Ausgabe 04 | 2012

Fokus

Cleantech

Betrachtungen über den aufstrebenden Wirtschaftszweig «Cleantech», die vorhandenen Angebote in der beruflichen Grund- und Weiterbildung und der Berufs- und Laufbahnberatung. Wie präsentiert sich die Realität, was ist bloss ein Hype?

Editorial: Nach der Euphorie der Courant normal

Energiestrategie und Energiewende, Potenzialanalyse und Masterplan Cleantech. So tönt es, wenn sich Verwaltung, Politik und Wirtschaft zu globaler Erwärmung und Ressourcenverschleiss äussern. Personen, die beruflich umweltfreundlich produzieren, tätigen plötzlich «Umweltjobs» oder sind im «Cleantech-Bereich» aktiv.

Cleantech schafft mehr und bessere Arbeitsplätze

In der Schweiz ist nachhaltiges Wirtschaften zu einer neuen politischen Realität geworden, quer durch alle Branchen und Berufe. Dieser Umbau erfordert intelligente Systemlösungen, neue Geschäftsmodelle und die Anwendung neuer Technologien.

Von gepackten und verpassten Chancen

Soll die Welt energieeffizienter und emissionsärmer werden, braucht es Fachleute. Die Akteure der schweizerischen Berufsbildung haben darauf reagiert, die einen mehr, die anderen weniger. Der Bildungs- und Nachhaltigkeitsspezialist Ueli Bernhard beobachtet die Entwicklung seit Jahren. Er zieht eine vorsichtig positive Bilanz über das bisher Erreichte.

Wegweiser ins Grüne

Die Beratungsstelle des WWF-Bildungszentrums Lausanne informiert und begleitet Menschen, die eine Weiterbildung oder eine berufliche Tätigkeit im Bereich der grünen Technologien ins Auge fassen oder Umweltaspekte in ihr Berufsumfeld integrieren wollen.

Berufsbildung

Label für gut ausbildende Betriebe

Der Schweizerische Carrosserieverband will ausbildende Betriebe zertifizieren. Die schwierige Suche nach Lernenden soll so für gut ausbildende Betriebe leichter werden, und Jugendliche erhalten durch die Massnahme eine betriebliche Ausbildung, die ihren Erwartungen entspricht.

Per Express zur Gleisbau-Lehrstelle

Mit einem komprimierten Bewerbungsverfahren will Login, der Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs, mehr Jugendliche für eine Lehre als Gleisbauer gewinnen.

Duale Ausbildungen an der Hochschule

In Deutschland gibt es seit den 1970er-Jahren duale Studiengänge, die eine Ausbildung an einer Hochschule mit Praxis im Betrieb kombinieren. Die Ausbildungsform erfreut sich bei Studierenden und Unternehmen zunehmender Beliebtheit.

Braucht die Schweiz Berufsakademien?

Duale Studiengänge sind bei den Jugendlichen in Deutschland en vogue, und immer mehr Unternehmen bieten solche Ausbildungsplätze an. Könnte sich dieses Modell auch für die Schweiz eignen?

Lernende kompetent unterstützen und begleiten

Das Unterrichten sowie die fachkundige individuelle Begleitung und Förderung in der zweijährigen beruflichen Grundbildung mit Berufsattest verlangen von den Lehrpersonen nicht nur didaktische, sondern auch pädagogische und psychosoziale Kompetenzen.

Berufsberatung

Bewerbungsgespräche in der Aula

An Begegnungsanlässen mit lokalen Lehrbetrieben haben Schülerinnen und Schüler in einem pädagogisch begleiteten Umfeld die Gelegenheit, sich in einer realen Situation auf die Lehrstellensuche vorzubereiten. Manchmal werden sogar entscheidende Weichen gestellt.

Jugendliche entscheiden emotional

Jugendliche lassen sich durch Ratschläge von glaubwürdigen Vertrauenspersonen und durch positive Gefühle in beruflichen Tätigkeiten in ihrem Entscheidungsprozess leiten. Dies zeigt eine Interview-Studie über Berufsbildungsentscheidungen bei Jugendlichen.

Arbeitsmarkt

Starke saisonale Schwankungen als Normalzustand

Die beiden RAV Oberwallis und Unterseen sind stark von den Zyklen des Tourismus betroffen. Die Zahl der Arbeitslosen variiert je nach Jahreszeit stark. Eine aktive Stellenvermittlung und Kurse für Jobs in der toten Saison sollen die Schwankungen ausgleichen.

Mit mehr Austausch der Willkür im Beratungsalltag begegnen

Um ihrem Auftrag bestmöglich nachzukommen, entwickeln RAV-Beraterinnen und -Berater im stillen Kämmerlein ihre individuellen Strategien. Daraus ergeben sich unterschiedliche Praktiken und Betreuungsformen, die sich oft der Kontrolle der RAV-Leitungen entziehen.

Glosse

Naturiererin, Naturierer EFZ

Urbane Individualisten vermissen zunehmend das Ursprüngliche in ihrem Leben. Entertainment, Gadgets, Apps und Events scheinen auf Dauer nicht ausfüllend genug zu sein. Wie schön wäre es da, sich ein Stück heimeliges Landleben zurückzuholen – natürlich ohne den urbanen Kokon verlassen zu müssen?

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 5 | 2019 mit dem Fokus Gleichberechtigung erscheint am 25. Oktober.