Ausgabe 04 | 2018

Fokus

Handicap

Wie die Erwerbsbeteiligung von Menschen mit einer Behinderung erhöht werden könnte. Wie der Nachteilsausgleich auf der Sekundarstufe II funktioniert. Und was eine IV-Berufsberaterin so macht.

Arbeit trotz Handicap

Trotz vielfältiger Bemühungen stagniert die Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Das widerspricht dem breit abgestützten Ziel, Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, ihre Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt einzubringen. Weitere Massnahmen sind angezeigt.

Der Nachteilsausgleich bewährt sich

Eine Studie zeigt, dass der Nachteilsausgleich zur Chancengleichheit beiträgt und viele Betroffene nach dem Schulabschluss erfolgreich ins Erwerbsleben übertreten. Bei der konkreten Umsetzung an Berufs- und Mittelschulen besteht aber immer noch Verbesserungspotenzial.

«Sich schweren Herzens vom Wunschberuf verabschieden»

Als Laufbahn- und Rehabilitationspsychologin begleitet Béatrice Kiriacescu Klienten und Klientinnen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ihr beruflicher Alltag bei der IV-Stelle des Kantons Waadt hat viele Facetten.

Berufsbildung

Die MEM-Industrie fördert Umschulungen

Um dem Fachkräftemangel in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) entgegenzuwirken, haben die Sozialpartner im GAV eine Zweitausbildung für Erwachsene eingeführt. Die ersten Bildungsmassnahmen sind für 2019 geplant.

Wie sich ein Berufsfeld neu erfindet

Fachkräftemangel, gestiegene Anforderungen, angeschlagenes Image: Diese Entwicklungen fordern auch die Gebäudetechnikberufe heraus. Die Revisionen der Bildungserlasse der vier Berufe zeigen, dass die Branche zu reagieren weiss – und dabei alte Zöpfe abschneidet.

Schlüsselelement der zweijährigen Grundbildung

Jugendliche in einer zweijährigen Grundbildung (EBA) haben Anspruch auf eine fachkundige individuelle Begleitung. Das Angebot wird in den Kantonen sehr unterschiedlich umgesetzt. Eine Studie zeigt, dass sie das erfolgreich tun, und macht einige Verbesserungsvorschläge.

Berufsberatung

Ein Lifting für die Infotheken

Braucht es überhaupt noch Infotheken, wenn sich die Informationsvermittlung immer mehr in den virtuellen Raum verschiebt? Ja, aber sie müssen modernisiert werden, finden verschiedene Kantone.

Berufliche Interessen im Schweizer Arbeitsmarkt

Die Berufswahl hängt wesentlich von den eigenen beruflichen Interessen ab, wird aber auch von der Arbeitsmarktlage bestimmt. Basierend auf sechs Berufstypen wurde der schweizerische Arbeitsmarkt über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren bezüglich Häufigkeiten, Geschlechterverteilung, Lohn und Kompetenzanforderung analysiert.

Arbeitsmarkt

Was Sinn macht, motiviert auch

Stellensuchende und Personalberatende sollen sich künftig bewusster mit den Zielen von arbeitsmarktlichen Massnahmen auseinandersetzen. Das SECO möchte darum ein Instrument gesamtschweizerisch einführen, das es in drei Kantonen getestet hat. Es soll dazu beitragen, die Wirkung der Massnahmen weiter zu verbessern.

Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen bei der Eingliederung

Die kontextuellen Faktoren beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt wurden bereits ausgiebig erforscht. Eine Waadtländer Studie untersucht nun, wie sich Persönlichkeitsfaktoren auf die Arbeitsmarktfähigkeit auswirken und wie Eingliederungsprogramme besser auf die Bedürfnisse von Personen mit Sozialhilfe abgestimmt werden können.

Nächste Ausgabe

Nr. 6 | 2018
Mobilität

In der kommenden Ausgabe widmen wir uns der geografischen Mobilität: Was bedeutet es für Berufsleute, ständig unterwegs zu sein? Täglich zu pendeln? Dank «mobile devices» das Büro immer dabeizuhaben? Ausserdem im Heft: Ein Einblick in Austauschprogramme der Berufsbildung und Fakten zur studentischen Mobilität.