11.12.2019

Arbeitsmarkt

Unia stellt die Legalität der Aktivitäten von Plattformunternehmen in Frage

Unia beschuldigt die Plattformunternehmen, die Schweizer Gesetze in Bezug auf den Arbeitnehmerstatus (Scheinselbständige vs. Angestellte), Arbeitsrecht und Sozialversicherung systematisch zu umgehen. Unia stützt sich auf eine Studie der Universität Basel zur Unterstellung der Sharing Economy unter das Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Die Gewerkschaft prangert auch den Schaden an, den einige Unternehmen wie Uber seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und den Behörden zufügen. Unia schätzt, dass das kalifornische Transportunternehmen seinen Chauffeuren in der Schweiz zwischen 63 und 99 Millionen Franken schuldet, und dass die Sozialversicherungen jährlich rund 20 Millionen Franken an Beiträgen verlieren. Die Gewerkschaft fordert Bund und Kantone auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die entsprechenden Gesetze umzusetzen.
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