftlich organisiert

Ende 2011 waren gemäss dem Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) in der Schweiz 744'825 Menschen gewerkschaftlich organisiert. Das entspricht einem Organisationsgrad von 20,9%. Praktische die Hälfte aller organisierten Arbeitnehmenden sind Mitglieder der im SGB zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften; 22,1% umfasst der Dachverband Travail Suisse. Berücksichtigt werden in der Erhebung die Beschäftigten mit einem Pensum von 50 und mehr Prozent. Der Organisationsgrad ist in den letzten fünf Jahren von 22,8% auf 20,9% gesunken.
Medienmitteilung

31.10.2012

Arbeitslosenversicherung 2011 im Plus

Die Arbeitslosenzahl lag 2011 im Jahresdurchschnitt bei 122‘892 oder 2,8%, gegenüber 3,9% im Vorjahr. Auch die Kurzarbeit bildete sich 2011 mit einem Jahresdurchschnitt von 6‘000 Arbeitskräften stark zurück. 2009 waren mit 67‘000 mehr als elfmal so viele Beschäftigte davon betroffen. Diese und weitere Zahlen finden sich in einem Beitrag, den Dominique Babey, Leiter des Bereichs Arbeit/Arbeitslosenversicherung beim Seco, in der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" publiziert hat. Dank der besseren Wirtschaftslage verzeichnete der Ausgleichfonds der Arbeitslosenversicherung 2011 einen Gewinn von 1627,5 Millionen Franken, während im Jahr zuvor ein Verlust von 1705,1 Millionen Franken hingenommen werden musste.

31.10.2012

Kampagne "Einheimisches Fachkräftepotenzial nutzen"

Unter dem Motto "Machen Sie den RAV-Check" hat das Staatssekretariat für Wirtschaft eine Informationsund Sensibilisierungskampagne zur Arbeitslosenversicherung lanciert. Die Kampagne hat zum Ziel, die Dienstleistungen der ALV bei den Schweizer Unternehmen bekannt zu machen. Durch die vermehrte Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) bei der Besetzung von offenen Stellen soll das einheimische Fachkräftepotential stärker genutzt werden. Mitte Oktober startete die Kampagne mit dem Versand der Broschüren "Alles zur Stelle" an ausgewählte Unternehmen.
www.rav-check.ch informiert über die Leistungen der RAV und Arbeitslosenkassen, offene Stellen können gemeldet und Kandidaten gesucht werden.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

31.10.2012

Die berufliche Gleichstellung fördern

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) wird 2013 die Gleichstellung in der Arbeitswelt mit 4 Millionen Franken fördern. Gesuche für allgemeine und unternehmensinterne Projekte sind beim EBG bis zum 31. Januar des nächsten Jahres einzureichen. Bislang hat das EBG 587 Projekte unterstützt. Diese betreffen Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Prävention von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Lohngleichheit oder Vertretung der beiden Geschlechter in verschiedenen Berufen und Hierarchiestufen.
Medienmitteilung

31.10.2012

Junge fühlen sich in der Arbeitswelt diskriminiert

Beinahe die Hälfte der unter 30-Jährigen hat das Gefühl, ihnen würden aufgrund des Alters Stellen vorenthalten, sie müssten berufliche Nachteile in Kauf nehmen oder sie hätten weniger Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Demgegenüber gibt bloss ungefähr ein Viertel der Menschen über 60 Jahre an, wegen des Alters schon einmal benachteiligt worden zu sein. Zu diesem Ergebnis gelangt der Sozialbericht 2012, der vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung herausgegeben wird. Die Forscher weisen darauf hin, dass jungen Männern und vor allem jungen Frauen unter 30 Jahren oft nur befristete Arbeitsverhältnisse angeboten werden.
Medienmitteilung

31.10.2012

Bund fördert die Integration von Flüchtlingen und Ausländern

Der Bund hat die Integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen in den Kantonen 2011 mit rund 36 Millionen Franken unterstützt. Zudem investierte er 16 Millionen in die Integration von Ausländerinnen und Ausländern. Gefördert wurden damit der Spracherwerb, die Vermittlung von interkulturellen Übersetzern, die soziale und berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten sowie besonders innovative Projekte. Dies geht aus dem Jahresbericht 2011 zur "Integrationsförderung des Bundes und ihre Auswirkungen in den Kantonen" hervor.
Medienmitteilung

31.10.2012

WEF-Report: Langsame Fortschritte bei der Gleichstellung

Zwischen 2011 und 2012 hat sich in 82 von 132 untersuchten Ländern die wirtschaftliche Kluft zwischen den Geschlechtern verringert. Die Fortschritte sind mehrheitlich jedoch bescheiden. Dies geht aus dem Global Gender Report 2012 des World Economic Forums (WEF) hervor. Untersucht wurde die Gleichstellung in den vier Schlüsselbereichen Gesundheitsförderung, Bildung, politische Partizipation und ökonomische Gleichheit. Wie im Vorjahr nimmt die Schweiz den 10. Rang ein. Angeführt wird die Rangliste von Island, Finnland, Norwegen und Schweden.
Medienmitteilung