Personenfreizügigkeit: Wirtschaftskrise trifft Ausländer stärker

Der 5. Bericht über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit kommt zum Schluss, die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte aus dem EU-Raum begünstige das hohe Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum. Mit der Arbeitsmarktöffnung ist die Konkurrenz für inländische Arbeitnehmer/innen zwar tendenziell gestiegen, eine Verdrängung schweizerischer Arbeitskräfte ist aber nicht festzustellen. Die Wirtschaftskrise trifft nun die ausländischen Erwerbspersonen stärker als die einheimischen: Die Zuwanderung schwächt sich ab und die Arbeitslosigkeit der Ausländerinnen und Ausländer steigt überproportional an.
Medienmitteilung



Ausgabe: 14 / 2009 (07.07.2009)