17.06.2020

Arbeitsmarkt

KOF-Studie: Einwanderung führt nicht zu weniger Jobs

Die Frage, ob Einwanderung zu tieferen Löhnen führt, ist umstritten. Nun legen Forschende der KOF eine Studie vor, die zeigt, dass die Verdoppelung der Zahl der Grenzgänger/innen innert 20 Jahren (auf 330'000 Personen) weder die Beschäftigung der Einheimischen noch deren Löhne beeinträchtigte. Der Grund: Von der Liberalisierung profitierten insbesondere Firmen, die in wissensbasierten Branchen wie der Informationstechnologie oder Pharmaindustrie tätig sind und dank der rekrutierten Fachkräfte in ihre Entwicklung investieren konnten. Was tiefere Lohnsegmente betrifft, so kann die Studie keine eindeutigen Aussagen machen, da sie nur grob zwischen Hochqualifizierten und den übrigen Arbeitnehmenden unterscheidet.
Weitere Informationen: NZZ