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Viktor Moser
Gemeinsam die Wirkung steigern
Doris Fankhauser Vogel
Qualifikation der Case Manager ist entscheidend
Eine Sozialversicherung baut ihr eigenes Case Management auf. Kann sie Professionalität gewährleisten? Die Struktur des Case Managements der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) entspricht weitgehend den Anforderungen. Vorbehalte sind jedoch bei der Fachkompetenz der internen Case Manager anzubringen.
Roland Woodtly
Koordinieren - vernetzen - ermächtigen
„Case Management“ – dieser Begriff aus dem Sozial- und Gesundheitswesen ist ebenso geläufig wie verschwommen. Es handelt sich jedoch um ein differenziertes, klar strukturiertes Verfahren, welches die Interessen der Klientinnen und Klienten sowie der beteiligten Institutionen und Berufe koordiniert. Grenzen überwinden und die betroffenen Menschen stärken gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Viktor Moser
Verschiedene Wege führen zum Ziel
Die Zusammenarbeit von Arbeitslosenversicherung (ALV), Invalidenversicherung (IV) und kommunalen Sozialämtern erfordert bei der Betreuung von Menschen mit Mehrfachproblematiken ein sorgfältiges Case Management. Dessen Formen sind unterschiedlich, wie die Beispiele aus Solothurn und Zürich zeigen.
Stefan Kessler und Hans Schmidt
Neue Partner für RAV und Berufsberatung?
Case Management begegnet uns in mehreren Aktionsfeldern mit verschiedenen Anbietern. Was steckt dahinter? Welches sind die Chancen und Gefahren, die sich aus Sicht von erkrankten oder verunfallten Personen ergeben? Ein praxisorientierter Überblick und ein Anstoss zur Diskussion, ob die Arbeitslosenversicherung im Case Management bei Krankheit oder Unfall eine Schlüsselrolle spielen könnte.
Viktor Moser und Jürg Schiffer
„Leistungsdruck macht krank“
Das Thema „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ ist und bleibt hoch aktuell, wie kürzlich eine Tagung in St. Gallen bestätigte. Der Gesundheitssoziologe Jürg Schiffer war dort als Fachmann eingeladen. Im Gespräch mit PANORAMA plädierte er dafür, dass Stellensuchende für Fragen der Gesundheit sensibilisiert werden. Fördernd seien zudem Perspektiven, welche über die Wiedereingliederung hinaus reichten.
Arbeitsmarkt in Kürze
Bessere Chancen für Ältere / Kleinere dominieren Unternehmenslandschaft / Verwaltungsaufwand der RAV angemessen/ Hausangestellte legalisieren / Erwerbstätig und doch arm
Sibylle Heunert Doulfakar, Carmen Rossier und Noémi Wuerzner
Eine Aufgabe, die besondere Fähigkeiten erfordert
Der beratende Psychologe, die Psychologin muss sich für die Arbeit mit Gruppen auf Fähigkeiten und Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen denen eines Animators und denen eines beratenden Psychologen für Einzelfälle stützen. Dieser Spagat setzt eine Einsicht in die Situation und die Fähigkeit voraus, entsprechende Rollen zu spielen. Nur eine entsprechende Ausbildung ermöglicht es, diese besonderen Kompetenzen zu erwerben und weiter zu entwickeln.
François Rastoldo
Selbstbestimmung bei den einen, Zwänge bei den anderen
Eine Studie des Genfer Service de la recherche en éducation beleuchtet die Wahl des Bildungswegs von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse. Sie zeigt eine deutliche Kluft zwischen Jugendlichen ohne Probleme und jenen mit geringem Schulerfolg auf. Der Weg der einen ist selbstbestimmt, aber nicht auf ein konkretes Projekt ausgerichtet, während die Wahl der anderen von äusseren Zwängen bestimmt wird.
Claudette Fauque
Wohin entwickelt sich die Berufsberatung?
Nach einer langen Karriere in Schule und Berufsberatung und im Dienste der Invalidenversicherung und der öffentlicher Beratungsstellen verlässt Claudette Fauque die Leitung der Genfer Berufsberatungsstelle. Sie überlässt uns ihre Überlegungen zur Entwicklung der Berufsberatung in naher Zukunft.
Berufsberatung in Kürze
Zu den Fotografien im Ressort Berufsberatung / Mevoc – ein europäisches Qualitätsinstrument / Österreich; Neigungstest für Mädchen / Frankreich: Vom Doktorat zur Anstellung
Alexandre Tomei und Karin Müller
In Genf bleibt fast jeder zweite Lehrling dem Betrieb treu
Das System der Berufsbildung steht im Einklang mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes. In Genf sehen sich die Diplomierten der nicht obligatorischen öffentlichen Sekundarstufe aber vor ungleichen Bedingungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt, im beruflichen Umfeld oder auch bezüglich des Nutzens einer Berufsmatur. Dies zeigt eine Studie des Genfer Amtes für Bildungsforschung (SRED).
Bettina Hübscher
Ein offenes Ohr für Lehrlinge in Not
Die Gewerbliche und Industrielle Berufsschule (GIB) Freiburg schuf 1991 als erste Berufsfachschule der deutschen Schweiz einen schulinternen Mediationsdienst. Er steht Lernenden wie Bildungsverantwortlichen zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen Beratungsstellen ist der Dienst durch die Integration ins Schulhaus sehr niederschwellig. Das ist für Lehrlinge in Not ideal (1).
Daniel Fleischmann
Zwei Rezensionen
Chancengerechtigkeit im Bildungswesen: Vorbildliche Auslegeordnung / Gutachten zu Fragen der schweizerischen Berufsbildung
Berufsbildung in Kürze
Der Strukturwandel vernichtet Lehrstellen
/ Sommeruniversität um Thema berufliche
Mobilität / Zwischenjahre nur Notlösung? /
Nördliches Waadtland: Von Worten zu Taten
Neue Publikationen
Emil Wettstein
Veränderungen in der Redaktion
Zu den Aufsätzen in diesem Heft
Emil Wettstein
Ein Bildungsbereich, den es nicht gibt
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