KMU fördern berufliche Wiedereingliederung

Mit einer Integrationsquote von mehr als 6% stehen die Deutschschweizer Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden an der Spitze der Unternehmen, die gesundheitlich beeinträchtigte Menschen beschäftigen. Bei Firmen gleicher Grösse in der französischen Schweiz wurde eine Quote von 3,4% gemessen, im Tessin 2,3%. Dies gemäss der 4. Studie zur Integration gesundheitlich beeinträchtigter Menschen in Unternehmen, die von der Stiftung "Integration für alle" in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Observatoire Universitaire de l'Emploi in Genf durchgeführt wurde. Obwohl 47% der gesundheitlich beeinträchtigten Personen bei Grossunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden angestellt sind, weisen diese Unternehmen eine tiefere Integrationsquote auf (durchschnittlich 2,6%). Der Sektor "Öffentliche Verwaltung, Bildungswesen und Gesundheits- und Sozialwesen" weist die höchste Integrationsquote (4,5%) auf. Die verarbeitende Industrie erreicht eine Integrationsquote von 3,1%.



Ausgabe: 01 / 2010 (13.01.2010)