Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih steht kurz vor der Inkraftsetzung. Nach ausführlichen Verhandlungen zwischen dem Verband Swissstaffing und Gewerkschaften ist es gelungen, die Branche umfassend zu regeln und zu modernisieren.
Eine Studie der Arbeitsmarktbeobachtung AMOSA beschreibt, dass überdurchschnittlich viele Stellensuchende in der Gesundheitsbranche Arbeit finden und die Personalengpässe insbesondere im Pflegebereich mildern helfen könnten.
Der Kanton Luzern bietet über die Beratungsstelle Jugend und Beruf (BJB) und deren «Anlaufstelle Praktika» ein Kompetenzzentrum für erwerbslose Jugendliche an. Durch eine individuellere Betreuung lassen sich nachhaltigere Lösungen finden.
Um die Rückkehr von Arbeitslosen ins Erwerbsleben zu beschleunigen, wird in Genf die Praxis des kantonalen Arbeitsamts (OCE) reorganisiert. OCE-Direktor Patrick Schmied im Gespräch über die Herausforderungen, die mit den Änderungen einhergehen.
Mit der zunehmenden Bedeutung der beruflichen Wiedereingliederung muss die Rolle der Arbeitgeber geklärt werden. Damit die öffentlichen Arbeitsvermittlungszentren diese als Kunden gewinnen, müssen sie ihren Auftrag und ihre Dienstleistungen neu definieren.
Veränderungen beim Risiko und bei der Dauer der Arbeitslosigkeit beeinflussen deren Entwicklung. Die Mehrfacharbeitslosigkeit hingegen wirkt als quantitativ bedeutende Konstante. Sie basiert auf strukturellen Faktoren, die es vermehrt abzubauen gilt.
Im Rahmen einer Arbeitsmarktmassnahme wurden im Kanton St. Gallen Stellensuchende zu Energieberatern ausgebildet. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat das Programm als nationale Massnahme aufgenommen. Nun bieten andere Kantone ähnliche Projekte an.
Die Forderung nach Arbeitsmarktnähe stellt sich im Zusammenhang mit Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung häufig. Der Begriff ist jedoch sehr unscharf. Im Hinblick auf die konzeptionelle Entwicklung von Programmen ist eine begriffliche Klärung notwendig.
Im nächsten Frühjahr wird eine Volksinitiative lanciert, die zum Ziel hat, das existierende Erwerbs- und Sozialhilfesystem über ein garantiertes Basiseinkommen zu verbessern.
Programme zur Arbeitsintegration können die Handlungsautonomie der Teilnehmer erhalten und stärken. Wie diese selbst den Programmeinsatz erleben und welches die Erfolgsfaktoren sind, zeigt eine im Auftrag des städtischen Sozialdepartements durchgeführte Untersuchung.