Ausgabe 06 | 2018

Fokus

Mobilität

Reisen, um zu arbeiten Die flexible neue Arbeitswelt Aktuelles zu den Mobilitätsprogrammen

Reisen, um zu arbeiten

Viele Beschäftigte pendeln bloss, um fix an einem Ort ihre Arbeit zu verrichten. Andere aber reisen viel und weit für ihre Arbeit. Und Dritte machen sogar eine Philosophie daraus.

«Wir sind always on»

Smartphone und Laptop haben die Grenze zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verwischt. Dank Internet können immer mehr Arbeiten orts- und zeitunabhängig erledigt werden. Professor Jens O. Meissner, Managementforscher an der Hochschule Luzern, sieht vor allem Chancen.

Hinter der Hochmobilität verbirgt sich Ungleichheit

Berufliche Hochmobilität geht mit der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarkts einher. Das gesellschaftlich anerkannte Phänomen betrifft Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und kann soziale Ungleichheit fördern. Deshalb sollte die öffentliche Hand nicht nur das Recht auf Mobilität, sondern auch das Recht auf Immobilität gewährleisten.

Berufsbildung

HBB: Zwischenstand zur Subjektfinanzierung

Seit 2018 können Personen, die sich im Rahmen eines Kurses auf eine eidgenössische Berufs- oder höhere Fachprüfung vorbereiten, beim Bund um finanzielle Unterstützung anfragen. Eine Veranstaltung von «dualstark» zeigte: Das Modell funktioniert. Um die höhere Berufsbildung aber nachhaltig zu stärken, braucht es mehr als zusätzliches Geld.

«Die Verwaltung erschien mir wie eine kafkaeske Maschine»

Seit 2013 steht Mauro Dell’Ambrogio an der Spitze des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Ende 2018 tritt er in den Ruhestand. Der vielseitige Tessiner hat der akademischen und der beruflichen Bildung in den letzten elf Jahren seinen Stempel aufgedrückt. Für PANORAMA macht er einen Rück- und einen Ausblick.

Berufsberatung

OdA mischen in der Laufbahnberatung mit

Einige Organisationen der Arbeitswelt (OdA) bieten branchenspezifische Karriere- und Laufbahnberatungen an. Worin bestehen diese Angebote und wie ergänzen sie die öffentliche Berufsberatung?

Die Kriterien der Berufsbildenden

Eine repräsentative Befragung von 544 Berufsbildenden im Kanton Luzern zeigt, nach welchen Kriterien Lernende ausgewählt werden. Die Gewichtung von Selektionskriterien variiert je nach Betriebsgrösse und Berufsfeld deutlich.

Wie wichtig sind Brückenangebote?

Sind Brückenangebote teuer und ineffizient oder eine effektive Prävention? Ein Bildungsökonom und die Co-Leitung eines Brückenangebots beziehen Position.

Arbeitsmarkt

Zu wenig zum Leben

Viele Menschen in der Schweiz arbeiten und sind trotzdem auf Sozialhilfe angewiesen. Das Ausmass dieser Erwerbsarmut wird kontrovers beurteilt. Klar aber ist, dass die Politik bisher keine befriedigenden Antworten darauf gefunden hat. Eine neue Studie rückt das Thema wieder ins Scheinwerferlicht.

Finanzielle statt berufliche Integration?

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist Arbeit nicht mehr die einzige Möglichkeit, um an finanzielle Mittel zu kommen. Wenn wir diese Möglichkeiten der finanziellen Eingliederung untersuchen, können wir besser verstehen, wie sich der Bezug zwischen finanzieller Integration und Arbeit verändert.

Tipps für die digitale Jobsuche

Die Digitalisierung ist längst in den Personalabteilungen und bei der Jobsuche angekommen. Die digitale Bewerbung ist heute der Normalfall – wer hier keine Fehler macht, ist im Vorteil. Trotzdem tun sich viele Stellensuchende und Beratungspersonen in den RAV und in den arbeitsmarktlichen Massnahmen schwer mit dem Thema.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 5 | 2019 mit dem Fokus Gleichberechtigung erscheint am 25. Oktober.