16.09.2020

Arbeitsmarkt

KOF: Mehr Grenzgänger/innen – mehr Arbeitsplätze

Seit 2004 dürfen Schweizer Firmen Grenzgänger/innen ohne Einschränkungen einstellen. Die Folge: Bis 2010 stieg der Anteil von Immigrantinnen und Immigranten an den Beschäftigten in den Grenzregionen um 10 Prozentpunkte stärker als im Rest der Schweiz; der Zuwanderungsdruck war also grösser als in grenzfernen Regionen. Trotzdem haben sich die Löhne und die Beschäftigung der heimischen Arbeitskräfte in den Grenzregionen gleich entwickelt wie weiter weg. Der Grund: Wissensintensive Firmen in Grenznähe bauten ihre Forschungs-​ und Entwicklungsbereiche stärker aus und wurden tendenziell innovativer. In den Grenzregionen wurden zudem mehr Firmen gegründet als im Rest der Schweiz. Von diesem Wachstum profitierten auch die Einheimischen. Dies zeigt eine Untersuchung der KOF.