Ausgabe 06 | 2012

Fokus

Internationale Zusammenarbeit

Jobs in der Entwicklungshilfe und im humanitären Einsatz sind begehrt. Sie versprechen Abenteuer und eine sinnstiftende Arbeit. Doch die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Auf dem Arbeitsmarkt der IZA sind qualifizierte Fachkräfte mit beruflicher und persönlicher Erfahrung gesucht.

Editorial: Offene Horizonte

Wir leben in einer globalisierten Bildungs- und Arbeitswelt, und die internationalen Dimensionen von Konkurrenz und Wettbewerb prägen zunehmend den hiesigen Arbeitsmarkt. Viele Lernende und Studierende, Arbeitnehmerinnen und Selbständige tun sich schwer damit, wie die Diskussionen um die Personenfreizügigkeit mit der EU zeigen.

Potenzial und Grenzen des dualen Modells in Entwicklungsländern

In jüngerer Zeit steigt der Druck auf die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit, das duale Berufsbildungsmodell zu exportieren. Trotz unbestrittener Stärken lässt es sich jedoch ohne Anpassung an die Gegebenheiten des Partnerlandes nicht nachhaltig implementieren.

Das Gewerbe als treibende Kraft

Im Osten Burkina Fasos unterstützt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) den lokalen Handwerkerverband dabei, die Berufslehren zu modernisieren.

Ein bunter Mix von Hard und Soft Skills

Wer im Ausland arbeitet oder bei einer multinationalen Organisation tätig ist, braucht internationale Kompetenz. Was das konkret heisst, hängt stark vom jeweiligen Kontext ab. Aber es gibt einen gemeinsamen Kern.

Berufsbildung

Lehrlingssaläre sind ein Abbild der Fachkräftelöhne

Die Faustregel ist einfach: Wer als Lehrling viel verdient, wird auch nach dem Lehrabschluss eine dickere Lohntüte haben. Im Einzelfall kann es aber ziemlich anders aussehen. Dafür ist eine ganze Reihe von Faktoren verantwortlich.

Eine Betriebslehre macht tüchtig

Eine Ausbildung im Betrieb spornt Lernende dazu an, sich anzustrengen. Mittelschulen dagegen scheinen Motivation und Durchhaltevermögen eher zu hemmen. Das zeigen die Resultate des Kinder- und Jugendsurvey Cocon.

Prüfungstermin für Gebäude- und Personenschützer

Die Angestellten in der privaten Sicherheitsbranche werden aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern rekrutiert. Seit gut 10 Jahren können Gebäude- und Personenschützer eine Ausbildung auf der Tertiär-B-Stufe abschliessen.

Berufsberatung

Veränderungskompetenzen fördern

Berufliche Laufbahnen sind geprägt von Transitionen. Berufsberater sollten deshalb verstehen, welche Prozesse beim Eintritt in die Arbeitswelt, bei beruflichen Veränderungen oder beim Eintritt ins Pensionsalter ablaufen und welche Bedeutung diesen Übergängen zukommt.

Erklärungsansätze jenseits der Sozialisationstheorien

Geschlechtsunterschiede in der Berufswahl können auf verschiedene gesellschaftliche Mechanismen zurückgeführt werden (PANORAMA 5/2012, Seite 22). Empirische Studien weisen aber darauf hin, dass die Differenzen auch biologische Ursachen haben.

Arbeitsmarkt

Pragmatische Lösungen stets im Vordergrund

Die RAV Porrentruy und Wolhusen nutzen die Vorteile eines kleinen Teams. Sie sind überschaubar, beweglich und können sich neuen Situationen rasch anpassen.

Unternehmen sind auch Kunden

Die Unternehmen nutzen bei der Personalrekrutierung die Dienstleistungen der RAV zu wenig. Nun hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine Informationskampagne gestartet. Valentin Lagger, Kommunikationsbeauftragter des Seco, gibt Auskunft.

Romands und Tessiner länger arbeitslos

In der lateinischen Schweiz dauert die Stellensuche durchschnittlich sieben Wochen länger als in der Deutschschweiz. Diese Diskrepanz ist vor allem durch kulturelle Unterschiede begründet.

Startrampe in die Arbeitswelt

Mit einer Vermittlungsquote von über 80 Prozent gehört das Migrationsprojekt des Kantons Solothurn zu den erfolgreichen Anbietern von Integrationsmassnahmen. Sein Zielpublikum sind Personen mit Ausweis F und B.

Mehr Innovation oder weniger Qualität?

Einzelne Kantone schreiben Arbeitsmarktmassnahmen öffentlich aus. Diese als Submission bezeichnete Praxis ist umstritten, wie eine Umfrage in den Kantonen Zürich und Bern zeigt. Was die einen als Preisdumping bezeichnen, beurteilen die andern als transparentes Vorgehen.

Glosse

Fachfrau, Fachmann Brauchtum EFZ

Wie heisst eigentlich der rot gewandete Geselle, der uns im Dezember regelmässig über den Weg läuft? Nikolaus, Weihnachtsmann – oder sogar Santa? Und wen hat er da bei sich, mit der Rute? Schmutzli, Knecht Ruprecht – oder sogar den bösen Krampus?

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 5 | 2019 mit dem Fokus Gleichberechtigung erscheint am 25. Oktober.