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Ausgabe 06/2021

Berufliche Grundbildung

Bundesrat erlässt Ausnahmeregelungen für Abschlussprüfungen

Die Lehrabschlussprüfungen sowie die schweizerischen und die kantonalen Maturitätsprüfungen sollen 2021 trotz Pandemie wenn immer möglich regulär durchgeführt werden. Für den Fall, dass die epidemiologische Lage die ordentliche Durchführung trotz Einhaltung der Schutzkonzepte landesweit oder regional nicht zulässt, hat der Bundesrat am 12. März 2021 vorsorglich Ausnahmeregelungen erlassen. Mit den Verordnungen sind die Weichen gestellt, dass Absolvierende der Sekundarstufe II im Herbst 2021 einen weiterführenden Studiengang auf Tertiärstufe A oder B aufnehmen können. Ebenso erlangen Lernende einen vollwertigen, auf dem Arbeitsmarkt anerkannten Berufsabschluss.
Medienmitteilung

LehrstellenPuls: Corona gefährdet chancengerechte QV

Über 80% der Lehrbetriebe bieten gleich viele oder mehr Lehrstellen an als im Vorjahr, und 72% der Lehrstellen sind schon besetzt. Dies sind zwei Schlaglichter der jüngsten Befragung von LehrstellenPuls. Die Befragung zeigt auch, dass die meisten Betriebe finden, dass reguläre Qualifikationsverfahren (QV) machbar sind (4,07 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5). Allerdings sind Lehrbetriebe eher skeptisch, ob bei einer regulären Durchführung der QV alle Lernenden eine faire Chance haben (3,92 Punkte). So sind die Betriebe nicht ganz sicher, ob die Lernenden den verpassten Stoff der betrieblichen Ausbildung in der restlichen Lehrzeit noch aufholen können (3,94). Allerdings müssen diese Werte aufgrund fehlender Referenzwerte vorsichtig interpretiert werden.

Romandie: Innovative Projekte rund um die Berufslehre

In der Romandie beginnen nur gut die Hälfte (56,3%) der Schüler/innen nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit eine berufliche Grundbildung, besonders wenige in der Genferseeregion. Im Rahmen eines Forschungsprojekts beschreibt das EHB Projekte, die auf die systemischen Schwachstellen in der Westschweiz reagieren (siehe Artikel in Transfer 2/2021). Erwähnt werden innovative Projekte, die vor, während und nach der Lehrzeit greifen. So existiert für die Wahl einer Lehrstelle die Massnahme "START! Job dating" des Kantons Freiburg. Und mit den "Cafés tremplins" gibt es die Möglichkeit, sich nach der Lehre mit potenziellen Arbeitgeberinnen oder Personalvermittlern zu treffen – eine Idee, die vom Konzept der Speed-Datings inspiriert ist.

Berufliche Grundbildung: Anhörungen

Die folgenden Verordnungen (ohne Titeländerungen) über die berufliche Grundbildung wurden zur Anhörung publiziert:

  • Formenpraktiker/in EBA

  • Formenbauer/in EFZ

Die entsprechenden Dokumente stehen auf der Website des SBFI zur Verfügung.

Nach der BM an die FH: Evaluation der Studierfähigkeit

Das SBFI und die SBBK haben eine gemeinsame Studie zur Evaluation der Studierfähigkeit von Berufsmaturitätsabsolventen und -absolventinnen an den Fachhochschulen in Auftrag gegeben. Die Studie knüpft an eine erste Untersuchung an, welche 2014 abgeschlossen wurde. Der Auftrag wurde an die econcept AG vergeben, die bereits die erste Studie durchgeführt hat. Ziel der Evaluation ist es, den Verbundpartnern weitere Grundlagen zur Qualitätssicherung, Steuerung und Weiterentwicklung der Berufsmaturität zu liefern. Die Umfragen bei Studierenden und Studiengangsleitenden an den Fachhochschulen finden zwischen Ende März und Ende Mai 2021 statt. Die Resultate werden im ersten Halbjahr 2022 zur Verfügung stehen.

Nationalrat will bessere Planbarkeit der Finanzierung der Berufsbildung

Der Nationalrat hat am 16. März 2021 eine Motion (21.3007) seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur angenommen. Darin verlangt er vom Bundesrat, "in Zusammenarbeit mit den Kantonen einen Vorschlag zur besseren Steuerung und Planbarkeit der Berufsbildungsfinanzierung durch die Kantone zu erarbeiten und dem Parlament bis Ende 2022 vorzulegen". Ein angenommenes Postulat (21.3008) fordert insbesondere zu analysieren, wie sich zusätzliche Bundesgelder (etwa über Artikel 52) auf die Kostenbeteiligung der Kantone auswirken. Die weiteren Vorstösse und Geschäfte, die in den Kantonsparlamenten und im Bundesparlament im Bereich Bildung behandelt werden, sind in der monatlichen Übersicht des Informationsdienstes IDES der EDK aufgelistet.

BE: Nachteilsausgleich an einer Berufsfachschule

Eine gute Umsetzung des Nachteilsausgleichs erfordert unter anderem klare Prozesse im Schulhaus, wie die Studie "Enhanced Inclusive Learning" zeigte. Andy Bula ist Koordinator für Fragen des Nachteilsausgleichs an der gibb Berufsfachschule Bern. Im Gespräch mit der Zeitschrift Education (Ausgabe 1/2021, S. 40) erzählt er, wie die Berufsfachschule die Massnahmen zum Nachteilsausgleich handhabt. Dabei gibt er Einblick in die einzelnen Schritte eines Verfahrens und in dessen reibungslose Umsetzung.

VD: Junior Teams als neues Berufsbildungsmodell

Um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern und den Nachwuchsproblemen entgegenzuwirken, hat der Kanton Waadt ein neues pädagogisches Modell für die berufliche Grundbildung geschaffen. Die Idee ist, so genannte Junior Teams bestehend aus 5 bis 8 Lernenden mit unterschiedlichen Profilen, aber gleichem (oder verwandtem) Lehrberuf zu bilden. Betreut werden sie von Berufsbildnern und Berufsbildnerinnen, die sich Vollzeit um die Lernenden kümmern. Das steigert die Motivation, schweisst das Team zusammen und ermöglicht, dass sich die Teammitglieder gegenseitig unterstützen. Mit dem Modell können auch Jugendliche mit schwierigen Laufbahnen begleitet werden, wobei nicht ausschliesslich die sozioprofessionelle Wiedereingliederung im Zentrum steht. Das erste Junior Team hat im Sommer 2020 in einem Lausanner Carrosserie-Betrieb begonnen. Bis 2022 sollen in insgesamt fünf Lehrbetrieben Junior Teams gebildet werden. Das Modell wird in einem Artikel der Zeitschrift REISO vorgestellt.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen: Vernehmlassungen

Die Entwürfe folgender Prüfungsordnungen (ohne Titeländerungen) wurden im Bundesblatt vom 17. März 2021 zur Vernehmlassung ausgeschrieben:

  • Marketingleiter/in, dipl. (HFP)

  • Verkaufsleiter/in, dipl. (HFP)

Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen: Genehmigungen

Folgende Prüfungsordnungen (ohne Titeländerungen) wurden vom SBFI genehmigt:

  • Versicherungsfachmann/-frau (BP)

  • Werbetechniker/in (HFP)

Die Prüfungsordnungen werden im SBFI-Berufsverzeichnis aufgeschaltet.

Chemie- und Pharmatechniker/in: Neue BP in Planung

Der Schweizerische Chemie- und Pharmaberufe Verband und der Wirtschaftsverband scienceindustries entwickeln zurzeit die Berufsprüfung Chemie- und Pharmatechniker/in. Sie soll eine Zwischenstufe zur höheren Fachprüfung Chemietechnologe/-login, dipl., bieten und richtet sich an Chemie- und Pharmatechnologen/-loginnen EFZ. Chemie- und Pharmatechniker/innen sind Führungskräfte im operativen Bereich eines Betriebs der chemisch-pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie wie auch der kosmetischen Produktion und von Kläranlagen. Gemäss Auskunft der Trägerschaft soll die öffentliche Vernehmlassung beim SBFI 2021 stattfinden. Der Vorbereitungskurs auf die Berufsprüfung im aprentas Ausbildungszentrum Muttenz BL (deutsch) ist bereits gestartet, ein weiterer bei Educarre in Monthey VS (französisch) ist geplant. Eine Revision der höheren Fachprüfung Chemietechnologe/-login, dipl., ist ebenfalls vorgesehen. Die genaue Titelbezeichnung ist jedoch noch nicht festgelegt.

GE: Evaluation der Bildungsschecks

Nach einer Standortbestimmung zum jährlichen Bildungsscheck (chèque annuel de formation CAF) hat der Rechnungshof des Kantons Genf einige Verbesserungen vorgeschlagen, die die zuständigen kantonalen Stellen angenommen haben. Mit dem CAF erhalten weiterbildungswillige Personen einen Beitrag von CHF 500 an Sprach- und Informatikkurse ohne Zertifikat bzw. von CHF 750 für qualifizierende Weiterbildungen. 2019 wurden rund 7000 Bildungsschecks ausgegeben, 2017 waren es 8000. Die Bezüger/innen waren relativ jung (Altersmedian 36 Jahre), mehrheitlich weiblich (64%) und ausländischer Herkunft (56%). Ihr Bildungsniveau entsprach in etwa jenem der Genfer Bevölkerung. Die Bildungsschecks wurden vorwiegend mit Blick auf die Stellensuche in Anspruch genommen. Der Rechnungshof schlug vor, die Voraussetzungen für die Vergabe von Bildungsschecks an die aktuelle finanzielle Situation der Antragsteller zu knüpfen und nicht an die Situation vor zwei Jahren, um Personen, die etwa aufgrund eines Stellenverlusts erst kürzlich Einkommenseinbussen erlitten haben, nicht von der Vergabe auszuschliessen.
Weitere Informationen: Medienmitteilung, BerichtZusammenfassung

Deutschland: Das triale Studium

In Deutschland haben sich duale Studiengänge mit Ausbildung und Studium etabliert. Seit 2015 gibt es an einigen Hochschulen auch das "triale Studium", das Lehre, Meisterbrief und ein betriebswirtschaftliches Bachelorstudium ("Handwerks­management – Betriebswirtschaftslehre") kombiniert. Das Programm dauert fünf Jahre und verlangt von den Teilnehmenden wegen der grossen Arbeitsbelastung eine Sechstagewoche. Basis des Angebots bildet die Bereitschaft von Branchenverbänden und Hochschulen zur Kooperation. In einem Beitrag porträtiert die FAZ drei Absolvierende, die Grundlagen des trialen Studiums werden in einem BWP-Beitrag beschrieben.

Mittelschulen und Hochschulen

Verbände fordern finanzielle Hilfe für Studierende

Viele Studierende arbeiten in Branchen, die stark vom Lockdown betroffen sind. In einem offenen Brief fordern die Stiftung Educa Swiss, der Dachverband FH Schweiz und der Verband der Schweizer Studierendenschaften den Bundesrat auf, rasch und koordiniert Massnahmen zur finanziellen Unterstützung von Studierenden aufzugleisen. Studienabbrüche und weitere wirtschaftliche und soziale Folgen sollen verhindert werden.
Medienmitteilung

BE: Weiterbildung in Seelsorge an der Universität

Die Theologische Fakultät der Universität Bern bietet mit dem Programm "Seelsorge, Spiritual Care und Pastoralpsychologie" ein europaweit einmaliges Ausbildungsprogramm an. Dieses konnte durch eine neue ökumenische Kooperation aufgebaut werden. Das Programm steht auch nicht-christlichen Geistlichen wie Imamen und Rabbinerinnen offen, Sur-Dossier-Aufnahmen sind möglich. Verschiedene Spezialisierungen, darunter "Seelsorge im Straf- und Massnahmenvollzug", werden angeboten und führen zu Abschlüssen auf den Stufen CAS/DAS/MAS.
Medienmitteilung

SG: Bachelor FH in Management und Recht – Übertritt Rechtswissenschaft HSG

Im Herbst 2021 startet der Studiengang "Bachelor of Science in Management und Recht" an der OST – Ostschweizer Fachhochschule am Standort St. Gallen. Gemäss Auskunft der Studiengangsleitung ist der Übertritt in das Rechtsstudium der Universität St. Gallen (HSG) für zukünftige Absolventinnen und Absolventen geregelt. Sie können direkt in das 3. Semester der Bachelorausbildung in Rechtswissenschaft (BLaw) an der HSG einsteigen. Das heisst, dass ihnen das Assessmentjahr der HSG erlassen wird.

ZH: Ohne Matura an die Universität

Michael Schaepman, Rektor der Universität Zürich, spricht sich in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" für eine Öffnung der Universität für Personen ohne Matura aus. Es sollen mehr Menschen aus bildungsfernen Schichten motiviert werden, an die Universität zu kommen, fordert er. Während es für einen akademischen Titel nach wie vor eine Matura brauche, könnten Vorlesungen für alle geöffnet werden, die sich individuell qualifizieren wollen. Jeder könnte so sein eigenes Weiterbildungspaket schnüren; bei einem erfolgreichen Abschluss würde ein Qualitätszertifikat ausgestellt.

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Übungen zur "Selbstführung"

Die Fachgruppe Organisationsentwicklung und -beratung der ZHAW hat mit Unterstützung des Innovationsfonds Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung EDK/SVB ein Tool zum Thema Selbstführung entwickelt. Selbstführung ist die Kompetenz, das eigene Verhalten und die Gedanken zu beeinflussen und so einen positiven Effekt auf das eigene Wohlbefinden, die Motivation und die persönlichen Ziele zu erreichen. Selbstführung kann mit gezielten Übungen gelernt und gefördert werden. Die Übungen können auch in der Beratung eingesetzt werden.

BE: "Mobile Berufsmesse"

Im Rahmen der sogenannten mobilen Berufsmesse werden lebensgrosse Figuren von 10 Lernenden in den Oberstufenschulen des Kantons aufgestellt. Es handelt sich um eine Wanderausstellung. Durch Augmented Reality erfahren die Schüler/innen mehr über die Berufe und die Lehrbetriebe der Lernenden. Die Schüler/innen werden zum Schnuppern und zur telefonischen Kontaktaufnahme animiert. Die mobile Berufsmesse ist ein Projekt des Lehrstellennetzes.

Arbeitsmarkt

Erwerbslosenquoten von Frauen und Männern 2020

Die ausserordentliche Situation im Jahr 2020 schlägt sich in der Erwerbslosenquote nieder. Am höchsten liegt diese bei jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren (2019: 7,2%; 2020: 8,0%). Bei den 40- bis 54-jährigen Frauen und bei den 55- bis 64-jährigen Frauen hat sich die Quote im Vergleich zu 2019 weniger verändert, bei letzteren ist die Erwerbslosenquote sogar leicht zurückgegangen. Bei den Männern war der grösste Anstieg (von 3,7% auf 4,4%) bei den 25- bis 39-Jährigen zu verzeichnen. Dies zeigen die Daten des BFS.

Weiterbeschäftigung nach der Pensionierung

In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl Personen, die nach der Pensionierung weiterarbeiten, um rund die Hälfte zugenommen. Etwa 20% der 65-74-Jährigen sind erwerbstätig. Die Unterschiede zwischen den Branchen sind allerdings gross. In einer Umfrage, die auf knoten-maschen.ch vorgestellt wird, gibt etwa die Hälfte der über 45-Jährigen an, nach der Pensionierung weiterarbeiten zu wollen. Fördernde Faktoren dafür sind die Teilnahme an Weiterbildungen und das Fehlen von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.

Zeitschrift "Volkswirtschaft" zum Thema Grenzgänger/innen

Ende 2020 arbeiteten rund 340'000 Grenzgänger/innen in der Schweiz. Vor 25 Jahren waren es noch halb so viele. Die Zeitschrift Die Volkswirtschaft leuchtet verschiedene Dimensionen der Entwicklung in einem Schwerpunkt "Wohnen im Ausland – arbeiten in der Schweiz" aus. So wird gezeigt, dass 2015 etwa 10% der Schweizer Patente von Grenzgängerinnen und -gängern entwickelt wurden; diese Innovationsleistung erscheint allerdings nicht in der Schweizer Innovationsstatistik. Und Beat Tinner, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons St. Gallen, schreibt: "Ohne Grenzgänger steht das Rheintal still."

Integrationsmassnahmen der IV: Evaluation

Die mit der 5. IV-Revision eingeführten Integrationsmassnahmen (IM) sind ein geeignetes Instrument in der Vorbereitung auf die berufliche (Wieder-)Eingliederung. Mittel- bis längerfristig gelingt es knapp zwei Fünfteln der Versicherten, sich nach Abschluss der IM nachhaltig ins Erwerbsleben zu integrieren. Diese Aussagen macht eine Evaluation, die in der Zeitschrift "Soziale Sicherheit CHSS" (Ausgabe 1/2021) vorgestellt wurde. Die Autorinnen des Berichts formulieren Empfehlungen für eine weitere Verbesserung der IM. So sei zu überlegen, in welcher Form die versicherten Personen nach Abschluss der IM auf dem regulären Arbeitsmarkt weiter durch die IV unterstützt und begleitet werden können, beispielsweise während der Probezeit.

GE: Arbeitsmarkt für Personen mit EFZ/EBA im Bereich Gesundheit und Soziales

Inhaber/innen eines EFZ oder EBA im Bereich Gesundheit und Soziales haben ausgezeichnete Arbeitsmarktchancen, und die Abwanderung in andere Berufe ist moderat. Das geht aus einer Umfrage des Kantons Genf hervor. Befragt wurden Personen, die zwischen 2015 und 2019 eine Ausbildung als Fachperson Gesundheit EFZ, als Fachperson Betreuung EFZ oder als Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA abgeschlossen haben. Im September 2020 waren nahezu 87% der Befragten noch im Gesundheits- und Sozialbereich tätig und 90% äusserten sich zufrieden mit ihrer Ausbildung. Die Umfrage zeigt überdies, dass sich die Coronakrise nicht negativ auf die Arbeitsmarktchancen ausgewirkt hat, im Gegenteil: Viele Befragte fühlen sich durch die Gesundheitskrise in ihrer Berufswahl und ihrem Weiterbildungsbestreben bestärkt. 
Medienmitteilung

ZH: Pandemie treibt Wandel der Wirtschaftsstruktur voran

Eine Analyse im "Zürcher Wirtschaftsmonitoring" zeigt, dass es 2020 zu stärkeren Branchenverschiebungen kam als in den Jahren zuvor. Den grössten Beschäftigungsverlust verzeichnete die Gastronomie mit einem Abbau von schätzungsweise 3400 Vollzeitstellen. Im Bereich Gesundheit und Soziales (+2300), in der öffentlichen Verwaltung und Bildung (+2100), in der IT-Branche (+1900) sowie der Elektroindustrie (+1270) wurden hingegen neue Stellen geschaffen. Haupttreiber des Wandels sei die Digitalisierung, so das Monitoring. Seit 1980 betrug das Stellenwachstum im Kanton Zürich über alle Branchen 59%, in der ganzen Schweiz 40%.

Verschiedenes

Movetia-Konferenz am 18. Mai 2021

Alle Jugendlichen sollen während ihrer Ausbildung eine Austauscherfahrung machen, so sieht es die Schweizerische Strategie von Bund und Kantonen vor. Austausch und Mobilität im Bildungswesen sind durch die Pandemie stark tangiert. Projekte wurden verschoben, aber auch neue Formen des Austausches sind entstanden. An einer Konferenz von Movetia vom 18. Mai 2021 in Bern wird eine Zwischenbilanz gezogen und ein Blick in die Zukunft geworfen. Es referieren Bundesrat Alain Berset, EDK-Präsidentin Silvia Steiner und Staatssekretärin Martina Hirayama. Die Teilnahme ist kostenlos online und physisch möglich (falls es die Situation erlaubt).

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Inserate

Umfrage "Psychisch auffällige Lernende im Betrieb"

Sind Sie Ausbildungsverantwortliche, BerufsbildnerInnen oder Praxisverantwortliche? Wir von Workmed sind interessiert an Ihren Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit psychisch auffälligen Lernenden oder Lernenden generell. Wir laden Sie daher ein, an unserer Umfrage teilzunehmen. Der Zeitaufwand beträgt ca. 15 Minuten.

Sprach- und Kommunikationskompetenzen in der Berufsbildung gezielt fördern

Bilingualer Fachunterricht und Deutsch als Erst- und Zweitsprache in der Unterrichtspraxis. Der CAS Sprachförderung in der Berufsbildung befähigt Sie, szenariobasierten (DaZ-)Unterricht sowie bilingualen Fachunterricht in der beruflichen Bildung zu planen und umzusetzen. Sie eignen sich didaktische Fähigkeiten an, um auf die unterschiedlichen sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten der Berufslernenden im Sprach- und Fachunterricht einzugehen.

Start: September 2021

phzh.ch/zhaw-cas-sib

Neuer Lehrgang von Agogis: Supervision-Coaching HFP

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich als erfahrene Fach- und Führungsperson weiterzuentwickeln oder vielleicht sogar den Grundstein für eine Selbstständigkeit zu legen? Dann ist der Lehrgang Supervision-Coaching eine interessante Weiterbildungsmöglichkeit für Sie. Hier erfahren Sie mehr.

Fortbildung: edupool.ch und Swissmem verzahnen Produktion mit Administration

edupool.ch und Swissmem lancieren gemeinsam die Weiterbildung "Sachbearbeiter/-in Technik edupool.ch". Dieses Angebot richtet sich an Personen mit einem technischen Hintergrund, Berufsleute aus der Logistik sowie technikaffine Mitarbeitende aus dem kaufmännischen Bereich. Die offenen Zulassungsbedingungen ermöglichen auch Praktikerinnen und Praktikern sich im Produktionsumfeld weiterzuentwickeln. Durchführung ab Herbst 2021 an edupool.ch Partnerschulen (KV-Schulen) sowie an der Swissmem Academy.