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Daniel Fleischmann
Schafft die gegliederte Oberstufe ab!
Philippe Martinet
Waadt: Übergang und berufliche Eingliederung
Der Kanton Waadt hat ein Office de perfectionnement scolaire, transition et insertion professionnelle (OPTI) erhalten. Die Gründung ist das Resultat einer von Pädagoginnen und Akteuren auf dem Gebiet des Übergangs zwischen Schule und Beruf geführte Diskussion und eines verstärkten Bewusstseins seitens der Behörden, dass die konjunkturelle Logik einer strukturellen Denkweise Platz machen muss.
Madeleine Wolf
Auf dem Weg zu einer integrierten Übergangspolitik
Zunehmende Schwierigkeiten für Jugendliche beim Einstieg in die Berufsbildung erhöhen den Handlungsdruck, gute Erfahrungen aus zahlreichen LSB2-Projekten zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Gefordert sind jetzt eine Bündelung der Kräfte, eine gemeinsame Sicht des Übergangsbereichs, eine integrierte Übergangspolitik. Ein Bericht aus dem Kanton Zürich.
Daniel Fleischmann
Was Leistung heisst, soll wieder die Schule sagen
Im Kanton St. Gallen wird ein Internet-basiertes Testinstrument für die Oberstufe entwickelt. Es erlaubt Jugendlichen im 8. Schuljahr, ein in fünf Fächer differenziertes Leistungsprofil zu erstellen. Das Verfahren soll andere, privat angebotene Leistungstests wie «Multicheck» ersetzen. Lehrkräfte befürchten, dass das Verfahren weiter dazu beiträgt, dass Schule auf messbares Wissen reduziert wird.
Robert Roth
Unternehmerisches und Soziales verbinden
Seit vier Jahren bietet Job Factory Basel jungen Menschen ohne Arbeit und Ausbildung Stellen im 1. Arbeitsmarkt an. Besonders stark vertreten sind Schulabgänger und Lehrabbrecher. Der eigenwirtschaftliche Betrieb findet für rund 70 Prozent der Jugendlichen innert durchschnittlich sechs Monaten eine Anschlusslösung. Ähnliche Projekte sind in der ganzen Schweiz geplant.
Pierre-Yves Puippe
100 Jahre: Zeit der Fragen
100 Jahre, ein schönes Alter! Anlässlich ihres Jubiläums warf die Conférence des chefs de service de la formation professionnelle de la Suisse romande et du Tessin (CRFP) einen Blick auf ihre Vergangenheit und ihre Besonderheiten, um neue Wege für die Zukunft aufzuzeigen. Ein Gepräch mit dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem interkantonalen Sekretär.
Siegfried Hanhart
Bildungsausgaben der Unternehmen: Neue Daten
Man weiss wenig darüber, wieviel Schweizer Unternehmen in die berufliche Weiterbildung (BW) investieren. Eine kürzlich durchgeführte Studie liefert Informationen über die Ausgaben der Firmen und entwickelt Vorschläge für eine erfolgreiche Weiterbildungspolitik seitens der Unternehmen und der öffentlichen Hand.
Willy Obrist
Das kollegiale Feedback
An vielen Schulen besuchen sich Kollegen und Kolleginnen gegenseitig im Unterricht. Damit wird im Rahmen der Qualitätsentwicklung das kollegiale Feedback umgesetzt und gelebt. Welche Erfahrungen wurden in den letzten Jahren mit dem Verfahren gesammelt? Eine Bestandesaufnahme in vier Punkten.
Berufsbildung in Kürze
Validierung: Erste Projektliste / Motivation von Lernenden / D: Berufsausbildungssicherungsgesetz / Norwegen / Normen für E-Learning
Erika Meins
Gemeinsam Lösungen entwickeln
Noch nie war die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz so hoch wie im vergangenen Jahr. Die Diskussion darüber hat sich dabei im Wesentlichen auf das Angebot und die Nachfrage auf dem Lehrstellenmarkt beschränkt. Die neue AMOSA Studie (1) zeigt, dass das Risiko für Jugendliche der Altersklasse 20 bis 24 jedoch doppelt so gross ist. Sie macht auch bewusst, dass Massnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit breiter und früher ansetzen müssen.
Ursula Kraft
Abwanderung stoppen
Zwei von drei Walliser Studierenden kehren nach Studienabschluss nicht in den Kanton zurück bzw. verlassen das Wallis. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Studie der Arbeitsmarktbeobachtung Wallis. Dieser Verlust an Humankapital verursacht neben finanziellen Einbussen insbesondere Nachteile für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region.
Arbeitsmarkt in Kürze
Benno Stecher
Das NABB erhält ein neues Curriculum
Die Universitäten Bern, Freiburg und Zürich haben das Curriculum der postgradualen Weiterbildung in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung NABB überarbeitet. Es orientiert sich neu an einem handlungsorientierten Kompetenzprofil anstatt an einem Fächerkanon. Die Qualifizierung soll zudem verstärkt Aspekte der Personalentwicklung vermitteln.
Yvonne-Marie Ruedin
Ein offenes Ohr für die Ratsuchenden
Am 24. und 25. Juni dieses Jahres veranstaltete die CPFCP (1) eine sehr erfolgreiche zweitägige Schulung über das Informationsgespräch. Aus diesem Anlass werfen wir gemeinsam mit der Organisatorin des Seminars, Dominique-Claire Dubourg, einen Blick auf die Arbeit der Dokumentalistinnen und Dokumentalisten bzw. der Berufsinformatoren und -informatorinnen.
Berufsberatung in Kürze
Berner Testzentrum / Organigramm KBSB / Distance Counselling / Qualitätsansatz der CCO
Neue Publikationen
Leserbrief
Zu den Aufsätzen in diesem Heft
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