BFS: Löhne stiegen 2008 nominal und sanken real

Der Nominallohnindex stieg in der Schweiz im Jahr 2008 um 2 Prozent. Dies ist die grösste Lohnverbesserung seit 2002. Weil die Inflation 2,4% betrug, sank das Reallohn-Niveau allerdings um 0.4 %. Seit 1994 berechnet das Bundesamt für Statistik (BFS) die Lohnentwicklung mit dem Schweizerischen Lohnindex (SLI). Der SLI ermöglicht die Messung der Löhne in den verschiedenen Wirtschaftszweigen des sekundären und tertiären Sektors.
Im laufenden Jahr steigen die Löhne in der Schweiz in einem ähnlichen Ausmass. Dies meldet der Personalmanagement-Berater Hewitt Associates. Der Anstieg beträgt über alle Branchen hinweg 1,8%. Das Top-Management erhielt die grössten Lohnerhöhungen (+2%), während die Bezüge des mittleren Managements, der Fachkräfte und der Sachbearbeiter 2009 nur um 1,8% zunahmen. Gemäss den Prognosen von Hewitt Associates planen die Unternehmen für 2010 eine durchschnittliche Lohnsteigerung von 1,6%.
Publikation BFS komplett



Ausgabe: 19 / 2009 (27.10.2009)