PANORAMA: Die Fachzeitschrift

Die Zeitschrift PANORAMA informiert Sie über aktuelle Entwicklungen, politische Einschätzungen, Praxiserfahrungen und Studienergebnisse aus den Themenkreisen «Berufsbildung», «Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung» und «Arbeitsmarkt». Mit ihren von wechslenden Fachautoren verfassten Artikeln ist PANORAMA in der Schweiz die Basis für die Meinungsbildung unter den angesprochenen Spezialistinnen und Spezialisten. Eine zentrale Rolle im Redaktionskonzept spielt der «Fokus-Teil», in dem Themen bereichsübergreifend aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. PANORAMA erscheint 6x im Jahr.
 

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PANORAMA Aktuelle Ausgabe

Editorial

Die Europa-Frage hinterlässt ihre Spuren auch bei der Berufsbildung und den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts. Die berufliche Mobilität verlangt nach praktischen Lösungen und Antworten.

Fokus

Der Verband Viscom engagiert sich für die Schaffung international vergleichbarer Berufsbilder in der grafischen Branche. Mit einer pragmatischen Vorgehensweise wird schrittweise eine Lösung angestrebt, die der Komplexität des Schweizer Systems gerecht wird.

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie will die Schweizer Berufsbildung mit der Schaffung eines nationalen Qualifikationsrahmens stärken. Um das Schweizer System im europäischen Kontext angemessen abzubilden, werden Diplomzusätze eingeführt.

Grenzkantone sind direkter mit europäischen Modellen der Berufsbildung konfrontiert als andere Gebiete der Schweiz. In der Nordwestschweiz wird dies als Chance betrachtet.

Die Schweiz beteiligt sich am Austausch- und Mobilitätsprogramm Leonardo da Vinci. Das eröffnet Lernenden, Lehrpersonen und Organisationen der Berufsbildung neue Möglichkeiten.

Berufsbildung

Trotz strukturbedingter Schwierigkeiten erfahren teilnehmende Jugendliche und Betriebe den Austausch als Bereicherung. Der Kanton Freiburg engagiert sich für mehr Plätze.

Eine Evaluation des Projekts «Bili» mit zweisprachigem Unterricht an zehn Zürcher Berufsfachschulen zeigt, dass die beteiligten Lernenden besser Englisch können und fachlich gleich gut abschneiden wie Teilnehmende am Standardunterricht.

Die höhere Berufsbildung schlägt sich trotz erheblicher privater Kostenbeteiligung in positiven Bildungsrenditen für die Studierenden nieder. Die existierenden Finanzierungskonzepte führen nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen der Nachfrage.

Berufsberatung

Jugendliche, die neu in den Arbeitsmarkt eintreten, unterscheiden sich in ihrer Werthaltung von früheren Generationen. Die Berufswahl geht einher mit dem Wunsch nach Selbst-
verwirklichung. Sowohl Berufsberater wie auch Unternehmen müssen sich darauf einstellen. 


René Zihlmann, Direktor des Laufbahnzentrums Zürich und Autor zahlreicher Fachbücher, 
tritt Ende Jahr in den Ruhestand. Für PANORAMA analysiert er wichtige Themen der Berufsberatung von gestern, heute und morgen.

Arbeitsmarkt

Um die Rückkehr von Arbeitslosen ins Erwerbsleben zu beschleunigen, wird in Genf die Praxis des kantonalen Arbeitsamts (OCE) reorganisiert. OCE-Direktor Patrick Schmied im Gespräch über die Herausforderungen, die mit den Änderungen einhergehen.

Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih steht kurz vor der Inkraftsetzung. Nach ausführlichen Verhandlungen zwischen dem Verband Swissstaffing und Gewerkschaften ist es gelungen, die Branche umfassend zu regeln und zu modernisieren.

Der Kanton Luzern bietet über die Beratungsstelle Jugend und Beruf (BJB) und deren «Anlaufstelle Praktika» ein Kompetenzzentrum für erwerbslose Jugendliche an. Durch eine individuellere Betreuung lassen sich nachhaltigere Lösungen finden.

Eine Studie der Arbeitsmarktbeobachtung AMOSA beschreibt, dass überdurchschnittlich viele Stellensuchende in der Gesundheitsbranche Arbeit finden und die Personalengpässe insbesondere im Pflegebereich mildern helfen könnten.

Ausblick

Die Arbeitsmarktmassnahmen «Förderung der selbständigen Erwerbstätigkeit» dient Stellensuchenden als Brücke in die berufliche Selbständigkeit. Wie wird die Massnahme in verschiedenen Kantonen umgesetzt, welches sind die Erfolgsfaktoren für eine selbständige Erwerbstätigkeit und wie weit bereitet die Berufslehre darauf vor?