Fachhochschulen: Berufsmaturität war nie der "Königsweg"

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der gymnasialen Maturandinnen und Maturanden, die an einer Fachhochschule studieren, gestiegen. Dies hat vor allem mit dem Einbezug der Bereiche Gesundheit und Soziales in die Fachhochschulen zu tun.
2007 verfügten 32.4% der Neueintretenden über eine gymnasiale Matura, 35,2% über eine Berufsmatura. In den Bereichen Technik, Wirtschaft und Design ist der Anteil der Eintretenden mit gymnasialer Matura von 10% im Jahr 1997 auf 17% im Jahr 2006 gewachsen, "kein Erdrutsch", wie der Sozialwissenschaftler Urs Kiener in seinem Interview mit PANORAMA.aktuell ausführt. Die Berufsmaturität sei aber nie der "Königsweg" gewesen. Auch in den traditionellen Bereichen hätte der BM-Anteil immer unter 60% gelegen.



Ausgabe: 4 / 2009 (21.02.2009)