Newsletter vom 15.02.2012

Aktuelle Meldungen vom 15.02.2012

Berufliche Grundbildung

15.02.2012

Bericht des Bundes zu öffentlichen Bildungskosten

Der Bundesrat hat das Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement im Sommer 2011 beauftragt, einen Bericht über die von den Kantonen geltend gemachten Berufsbildungskosten zu erstellen. Der Bericht wurde an der Bundesratssitzung Anfang Februar 2012 verabschiedet. Er zeigt den Soll-Ist-Zustand in Bezug auf die Erhebung und Plausibilisierung der kantonalen Berufsbildungskosten. Die Überprüfung kam zu einem positiven Gesamteindruck, Änderungen sind nicht angezeigt. Von daher besteht aus übergeordneter Sicht in Bezug auf die Aufteilung der Kosten zwischen Bund und Kantonen kein weiterer Handlungsbedarf.

15.02.2012

Projektausschreibung: Förderung des Unternehmertums

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) will das unternehmerische Denken und Handeln in der beruflichen Grundbildung verstärkt fördern. Es soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass die Betriebe unternehmerischen Herausforderungen meistern können. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines Konzepts zur Förderung des Unternehmertums in der beruflichen Grundbildung. Dazu gehören ein entsprechender Bildungsplan (bis Ende 2012) und anschliessend ein Pilotprojekt (Schuljahr 2013/2014).
Ausschreibung für die operative Projektleitung (Frist: 7. März 2012)

15.02.2012

Bildungsverordnungen: Anhörung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie hat zwei Anhörungen zur Änderung der Bildungspläne im Bereich der Qualifikationsverfahren eröffnet. Es handelt sich um den Beruf Fleischfachfrau/-fachmann EFZ und um das Berufsfeld Verkehrswegbau: Strassenbauer/ in EFZ und Strassenbaupraktiker/in EBA. Eine dritte Anhörung betrifft die Änderung der Bildungsverordnung Zahntechniker/in EFZ (Art. 18, Abs. 1, Buchstabe a: Die Lerndokumentation darf beim Qualifikationsverfahren Praktische Arbeit bei Position 1 als Hilfsmittel verwendet werden). Ohne Nachricht der interessierten Kreise bis zum 1. bzw. 9. März 2012 geht das BBT davon aus, dass die vorgeschlagenen Änderungen akzeptiert sind.
Unterlagen

15.02.2012

Zeitschrift "Schweizer Arbeitgeber" mit Schwerpunkt Berufsbildung

In der Februar-Ausgabe des Schweizer Arbeitgeber wird die Berufsbildung als Brennpunkt-Thema behandelt. Ein Beitrag betrachtet die Berufsbildung aus Sicht der Arbeitgeber und schreibt dem Berufsbildungssystem eine hohe Zukunftstauglichkeit zu. In einem Portrait wird die Goldmedaillengewinnerin der Berufsweltmeisterschaften in Bekleidungsgestaltung vorgestellt. Im Interview nehmen je ein Vertreter des Schweizerischen Baumeisterverbands und des Schweizerischen Versicherungsverbands aus Sicht der Branchenverbände zur Berufsbildung Stellung.

15.02.2012

Schulische Vollzeitangebote: Tagungsunterlagen

Am 17. November 2011 fand in Tolochenaz VD eine Tagung statt zum Thema schulische Vollzeitausbildung (Formation à la pratique en école à plein temps) - vorwiegend im kaufmännischen Bereich. Die Referate sind jetzt aufgeschaltet. Jacques Amos lieferte aktuelle Zahlen, stellte die sprachregionalen Unterschiede dar, befasste sich mit spezifischen Fragestellungen und stellte eine Evaluation von Pilotprojekten im Bereich der kaufmännischen Grundbildung vor. Weitere Referate behandelten die Situation im Kanton Genf, Erwartungen und Aufgaben der OdA und ein Begleitprojekt des Eidg. Hochschulinstituts für Berufsbildung (IFFP Lausanne).

15.02.2012

Broschüre: Kaufmännische Grundbildung in der Verwaltung

Ungefähr 1800 Lernende absolvieren jedes Jahr die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ in einer öffentlichen Verwaltung auf Gemeinde- oder Kantonsebene. Der Branchenverein Ovap veröffentlicht alljährlich eine dreisprachige Informationsbroschüre. Die aktuelle Ausgabe stellt verschiedene Neuerungen vor, insbesondere die neue Bildungsverordnung 2012 und die praktische Ausbildung der Handelsmittelschüler in den Ausbildungsbetrieben. Zu Wort kommt auch Belinda Walther Weger, Leiterin des Leistungsbereichs Berufsbildung im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie. Ferner wird die lokale/regionale Organisation Genf "ORF Etat de Genève" porträtiert.

15.02.2012

ZH: Unterstützung für Lernende und Lehrbetriebe

Im Kanton Zürich unterstützt die private Non-Profit- Organisation Impulsis Jugendliche in der Berufsintegration. In Zusammenarbeit mit über 200 Firmen werden motivierte Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Praktikumsplatz begleitet. 2012 wurde das Programm EBAplus in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich in das feste Angebot von Impulsis aufgenommen. EBAplus motiviert Betriebe, Lehrstellen für die 2-jährige berufliche Grundbildung zur Verfügung zu stellen. Lehrbetriebe können im Gegenzug von unterstützenden Dienstleistungen und personeller Entlastung profitieren.
Bericht in PANORAMA 1/2012

15.02.2012

GR: Nachholen der Allgemeinbildung für das EFZ

Im Januar 2012 startete am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) in Chur der Bildungsgang "Nachholbildung Allgemeinbildender Unterricht, kompakt". Das Angebot richtet sich an erwachsene Personen, die einen Berufsabschluss mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) anstreben und/oder ihre Allgemeinbildung vertiefen wollen. Das in elf Module gegliederte Wissen soll die Teilnehmenden befähigen, den "ABU-Abschluss" im Rahmen des vorgezeichneten Qualifikationsverfahrens erfolgreich zu bestehen. Die Nachholbildung kann berufsbegleitend während zwei Jahren oder "kompakt" während fünf Monaten absolviert werden.
Website BGS

15.02.2012

GE: Bericht über die Hilfe für Jugendliche mit Lehrabbruch

Im Kanton Genf gibt es zahlreiche Projekte zugunsten von Jugendlichen zwischen 15-25 Jahren, die keine Ausbildung in Aussicht haben. Nur tun sich die einzelnen Institutionen schwer damit, ihre Anstrengungen zu vereinen. Dies geht aus einem Bericht der "Commission externe d'évaluation des politiques publiques (CEPP)" hervor. Um die Situation zu verbessern, hat das CEPP dem Staatsrat eine Liste mit Empfehlungen überwiesen.

15.02.2012

BE: Neues Ausbildungszentrum für Decolleteure

Das Ausbildungszentrum des "Arc jurassien" (CAAJ) erhält eine neue Ausbildungseinheit. Nach La Chaux-de- Fonds ist es nun an Moutier, eine neue Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um Lernende in den Berufen mit Decolletage während den 18 bis 24 ersten Monaten ihrer Ausbildungszeit zu unterrichten, bevor sie in ihre Betriebe zurückkehren beziehungsweise ihre duale Lehre beenden. Die Eröffnung ist für den Schulbeginn im August 2012 geplant.
Weitere Informationen

15.02.2012

Deutschland: Durchlässigkeit berufliche und Hochschulbildung

Mit der Initiative ANKOM (Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge) wird der Zugang von beruflich Qualifizierten an Hochschulen gefördert. In 20 Projekten wird bis Ende 2014 ermittelt und erprobt, wie die Rahmenbedingungen für die Studienaufnahme von Berufstätigen verbessert werden können. Dazu werden Studienorganisation, Lehrmethoden, Beratung, Coaching sowie Fortbildungen untersucht. Gemäss dem Statistischen Bundesamt hat sich der Anteil "beruflich qualifiziert" von knapp 0,5% im Jahr 2001 auf rund 1,9% 2010 an den Hochschulen fast vervierfacht hat. Die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung sei eine wichtige Massnahme zur Attraktivitätssteigerung einer Berufsausbildung und damit zur Fachkräftesicherung.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

15.02.2012

Studie zu Kosten/Nutzen von Berufs- und Fachprüfungen

Eine vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie in Auftrag gegebene repräsentative Studie zeigt, dass das Absolvieren einer Berufsprüfung (BP) bzw. höheren Fachprüfung (HFP) für die überwiegende Mehrheit der Prüfungskandidaten mit Kosten von zwischen 10 000 und 20 000 Franken verbunden ist. Die Aufwendungen für die Prüfungen und die vorbereitenden Kurse werden vorwiegend von den Prüfungskandidatinnen selbst, aber auch von ihren Arbeitgebern getragen. Damit verbundene finanzielle Probleme halten sich im Rahmen. Der Erwerb eines eidgenössischen Fachausweises bzw. Diploms wirkt sich grösstenteils positiv auf die berufliche Karriere aus. Mit der Durchführung der Prüfungen und auch mit den Vorbereitungskursen sind die Kandidaten zufrieden.
Studie

15.02.2012
15.02.2012

Mittelschulen und Hochschulen

15.02.2012

BFS: Personal der Fachhochschulen 2010

47% der Mitarbeiter/innen der Schweizer Fachhochschulen verfügen über einen universitären Abschluss, wobei 29% ein Doktorat oder eine Professur aufweisen. 19% des Personals besitzen einen Fachhochschulabschluss und 16% einen anderweitigen Tertiärabschluss. Diese und weitere Merkmale des Personals der Fachhochschulen sind im Bericht Personal der Fachhochschulen 2010 des Bundesamts für Statistik (BFS) beschrieben.

15.02.2012

HES-SO: Masterausbildung in Weinbau und Önologie

Die Ingenieurschule in Changins (EIC) kündet auf September 2012 einen Bildungsgang Master of Life Sciences mit Schwerpunkt Weinbau und Önologie an. Nachdem die EIC bisher Winzer, Weintechnologen und Önologen ausbildete, will sie nun mit der Ausbildung auf Master-Niveau in den Kreis anderer Schulen auf internationaler Ebene treten.
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15.02.2012

Bildungsprogramm für die berufliche Eingliederung

Das "Programme romand HES-SO de formation à l'insertion professionnelle" (Bildungsprogramm für die berufliche Eingliederung) basiert auf dem koordinierten Angebot mehrerer Westschweizer Fachhochschulen in den Bereichen Soziales und Wirtschaft. Die Bildungsgänge richten sich an Spezialisten für Eingliederung und Job-Coaching sowie an Verantwortliche für Eingliederungsprogramme.
Weitere Informationen

Beratung

15.02.2012

Neu auf www.berufsberatung.ch

Die Seite Stellenmarkt wurde vollständig überarbeitet. Das Internet inklusive Social Media (wie Linkedin, Xing, Facebook, Google+ usw.) wird bei der Stellensuche immer wichtiger. Neu wurden diese Aspekte in den Text eingebaut. Für Online-Stellenbörsen wird auf den Linkkatalog von berufsberatung.ch verwiesen, der in der thematischen Suche im Bereich 07 eine umfassende Linksammlung zu Stellenbörsen liefert. Auch die Seite Arbeiten im Ausland wurde aktualisiert und mit Informationen zu Stagiaire-Programmen und Arbeiten im nichteuropäischen Ausland ergänzt.

15.02.2012

SDBB: Neue Koordinationsstelle Italienisch

Das SDBB baut seine Dienstleistungen im Informationsbereich der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung aus. Per 1. Februar wurde eine Stelle geschaffen, die alle Informationsleistungen in italienischer Sprache koordiniert und mit dem Angebot in Deutsch und Französisch abgleicht. Damit wird mittelfristig eine Angleichung des SDBB-Angebots auf gesamtschweizerischer Ebene angestrebt. Das BBT unterstützt die neue Stelle im Rahmen der Leistungsvereinbarung 2012-2015.
Weitere Informationen

Arbeitsmarkt

15.02.2012

Schweiz bleibt führender Innovationsstandort

Die Schweiz ist laut dem Innovationsindex 2011 der EU-Kommission erneut führende Innovationsnation in Europa. Diese Position hält sie das vierte Jahr in Folge. Zusammen mit Dänemark, Deutschland, Finnland und Schweden bildet sie die Spitzengruppe. Eine besondere Stärke der Schweiz liegt im Bereich der internationalen Patentanmeldungen und im Verkauf neuer Produkte. Die Gesamtergebnisse widerspiegeln eine agile Exportwirtschaft, die auf einer soliden Wissensbasis von Hochschulen und Forschung und einer aktiven Innovationstätigkeit aufbaut.

15.02.2012

KOF: Beschäftigungsrückgang verlangsamt

Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) ist in der zweiten Jahreshälfte 2011 deutlich zurückgegangen. Ende Oktober 2011 wies er zum ersten Mal seit Anfang 2010 einen negativen Wert auf. Die neusten Daten zeigen, dass der Rückgang mittlerweile einen Zwischenhalt eingelegt hat: Im Januar 2012 war wieder ein minimaler Anstieg zu verzeichnen. Allerdings befindet sich der Indikator mit einem Wert von -4.4 weiter im negativen Bereich. Der Beschäftigungsindikator erlaubt eine frühe Einschätzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung in der Schweiz dürfte in den nächsten Monaten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode leicht sinken.
Medienmitteilung

15.02.2012

BFS: Fakten zur Ferieninitiative

Zwischen 1996 und 2010 ist gemäss einer Publikation des Bundesamtes für Statistik die durchschnittliche Feriendauer in der Schweiz von 4,6 auf 5 Wochen pro Jahr gestiegen. Die Feriendauer unterscheidet sich je nach Altersgruppe, wobei die Differenzen nicht stark ausgeprägt sind. Für 15-19 Jährige beträgt sie 5,2, für 20-49 Jährige 4,8 und für 50-64 Jährige 5,5 Wochen.

15.02.2012

GE: Arbeitslosenstatistik richtig interpretieren

Im Januar 2012 zählte Genf 12199 Stellensuchende. Gesamtschweizerisch ist Genf der einzige Kanton, der gegenüber dem Vormonat einen Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen hatte. Die konjunkturelle Verbesserung hat sicher dazu beigetragen, dass Genf bereits 2011 die Arbeitslosenquote auf 6% senken konnte. Im Jahr zuvor hatte diese 7% betragen. Allerdings ist die im Januar festgestellte Quote von 5,5% auch auf neue Bestimmungen zur der Meldepflicht für Sozialhilfebezüger zurückzuführen. Während das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Kanton Genf nun eine Arbeitslosenquote von 5,5% feststellt, weist das Genfer Arbeitsamt wiederum bloss 5% aus. Dieser Unterschied ist dadurch begründet, dass das Seco von der Volkszählung 2000 ausgeht. Der Kanton Genf bezieht sich hingegen auf die schweizerische Erhebung über die Erwerbsbevölkerung im zweiten Quartal 2010.

Berufliche Integration

15.02.2012

Ständige Überstunden erhöhen Depressionsrisiko

Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, ist für Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich deutlich höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. Dies hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Eine schwere Depression entwickelten 3,1 Prozent (66 Menschen) von 2123 befragten Angestellten britischer Behörden. Als Erklärung für das vermehrte Auftreten von Depressionen bei Überstunden weisen die Forscher auf die Aussagen in anderen Studien hin, dass ein zeitintensiver Job zu Familienkonflikten, weniger Entspannung und mehr Stresshormonen im Blut führen kann.
Meldung SDA

15.02.2012

Unternehmenskultur entscheidend für Gesundheitsprävention

Betriebe, die den Wert der Arbeit ihrer Mitarbeitenden anerkennen, stärken ihre Angestellten besser vor berufsbedingten Gesundheitsstörungen als solche, die diesen Aspekt vernächlässigen. Ebenso entscheidend für die Gesundheitsprävention ist ein Management, das das Gleichgewicht zwischen Leistung und Gesundheit der Mitarbeitenden garantiert. Zu diesem Ergebnis kam das "10. Nationale Diskussionsforum über berufsassozierte Gesundheitsstörungen" der Suva. An der Tagung in Bern haben 120 Unternehmensleiter und Spezialisten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz teilgenommen.
Medienmitteilung

15.02.2012

BFS: Zahlen zur Haus- und Familienarbeit

Im Jahre 2010 wendeten Frauen durchschnittlich 27,6 Stunden pro Woche für Haus- und Familienarbeit auf. Der entsprechende Wert beträgt bei Männern 16,2 Stunden. Dies geht aus einer Untersuchung des Bundesamts für Statistik hervor. Besonders auffallend sind die Unterschiede bei den Altersgruppen 25-39 Jahre und 40-54 Jahre. Sie betragen bei diesen Segmenten 16 bzw. 14,4 Stunden wöchentlich. Keinen Einfluss auf den Einsatz für Haus- und Familienarbeit hat das Bildungsniveau.

15.02.2012

GE: Konzept für Eingliederung von Arbeitslosen in die Sozialhilfe

Der Kanton Genf hat ein neues Gesetz zur Eingliederung und individuellen Sozialhilfe eingeführt. Es sieht eine besondere Massnahme für Stellensuchende vor, die von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert werden und berechtigt sind, sich bei der Sozialhilfe anzumelden. Ab 1. Februar 2012 absolvieren sie ein vierwöchiges Praktikum, in dem abgeklärt wird, ob eine berufliche Wiedereingliederung Sinn macht oder nicht. Im positiven Fall bleiben die Betroffenen bei der Arbeitslosenversicherung, wo sie von der Stelle für berufliche Wiedereingliederung der allgemeinen Unterstützungsorganisation (Hospice général) betreut werden. Es stehen verschiedene Wiedereingliederungshilfen zur Verfügung: Finanzieller Zuschuss bei der Rückkehr in eine Arbeitsstelle, Beschäftigung aus Solidarität (emplois de solidarité) oder finanzielle Unterstützung für Aus- und Weiterbildungen. Bei der Unterstützung für Aus- und Weiterbildung wird auf jegliche Altersgrenze verzichtet.

Verschiedenes

15.02.2012

BFS: Bericht "Bildungsabschlüsse 2010"

Trotz steigender Tendenz zu gymnasialen Maturitätsabschlüssen bleibt die berufliche Grundbildung resp. das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) im Jahr 2010 mit 74 Prozent aller Abschlüsse auf Sek-IIStufe dominierend. Der Lehrabschluss wird von Lernenden aber in zunehmendem Mass nicht mehr als endgültiges Ziel, sondern als Zwischenstation der beruflichen Ausbildung betrachtet. Die Abschlüsse bei höheren Berufsbildungen nahmen in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent zu. Die höhere Berufsbildung und eine weitere Ausbildung an Hochschulen liegen bei Lehrabgängern und bei Gymnasiasten im Trend. Rund 57% der Abschlüsse auf der Tertiärstufe werden nach einem Hochschulstudium erworben und rund 43% nach einer höheren Berufsbildung. Die universitären Abschlüsse stellen 35% der Abschlüsse auf dieser Stufe, die Fach- und pädagogischen Hochschulen erreichen einen Anteil von 22%. 51% aller Abschlüsse auf der Tertiärstufe gehen an Frauen. Dies sind einige Ergebnisse des Berichts Bildungsabschlüsse 2010 des Bundesamts für Statistik, der eine Übersicht über die post-obligatorischen Abschlüsse und Diplome präsentiert.

15.02.2012
15.02.2012

Deutschland: Umweltbildung

Die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung fördert als Dach- und Fachverband der Umweltzentren die Umweltbildung mit Weiterbildungen, Tagungen, Beratung, Projekten und Online-Informationen. An einer Tagung zum Thema "Erneuerbare Energien in der beruflichen Praxis am 20./21. Februar in Hamburg werden Ansätze für die Berufsqualifizierung im Bereich erneuerbare Energien und der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Es werden Beispiele für die Berufsorientierung präsentiert und Berufsschulen berichten über ihr breitgefächertes Bildungsangebot zum Schwerpunktthema erneuerbare Energien.
Flyer mit weiteren Informationen