Newsletter vom 10.04.2019

Aktuelle Meldungen vom 10.04.2019

Berufliche Grundbildung

Herbsttagung der Berufsbildung: 26. November 2019

Die Herbsttagung der Berufsbildung 2019 findet am 26. November 2019 im Kursaal in Bern statt und stellt das Thema "Vom Lebenslangen Lernen bis zur Governance – Berufsbildung 2030" in den Mittelpunkt. Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des WBF, wird teilnehmen. Das detaillierte Programm wird nach den Sommerferien publiziert. Kontakt: herbsttagung.sbfi@sbfi.admin.ch

Das EBA hat seinen Platz im Schweizer Berufsbildungssystem gefunden

Der Bericht "Einführung des Eidgenössischen Berufsattests – eine Bilanz" wurde in Erfüllung des Postulats des ehemaligen Nationalrats Jean Christophe Schwaab erstellt. Er zeigt, dass die EBA-Grundbildungen primär praktisch begabte Personen gut für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren. Die Ausbildungen eröffnen zudem den Zugang zu weiterführenden Abschlüssen auf der Sekundarstufe II und zu Weiterbildungen. Rund ein Drittel der EBA-Absolventinnen und -Absolventen treten nach ihrem Abschluss in eine EFZ-Grundbildung über. 
Medienmitteilung

Längsschnittstudie: Der Lehrberuf ist wegweisend für die Laufbahn

Berufliche Verläufe zeichnen sich durch deutlich mehr Kontinuität und plausible Wechsel aus als bisher angenommen. So steigen viele Frauen früh in den Dienstleistungssektor ein und bleiben meist in Berufen der Gesundheit, des Sozialwesens oder von Büro und Verkauf. Bei Männern sind Berufs- und Tätigkeitswechsel häufiger. Die meisten Männer starten mit einer Lehre in einem handwerklichen oder technischen Beruf, viele von ihnen bewegen sich dann zwischen 20 und 35 in Richtung Spezialisierung oder Aufstieg (mittleres oder höheres Kader). Dies geht aus dem Schlussbericht einer Längsschnittstudie der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich hervor, welche auf einer Deutschschweizer Stichprobe (Jahrgang 1963) von 807 Personen mit elf Erhebungen vom 15. bis zum 52. Lebensjahr basiert. Die Zeitschrift PANORAMA berichtete in Ausgabe 5/2018 über diese Studie.

Untersuchung zu den Organisationen der Arbeitswelt

Das vom SBFI unterstützte Leading House des EHB GOVPET (Governance in Vocational and Professional Education and Training) hat umfassende Daten über die OdA erhoben und ausgewertet. Diese zeigen, dass sich seit der Berufsbildungsreform von 2002 die Anzahl spezialisierter Berufsbildungsorganisationen stark erhöht hat und sie sich in vielen Aspekten von traditionellen Unternehmensverbänden, Berufsverbänden und Arbeitnehmerverbänden unterscheiden.

Viscom: Weiterentwicklung der Polygrafenausbildung

An einer breit angelegten Branchenumfrage der Viscom hat ein Viertel der Lehrbetriebe teilgenommen. Sie wurden zur Zufriedenheit mit der aktuellen Ausbildung und nach möglichen Zukunftsszenarien befragt. Einige Resultate: Alle Polygrafen müssten über Kenntnisse in einer Programmiersprache verfügen. Neue Themen aus der IT-Welt müssen adäquat berücksichtigt werden. Für die zweite Landessprache braucht es komplett neue Lösungen. Es tauchte auch die Forderung auf, dass Polygrafinnen künftig auch bewegte Bilder bearbeiten sollen. Aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen haben die Träger des aktuellen Berufsbildes eine Arbeitsthese zur Weiterentwicklung aufgestellt.

VD: Lebenslange Förderung beruflicher Integration

Der Kanton Waadt beabsichtigt, die Berufsbildung für Jugendliche und für Erwachsene zu verstärken. Dazu hat er ein Zertifizierungsdispositiv eingeführt, dessen Finanzierung zum Teil durch den Bund gesichert ist. In einer Mitteilung des Staatsrats werden zwei Lebensläufe präsentiert, die die Möglichkeiten Erwachsener zum Erwerb eines EFZ oder EBA aufzeigen, sei es durch Validierung von Bildungsleistungen (VAE) oder nach Art. 32 der Berufsbildungsverordnung (BBV).

ZH: Kommunikationstechnologie an Berufsfach- und Mittelschulen

Der Zürcher Regierungsrat hat eine Strategie zum digitalen Wandel an den kantonalen Berufsfachschulen und Mittelschulen festgelegt. Sie soll an den Schulen der Sekundarstufe II neue Lehr- und Lernformen mit digitalen Hilfsmitteln fördern und den Schulen zu einer zeitgemässen Infrastruktur im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie verschaffen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Parlamentarischer Vorstoss: Antwort des Bundesrats

Folgender parlamentarischer Vorstoss zum Thema der höheren Berufsbildung wurde vom Bundesrat beantwortet: Interpellation 18.4145 Nantermod: "BVG. Eidgenössisches Diplom Experte/Expertin für berufliche Vorsorge. Was ist mit der Mehrsprachigkeit?"

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI den Entwurf über die Berufsprüfung Betrieblicher Mentor/Betriebliche Mentorin mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 9. April 2019

Ruth Jermann gestorben

Ruth Jermann ist am 17. März 2019 gestorben. Sie war von 2007 bis 2012 stellvertretende Direktorin des SVEB und engagierte sich mit Verve für die Organisation des Lernfestivals. Als Leiterin der Geschäftsstelle eduQua setzte sie sich für Qualität und Transparenz der Weiterbildung ein. Zudem vertrat Ruth Jermann die Schweiz in zahlreichen internationalen Projekten und achtete stets auf die Entwicklung der schweizerischen Weiterbildung.
Medienmitteilung

Deutschland: Weiterbildung als finanzielles Stiefkind

Private, das heisst Betriebe und die Teilnehmer/innen selbst, finanzieren in Deutschland die Weiterbildung mit knapp 27 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand bringt 6,3 Milliarden Euro für Weiterbildungen auf. Das bedeutet einen Rückgang um 43,3 Prozent gegenüber 1995, als der Staat sich noch mit 11,1 Milliarden Euro engagierte. Demnach ist hier, anders als in allen anderen Bildungsbereichen, die öffentliche Finanzierung stark gesunken. Dies müssen die Betriebe und die Lernenden selbst kompensieren.
Studie der Bertelsmann Stiftung

Mittelschulen und Hochschulen

EDK: Anerkennung von Lehrdiplomen

Die EDK hat die Grundlagen für die gesamtschweizerische Anerkennung von Lehrdiplomen der Primarstufe, der Sekundarstufe I und der Maturitätsschulen revidiert. Zu den vorgenommenen Veränderungen gehört, dass die Hochschulen die Eignung der angehenden Lehrpersonen abklären müssen. Keine Aufnahme in den neuen Rechtstext fand die Variante, Absolventinnen und Absolventen mit einer Berufsmaturität prüfungsfrei zur Ausbildung für die Primarstufe zuzulassen. Für eine Zulassung müssen sie wie bis anhin eine Prüfung in allgemeinbildenden Fächern absolvieren.
Medienmitteilung

BFS: Studierende an den Schweizer Hochschulen

Das BFS hat die Studierendenzahlen der Hochschulen auf seinem Portal aktualisiert. Im Herbstsemester 2018/2019 waren an den Schweizer Hochschulen 252'530 Studierende immatrikuliert. Sie verteilten sich zu 61% (152'858 Studierende) auf die universitären Hochschulen (UH), zu 31% (78'477 Studierende) auf die Fachhochschulen (FH) (ohne Lehrkräfteausbildung) und zu 8% (21'195 Studierende) auf die Pädagogischen Hochschulen (PH). Alle Hochschultypen verzeichneten einen Zuwachs an Studierenden gegenüber dem Vorjahr: die UH +1,5%, die FH +2,6% und die PH +2,2%.
Weitere Informationen

Studie: Soft Skills bei Hochschulabsolvierenden

Der AMS-Report 134 aus Österreich führt Studien an, in denen Arbeitgeber/innen und Studierende über die Wichtigkeit von überfachlichen Kompetenzen befragt wurden und solche, die sich mit den jüngsten Entwicklungen am Arbeitsmarkt für Hochschulabgänger/innen befassen. Neue Konzepte aus der internationalen Forschung wie "Übertragbare Fähigkeiten", "21st Century Skills", "Emotionale Intelligenz" und Resilienz zeichnen ein klareres Bild davon, was Soft Skills überhaupt sind und wie sie mit fachlichen Anforderungen verknüpft sind. Die Soft Skills sind auch das Fokusthema der Ausgabe 2/2019 der Zeitschrift PANORAMA.

HES-SO: Förderung der Doktorandenausbildung

Die HES-SO will die Doktorandenausbildung aufwerten und fördern. Wie alle Fachhochschulen kann die HES-SO keine Doktortitel verleihen. Deshalb hat sie sich der Universität Lausanne zur Errichtung einer Stelle zur Unterstützung und Koordination der Doktorandenausbildung angeschlossen. Diese bietet Doktoranden und Professoren Hilfestellung, Ressourcen und Informationen zu den Dissertationen. Sie stellt auch eine wissenschaftliche Begleitung für die Herausforderungen der Doktorandenausbildung und der wissenschaftlichen Laufbahnen sicher.
Medienmitteilung

BS: Mangelnde Französischkenntnisse für das Hochschulstudium

Laut einem internen Bericht Fachkommission Sekundarstufe Fremdsprachen weisen die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten von Basel-Stadt erhebliche Lücken in den Französisch-Kenntnissen auf. Das vorgeschriebene didaktische Konzept für den Französisch-Unterricht auf der Sekundarstufe I wird angeprangert. In einem Schreiben an die kantonalen Behörden hat eine Gruppe von Romanisten der Universität Basel ebenfalls ihre Besorgnis über die Situation geäussert: Aufgrund der festgestellten Mängel werden die Basler Gymnasiastinnen und Gymnasiasten weder an frankophonen Universitäten studieren noch an der Universität Basel ein Französisch-Studium beginnen können. Vor allem der Bestand an Lehrpersonen in Französisch sei gefährdet.
Weitere Informationen: Basler Zeitung

Beratung

Euroguidance: Tagungsunterlagen

Der Umgang mit schnellen Veränderungen am Arbeitsmarkt stand im Fokus der Euroguidance Fachtagung im November 2018. In der kürzlich erschienenen Dokumentation befinden sich die Key Notes und Beiträge aus den Workshops, in denen es unter anderem um die Anpassung der Laufbahnberatung an neue Karrieremodelle, die Beratung im Betrieb, die Beratung benachteiligter Jugendlicher sowie um die Methode des Storytelling ging.

Sammlung theaterpädagogischer Spiele

Der Spielefundus stellt theaterpädagogische Spiel- und Übungsformen für den Unterricht zur Verfügung. Er kann auch für Veranstaltungen der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung hilfreich sein. Der Spielefundus wurde 2004 von Till Theaterpädagogik und der PH Zürich lanciert. Ende 2018 wurde er von Till Theaterpädagogik auf die Website der PH Zürich verschoben.

BE: Deutsch und Mathematik für die Berufslehre trainieren

Schüler/innen im Kanton Bern sollen sich auf den Einstieg in die Berufslehre noch besser vorbereiten können. Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern stellt ihnen dazu in den Fächern Deutsch und Mathematik einen Kompetenzraster und Musteraufgaben zur Verfügung. Das Angebot besteht lediglich für den deutschsprachigen Kantonsteil.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

Baubranche: Informationssystem zur Kontrolle der GAV

Seit Anfang März 2019 ist das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) operativ. Es wurde von den Sozialpartnern im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe geschaffen und soll dazu beitragen, die Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen aus allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen (GAV) besser durchzusetzen. Im ISAB erfassen die paritätischen Kommissionen, welcher Betrieb welchem GAV unterstellt ist, ob dieser kontrolliert wurde und was das Ergebnis der Kontrolle war. Die Personalverleihbranche ist über deren Sozialpartner und ihre paritätische Kommission beteiligt, aber aus technischen Gründen noch nicht an das ISAB angebunden.

Studie: Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmenden

Eine überwiegende Mehrheit der Grossunternehmen ist überzeugt, dass bei den Mitarbeitenden Vorurteile gegenüber Älteren vorhanden sind. Auch die Unternehmen selbst ordnen bestimmte Eigenschaften gemäss gängigen Stereotype jüngeren und älteren Mitarbeitenden zu. Dies sind zwei Ergebnisse einer Untersuchung der Hochschule Luzern zum Thema Generationenmanagement. Die Studie zeigt: Über zwei Drittel der befragten Arbeitgeber erachtet Generationenmanagement als wichtig oder sehr wichtig. Dennoch ist ihre Bereitschaft, Weiterbildungen zu finanzieren, bei älteren Personen signifikant geringer als bei jüngeren Personen.

Berufliche Integration

Motion fordert Inländervorteil für IV-Stellensuchende

Seit Sommer 2018 erhalten Arbeitslose einen zeitlichen Vorsprung bei der Bewerbung auf bestimmte Stellen. Ständerätin und Compasso-Beirätin Pascale Bruderer fordert gemeinsam mit 30 weiteren Ständeräten in einer Motion (19.3239), dass die IV-Stellen künftig zeitgleich Zugang zu den bei den RAV gemeldeten Stellen erhalten. Auch Martin Kaiser vom Arbeitgeberverband und Präsident von Compasso begrüsst eine solche Ausweitung des Inländervorrangs.
Siehe auch: Zeitschrift PANORAMA, Ausgabe 1/2019

IIZ-Zweijahresbericht: Berufliche Integration im Fokus

Das nationale Steuerungsgremium der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) zeigt in einem Bericht seine Tätigkeiten in den Jahren 2017 und 2018 auf. Zu den Akzenten gehörten Projekte zur beruflichen Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen. Insbesondere die Arbeiten zur Integration von Jugendlichen mit grösseren Schwierigkeiten seien vertieft worden. In die Berichtsperiode fiel zudem die Integrationsagenda Schweiz und die Weitenentwicklung der Invalidenversicherung.

IKEA: Wiedereinstiegsprogramm für über 45-Jährige

IKEA Schweiz startet ein Wiedereinstiegsprogramm für Personen über 45 Jahre, die den Arbeitsmarkt vor mindestens zwei Jahren verlassen haben. Ab September 2019 werden pro Jahr drei Stellen für den Wiedereinstieg angeboten, die auf vier bis sechs Monate befristet sind. IKEA will damit das Potenzial von hochqualifizierten und motivierten Arbeitskräften nutzen und insbesondere Frauen bei ihrem Wiedereinstieg unterstützen.
Medienmitteilung

Podcast: Ältere Arbeitnehmende gegen den Fachkräftemangel?

Die Beratungsfirma Deloitte Schweiz publiziert seit einiger Zeit einen Podcast zu Themen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. In Episode 45 wird gefragt: "Ü50-Arbeitnehmer: Die Lösung für den Fachkräftemangel?" Im Gespräch sagt Andreas Rudolph, Managing Director bei Lee Hecht Harrison Schweiz: "Dass Ältere weniger leistungsfähig wären, sehe ich überhaupt nicht. Wir erleben täglich, dass Ältere erfolgreich einen neuen Job finden, auch wenn sie im Durchschnitt länger suchen." Die Zeitschrift PANORAMA wird in ihrer Ausgabe 3/2019, welche im Juni erscheint, ebenfalls über das Thema berichten.

Studie: Attraktive Bewerber/innen sind im Vorteil

Attraktiv aussehende Bewerber/innen haben bessere Chancen auf eine Stelle als weniger gut aussehende. Dies ergab ein Feldexperiment von Resume.io. Der Dienstleister reichte fast 300 digitale Bewerbungen von zwei attraktiven und zwei weniger attraktiven Kandidaten und Kandidatinnen ein. Die Bewerbungsbriefe und Lebensläufe waren mehr oder weniger identisch, nur das Foto war unterschiedlich. Bei den attraktiven Bewerberinnen und Bewerbern erhielt eine von sechs Personen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, bei den weniger attraktiven nur eine von 33 Personen – von den gleichen Personalvermittlern. Personalvermittler/innen bevorzugen zudem eindeutig attraktive Bewerber des anderen Geschlechts.

Gutachten: Verfassungsanspruch auf Existenzsicherung

Im Kanton Bern wird im Mai 2019 darüber abgestimmt, ob man Personen, die keine der beiden Amtssprachen beherrschen, den Grundbedarf um 30 Prozent kürzen soll. Das Beispiel zeigt: Leistungen der Sozialhilfe werden in den Kantonen immer wieder in Frage gestellt. Ein im Auftrag der SKOS erstelltes Rechtsgutachten kommt nun zum Schluss, dass die Bundesverfassung solchen Angriffen einen Rahmen setzt. So verlange der Schutz der Menschenwürde (Art. 7 BV), dass Personen nicht in ihrer physischen Existenz bedroht sind, dass Existenzängste nicht ihr Leben bestimmen und sie einer psychischen Dauerbelastung aussetzen.

VS/GE: Wiedereingliederung von Pflegefachleuten gegen den Personalmangel

Um den Mangel an Pflegepersonal zu bekämpfen, unterstützen die Kantone Wallis und Genf berufliche Wiedereingliederungskurse von Pflegefachleuten, die sich vom Pflegesektor oder vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben. In der Schweiz betrifft dies fast die Hälfte der über 50-jährigen Fachpersonen im Pflegebereich (30% bei den über 35-Jährigen). Im September 2019 wird die Walliser Fachhochschule für Gesundheit einen 15-tägigen Kurs in beiden Teilen des Kantons durchführen. Dieser beteiligt sich mit einem Pauschalbeitrag pro Teilnehmer/in. Der Kanton Genf seinerseits arbeitet mit Espace Compétences, einem gemeinnützigen Bildungsunternehmen, zusammen. In Genf sieht die individuelle finanzielle Unterstützung kostenlose Kurse vor.
Medienmitteilungen: VS und GE

Verschiedenes

Movetia: Austausch in der Jugendarbeit und für Lehrpersonen

Die Bedeutung von Austausch und Mobilität müsste vermehrt anerkannt werden. Auch die Vision von Bund und Kantonen, Jugendliche zu ermutigen, an länger dauernden Austausch- und Mobilitätsaktivitäten teilzunehmen, müsste stärker verbreitet werden. Dies sind die Hauptergebnisse einer von Movetia in Auftrag gegebenen Analyse, in welcher die Forscher/innen die ausserschulische Jugendarbeit durchleuchtet haben. Movetia lanciert zudem ein nationales Austausch-Pilotprogramm für angehende Lehrpersonen. Es richtet sich an Studierende und junge Absolvierende der Lehrerbildung, die in einer andern Sprachregion der Schweiz erste berufliche Erfahrungen sammeln können.