Ausgabe 03 | 2010

Fokus

Cité des métiers

Bereichsübergreifende und leicht zugängliche Informations- und Beratungsdienstleistungen für die berufliche Entwicklung sind in den Cités des métiers Programm. Dies wirkt sich auch auf die Arbeit der Beratenden aus.

Editorial: Vorgelebte Vernetzung

Alle sprechen von Vernetzung, die Genfer Beratungsdienste leben sie vor. Das Konzept der Cités des métiers, das in dieser Ausgabe vorgestellt wird, besticht durch seine offene, logische und Synergie fördernde Art. Offen, weil sich verschiedene Beratungsstellen in einem grossflächigen Raum zusammengefunden haben.

Ein lebendiges Informations- und Beratungszentrum

Die Suche nach Informationen und Beratungsangeboten, die an verschiedene Verwaltungseinheiten angegliedert sind, kann sich schwierig gestalten. Im Kanton Genf sind sie bereichsübergreifend unter einem Dach vereint.

Rasch analysieren, Privatsphäre respektieren

Die offene Umgebung der Cités des métiers wirkt sich auf die Beratungstätigkeit aus: Zusätzliche Kompetenzen sind gefragt. Hierzu wurden die Pflichtenhefte der Beratenden erweitert. Eindrücke eines Besuchs in der Genfer Cité des métiers.

Berufsbildung

Eine praktische Ausbildung für die Schwächsten

INSOS, der Dachverband der Sozialen Institutionen für Menschen mit Behinderungen, hat eine Ausbildung entwickelt, die Jugendlichen mit wenig Chancen auf eine traditionelle Berufsausbildung den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen soll.

Fähigkeitsnachweise ohne Lehrabschluss

Nicht alle Jugendlichen sind in der Lage, ein eidgenössisches Berufsattest oder Fähigkeitszeugnis zu erwerben. Für diese Gruppe gibt es Instrumente zur Bestätigung der im Lauf der Ausbildung erworbenen individuellen Kompetenzen.

Berufsberatung

Neuer Weg in die Berufsberatung

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung steht vor einem altersbedingten Generationenwechsel. Ein Validierungsverfahren, zu dem auch Personen aus der Berufsberatung verwandten Bereichen zugelassen sind, soll helfen, Personalengpässe zu verhindern.

Arbeitsmarkt

Wiederholte Arbeitslosigkeit ist weit verbreitet

Rund die Hälfte aller Stellensuchenden meldet sich innerhalb von fünf Jahren mehr als einmal bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) an. Die Arbeitsmarktbehörden suchen nach neuen Wegen im Umgang mit wiederholter Arbeitslosigkeit.

Wird die Bewerbungsmappe zum Auslaufmodell?

2009 haben Grossunternehmen erstmals mehr Bewerbungen über E-Mail als Bewerbungsmappen in Papierform erhalten. Sechs von zehn Einstellungen sind auf eine Stellenanzeige im Internet zurückzuführen, so die Studie «Recruiting Trends 2010 Schweiz».

Die Langzeitarbeitslosigkeit muss halbiert werden

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe will strategisch gegen die Armut vorgehen: Mit spezifischer Beratung, mit der Förderung von Bildungschancen sowie mit zusätzlichen alternativen Arbeitsmöglichkeiten.

Glosse

Kommunikations-Assistent/in HF (Kat)

Sie kommen eben von Ihrem morgendlichen Pre-Meeting zum Day-Briefing zurück an den Arbeitsplatz, und in der Inbox hat es 38 neue Mails. Während Sie zwei davon abarbeiten, kommen sieben neue herein. Zudem schaut Ihr Informatik-Supporter um die Ecke und sagt: «Sorry, dass ich dich aus deinem Stand-by reisse, aber dein Compiler hat den Bytecode gebootet.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 3 | 2019 mit dem Fokus «Fachkräftemangel» erscheint am 21. Juni.