Ausgabe 03 | 2014

Fokus

Human Resources Management

Mit dem Aufstieg des Personalwesens zum HR-Management sind die Personal­verantwortlichen zum strategischen Partner der Unternehmensleitung geworden. Sie sollen dafür sorgen, dass zufriedene Mitarbeitende mit den richtigen Qualifikationen die hochgesteckten Unternehmensziele erreichen.

Editorial

Wer sich für eine Lehrstelle oder einen Job bewirbt, schickt seine Unterlagen an die Personalabteilung. Vorstellungsrunde, Lohnauszahlung, Arbeitszeiterfassung, Mitarbeitergespräch, Weiterbildungsantrag, gesundheitliche Probleme – in all diesen Fragen trifft der Angestellte auf die Personalverantwortlichen. Und zu guter Letzt kriegt er von ihnen noch das Arbeitszeugnis mit auf den Weg.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Personalabteilungen verstehen sich heute als Begleiter des Personals und als Mittler zwischen dem Management und den Mitarbeitenden. Die Zukunft bringt vielfältige Herausforderungen wie das Schaffen von Arbeitsmodellen für ältere Arbeitnehmer oder den Umgang mit den Erwartungen der jungen Generation.

Die Balancierende

Nadine Gembler kennt alle Stufen der Human Resources. Sie sagt, was es in der Personal­abteilung braucht, welche Anspruchsgruppen sie am meisten herausfordern und worin sich Männer und Frauen im Management unterscheiden.

Zielgerichtet fordern und fördern

Um die Unternehmensziele zu erreichen, suchen Personalverantwortliche gezielt nach geeigneten Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende. Bei der Erweiterung ihrer Kompetenzen müssen sie aber auch auf die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen. Dank der Steigerung der Arbeitszufriedenheit sollen sie langfristig ans Unternehmen gebunden werden.

Die Macht der sozialen Medien

Soziale Netzwerke machen auch vor der Personalarbeit nicht halt. Die Online-Rekrutierung, auch «Rekrutierung 2.0» genannt, ist längst Realität. Noch nutzen die Unternehmen die neuen Tools zurückhaltend. Doch das Pozential ist gross angesichts der technischen Möglichkeiten.

Berufsbildung

Gute Vorbildung für erfolgreiches Fachhochschulstudium

87 Prozent der Fachhochschulstudierenden mit einer Berufsmaturität meisterten das erste Jahr erfolgreich. Davon schätzte eine grosse Mehrheit ihre Vorbildung betreffend fachliche Kompetenzen insgesamt positiv ein. Zugleich beurteilten sie ihre in konkreten Fächern erworbenen Kompetenzen deutlich schlechter.

Ein unausgeschöpftes Potenzial

Die Nach- und Höherqualifizierung von Erwachsenen ist aus wirtschafts-, gesellschafts- und sozialpolitischer Sicht von grösster Bedeutung. Dieses Potenzial zur Deckung des Fachkräftebedarfs wollen Bund, Kantone und Wirtschaft vermehrt nutzen – erst recht nach dem Volksentscheid vom 9. Februar zur Begrenzung der Zuwanderung.

Berufsberatung

Warum sich Jugendliche gegen technische Berufe entscheiden

Wie gelingt es, dem Fachkräftemangel bei technischen und handwerklichen Berufen in der Schweiz entgegenzuwirken? Eine Studie aus Graubünden gibt Einblick, wie Jugendliche sich für Berufe entscheiden und was sie über technische und handwerkliche Berufe denken.

Die Identitätsbildung begleiten

Mit dem Erreichen des Pensionsalters beginnt ein neuer Laufbahnabschnitt. In einer Übergangsphase müssen die aus dem Berufsleben ausscheidenden Personen ihre Identität neu definieren. Berufs- und Laufbahnberater können diesen Prozess kompetent begleiten.

Arbeitsmarkt

Integrationsinstrument oder Zwangsarbeit?

Programme zur vorübergehenden Beschäftigung (PvB) sollen die Vermittlungsfähigkeit von versicherten Personen verbessern. Kritiker sagen, dass dies nicht immer gelingt und Betrof­fene nicht überall adäquat eingesetzt werden. Sie sprechen von moderner Zwangsarbeit.

Im Spannungsfeld von sozialen und ökonomischen Zielen

Sozialfirmen haben in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Das nationale Forschungsprojekt INSOCH befasst sich erstmals eingehend mit diesem Modell der wirtschaftsnahen Eingliederung. Erste Ergebnisse liegen nun vor.

Beschäftigungsfähigkeit für ein längeres Erwerbsleben

Die Ressourcen wären vorhanden, um den demografischen Wandel bewältigen zu können – sie müssen nur besser genutzt werden. Dies impliziert massive Veränderungen auf der Ebene der Unternehmen, die das Thema zwar erkannt haben, aber noch nicht systematisch angehen. Handlungsdruck entsteht wohl erst, wenn keine Fachkräfte mehr gewonnen werden können.

Glosse

Fachfrau/Fachmann Schweizer Brauchtum FA

In der PANORAMA-Ausgabe 6/2012 haben wir Ihnen den Beruf Fachfrau/Fachmann Brauchtum EFZ vorgestellt. Das Interesse an diesem Beruf der Zukunft ist so gross, dass die Interessengemeinschaft für Brauchtumslehre nun eine Weiterbildung zum Spezialisten für Schweizer Brauchtum mit eidgenössischem Fachausweis vorgeschlagen hat.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 6 | 2019 mit dem Fokus «Steigende Anforderungen» erscheint am 13. Dezember.