Newsletter vom 16.05.2012

Aktuelle Meldungen vom 16.05.2012

Berufliche Grundbildung

16.05.2012

GE: Label für Betriebe, die Langzeitarbeitslose einstellen

Das Label "1+ pour tous" (frei übersetzt: "Einer für alle") zeichnet Unternehmen mit Sitz im Kanton Genf aus, die Langzeitarbeitslose unbefristet anstellen. Geschaffen wurde das Label vom Kanton Genf in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskreisen und der Stiftung Philias. Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten werden ausgezeichnet, wenn mindestens ein Langzeitarbeitloser beschäftigt wird. Unternehmen mit bis zu 199 Angestellten erhalten das Label bei zwei und für solche mit über 200 Angestellten bei drei beschäftigen Langzeitarbeitlosen. Das Label ist während zwei Jahren gültig. Es wird ergänzt durch eine Charta, die die Unternehmen verpflichtet, die Arbeitsbedingungen einzuhalten und soziale Werte zu fördern. Nach einer Versuchsphase, in der sechs Unternehmen das Label erhalten haben, ist es nun für alle KMU, Grossbetriebe und multinationalen Konzerne offen.

16.05.2012

Revision "Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand"

Beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie ist der Antrag auf Revision des Reglements des allgemeinverbindlich erklärten Berufsbildungsfonds von den verantwortlichen Berufsverbänden eingegangen. Die Revision beinhaltet insbesondere folgende Anpassungen:
- Ergänzung der unterstellten Tätigkeiten um die "Verwaltung von Mietliegenschaften" (Art. 4, Abs. 1, Bst. f)
- Ergänzung der unterstellen Berufsabschlüsse um die Immobilienbewirtschafter/in mit eidg. Fachausweis (Art. 5, Bst. b, Ziff. 8).
Schweiz. Handelsamtsblatt
Einsprachefrist: 30 Tage

16.05.2012

"Schweizer Jugend forscht" prämierte Projekte

Lernende und Gymnasiasten aus der ganzen Schweiz haben am Wettbewerb der Stiftung "Schweizer Jugend forscht" teilgenommen. Nach einer Vorselektion durften die Autor/innen von 61 Forschungsarbeiten an der Preisverleihung am 5. Mai in Lugano den Lohn für ihre Arbeit entgegennehmen. In seiner Festrede wies Bundesrat Alain Berset auf die Untervertretung der Lernenden hin (sieben Projekte, darunter die Romandie mit nur einem Kandidaten aus dem Kanton Freiburg). Zwei Lernende des Berufsbildungszentrums Uzwil erhielten das Prädikat "sehr gut". Sie dürfen an der kommenden Wissenschaftskonferenz zum Thema "Futur Cities" in Engelberg teilnehmen.
Medienmitteilung

16.05.2012

Lehrstellentag: Positive Bilanz

Die Organisatoren sind mit der Durchführung des 4. interkantonalen Lehrstellentags sehr zufrieden. Das zentrale Anliegen, positive Signale für die Berufsbildung zu senden, sei in der Bevölkerung angekommen. Vertreter der Wirtschaft zeigen sich weiterhin bereit, jungen Menschen Perspektiven zu bieten, verweisen aber auch auf den sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften. Von Jugendlichen wurde in verschiedenen Portraits bestätigt, dass die Lehrstellensuche, vor allem für diejenigen mit tieferem Bildungsniveau, nach wie vor sehr schwierig ist. Die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie unterstützte Aktion hat sich noch einmal ausgeweitet: In 14 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein engagierten sich 23 Privatradios mit Unterstützung der kantonalen Berufsbildungsämter und der Berufsberatungen für die Lehrstellenförderung. Noch nicht dabei ist der grösste Teil der Ostschweiz (ausser Zürich), die meisten Kantone der Zentralschweiz (ausser Zug) und das Tessin.
Weitere Informationen

16.05.2012

Bildungsverordnungen in Vernehmlassung

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Vernehmlassung zum neuen Beruf Lackierassistent/in EBA eröffnet. Rückmeldefrist ist der 31. Juli 2012. Das BBT hat ausserdem die Anhörung für die Änderungen der Bildungsverordnungen und Bildungspläne über die berufliche Grundbildung für die folgenden Berufe eröffnet:
- Grafiker/in EFZ: Der Qualifikationsbereich "praktische Arbeit" soll ab 2014 als vorgeschriebene praktische Arbeit durchgeführt werden.
- Medizinische Praxisassistentin/Medizinischer Praxisassistent EFZ: Die Dauer des Qualifikationsbereichs Berufskenntnisse soll ab 2013 auf 51/2-61/2 Stunden festgelegt und die Dauer der überbetrieblichen Kurse auf 37 Tage reduziert werden. Zudem soll die Vertretung der Arbeitnehmerverbände in der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität angepasst und mit der Association Romande des Assistantes Medicales ergänzt werden. Ohne gegenteilige Nachricht bis zum 15. Juni 2012 geht das BBT davon aus, dass den Änderungen zugestimmt wird.

16.05.2012

FR: Fritz Winkelmann verlässt das Amt für Berufsbildung

Nach neun Jahren als Vorsteher des Amts für Berufsbildung des Kantons Freiburg verlässt Fritz Winkelmann den Staatsdienst Mitte Juli, um eine Führungsposition in der Privatwirtschaft zu übernehmen. Die Stelle im Berufsbildungsamt wird demnächst ausgeschrieben. Fritz Winkelmann ist auch Vizepräsident der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz.
Medienmitteilung

16.05.2012

GE: Berufsbildungsamt wird reorganisiert

Der "Service de la formation professionnelle" des "Office pour l'orientation, la formation professionnelle et continue" des Kantons Genf wird künftig in fünf Bereiche aufgeteilt: Handel, Baugewerbe, Gesundheit und Soziales, Technik sowie den Sammelbereich Kunstgewerbe, Natur und Umwelt, Dienstleistungs- und Gastgewerbe. In jeder dieser Abteilungen betreuen die Ausbildungsberater die Lernenden vom Unterzeichnen des Lehrvertrags an bis zum Abschluss der Ausbildung nach dem Prinzip: ein Ansprechpartner für die lernende Person. Diese neue Struktur, weniger hierarchisch aufgebaut und anpassungsfähiger ist, hat zum Ziel, die Dienstleistungen den Bedürfnissen eines sich ständig entwickelnden Berufsbildungssystems anzupassen. Die neue Aufteilung tritt auf das Schuljahr 2012/13 in Kraft.
Weitere Informationen

16.05.2012

Stiftung Myclimate führt 6. Klimawerkstatt durch

Die Stiftung Myclimate führt im Schuljahr 2012/13 die 6. Klimawerkstatt durch. Lernende erarbeiten Projekte in den Bereichen Energiesparen, Energieeffizienz oder erneuerbare Energien - alleine oder in Gruppen, in der Berufsfachschule oder im Lehrbetrieb. Zahlreiche Lernende lassen sich für ihre eigene Vertiefungsarbeit durch die Klimawerkstatt inspirieren. Das Projekt wird durch die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz unterstützt.
Weitere Informationen

16.05.2012

Österreich: Bessere Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Gemäss einer Studie der Donau-Universität Krems werden viele im Ausland geborene Staatsbürger/innen unterhalb der Qualifikation beschäftigt, die sie im Herkunftsland erworben haben. Diese sollten auf dem Arbeitsmarkt besser genutzt werden, indem die formalen und informellen Berufsanerkennungen künftig verbessert werden. Gerade bei Facharbeiterqualifikationen wäre oft eine formale Anerkennung gar nicht notwendig. Aus diesem Grund sollen Anlauf- und Bewertungsstellen geschaffen werden, um Migranten bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen unterstützen zu können. Die bereits bestehende Informationsstelle im Wissenschaftsministerium wird künftig zu einer zentralen Info-servicestelle ausgebaut. In reglementierten Berufen, wie zum Beispiel Pflegeberufen, soll es auch gesetzliche Verbesserungen in Abstimmung mit der EU-Anerkennungsrichtlinie geben.
Weitere Informationen

16.05.2012

Österreich: Berufsabschlüsse sind weiterhin gefragt

Mit einer Studie hat das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) den Fachkräftebedarf für Oberösterreich eruiert. Die Fakten beruhen auf einer Analyse der Nachfrage am Arbeitsmarkt, auf einer statistischen Trendanalyse und einer Unternehmensbefragung (750 ausgewertete Antworten). Am meisten Schwierigkeiten haben Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachleuten auf Stufe berufliche Grundbildung. Die Erhebung falsifiziert auch die Annahme, dass mit der Veränderung in Richtung Dienstleistungsberufe primär der Bedarf an höheren Qualifikationen verbunden ist. Generell werden in den Berufsprognosen für 2020 für akademische Berufe keine Mangelszenarien entwickelt. Die Autoren gehen davon aus, dass in zehn Jahren 65 bis 70 Prozent der qualifizierten Tätigkeiten über berufliche Aus- und Weiterbildung zugänglich sein werden, was in der Schweiz der beruflichen Grundbildung und der höheren Berufsbildung entspricht.
Studie

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

16.05.2012

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung beziehungsweise die höhere Fachprüfung für folgende Berufe eingereicht:
- Brandschutzfachfrau/Brandschutzfachmann mit eidgenössischem Fachausweis
- Diplomierte Speditionsleiterin/diplomierter Speditionsleiter
Bundesblatt vom 8. Mai 2012

Mittelschulen und Hochschulen

16.05.2012

Weiterbildung in Pflege: Neue Passerelle von HF zu FH

Ab 2013 haben Absolvierende eines Nachdiplomstudiums in Anästhesie-, Intensiv- oder Notfallpflege einer höheren Fachschule erstmals die Möglichkeit, an einer Fachhochschule das Diploma of Advanced Studies Spezialisierte Pflege abzuschliessen. Diese Passerelle von einer höheren Fachschule an die Fachhochschule hat die Berner Fachhochschule zusammen mit dem Berner Bildungszentrum Pflege und dem Inselspital Bern entwickelt.

16.05.2012

BE: Fachmittelschulbericht erschienen

Die Fachmittelschulen (FMS) sind als Zubringerschulen zu den tertiären Bildungsangeboten im Gesundheits- und Sozialbereich geschaffen worden. Eine Evaluation hat für den Kanton Bern ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Absolventinnen anderthalb Jahre nach Abschluss der FMS tatsächlich einen Studiengang im Gesundheits- und Sozialbereich belegt. In den meisten anderen Kantonen leisten die FMS darüber hinaus auch einen Beitrag zur Nachwuchssicherung bei den Lehrpersonen für die Vorschul- und Primarstufe.

16.05.2012

UBS finanziert Lehrstühle für Volkswirtschaft

An der Universität Zürich entstehen mit Unterstützung der UBS ein assoziiertes Institut und zusätzliche Lehrstühle für Volkswirtschaft. Das "UBS International Center of Economics in Society" soll zusätzliche Forschungsgebiete erschliessen und den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Die Besetzung der Lehrstühle und die Anstellung der Professorinnen und Professoren erfolgt nach den Regeln der Universität Zürich. Die Forschungsprojekte sollen von den Wissenschaftlern bestimmt werden.
Medienmitteilung

Beratung

16.05.2012

Neu auf berufsberatung.ch

Das SDBB hat auf der Webseite berufsberatung.ch neue Dienstleistungen für Ratsuchende eingerichtet: Die Anzahl der Bildergalerien wurde erweitert, Inhalte können neu mittels Social Media (Facebook, Twitter, Google+) auf einfache Art und Weise mit anderen geteilt werden und Suchanfragen sind neu über das gesamte Portal möglich.

16.05.2012

Innovationsfonds EDK-SVB: Erster Beitrag wurde gesprochen

Die Fondskommission des EDK-SVB-Innovationsfonds für die BSLB hat zwei Gesuche geprüft. Während das eine Gesuch zur Nachbearbeitung zurückgestellt wurde, hat die Kommission dem Projekt Horizonte 2012 der Fachvereinigung für Berufsberatung (FAB) einen Unterstützungsbeitrag zugesprochen. Mit dem Projekt will die FAB ausloten, in welcher Form eine noch zu schaffende Organisation zukünftig die fachlichen Belange der Berufsberaterschaft vertreten soll und den eidgenössischen und kantonalen Gremien und Fachverbänden als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen könnte. Die nächste Frist zur Einreichung von Gesuchen an den Innovationsfonds läuft bis zum 30. Juni 2012.

16.05.2012

Lehrstellenzusagen gehören ins 9. Schuljahr

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen der Zentralschweiz haben zusammen mit der Zentralschweizer Berufsbildungsämter-Konferenz einen neuen Flyer zum Zeitpunkt der Lehrstellenzusage entwickelt. Wichtigste Aussage: Lehrstellenzusagen gehören ins 9. Schuljahr. Illustriert wird dies anhand des Zentralschweizer Berufswahl-Fahrplans. Damit wird ein Minimalziel propagiert, nachdem der 1. November als frühester Zusagetermin in vielen Kantonen gescheitert ist.

Arbeitsmarkt

16.05.2012

Flankierende Massnahmen: GPK kritisiert Bundesrat

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats kritisiert die Politik des Bundesrats bei der Umsetzung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit. Die GPK hält fest, dass bei der Kontrolle die Prioritäten falsch gesetzt seien. Fast die Hälfte der dafür vorgesehenen Bundesmittel würde für die von ausländischen Firmen entsandten Arbeitnehmer verwendet, obschon diese bloss 0,15% des Beschäftigungsvolumens in der Schweiz umfassten. Der Akzent sei wesentlich stärker auf die Kontrolle von Grenzgängerinnen und Grenzgängern zu verlagern. Diese würden beispielsweise im Kanton Tessin 24% und im Jurabogen sowie in der Genferseeregion fast 10% der Beschäftigten ausmachen.
Medienmitteilung

16.05.2012

"Sifem" schafft Arbeitsplätze in aufstrebenden Märkten

Der Swiss Investment Fund for Emerging Markets (Sifem) hat 2011 mit 52,3 Millionen Franken mehr Investitionen getätigt als in den Vorjahren. Seit 2005 hat die Sifem AG, eine privatrechtliche Aktiengesellschaft des Bundes, 170 000 Stellen erhalten und neu geschaffen. Sie investiert Risikokapital in KMU von Entwicklungsund Schwellenländern und trägt dadurch zu nachhaltigem Wachstum und zur Armutsbekämpfung bei.
Medienmitteilung

16.05.2012
16.05.2012

VD: Die offizielle Arbeitslosenquote ist irreführend

Der Kanton Waadt wies Ende April 2012 offiziell eine Arbeitslosenquote von 5,1% auf. Sie basiert auf den Zahlen der erwerbstätigen Bevölkerung aus der letzten eidgenössischen Volkszählung im Jahr 2000. Der Kanton Waadt veröffentlicht aber auch eine aus seiner Sicht realistische Arbeitslosenquote von 4,3%. Diese stützt sich auf die geschätzte aktuelle Erwerbsbevölkerung. Interkantonale Vergleiche der Arbeitslosenquoten können demzufolge irreführend sein. Dies umso mehr, als der Kanton Waadt gesamtschweizerisch 68% jener registrierten Stellensuchenden aufweist, die gleichzeitig Sozialhilfe beziehen. Würde er, wie die meisten Deutschschweizer Kantone, die ausgesteuerten Sozialhilfebezüger aus der Arbeitslosenstatistik entfernen, ginge die Quote nochmals um 0,7% auf 3,65 zurück.

16.05.2012

Adecco ist weltweit auf Kurs

Die Zahlen des Personalvermittlers Adecco spiegeln die unterschiedlichen Wirtschaftsentwicklungen einzelner Länder. Während der Umsatz in Deutschland und Österreich im ersten Quartal 2012 gegenüber dem ersten Vorjahresquartal um 12% auf 400 Mio. Euro gesteigert wurde, brachen die Kennziffern in Frankreich, Spanien und Portugal deutlich ein. Frankreich verzeichnete einen Rückgang von 10%. Die Schweiz legte auf hohem Niveau um 7,3% zu. Weltweit befindet sich Adecco mit einem Umsatzgewinn von 2% weiterhin auf Wachstumskurs. Dieser ist vor allem auf die sehr einträgliche Vermittlung von Fachkräften zurückzuführen.
Bericht SDA/Swissinfo

Berufliche Integration

16.05.2012

Armutsbekämpfung: Caritas sieht trotz Fortschritten Handlungsbedarf

Caritas Schweiz anerkennt, dass auf Bundesebene die Armut aktiver bekämpft wird. Gleichzeitig aber steht nach Meinung des Hilfswerks die Mehrheit der Kantone noch abseits, wenn es darum geht, konkrete politische Ziele zur Vermeidung oder Reduktion von Armut zu formulieren. Lediglich der Kanton Bern verfüge über einen Bericht, der überprüfbare Ziele in der Armutsbekämpfung vorweise.
Medienmitteilung

16.05.2012

GE: Label für Betriebe, die Langzeitarbeitslose einstellen

Das Label "1+ pour tous" (frei übersetzt: "Einer für alle") zeichnet Unternehmen mit Sitz im Kanton Genf aus, die Langzeitarbeitslose unbefristet anstellen. Geschaffen wurde das Label vom Kanton Genf in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskreisen und der Stiftung Philias. Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten werden ausgezeichnet, wenn mindestens ein Langzeitarbeitloser beschäftigt wird. Unternehmen mit bis zu 199 Angestellten erhalten das Label bei zwei und für solche mit über 200 Angestellten bei drei beschäftigen Langzeitarbeitlosen. Das Label ist während zwei Jahren gültig. Es wird ergänzt durch eine Charta, die die Unternehmen verpflichtet, die Arbeitsbedingungen einzuhalten und soziale Werte zu fördern. Nach einer Versuchsphase, in der sechs Unternehmen das Label erhalten haben, ist es nun für alle KMU, Grossbetriebe und multinationalen Konzerne offen.

Verschiedenes

16.05.2012

SDBB-Jahresbericht 2011: Abschluss der Pionierphase

Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) hat seinen 5. Jahresbericht publiziert. Er berichtet in knapper Form über die wichtigsten Aktivitäten des SDBB im Jahr 2011. Die ersten fünf Jahre des SDBB sind gekennzeichnet durch ein starkes Wachstum: Die im Rahmen der Fusion übernommenen Dienstleistungen konnten teilweise markant ausgebaut werden. Zusätzlich sind im Auftrag der Kantone und als Mandate des Bundes wichtige Aufgaben dazugekommen. Personell hat sich das SDBB in dieser Zeit beinahe verdoppelt. Die Unterzeichnung der neuen EDK-Leistungsvereinbarung 2012-2015 markiert gleichermassen den Abschluss der sehr erfolgreichen Aufbau- und Pionierphase.
SDBB-Jahresbericht 2011