Newsletter vom 18.01.2012

Aktuelle Meldungen vom 18.01.2012

Berufliche Grundbildung

18.01.2012

Projektausschreibung: Optimierung der Qualifikationsverfahren

Das Gesamtsystem der Qualifikationsverfahren (QV) in der beruflichen Grundbildung soll verbessert werden. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben beschlossen, die QV hinsichtlich Transparenz, Effizienz und Effektivität zu optimieren. Ziel ist es, die Verfahren in den verschiedenen Berufen wie auch die Kommunikation zwischen den Akteuren auf den unterschiedlichen Ebenen zu verbessern. Es soll ein gemeinsames, das heisst verbundpartnerschaftliches Verständnis über das Qualifikationsverfahren entwickelt werden. Dafür müssen die Rollen, Aufgaben und Anliegen der verschiedenen Partner geklärt werden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat am 27. Dezember die operative Projektleitung auf www.simap.ch ausgeschrieben. Die Implementierung der Ergebnisse ist ab 2013 vorgesehen.

18.01.2012

Leading House Bildungsökonomie

Das Leading-House-Projekt Übergänge, Kompetenzen und Arbeitsmarkt unter der Leitung von Prof. Yves Flückiger an der Universität Genf umfasst drei Forschungslinien. Unter dem Titel "Formation générale ou professionnelle? Une vaine opposition" publiziert das Leading House Bildungsökonomie den ersten Newsletter. Die Universität Genf lässt ihn einem breiten Publikum in der ganzen Schweiz drei oder vier Mal pro Jahr elektronisch zukommen (französisch).
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18.01.2012

Verordnungen: Erlasse und Vernehmlassungen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung Boden-Parkettleger/in EFZ in Kraft gesetzt. Die neuen Vorschriften sind ab dem 1. Februar 2012 in Kraft, das erste Qualifikationsverfahren findet 2015 statt. Die Druckversion der Verordnung wird in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und LBBT-Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Der Bildungsplan wird im Laufe des Monats Januar auf der Internetseite des Verbands Bodenschweiz, des Groupe romand des parqueteurs et poseurs de sols und der Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkettindustrie aufgeschaltet. Das BBT hat zudem die Vernehmlassungen zu den Verordnungen über die berufliche Grundbildung Fachfrau/ mann Transport EFZ und Transportfachangestellte/r EBA eröffnet. Vernehmlassungsfrist ist der 15. März 2012.

18.01.2012

Bühnentänzer/in EFZ: Änderungen

Nach Anhörung der interessierten Kreise im Frühsommer 2011 hat das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) im Dezember die Änderungen der Bildungsverordnung und des Bildungsplans für den Beruf Bühnentänzer/in EFZ in Kraft gesetzt. Die Änderungen beziehen sich auf das Qualifikationsverfahren im Bereich Berufskenntnisse, der Berechnung der Gesamtnote und der Erfahrungsnote. Die neue Version der Bildungsverordnung kann in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) bezogen oder im Berufsverzeichnis abgerufen werden.

18.01.2012

Fachagentur Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Ab Januar 2013 soll ein neues nationales Kompetenzzentrum BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) seine Arbeit aufnehmen. Die Fachagentur wird Schulen, inklusive die Berufsfachschulen und pädagogischen Hochschulen in der ganzen Schweiz bei der Realisierung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung unterstützen. Dafür ist die Zusammenführung der Stiftung Bildung und Entwicklung und der Stiftung Umweltbildung Schweiz vorgesehen. Die diversen thematischen Schwerpunkte von BNE (Umweltbildung, Globales Lernen, Menschenrechte, Gesundheit usw.) werden unter einem Dach zusammengefasst, damit gesamtschweizerisch Angebote entwickelt werden können.

18.01.2012

Zukunftslabor Berufsbildung Schweiz

Das Zukunftslabor Entwicklungschweiz ist eine neutrale, überparteiliche und universale Denk-Werkbank zur Bearbeitung von komplexen Problemen und Prozessen, die interdisziplinär gelöst werden. Das erste "Zukunftslabor Berufsbildung" fand am 26. Oktober 2011 bei der Schweizerischen Metallunion in Zürich statt. Die Kernerkenntnis war: "Die Berufsbildung kann mit vergleichsweise wenig Aufwand, ohne zusätzliche Mittel und ohne Gesetzesänderung erheblich effektiver durchgeführt werden!" Die nächsten Zukunftslabors zur Berufsbildung finden am 10. Februar und 12. April 2012 in Zürich statt.

18.01.2012

BE: QualiGastro-Projekt gestartet

Aufgrund der vielen Lehrvertragsauflösungen in den gastgewerblichen Berufen im Kanton Bern hat die Abteilung Betriebliche Bildung des Mittelschul- und Berufsbildungsamts (MBA) das Projekt "Qualitätsförderung berufliche Grundbildung Gastgewerbe" QualiGastro gestartet, das vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterstützt wird. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Organisationen der Arbeitswelt (GastroBern, Hotellerie Bern+Mittelland, Hotel&Gastroformation Bern, Hotel&Gastroformation Weggis) werden in den nächsten drei Jahren die verantwortlichen Berufsbildner/innen im Gastgewerbe intensiver betreut und geschult. Ziel ist es, bei den Verantwortlichen das Verständnis für Bildungsunterlagen zu fördern und die Ausbildung besser zu strukturieren. Das Projekt soll dazu führen, dass im Gastgewerbe weniger Lehrverträge aufgelöst werden und die Durchfallquote beim Qualifikationsverfahren sinkt.

18.01.2012

FR: Mit E-Learning Fremdsprachen lernen

Der Kanton Freiburg verfolgt eine breit angelegte Fremdsprachenförderung. Deshalb hat der Staatsrat kürzlich das sprachliche Unterrichtsprogramm "Campus Tell-Me-More" für alle Lernenden und Schüler/innen der Sekundarstufe II erworben. Die 10000 Lizenzen werden in den kommenden drei Jahren an 6500 Lernende der Berufsbildung und 3500 Schüler/innen verteilt.
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18.01.2012

ZH: Nachwuchswerbung für Gesundheitsberufe

Der Kanton Zürich will die Nachwuchswerbung im Bereich der Gesundheitsberufe weiter stärken und hat für die Periode von 2012 bis 2015 1,44 Millionen Franken bewilligt. Die bisher verwaltungsintern koordinierte Aufgabe wird ab diesem Jahr vom entsprechenden Branchenverband auf Grundlage einer Leistungsvereinbarung übernommen. Die bereits etablierte Kampagne "Berufe am Puls des Lebens" wird weitergeführt.

18.01.2012

Deutschland: Löhne der Lernenden

Das Bundesinstitut für Berufsbildung liefert ein umfassende Übersicht über die Ausbildungsvergütungen in Deutschland. Diese variieren zwischen West- und Ostdeutschland, aber auch zwischen den Branchen. Hohe Löhne werden den Lernenden in Industrie und Handel und im öffentlichen Dienst bezahlt. Der durchschnittliche monatliche Lohn betrug 2011 700 Euro, 3,2 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

18.01.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung und die Höhere Fachprüfung in folgenden Berufen eingereicht:
- Handelsspezialist/in Früchte und Gemüse mit eidgenössischem Fachausweis
(Bundesblatt vom 20. Dezember)
- Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom
(Bundesblatt vom 28. Dezember)
- Pharma-Spezialist/in mit eidgenössischem Fachausweis
(Bundesblatt vom 10. Januar)
- Immobilienbewirtschafter/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Immobilienbewerter/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Immobilienvermarkter/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Immobilienentwickler/in mit eidgenössischem Fachausweis
- Diplomierte/r Immobilientreuhänder/in
(Bundesblatt vom 10. Januar)

Mittelschulen und Hochschulen

18.01.2012
18.01.2012

Deutschland: Ortwechsel nach erstem Betriebswirtschaftsstudium

Mehr als die Hälfte der Masterstudierenden im Fach Betriebswirtschaftslehre (BWL) hat in Deutschland nach dem ersten Studium den Hochschulort gewechselt. Entscheidend für die Wahl des Hochschulortes ist dabei meist das Studienangebot. Die Bedeutung der Nähe zum ursprünglichen Heimatort tritt deutlich in den Hintergrund. Die Hochschulen scheinen in die Attraktivität von BWLMasterangeboten zu investieren: 55 Prozent der Studierenden geben an, die Studiensituation im Masterstudium sei insgesamt besser als in ihrem zuvor abgeschlossenen Studium. Lediglich 13 Prozent bewerten rückblickend ihr vorheriges Studium positiver, der Rest sieht keinen Unterschied. Die Urteile der Master-Studierenden sind im CHE Hochschulranking zu finden.

Beratung

18.01.2012

Neue Ausbildung in Berufs-, Studien und Laufbahnberatung

Die Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) hat beschlossen, in Kooperation mit der FHNW einen neuen Studiengang MAS BSLB zu lancieren. Der Pilotdurchgang soll bereits im Mai 2012 starten. Das Institut für Personalmanagement und Organisation der Hochschule für Wirtschaft der FHNW sorgt für den schulischen Teil, die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen resp. die IV-Stellen der Kantone sorgen für den praktischen Teil der Ausbildung. Die Ausbildung orientiert sich am Qualifikationsprofil des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) und dauert 18 Monate. Die Kosten betragen 25000 Franken. Aufnahmebedingung ist ein Abschluss mindestens auf der Tertiärstufe B und eine Anstellung bei einer kantonalen Berufsberatungs- oder IV-Stelle.
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Kursprospekt

18.01.2012

Neue Label der Fachgruppe Diagnostik

Wie immer Anfang Jahr informiert die Fachgruppe Diagnostik des SDBB über aktualisierte und neue Label. Insgesamt sind es diesmal 12 Label, die erstellt wurden. Einige Beurteilungen wurden erneuert, folgende Label wurden neu kreiert:
- FAIR
- ZRM
- Start-P
Weitere Informationen und die Möglichkeit, Label-Beschriebe herunterzuladen, finden Sie auf der Website www.diagnostik.sdbb.ch.

18.01.2012

Aktualisierung des Foto-Interessen-Test F-I-T

Der Foto-Interessen-Test F-I-T gehört zu den am häufigsten verwendeten diagnostischen Verfahren in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Schweiz. Der Test wird alle drei Jahre aktualisiert, die nächste Version erscheint Ende 2012 im SDBB-Verlag. Leider enthält die EDV-Auswertung zum F-I-T 2009 Additionsfehler beim Modell Holland. Das korrigierte Auswertungsfile steht als Download auf der Webseite der Fachgruppe Diagnostik zur Verfügung. Die bisherige und die korrigierte Version führen zwar zu sehr ähnlichen Profilen, trotzdem empfiehlt die Fachgruppe Diagnostik den Gebrauch der korrigierten Fassung.

Arbeitsmarkt

18.01.2012

Weniger Arbeitslose im 2011

Trotz Abschwächung in der Weltwirtschaft und hohem Frankenkurs hat sich der Arbeitsmarkt über das ganze Jahr 2011 gut gehalten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) stellt jedoch fest, dass sich gegen Ende Jahr die Anzeichen für eine schwierigere Arbeitsmarktsituation verdichtet haben. Die Zahl der Arbeitslosen sank zwischen Januar und Juli von 148 784 auf 109 200, stieg danach bis Dezember 2011 wieder auf 130 662 Personen an. Im Jahresmittel betrug die Arbeitslosenquote 3,1% gegenüber 3,9% im Vorjahr. Gemäss aktuellen Schätzungen schliesst die Arbeitslosenversicherung 2011 mit einem Ertragsüberschuss von 1,57 Milliarden Franken ab.
Medienmitteilung

18.01.2012

GAV Personalverleih ist allgemeinverbindlich

Der Bundesrat hat den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für den Personalverleih ab 1. Januar 2012 für allgemeinverbindlich erklärt. Der neue GAV sieht für die verliehenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Mindestlohn zwischen 16,46 und 23,59 Franken vor. Die Höhe wird nach Kriterien wie Alter, Ausbildung und Qualifikationsstufe bemessen. Daneben sieht der GAV Personalverleih eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden, 5 Wochen Ferien für Arbeitnehmende ab vollendetem 50. Altersjahr sowie eine Krankentaggeldversicherung vor. In der Nummer 6/2011 hat die Fachzeitschrift PANORAMA einen ausführlichen Beitrag über die Allgemeinverbindlicherklärung des GAV Personalverleih publiziert.
Medienmitteilung EVD

18.01.2012

Einkommens- und Vermögensschere öffnet sich weiter

Im soeben erschienenen Sozialalmanach 2012 weist Caritas darauf hin, dass sich die Unterschiede bei den Einkommen und Vermögen vergrössert haben. So verfügen 3% der privaten Steuerpflichtigen über gleich viel Vermögen wie die restlichen 97%. Auch die Einkommen driften gemäss Caritas auseinander. Während sich zwischen 1997 und 2008 die Zahl der Einkommensmillionäre verfünffacht habe, sei das durchschnittliche Bruttoeinkommen seit 1998 preisbereinigt konstant geblieben. Ähnlich äussert sich der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) in seiner Jahresmedienkonferenz. Familien mit tiefem Einkommen hatten 2010 real 800 Franken weniger verfügbares Einkommen als im Jahr 2002. Den hohen Einkommen stünden hingegen 9000 Franken mehr zur freien Verfügung. Die finanzielle Lage vieler Haushalte sei mittlerweile besorgniserregend.

18.01.2012

Erwerbsbevölkerung wächst

Ende 2010 waren gemäss den neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik in der Schweiz 4 831000 Personen erwerbstätig. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 1,2%. 2 645000 der Erwerbstätigen waren Männer, 2185000 Frauen. Der Wanderungssaldo beläuft sich auf 41000 Personen oder 73% der totalen Zunahme. Bei den ausländischen Arbeitskräften überstieg die Zahl der einwandernden jene der auswandernden Personen um 44000. Demgegenüber wanderten 3000 Schweizer mehr aus als in die Schweiz ein. Zwischen 2000 und 2010 war bei den ausländischen Erwerbstätigen die Einwanderung stets höher als die Auswanderung.

18.01.2012

Erwerbseinkommen unter der Lupe

Etwas mehr als ein Viertel der vollzeitlich erwerbstätigen Männer verdiente 2010 mehr als 104000 Franken, während der entsprechende Anteil bei den Frauen bloss bei 11,8% liegt. In der Einkommensgruppe zwischen 26000 und 52000 Franken fanden sich bei den Vollzeitbeschäftigten hingegen 8,1% der Männer und 19,1% der Frauen. 14,2% der in der Schweiz lebenden Bevölkerung sind nach den Kriterien der Europäischen Union armutsgefährdet. Die EU setzt die Armutsschwelle bei 60% des Medians des frei verfügbaren Einkommens fest. Konkret entspricht dies in der Schweiz monatlich 2400 Franken bei alleinstehenden Personen und 5000 Franken bei einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. In Haushalten mit mindestens einem Kind verfügte 2010 ein Viertel der Personen nicht über die finanziellen Reserven, eine unerwartete Ausgabe von 2000 Franken zu tätigen.
Medienmitteilung BFS
Indikatoren Erwerbseinkommen

18.01.2012

Saisonbedingte Arbeitslosigkeit im Wallis

Der Kanton Wallis verzeichnete im Dezember 2011 unter allen Kantonen die höchste Zunahme der Arbeitslosigkeit. Mit 7346 Arbeitslosen stieg die Arbeitslosenquote von 3,9% auf 5,3%. Mit diesem Anstieg wies er im kantonalen Vergleich die zweithöchste Arbeitslosenquote auf. Von den 1928 zusätzlichen Arbeitslosen zwischen November und Dezember 2011 stammen allerdings 1682 aus dem Baugewerbe. Der Anstieg ist also im Wesentlichen saisonal und durch die schlechten Witterungsverhältnisse bedingt. Auf das ganze Jahr 2011 gesehen, sank im Wallis die Arbeitslosenquote um 0,5% auf 3,8%.

Berufliche Integration

18.01.2012

Schweizer Zurückhaltung gegenüber anonymierten CV

Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass sich bei Rekrutierungen die Sichtweise der Arbeitgeber je nach Name, Alter, Geschlecht oder Herkunft des Kandidaten ändert. Die Praxis des anonymisierten CV wird deshalb in Grossbritannien gefördert. In Frankreich ist sie in Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten sogar obligatorisch. In der Schweiz bleiben anonymisierte CV hingegen eine Randerscheinung, abhängig vom guten Willen des Arbeitgebers. Einzelne Versuche wie die Initiative Smart Selection in Zürich zeigten, dass durch anonymisierte CV für Jugendliche mit Migrationshintergrund der Zugang zu Ausbildungen erleichtert wird. Andere Versuche machten zudem klar, dass dank dieser Vorgehensweise Profile entdeckt werden, die sonst verborgen blieben.

18.01.2012

Nationale Stellenvermittlung 50plus

Die Stiftung Speranza lanciert ab Januar 2012 zusammen mit Bund, Kantonen und den Sozialpartnern eine neue nationale Stellenvermittlungsplattform für Stellensuchende ab 50 Jahren und Wiedereinsteigerinnen ab 40 Jahren. Interessierte Kandidatinnen und Kandidaten werden von der "Zentralstelle Passerelle 50plus" selektioniert und zu einem Erstgespräch eingeladen. Wer das anschliessende zweitägige Assessment erfolgreich absolviert, erhält ein Speranza-Gütesiegel, das die Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt fördern soll. Speranza rechnet damit, dass 2012 rund 1000 Personen ein Assessment bestehen und die Hälfte davon erfolgreich in den Arbeitsmarkt reintegriert werden kann.

18.01.2012

Deutschland: Erfolgreiche Stellensuche über persönliche Kontakte

Jeweils knapp ein Viertel aller Neueinstellungen im Jahr 2010 erfolgt über persönliche Kontakte sowie über Inserate in Zeitungen oder Zeitschriften. Stellenangebote über Internet finden sich vor allem bei Grossbetrieben und bei der Suche nach Akademikern. Dies geht aus einer Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarktund Berufsforschung hervor. Die beste Erfolgsquote weist die Suche über persönliche Kontakte auf. In nahezu zwei von drei Versuchen über diese Kanäle kam es zur Besetzung der Stelle. Knapp 39% der Neueingestellten waren vorher arbeitslos.

Verschiedenes

18.01.2012

Wechsel im EHB-Rat

Der Rat des Eidgenössischen Instituts für Berufsbildung hat seine Tätigkeit für die Amtsperiode 2012-2015 in neuer Zusammensetzung aufgenommen. Der Rat zählt neben der neuen Präsidentin Ruth Gisi vier weitere neue Mitglieder.
Medienmitteilung
Liste der Mitglieder

18.01.2012
18.01.2012

Website mit Informationen über die Schweizer Wirtschaft

Die Website Infonet Economy will Zugang zu einer Quellensammlung mit nützlichen Informationen über die Schweizer Wirtschaft schaffen. Sie bietet Raum für wirtschaftliche Aktualitäten und Ereignisse, enthält eine Liste verschiedener Akteure in der Schweizer Wirtschaft und informiert über elektronische Publikationen von Partnerorganisationen aus dem Ausland. Die Website erscheint in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache. Sie ist im Rahmen des Innovationsund Kooperationsprojektes "E-lib.ch: Elektronische Bibliothek der Schweiz" entwickelt worden. Infonet Economy will den Austausch unter Institutionen fördern, die wirtschaftliche Informationen liefern. Dazu zählen der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, das Seco, die Universitäten Freiburg, Genf, St. Gallen, Zürich und Tessin, sowie Berufsverbände und Gewerkschaften.

18.01.2012

Deutschland: "Initiative Bildungsketten"

Die Bildungsketten-Initiative des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in die Berufswelt und darin, den Berufsabschluss zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen präventive Förderung sowie Berufsorientierung und Begleitung, die bereits während der Schulzeit ansetzen. Das Sonderprogramm "Berufseinstiegsbegleitung Bildungsketten" sieht bis Ende 2014 rund 1000 hauptamtliche Berufseinstiegsbegleiter an den betreffenden Schulen vor.