Newsletter vom 21.09.2016

Aktuelle Meldungen vom 21.09.2016

Berufliche Grundbildung

Auflösung von Lehrverträgen: Bericht des OBS EHB

Anlässlich der ersten nationalen Tagung des Schweizerischen Observatoriums für die Berufsbildung (OBS EHB) vom 9. September 2016 trafen sich 200 Fachleute in Bern. Das EHB publizierte zu gleicher Zeit seinen ersten Trendbericht zu Häufigkeit, Ursachen und Folgen von Lehrvertragsauflösungen. Mehrere Experten erörterten an einem Runden Tisch Lösungen, die diesem Phänomen künftig entgegenwirken können, sowie relevante Präventionsmassnahmen.

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im September 2016

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 9/2016

Gesundheitsberufe: Nationaler Versorgungsbericht 2016

Die Ausbildungsabschlüsse konnten zwischen 2010 und 2014 in den Pflegeberufen um 30%, in den medizinisch-technisch und medizinisch-therapeutischen Berufen um fast 50% gesteigert werden. Trotz der Ausbildungsoffensive und der erfreulichen Entwicklung bei der Ausbildungstätigkeit entspricht die Zahl der Abschlüsse 2014 nur knapp 60% des geschätzten jährlichen Nachwuchsbedarfs. OdASanté und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren appellieren an die Branche, die Massnahmen in allen Handlungsbereichen fortzuführen und zu verstärken.
Nationaler Versorgungsbericht 2016

SwissSkills 2018 zurück in Bern

Die nächsten Berufs-Schweizermeisterschaften werden erneut in Bern stattfinden. Nach den positiven Erfahrungen an den SwissSkills 2014 wiederholen das SBFI und die Stiftung SwissSkills diese Veranstaltung, die vom 12. bis 15. September 2018 durchgeführt wird.

Buch "Le genre de l'apprentissage, l'apprentissage du genre"

Die duale Berufslehre, im Schnittpunkt von Schule und Arbeit, repräsentiert das Spannungsfeld und die Herausforderungen dieser beiden Ansichten (welche Art der Ausbildung, welches Geschlecht). Ein kürzlich erschienenes Werk schlägt vor, sie einer Genderanalyse zu unterziehen. Ausgehend von den Lehrabbrüchen hinterfragt es auf breiter Basis, was im Laufe der Berufslehrerfahrungen produziert und reproduziert wird. Die Autorin, Nadia Lamamra, ist Leiterin des Forschungsbereichs Prozess der Integration und Ausgrenzung am IFFP (EHB Westschweiz).

AG: Broschüre "Psychische Gesundheit bei Lernenden"

Das Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau hat zusammen mit Partnerorganisationen einen Ratgeber für Berufsbildner/innen und Führungskräfte herausgegeben. Bei der Integration in die Erwachsenenwelt begegnen Jugendliche zahlreichen neuen Herausforderungen, die teilweise mit grossen psychischen Belastungen verbunden sind. Eine rechtzeitige Stärkung der psychischen Gesundheit der Jugendlichen soll daher hohe Priorität erhalten, wobei der Lehrbetrieb eine besondere Verantwortung hat.

Deutschland: Berufsbildung 4.0

In Deutschland werden Verbreitung und Transfer guter Konzepte zum digitalen Lernen gefördert. Ziel ist die Realisierung eines Netzwerks für digitales Lernen. Es werden gemeinsam Standards und Verfahren zur Qualitätssicherung entwickelt und die Bereitstellung von hochwertigen Qualifizierungsangeboten gefördert. Zusätzlich wird die digitale Medienkompetenz in der Weiterbildung verbessert.
Bestandsanalyse "Digitale Medien in Betrieben – heute und morgen"
Weitere Informationen

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Weiterbildung in Arbeitskompetenz 4.0

Die Bildungsgruppe des KV startet zusammen mit Vertretern der Banken den Weiterbildungslehrgang "Arbeitskompetenz 4.0", den sie schweizweit anbietet. Erfahrene Mitarbeiter/innen sollen gestärkt und zusätzliches Potenzial für den Schweizer Arbeitsmarkt erschlossen werden. Die Teilnehmenden bilden sich in den Bereichen Digitalkompetenz und Selbstmanagement weiter.
Der KV analysiert 2016 die Auswirkungen von Offshoring und Digitalisierung auf das kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Umfeld. Der Lehrgang ist eine konkrete Massnahme in diese Richtung. Erste Studienergebnisse werden im Herbst kommuniziert.

Prüfungsordnung in Vernehmlassung

Der zuständige Berufsverband hat dem SBFI den Entwurf der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Diplomierter Manager/Diplomierte Managerin öffentlicher Verkehr eingereicht.
Bundesblatt vom 13. September 2016

Mittelschulen und Hochschulen

Kantonale Ratings zum Studienerfolg von Maturanden/-innen

Wenn die Kantone wissen wollen, wieviele Maturanden aus welchen Gymnasien ein Hochschulstudium abschliessen, stellt ihnen das Bundesamt für Statistik (BFS) bei einer Anfrage die Daten zur Verfügung. Das BFS selber verzichtet auf eine Auswertung nach Gymnasien, da der Einfluss des Herkunftsgymnasiums auf den Studienerfolg zweitrangig sei, wird Katrin Holenstein, Chefin der Sektion Bildungsprozesse beim BFS, in einem Artikel in der Neuen Luzerner Zeitung zitiert. Weitere Auskunftspersonen äussern sich im Artikel für oder gegen solche Rankings.

Militärische Führungsausbildung bringt ECTS-Credits

Ab dem Herbstemester 2016 können sich Armeeangehörige die militärische Kaderausbildung ab Stufe Fourier/Feldweibel an das Studium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich anrechnen lassen. In den Studiengängen Wirtschaft und Informatik werden drei bis sechs ECTS-Credits akzeptiert. Weitere Anerkennungsvereinbarungen bestehen mit der Universität St. Gallen, der Universität Neuenburg und allen öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen.
Medienmitteilung

Medizinstudium an der ETH Zürich

Ab Herbst 2017 bietet die ETH Zürich 100 Bachelorstudienplätze in Medizin an. Das Curriculum sieht medizinische und klinische Module vor. Im dritten Studienjahr stehen fünf Module zur Wahl: Drug Discovery und personalisierte Medizin, Medizintechnik, medizinische Bildgebung, Medizinformatik sowie Public Health. Nach dem Bachelor an der ETH können die Absolventinnen direkt in die medizinischen Masterstudiengänge der Partneruniversitäten Zürich, Basel und Tessin wechseln. Vor Beginn des dritten Studienjahrs muss ein vierwöchiges Pflegepraktikum absolviert werden.

HES-SO: Anstieg der Studierendenzahlen und neuer Master in Ethnomusikologie

Die Westschweizer Fachhochschule HES-SO verzeichnet einen Anstieg des Bestands um 4,3% auf mehr als 21'000 Studierende. Den bedeutendsten Zuwachs weisen wiederum die Fachbereiche Wirtschaft und Dienstleistungen (+6,2%) und Gesundheit (+4,2%) auf. Neu bietet die Fachhochschule für Musik Genf in Zusammenarbeit mit den Universitäten Genf und Neuenburg einen Master in Ethnomusikologie an.
Medienmitteilung

SG: Neue Lehrformate und Angebote an der Universität

An der Universität St. Gallen sollen neue Infrastrukturen wie ein "Trading Room" und ein "Learning Studio" mit beschreibbaren Wänden zukünftige interaktive Lehrformate unterstützen. Auf 2018 ist ein "Departement of Information Science" geplant, mit dem ein Studienschwerpunkt Informatik im Jahr 2020 möglich werden sollte.
Medienmitteilung

VD: Neuer Master in Humanités Numériques an der Universität

Die Universität Lausanne lanciert ab Herbststudienbeginn 2016 einen "Master in Digital Humanities". Dieser ermöglicht, EDV-Kompetenzen für die Geistes- und Sozialwissenschaften zu erwerben und einen kritischen Blick für die Anwendung digitaler Technologien zu entwickeln. Die Diplomierten können ihre Fähigkeiten in der Verwaltung und Analyse von Daten und in Kommunikationsberufen zum Einsatz bringen. Der multidisziplinäre Masterstudiengang wird gemeinsam von der philosophischen Fakultät, der sozial- und politikwissenschaftlichen Fakultät sowie der theologischen und religionswissenschaftlichen Fakultät angeboten.

Beratung

43'000 Lehrstellen auf berufsberatung.ch

Im Lehrstellennachweis von berufsberatung.ch waren am 20. September 2016 über 43'000 Lehrstellen ausgeschrieben. Berufsberatung.ch ist das offizielle Schweizer Informationsportal für Beruf, Ausbildung und Arbeitswelt. Angezeigt werden alle offenen Lehrstellen, die von den Betrieben an die Kantone gemeldet werden. Die Datenbank wird laufend aktualisiert. Die Deutschweizer Kantone beginnen traditionellerweise früher mit der Ausschreibung der Lehrstellen. Die Kantone Genf und Tessin werden die offenen Lehrstellen für 2017 im November 2016 melden.
Medienmitteilung

Kulturunabhängige Intelligenzdiagnostik bei Flüchtlingen

Ein Forschungsprojekt des Hogrefe Verlags und des Georg-Elias-Müller-Instituts für Psychologie in Göttingen untersucht, ob der CFT 20-R bei Menschen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen eingesetzt werden kann. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass der nonverbale Intelligenztest innerhalb der Flüchtlingsgruppe differenziert. Trotz zum Teil sehr guter schulischer und universitärer Vorbildung wurden aber keine überdurchschnittlichen Ergebnisse erzielt, wenn mit der deutschen Normstichprobe verglichen wird. Ein möglicher Erklärungsansatz ergibt sich aus dem Gruppenfeedback: Antwortalternativen wie "keine Antwort" sind im Kulturkreis der getesteten Personen eher untypisch.

Technik- und Informatikwochen beeinflussen Studienwahl

In den Technik- und Informatikwochen ermöglicht "IngCH Engineers Shape our Future" seit 1992 Mittelschülern/-innen den Einblick in Technikwelten. Gemäss den Organisatoren beweisen die Jahresevaluationen 2015, dass sich das Bild des Ingenieurberufes bei 55% der Teilnehmenden positiv verändert hat und bei 15% überhaupt erst ein Bild entstanden ist. Bei 30% habe die Woche die Studienwahl in Richtung Ingenieurswesen beeinflusst.
Medienmitteilung

EPFL: Studie über Studienabbrüche und Neuorientierungen

Das Career Center der ETH Lausanne (EPFL) hat eine Umfrage (in Französisch) über die Laufbahn der Studierenden, die ihr Bachelorstudium abgebrochen haben, durchgeführt. In den meisten Fällen haben die Befragten zu einem Ingenieur- oder Wirtschaftsstudium gewechselt. 85% haben innert zwölf Monaten nach ihrem Abbruch eine neue Ausbildung begonnen. Die Schweizer Universitäten sind die erste Wahl der Studierenden (43%), gefolgt von den FH (3%). Die restlichen Prozente teilen sich auf unter den PH, einer Berufsausbildung oder Auslandstudien.

Arbeitsmarkt

Software erfasst die Intensität der Stellensuche von Angestellten

Das amerikanische Start-up-Unternehmen Joberate hat eine Software entwickelt, die die Intensität der Stellensuche einer Person erfasst. Die Algorithmen verarbeiten alle in den sozialen Medien verfügbaren Daten erwerbstätiger Personen, wie deren berufliche Angaben auf Facebook oder Aktivitäten auf LinkedIn. Die Kunden von Joberate sind Arbeitgebende, die über die "Absprungtendenz" ihrer Arbeitnehmer/innen im Bild sein wollen.

Arbeitsmarktstatistiken via App verfügbar

Seit kurzem können die Statistiken des SECO nicht nur auf der Internetseite amstat.ch, sondern auch via App Amstat Mobile aufgerufen werden. Die Applikation, die gratis heruntergeladen und genutzt werden kann, gibt Informationen zur aktuellen Arbeitsmarktsituation und ihrer Entwicklung.

SECO: KMU Handbuch "Beruf und Familie" aktualisiert

Das SECO hat die neue Version des KMU-Handbuchs "Beruf und Familie" vorgestellt. Die an kleine und mittlere Unternehmen gerichtete Broschüre zeigt Strategien auf, die der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen. Dabei werden Massnahmen aufgeführt wie flexible Arbeitszeiten, flexibler Arbeitsort, Elternurlaub, Unterstützung beim Wiedereinstieg. Firmenverantwortliche aus der ganzen Schweiz berichten über ihre Erfahrungen.

Zürcher Modell misst Fachkräftemangel nach Berufen

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich hat einen Indikator entwickelt, der die Intensität des Fachkräftemangels misst – und zwar nicht in Branchen, sondern bei Berufen. Das Modell misst bei 97 Berufen und in acht Berufsgruppen, wie gross der Mangel ist und in einem zweiten Schritt, wie wichtig ausländische Erwerbstätige für die Besetzung von Stellen sind. Die Berechnung stützt sich auf vier Variablen: Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung, das Verhältnis von offenen Stellen zu Stellensuchenden, die Dauer der Stellenausschreibung sowie die Dauer der Stellensuche.

Wachstumsstarke Unternehmen: Schweiz in der Spitzengruppe

Die Schweiz befindet sich bezüglich des Anteils wachstumsstarker Unternehmen unter den führenden Ländern. Das hat eine neue Ecoplan-Studie festgestellt, die im Auftrag des SECO erstellt wurde. Auf 100'000 Einwohner kommen in der Schweiz rund 400 stark wachsende Unternehmen. Die Schweiz ist damit ein Standort, der auch im Quervergleich stark von rasch wachsenden jungen und bestehenden Unternehmen geprägt ist.
Medienmitteilung

Hohe Aussteuerungsrate im Jahr 2015

2015 betrug die Anzahl der Aussteuerungen 37'702 Personen. Diese Zahl liegt etwa 26 Prozent über dem Mittelwert seit 1994. Der hohe Wert ist vor allem auf den Einfluss der letzten Teilrevision des AVIG und auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, die seit 2011 tendenziell anstieg, zurückzuführen. Diese und viele weitere Auskünfte über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Regionen, Geschlecht, Nationalität, Alter, Dauer, ausgeübter Funktion, Wirtschaftszweigen und Berufsgruppen finden sich in der Publikation "Arbeitslosigkeit in der Schweiz 2015", die Anfang September 2016 vom SECO veröffentlicht wurde.

Tagung: Arbeiten in der Migrationsgesellschaft

Erwerbstätigkeit gilt als Schlüssel zum Eintritt in die Gesellschaft. Eine Arbeitsstelle trägt zur Existenzsicherung bei und ermöglicht das Knüpfen von sozialen Kontakten. Die Tagung der Eidgenössischen Migrationskommission "Arbeiten in der Migrationsgesellschaft: Strategien des Zugangs zum Arbeitsmarkt und Verantwortung von Wirtschaft und Gesellschaft" vom Mittwoch, 2. November 2016 geht auf diese Themen ein.

Berufliche Integration

Tagung: Supported Employment für neue Zielgruppen

Supported Employment kann auch für die berufliche Integration von Flüchtlingen und Langzeiterwerbslosen fruchtbar gemacht werden. Die Tagung "Kreative Integration – Supported Employment zielgruppenspezifisch denken und gestalten" geht den Möglichkeiten nach. Sie findet am Mittwoch, 26. Oktober 2016 statt.

E-Plattform für Sprachtandems

Das in Biel bestehende Forum für die Zweisprachigkeit hat die E-Plattform Tandem entwickelt, die den Kontakt zwischen französisch- und deutschsprachigen Personen ermöglicht, die ihre Kenntnisse in der jeweils andern Sprache erweitern möchten. Die Tandems können sich nicht nur mithilfe realer Begegnungen bilden, sondern auch via Skype oder FaceTime.
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BE: Stellenplattform für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene

Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene dürfen einer Arbeit nachgehen. jobs4refugees.ch ist die erste Stellenplattform, die Arbeitgebende im Kanton Bern direkt für dieses Zielpublikum anspricht. Mit wenigen Klicks können interessierte Unternehmen ihre offenen Stellen melden. Zudem werden die Unternehmen bei Bedarf bei den Formalitäten rund um die Arbeitsbewilligung unterstützt. Die Plattform wurde von der Kirchlichen Kontaktstelle für Flüchtlinge lanciert.

GE: Das kantonale Arbeitsamt auf LinkedIn

Um mehr Nähe zu den Arbeitgebern herzustellen, hat das Arbeitsamt des Kantons Genf (OCE) eine Seite auf LinkedIn kreiert. Es will damit die Leistungen des OCE und deren Vorteile besser bekannt machen. Ein kurzes Interview mit dem OCE-Direktor Charles Barbey ist hier zu lesen (in Französisch).

Deutschland: Zeitarbeit als Sprungbrett

Zeitarbeit hilft, eine andere Beschäftigung zu finden. Das zeigt eine Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Während der Beschäftigung in der Zeitarbeit ist die Wahrscheinlichkeit, eine andere Beschäftigung zu finden, zwar geringer als bei der Vergleichsgruppe der Arbeitslosen, die keine Tätigkeit in der Zeitarbeit aufgenommen haben. Nach der Beschäftigung jedoch ist diese Wahrscheinlichkeit 15% grösser als bei der Vergleichsgruppe; bei arbeitslosen Ausländern sogar um 17%, bei türkischen Arbeitslosen um 18%.

Verschiedenes

Neugestaltung der Internetseite des Instituts für pädagogische Forschung und Dokumentation

Das Institut für pädagogische Forschung und Dokumentation (IRDP) ist das wissenschaftliche Institut der interkantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz der französischen Schweiz und des Tessins (CIIP). Neben den Forschungsaufgaben mit den Schwerpunkten Beratung, Monitoring und Evaluation der Bildungssysteme bietet das IRDP ein Bibliotheks- und Dokumentationsangebot und übernimmt Verlagstätigkeiten. Das Institut verfügt nun über eine neue Internetseite, die den Benutzern den Informationszugang erleichtern soll.

Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik: Terminologie in der Heil- und Sonderpädagogik

Die französische Ausgabe 3/2016 der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik befasst sich mit der Entwicklung und dem Wandel der Terminologie in Bezug auf das Handikap. Die Begriffe passen sich der Zeit an und versuchen, den an einem Handikap leidenden Menschen gegenüber eine aufwertende Haltung einzunehmen. Diese Thematik wurde bereits in der deutschen Ausgabe 5-6/2016 behandelt (vgl. Meldung vom 8. Juni 2016 in PANORAMA.aktuell).