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Ausgabe 14/2026

Berufliche Grundbildung

Betriebliche Bildung: Bund lanciert Förderschwerpunkt

Die Qualität der betrieblichen Bildung ist entscheidend für den Erfolg der dualen Berufsbildung. Das SBFI hat deshalb per 1. September 2026 den Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» lanciert. Ziel ist, die Akteure der Berufsbildung für das Thema zu sensibilisieren, den Wissensaustausch und die Vernetzung zu optimieren sowie Projekte zur Verbesserung der Ausbildungsqualität zu fördern. Weiter will das SBFI die Lehraufsicht stärken, die Weiterbildung der Berufsbildenden unterstützen und die Begleitung der Lernenden verbessern. Das SBFI ruft die Verbundpartner auf, entsprechende Projekte einzureichen. Bis Ende 2028 stehen dafür drei Millionen Franken zur Verfügung. Der neue Förderschwerpunkt geht auf einen Beschluss des Nationalen Spitzentreffens der Berufsbildung zurück.
Medienmitteilung

Entlastungspaket 27: Massnahmen in der Projektförderung Berufsbildung

Im Zuge des Entlastungspakets 27 des Bundes wird die Projektförderung in der Berufsbildung angepasst. Das SBFI hat die Verbundpartner dazu in einem Kreisschreiben informiert. Ab 2027 deckt der Bund bei Projekten nach Art. 54 und 55 des Berufsbildungsgesetzes in der Regel höchstens 50 statt 60% der anrechenbaren Kosten. In begründeten Ausnahmefällen können weiterhin bis zu 80% gewährt werden. Zudem stehen weniger Fördermittel zur Verfügung: Das Parlament hat mit dem Budget 2026 die Mittel für die Projektförderung um acht Millionen Franken gekürzt und will per 2027 jährlich zusätzlich über zwei Millionen Franken einsparen.
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SBFI: Herbsttagung der Berufsbildung 2026

Die nächste Herbsttagung des SBFI findet am 17. November 2026 im Kursaal Bern statt. Die Tagung beleuchtet unter anderem die Themen «Was macht einen Beruf attraktiv?» und «Ausbildungsqualität – Indikatoren dank Forschung überdenken». Zudem wird die Philosophin und SRF-Sternstunde-Moderatorin Barbara Bleisch der Frage «Wo bleibt der Mensch in dieser Arbeitswelt?» nachgehen. Nebst Vorträgen und Diskussionen bietet der Anlass Gelegenheit zum individuellen Austausch und zur Vernetzung.
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Abnehmende Grundkompetenzen: Wirtschaft fordert Reaktion

Schreiben und rechnen: Das können junge Menschen gemäss diverser Erhebungen immer weniger gut. Auch bei Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Selbstorganisation und kritischem Denken werden Defizite festgestellt. Wie wirkt sich das auf die duale Berufsbildung aus? Das wollten economiesuisse, Arbeitgeberverband und Gewerbeverband von den Lehrbetrieben wissen – über 2900 haben die Umfrage beantwortet. Fazit: Fehlende Kompetenzen erschweren die Lehrstellenbesetzung, führen zu mehr Betreuungsaufwand und höheren Ausbildungskosten. Das senkt die Ausbildungsbereitschaft: Ein Fünftel der befragten Unternehmen gibt an, aufgrund der Mehrkosten weniger Lernende auszubilden oder ausbilden zu wollen. Die Wirtschaftsverbände fordern, dass die Volksschulen die Grundkompetenzen wieder konsequent ins Zentrum stellen.
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Reportage zeigt die Schattenseiten der Berufslehre

In der Sendung «Temps présent» hat das Westschweizer Fernsehen RTS eine Reportage zum Leiden von Jugendlichen während ihrer Berufslehre ausgestrahlt. Verschiedene Personen (Lernende, Angehörige, Berufsbildner/innen und weitere Fachpersonen) sprechen über Formen von Misshandlung oder Druck, die beide schwerwiegende körperliche und psychische Probleme nach sich ziehen können. Eine Forscherin der EHB erklärt, dass die meisten Berufsbildner/innen keinerlei zeitliche Entlastung für die Betreuung der Lernenden haben, was Auswirkungen auf deren Wohlbefinden hat. Die Lernenden haben überdies Mühe, sich Gehör zu verschaffen, etwa bei Kontrollen, weil nicht selten eine gewisse Nähe zwischen der Lehraufsicht und den Betrieben besteht. Die Reportage kommt auch auf die Volksinitiative im Kanton Neuenburg zu sprechen, die mehr Schutz für Lernende fordert, insbesondere durch unangemeldete Kontrollen im Betrieb.
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Berufliche Grundbildung: Anhörungen

Die folgenden Verordnungen über die berufliche Grundbildung wurden zur Anhörung publiziert:

Die entsprechenden Dokumente stehen auf der Website des SBFI zur Verfügung. Für neue Verordnungen, solche mit Titel- oder Fachrichtungsänderungen oder mit Änderungen der Lehrdauer sowie für Aufhebungen von Verordnungen erstellt das SDBB ein Infoblatt (INFObildung&beruf).

UR: Mit öffentlicher Liste gegen zu frühe Lehrstellenvergabe

Im Kanton Uri hat über die Hälfte der Achtklässer/innen schon eine Lehrstellenzusage. Viele Lehrbetriebe befürchten offenbar, ohne frühe Zusage leer auszugehen. Für den Urner Bildungsdirektor ist das ein Problem. Die frühe Vergabe setze Schüler/innen unter Druck und verhindere eine solide Berufswahl. Uri hat deshalb eine Commitment-Liste lanciert. Wer sie unterzeichnet, verpflichtet sich, Lehrstellen erst im August auszuschreiben und Lehrverträge frühestens ein Jahr vor Lehrbeginn abzuschliessen. Das Commitment orientiert sich an jenem der nationalen Verbundpartner. Im Kanton Uri ist die Liste allerdings öffentlich einsehbar. Bereits nach kurzer Zeit hat rund jeder dritte Lehrbetrieb unterzeichnet. Als weitere Massnahme öffnen Schulen das Zeitfenster für Schnupperlehren erst ab dem 1. März.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Tagung: Weiterbildung zwischen Bildungsauftrag und Wettbewerb

Die diesjährige Herbsttagung des Lifelong Learning Centers der Universität Bern beleuchtet das Spannungsfeld «Weiterbildung zwischen Bildungsauftrag und Wettbewerb». Was bedeutet Marktfähigkeit konkret? Wo liegen die Grenzen der Nachfrageorientierung? Wie lassen sich kurzfristige Bedarfe mit langfristiger Kompetenzentwicklung verbinden? Die kostenpflichtige Tagung umfasst Referate sowie Workshops und interaktive Formate. Sie findet am 6. November 2026 in Bern statt.
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Mittelschulen und Hochschulen

LU: Bachelor FH in Business Law & LegalTech

Die Hochschule Luzern (HSLU) plant für Herbst 2027 einen Studiengang «Bachelor of Science in Business Law & LegalTech». Die Studierenden lernen, rechtliche Fragen im Wirtschaftskontext zu verstehen, mit KI-Tools effizient zu lösen und die Ergebnisse in Unternehmen anzuwenden. Mit einem Major setzen sie einen Schwerpunkt in Bereichen wie Steuern, Globalisierung oder Human Resources.
Medienmitteilung

SG: Mehr Medizin-Masterplätze ab 2030

Seit dem Jahr 2020 bilden die Universitäten St. Gallen und Zürich gemeinsam Medizinstudierende am Standort St. Gallen aus. Ab 2030 wird die medizinische Masterausbildung in St. Gallen neu organisiert: Die Universität St. Gallen (HSG) steigt aus und die Universität Zürich führt den Standort als «UZH Medical Campus Ostschweiz» weiter. Gleichzeitig soll die Zahl der Studienplätze von 40 auf 100 erhöht werden. So soll der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten in der Region künftig gesichert werden. Die beiden Kantone haben dafür eine Absichtserklärung unterzeichnet, ein verbindlicher Kooperationsvertrag soll bis im Frühjahr 2027 ausgearbeitet werden.
Medienmitteilung

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Internationale Konferenz zur Berufsberatung 2026

Vom 25. bis 27. November 2026 findet in Auckland (Neuseeland) die diesjährige Konferenz der International Association for Educational and Vocational Guidance (IAEVG) statt. Unter dem Titel «Navigating the Future» finden Fachvorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen statt, unter anderem die Vorträge «The Use of AI in Career Guidance» und «AI in Career Services: Evidence, Ethics, and System Readiness for Responsible Integration».
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BE: IV-Informationsangebot für Jugendliche mit psychischen Schwierigkeiten

Die IV-Stelle des Kantons Bern hat ein Informations-, Beratungs- und Sensibilisierungsangebot mit dem Namen «moviia» lanciert. Im Zentrum stehen 13- bis 25-jährige Jugendliche, deren Ausbildung oder beruflicher Weg durch psychische oder neuroentwicklungsbedingte Beeinträchtigungen (zum Beispiel ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Depressionen oder Angststörungen) gefährdet ist. Das Angebot verfolgt das Ziel, frühzeitig Orientierung und Unterstützung zu bieten – auch bevor eine Anmeldung bei der IV erfolgt ist. Es richtet sich nicht nur an Jugendliche, sondern auch an Eltern, Lehrpersonen, Berufsbildende und weitere Fachpersonen.
Medienmitteilung

FR: Unterstützungsangebote für Jugendliche mit schulischen Schwierigkeiten

Ab Sommer 2027 wird eine neue Stiftung (ProgresS) Trägerin der verschiedenen Unterstützungsangebote für Freiburger Jugendliche mit Schulschwierigkeiten und mit Problemen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Heute bieten vier Dienstleister sieben Massnahmen an (Motivationssemester oder Vorlehren). Jede Massnahme ist auf ein spezifisches Profil zugeschnitten. Die neue Stiftung wird den Jugendlichen eine kontinuierliche Begleitung bis zum Ausbildungsbeginn anbieten. Künftig können 350 statt wie bisher 310 Jugendliche betreut werden. Von den zusätzlichen Betreuungsplätzen sollen insbesondere besonders vulnerable sowie deutschsprachige Jugendliche profitieren.
Weitere Informationen: swissinfo.ch

FR: Förderung der dualen Berufslehre auf der Sekundarstufe I

Zum Schuljahresbeginn 2026/2027 hat der Kanton Freiburg verschiedene Projekte vorgestellt, die die Förderung der Berufsbildung und die Verbesserung der Berufsorientierung auf der Sekundarstufe I zum Ziel haben (siehe Mediendossier, Seite 6). An allen Orientierungsschulen findet ein Weiterbildungstag statt, an dem die Lehrpersonen sich mit Berufsbildenden austauschen und die duale Berufsbildung besser kennenlernen können. Ferner werden aufgrund einer Umfrage Massnahmen erarbeitet, um die Beziehungen zwischen der obligatorischen Schule und den Berufsbildenden zu stärken, aber auch, um die Lehrpersonen in ihrer Schlüsselrolle bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Gleichzeitig wurde in den Klassen 9H und 10H eine Wochenlektion eingeführt, die die Schüler/innen beim Einstieg in die Berufswelt unterstützen soll.
Medienmitteilung

FR: Neuregelung der Ausbildungsbeiträge

Der Kanton Freiburg hat sein Reglement über die Stipendien und Studiendarlehen geändert, um den Lebensumständen von Personen in Ausbildung, die neben ihrem Studium arbeiten, besser Rechnung zu tragen. Künftig entfällt die Kürzung des Stipendiums für Personen in Vollzeitausbildung, deren Einkommen den geforderten Mindestbeitrag übersteigt. Somit wird auf allfällige Rückforderungen verzichtet. Gleichzeitig wird der geforderte Mindestbeitrag für nachobligatorische Ausbildungen von 2000 auf 2200 Franken erhöht, jener für Ausbildungen der Tertiärstufe von 3000 auf 3300 Franken. Auch für Personen, die eine teilzeitliche, berufsbegleitende oder modulare Ausbildung absolvieren, ist ein jährlicher Mindestbeitrag vorgesehen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

Jugendarbeitslosigkeit: In der Schweiz fast halb so tief wie in Europa

Weltweit steigt die Jugendarbeitslosigkeit. Das zeigt ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Auch die Region Nord-, Süd- und Westeuropa ist betroffen: Dort stieg die Quote in den letzten 10 Jahren von 12,8 auf 15,0% an. Die IAO nennt als Gründe unter anderem das schwache Wirtschaftswachstum und die Erosion von Jobs durch KI und Automatisierung. Anders in der Schweiz: Hier bleibt die Quote vergleichsweise tief. Gemäss IAO-Methodik liegt sie bei 8,2%; das SECO weist 2,3% aus (RAV-Anmeldungen). Radio SRF geht der Frage nach, weshalb die Schweiz so gut abschneidet. Als Hauptgründe nennt der Beitrag die starke Stellung der Berufsbildung, die auch schwächere Jugendliche integriert, sowie den geringeren Kündigungsschutz, der es erleichtert, ältere durch jüngere Mitarbeitende zu ersetzen.

Erwerbslosigkeit nach dem Studium ist gestiegen

Zwischen 2023 und 2025 nahm die Erwerbslosenquote der Absolventinnen und Absolventen universitärer Hochschulen (UH) und Fachhochschulen (FH) ein Jahr nach ihrem Abschluss zu. Bei den Personen mit einem UH-Master erhöhte sie sich von 3,9% auf 6,4%, bei jenen mit einem FH-Bachelor von 3,4% auf 4,9%. Vor allem bei bisher weniger betroffenen Bereichen wie Technik, IT, Wirtschaftswissenschaften sowie Exakte Wissenschaften / Naturwissenschaften stiegen die Quoten deutlich an. Bei den Absolventinnen und Absolventen der pädagogischen Hochschulen (PH) hingegen blieb die Erwerbslosenquote auf 0,7% begrenzt. Weiter geben immer mehr Absolventinnen und Absolventen an, keine ihren Vorstellungen entsprechende Stelle zu finden. Dies sind Ergebnisse der Hochschulabsolventenbefragung des BFS.
Medienmitteilung

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2026

Im 2. Quartal 2026 ist die Anzahl Stellen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,0% gestiegen (ohne Landwirtschaft). Die Beschäftigung stieg sowohl im zweiten Sektor (Industrie und Baugewerbe, +1,2%) als auch im dritten Sektor (Dienstleistungen, +2,2%). Die Unternehmen meldeten 2,7% mehr offene Stellen als im Vorjahresquartal; im zweiten Sektor nahm die Anzahl der offenen Stellen zu (+21,8%), im dritten Sektor ab (-2,4%). Ein Drittel der Unternehmen meldeten Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften. Diese Schwierigkeiten haben gegenüber dem Vorquartal (1. Quartal 2026) leicht zugenommen. Der Anteil der Unternehmen, die kurzfristig eine Erhöhung der Belegschaft planen, lag im 2. Quartal 2026 bei 11,3% (11,0% im Vorquartal), und jener, die einen Abbau beabsichtigen, bei 3,9% (4,8% im Vorquartal). Dies geht aus den neuen Zahlen des BFS hervor.
Medienmitteilung

Die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede nehmen leicht ab

Gemäss dem BFS ist der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern im Jahr 2024 zurückgegangen und setzt damit den langfristigen Abwärtstrend fort. In der Gesamtwirtschaft verdienten Frauen im Jahr 2024 aber immer noch durchschnittlich 15,7% weniger als Männer (2022: 16,2%). Am grössten fielen die Lohnunterschiede im Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie in höheren Kaderpositionen aus. Auch der unerklärte Lohnunterschied verringerte sich leicht von 7,0% auf 6,5% – dies entspricht 640 Franken brutto pro Monat. Besonders ausgeprägt ist der unerklärte Lohnunterschied in kleinen Unternehmen. Ein Artikel in «Die Volkswirtschaft» analysiert zudem die Lohnunterschiede zwischen Müttern und Vätern.
Medienmitteilung

Lehrpersonenmangel: Bericht zu den Ursachen

Der Bundesrat hat einen Bericht zu den Ursachen des Lehrpersonenmangels und zu den Auswirkungen von Schulreformen auf Lehrpersonen veröffentlicht. Die Analyse zeigt, dass für den Lehrpersonenmangel das Zusammenspiel von demografischer Entwicklung, Arbeitsbedingungen, schulischen Rahmenbedingungen und individuellen Lebenssituationen verantwortlich ist. Berufsausstiege sind oft nur vorübergehend. Reformen führen nicht zu mehr Berufsausstiegen – belastend sind vor allem knappe Ressourcen und unklare Zuständigkeiten. Aufgrund sinkender Geburtenzahlen dürfte der Bedarf an neuen Lehrpersonen auf der Primarstufe ab etwa 2027 zurückgehen, regionale Unterschiede bleiben jedoch bestehen.
Medienmitteilung

ZH: Gut die Hälfte der Geflüchteten findet Arbeit

Im Kanton Zürich erhielten im Jahr 2025 rund ein Drittel mehr Geflüchtete Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt als noch vor einem Jahr. Von den im Kanton wohnhaften Personen mit Schutzstatus S, die im Jahr 2022 in die Schweiz eingereist waren, arbeiteten im Jahr 2025 51,4%. Von den Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich, die im Jahr 2018 in die Schweiz eingereist waren, arbeiteten im Jahr 2025 57%. Diese Ergebnisse stammen aus dem Monitoring-Bericht 2025 zur Integrationsagenda des Kantons Zürich.
Medienmitteilung

Verschiedenes

Digitale Bildung: Die Sicht der Schülerinnen und Schüler

Wie beurteilen Kinder und Jugendliche (8 bis 18 Jahre) die Digitalisierung ihrer Schule? Dieser Frage geht die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung seit 2020 nach. Die fünfte Erhebungswelle zeigt: Der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Internet und Laptops gehören heute zum Schulalltag, ebenso der Einsatz von Lern-Apps und Lernplattformen. Allerdings gibt es sprachregionale Unterschiede: Deutschschweizer Schulen sind digitaler unterwegs als jene in der Romandie. Noch weiter zurück liegt das Tessin. KI wird von Schülerinnen und Schülern immer häufiger eingesetzt. Sie werden dabei aber selten pädagogisch begleitet.
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