Das Fokusthema der Zeitschrift PANORAMA 04/2010 vom 27. August ist dem Berufsbildungsmarketing gewidmet. In mehreren Beiträgen, die auf der Website des Fachmedienverbunds auch als PDF zum herunterladen bereit stehen, wird dargelegt, wie ein umsichtiges Berufs- und Lehrstellenmarketing zum guten Funktionieren des "Grundbildungsmarkts" und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beiträgt. Der Bund, die Kantone und die Organisationen der Arbeitswelt stehen dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen, denen sie sich ihren spezifischen Rollen entsprechend stellen.
PANORAMA.aktuell 2010-15
Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2010-15DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
01. 09. 2010
Bildungspolitik
Die Anerkennung und Einstufung von Diplomen, die in einem anderen Land erworben wurden, wird immer wichtiger. Als Kontaktstelle für die Diplomanerkennung ist das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT in der Schweiz die erste Anlaufstelle bei Fragen zur Anerkennung ausländischer Diplome. Mit dem Ziel, umfassend über die Diplomanerkennung zu informieren, hat das BBT seinen Webauftritt vollständig überarbeitet. Unter www.bbt.admin.ch/diploma finden Interessierte einen Überblick über das Verfahren, die zuständigen Stellen im In- und Ausland sowie zahlreiche FAQ, die auf konkrete Anliegen eingehen.
Trotz einer Höchstzahl an Lehrstellen und zahlreicher Unterstützungsmassnahmen beim Übergang von der Schule in die Berufsbildung haben in Basel-Stadt nur 17 Prozent der Schulabgänger/innen aus der 9. Klasse einen Lehrvertrag abschlossen. Zudem nutzen die Jugendlichen die Möglichkeit der Berufmatura nur in sehr geringem Mass. Das kantonale Erziehungsdepartement hat deshalb ein abteilungsübergreifendes Projekt "Förderung der Berufsbildung und Information über die Gleichwertigkeit der Bildungswege" lanciert. Die Kernbotschaft lautet: Es gibt zwei gleichwertige Bildungswege, der berufspraktische und der schulische Weg, beide können zu einem Hochschulstudium führen. Das Projekt dauert bis Mitte 2013. Weitere Informationen im "Berufsbildungsinfo Nr.24" (Seite 2).
Berufliche Grundbildung
Im Auftrag des BBT hat der Schul- und Unternehmensberater Peter Bonati einen Grundlagenbericht für die Erarbeitung des Rahmenlehrplans für die eidgenössische Berufsmaturität verfasst. Das Gutachten "Den Spielraum nutzen" wurde im Hinblick auf die künftige Struktur der fachspezifischen Rahmenlehrpläne und des Rahmenlehrplans insgesamt erstellt.
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterbreitet die folgenden Verordnungen über die berufliche Grundbildung und die entsprechenden Bildungspläne zur Vernehmlassung bzw. Anhörung:
- Tiermedizinische/r Praxisassistent/in EFZ (Frist: 23. September 2010)
- Laborant/in EFZ (Frist: 20. September 2010)
- Fachfrau/Fachmann Betreuung (Frist: 24. September 2010)
- Oberflächenveredler/in Uhren EFZ (Frist: 28. Oktober 2010)
- Polisseuse/Polisseur EBA (Frist: 28. Oktober 2010)
- Veranstaltungsfachfrau/-mann EFZ (Frist: 8. November 2010)
- Mediamatiker/in EFZ (Frist: 15. September 2010)
Weitere Informationen
Das BBT hat Änderungen in folgenden Bildungsplänen und Verordnungen der beruflichen Grundbildung genehmigt:
- Musikinstrumentenbauer/in EFZ: Änderung im Bildungsplan, in Kraft seit 1. Mai 2010. (Bildungsplan)
- Pharmaassistent/in EFZ: Änderung der Verordnung, in Kraft seit 1. Juni 2010 (in einigen Wochen erhältlich beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
- Logistiker/in EFZ und Logistiker/in EBA: Änderungen der Bildungspläne, in Kraft seit 1. August 2010. (Bildungsplan Logistiker EFZ; Bildungsplan Logistiker EBA)
Am 13. August 2010 hatte das Berufsbildungsamt des Kantons Waadt 6075 neue Lehrverträge erfasst. Im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahrs sind dies gegen 1000 Lehrverträge mehr. Diese Zunahme ist ein Hinweis auf das grosse Engagement der Betriebe zu Gunsten dieser Ausbildungsart. Zudem zeigt sich, dass die Arbeitgeber dem Aufruf des Kantons gefolgt sind, die Lehrverträge früher abzuschliessen als in den vorhergehenden Jahren. Dies aufgrund neuer Massnahmen im Rahmen des am 1. August 2010 in Kraft getretenen Ausführungsreglements zum Waadtländer Berufsbildungsgesetz.
Laufende Projekte (Seiten 5 und 6)
Statistische Angaben (Seiten 11 und 12)
Lehrpersonen, die länger als 5 Jahre unterrichten (Stichtag 1.1.2008) und über eine tertiäre Fachausbildung im Unterrichtsbereich verfügen, können ein mehrteiliges Prüfungsverfahren am EHB durchlaufen und ihre Lehrkompetenzen gemäss dem Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche nachweisen. Wer das Prüfungsverfahren erfolgreich abschliesst, erhält vom Bund eine Bescheinigung über die gesetzlich vorgeschriebene berufspädagogische Bildung (BBV Art. 46).
Weitere Informationen: Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB, nachqualifikation@ehb-schweiz.ch.
Übergänge
Das Zentrum für Information und Dokumentation IDES der EDK hat eine Übersicht über die staatlichen Brückenangebote in den Kantonen erstellt. Die Zusammenstellung enthält Informationen zu den vollschulischen und kombinierten (dualen) Brückenangeboten sowie die Regelungen über finanzielle Beiträge von Seiten der Eltern. Des weiteren bietet die Zusammenstellung Informationen über integrationsspezifische Brückenangebote, die teilweise kantonsübergreifend geführt werden.
Höhere Berufsbildung
Die Projektdauer für Integrationsprojekte an Schweizer Berufsfachschulen (inkl. Brückenangebote) wurde auf Ende 2012 verlängert. Die Hirschmann-Stiftung hat dazu Projektberichte von bereits durchgeführten Projekten als "Ideenbörse" im Internet nach Kategorien publiziert. Nächster Eingabetermin für Projekte ist der 31. Oktober 2010.
Formulare und Info-Flyer
Ab 2011 können bis zu einem Viertel der Kosten für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen vom Bund mitfinanziert werden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT hat im August 2010 entsprechende Richtlinien verabschiedet. Die Erhöhung der möglichen Beiträge sollen zur Attraktivität der höheren Berufsbildung beitragen und sollen die Prüfungsträger motivieren, die Qualität und Professionalität der Prüfungen zu steigern und die Gebühren zu senken. Davon wiederum profitieren auch die Kandidaten und Kandidatinnen.
Richtlinien
Hochschulen
Das Departement für Sprachen und Literaturen der Universität Fribourg hat das bis anhin bestehende Lateinobligatorium abgeschafft (gilt für Studierende ab HS 2010), die Theologische Fakultät der Universität Luzern sucht die Kooperation mit Zürich, diverse Fachhochschulen bieten neu ein vom Bund finanziertes Ausbildungsprogramm "Passerelle zum Energieingenieur" an. Diese und weitere Aktualitäten aus den Hochschulen sind hier zusammengestellt.
Die Informationen zum Studienaufbau und zu den Abschlüssen an Universitäten und Fachhochschulen auf www.berufsberatung.ch/studienaufbau wurden komplett überarbeitet und neu strukturiert. Hier finden Sie
- Erklärungen zum Studienaufbau und zu den Studienabschlüssen an den Hochschulen (Bachelor, Master, PhD)
- eine Darstellung des European Credit Transfer Systems (ECTS)
- Informationen über die Weiterbildungsabschlüsse und -titel inkl. MAS, MBA, EMBA, DAS und CAS
- Hinweise zum Hochschulwechsel, auch von einen Hochschultyp zum anderen, beispielsweise der Fachhochschule an die Universität.
Weiterbildung
Das Verfahren für die Validierung der Bildungsleistungen in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung BSLB wurde am 1. Juli 2010 offiziell gestartet. Dank der externen Evaluation der Pilotphase konnten die letzten Verbesserungsmassnahmen und Änderungen vorgenommen werden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) ist Träger dieses Verfahrens und das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung / Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) führt das Sekretariat. Alle Informationen zum Validierungsverfahren: www.sdbb.ch/validierung-bslb
Beratung
Mit "Multicheck (MC Junior)" und "Kompass - Kompetenz-Assessment für Lernende" stellt die Fachgruppe Diagnostik des SDBB zwei neue Labels für Tests und Arbeitsmittel bereit: www.diagnostik.sdbb.ch. Da die gedruckte Fassung der Labels, die jeweils im PANORAMA-Versanddienst geliefert wird, in der letzten Serie Mängel aufwies, wird sie im aktuellen Versanddienst den Kunden und Kundinnen in verbesserter Qualität nochmals zugestellt.
Die in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein als offen gemeldeten Lehrstellen für den Lehrbeginn 2011 werden ab sofort auf www.berufsberatung.ch/lehrstellen aufgelistet. Das Aufschalten erfolgt im September schrittweise für die Lehrstellen in den Deutschschweizer Kantonen, jene in der Westschweiz werden im Oktober publiziert.
Die Suche nach Lehrstellen auf berufsberatung.ch kann nach Bezirk, nach Kanton oder gleichzeitig in mehreren Kantonen durchgeführt werden. Eine umfassende Liste zeigt, in welchen Berufen wie viele Lehrstellen ausgeschrieben sind. Die Lehrstellen sind mit einer Berufsbeschreibung verlinkt. Für viele Grundberufe werden auch Filmsequenzen angeboten.
Eine neue Funktion gibt es im Zusammenhang mit myBerufswahl.ch. Jugendliche, die sich für dieses interaktive Berufswahlwerkzeug registriert haben, können die Adressen der offenen Lehrstellen in ihr Logbuch abspeichern und haben damit die Kontakte zu Lehrfirmen, bei denen sie sich bewerben wollen, immer griffbereit. Hintergrundinformationen zu myBerufswahl.ch finden Sie auch im Artikel "In 7 Schritten zum Entscheid" in der Zeitschrift PANORAMA 04/2010 vom 27. August 2010.
Medienmitteilung des SDBB ((Link)) http://www.sdbb.ch/dyn/bin/2024-184003-1-pm_lena_2010_def.pdf
Arbeitsmarkt
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlichte Beschäftigungsbarometer zeigt rückblickend im 2. Quartal 2010 ein leichtes Beschäftigungswachstum. Der Beschäftigungsrückgang im sekundären Sektor hat nachgelassen und die Zahl der Beschäftigten im tertiären Sektor wächst weiter an. Erstmals seit dem 4. Quartal 2007 zeigen alle in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren eine positive Tendenz. Besonders ausgeprägt ist der wieder gewonnene Optimismus im sekundären Sektor.
Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) stellt ein breit abgestütztes Wachstum der Schweizer Wirtschaft fest und erwartet ebenfalls eine Zunahme der Beschäftigung in den nächsten Monaten.
Medienmitteilung BFS
Medienmitteilungen KOF
Berufliche Integration
Der 4. "Salon RH Solutions Ressources humaines" (Lösungen für HR-Fragen) findet am 29./30. September 2010 in Genf statt. Er verbindet Brachenfachleute mit 180 Ausstellern und Dienstleistern: Beratungsfirmen, Bildungszentren, Medien, Arbeitsvermittlungen, Berufs- und Arbeitgeberverbände, Logistikfachleute aus HR-Abteilungen usw. Das Programm dieser von der Universität Genf unterstützten Veranstaltung sieht unter anderem 120 Referate, Foren und Workshops vor. Das Publikum (2009 kamen 2'500 Besucher) wird dadurch für Veränderungen, Neuerungen und Tendenzen im HR-Sektor sensibilisiert.
Weitere Informationen
Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) lehnt die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) ab. Sie befürchtet, dass die Einsparungen bei der Arbeitslosenkasse auf die Sozialhilfe abgewälzt werden. Zudem sind gemäss Skos vor allem jene Gruppen von den Kürzungen betroffen, die ohnehin schon in unsicheren Arbeitsverhältnissen leben.
Auch Caritas Schweiz sagt nein zur Gesetzesrevision. Die Änderungen führten zu einem Abbau des Versicherungsschutzes und stünden einer nachhaltigen Finanzierung der laufenden Ausgaben der Arbeitslosenversicherung (ALV) entgegen.
Argumentarium Skos
Medienmitteilung Caritas
Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden
Im Krisenjahr 2009 betrug die Arbeitslosenquote der 20-24-Jährigen 5,7 Prozent, rund drei Viertel von ihnen fanden jedoch innerhalb von sechs Monaten eine neue Stelle. Die rasche berufliche Integration der Jugendlichen wird durch arbeitsmarktliche Massnahmen der Kantone und des Bundes stark gefördert. Insgesamt gab die Arbeitslosenversicherung im Jahr 2009 rund 48 Millionen Franken für Bildungs- und Beschäftigungsprojekte aus. Im Rahmen der Stabilisierungsmassnahmen wurden weitere 52 Millionen franken für Unterstützungsangebote bewilligt. Dies zeigt der Bericht "Übergänge in die Arbeitswelt" des Bundesrats.
Medienmitteilung
Bericht des Bundesrates
Das Bundesamt für Migration (BFM) hat Ende August 2010 vier Studien über portugiesische, türkische, kosovarische und somalisch-erytreische Gruppen von Einwanderern publiziert. Die erwähnten Studien geben einen Überblick zur Migrationsgeschichte sowie zu demografischen Angaben wie Altersstruktur, Geschlecht und Zivilstand, Migrationsströme, Integration. Sie liefern auch Informationen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation sowie zu kulturellen Aspekten der jeweiligen Bevölkerungsgruppen. Zudem werden die Organisationsformen sowie die kulturellen, sozialen und religiösen Aktivitäten der verschiedenen Einwanderergruppen ebenso wie Fragen des Zusammenlebens mit der Wohnbevölkerung in der Schweiz dargestellt.
Medienmitteilung
Integration von Behinderten und sozial Schwachen
Die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe soll verbessert werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat durch das Beratungsbüro KEK eine Studie über das Kooperationspotenzial dieser beiden Institutionen erstellen lassen. Die Studie liefert elf Vorschläge, wie Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration geholfen werden kann. So wird empfohlen, dass die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) Personen mit einem erhöhten Risiko auf Langzeitarbeitslosigkeit frühzeitig der Sozialberatung melden. Die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Massnahmen wird in Zusammenarbeit mit den Kantonen geprüft.
Medienmitteilung
Print- und Online-Angebote
In der Reihe "Chancen in Beruf und Arbeit" sind zwei vollständig überarbeitete Hefte im SDBB-Verlag erschienen: "Musik, Theater, Tanz" und "Medien und Information". Im Studienwahlbereich wurden die beiden Infomappen "Chemie" und "Slavistik, Osteuropastudien" überarbeitet. Eine Neuheit ist das "Laufbahn-Portfolio für Berufslernende" des S&B Instituts für Berufs- und Lebensgestaltung in Bülach, das formal am erfolgreichen Berufswahl-Portfolio anknüpft und Lernenden in der beruflichen Grundbildung Unterstützung für ihre Laufbahnplanung gibt.
Mehr Informationen zu den neuen Medien (inkl. Online-Bestellmöglichkeit)
Sporadisch publiziert der SDBB Verlag an dieser Stelle Rezensionen und Infos über Publikationen, die für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung interessant sein könnten. Diesmal geht es u.a. um das Buch "Immer noch Lehrer", einen Flyer über den Beruf Luftfahrzeugtechniker/in und das Projekt "Reissverschluss" des Laufbahnzentrums der Stadt Zürich, zu dem im PANORAMA-Versanddienst zudem ausführlichere Informationen offeriert werden.
Die ersten beiden Merkblätter der neuen Reihe "Kurz|Info" des SDBB sind erschienen.
"Kurz|Info 1/2010: Gymnasiale Maturität – was nun?" und "Kurz|Info 2/2010: Studieren im Ausland". Die Merkblätter greifen Fragen zu verschiedenen Themen rund um Studium und Beruf auf, die häufig im Berufsinfozentrum oder in der Beratung gestellt werden. Die "Kurz|Info" werden vom SDBB unter www.sdbb.ch/kurzinfo als PDF-Dokumente zum Herunterladen angeboten. Kantonalen Studienberatungsstellen werden die Texte der "Kurz|Info" auf Wunsch auch zur Publikation im eigenen Layout zur Verfügung gestellt.
Weitere Auskünfte: barbara.kunz@sdbb.ch, 031 320 29 19.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat die Website zu den Arbeits- und Lohnbedingungen in der Schweiz überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Die Website richtet sich an Schweizer und ausländische Unternehmen sowie an Arbeitnehmende.
Seit August 2010 bietet das Bundesamt für Statistik eine neue, erweiterte Statistik über Unternehmen und Wirtschaft an. Diese ermöglicht den Zugang zu allgemeinen Informationen aus Untersuchungen bei Unternehmen, zu Resultaten der Unternehmensstatistiken und zu Neuerungen bei laufenden Unternehmensstatistiken. Die Statistik enthält im Weiteren zahlreiche Angaben über die strukturelle und konjunkturelle Entwicklung der schweizerischen Wirtschaft. Die Website richtet sich an Unternehmen, politische Verantwortliche, Organisationen der Arbeit sowie an alle Nutzer der volkswirtschaftlichen Statistiken.
Der Bund hat eine neue Website über Aktivitäten und Akteure im Bereich Cleantech in der Schweiz lanciert. Unter Cleantech werden Technologien, Industrien und Dienstleistungen zusammengefasst, die zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen und Systeme beitragen. Die Plattform wurde vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und vom Eidgenössischen Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ins Leben gerufen. Sie soll Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit Zugang zu relevanten Informationen zu diesem Zukunftsmarkt bieten.
In der Reihe "INFO bildung&beruf" des SDBB sind neu die drei folgenden übersichtsdokumente erschienen:
- Ausbildungen im Bereich Tanz
- Weiterbildung in Energieberatung
- Berufe und Ausbildungen mit Hunden
Personen und Institutionen
Robert Galliker geht in Pension und hat per Ende August das Generalsekretariat der
Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
(EDK) verlassen. Der ehemalige Geschäftsführer der Deutschschweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz (DBK) hat bei vielen wichtigen Entwicklungen der
Berufsbildung in den letzten zwei Jahrzehnte mitgewirkt. Im "PANORAMA-Interview" in der Ausgabe 4/2010 vom 27. August blickt er auf wichtige Etappen auf dem Weg zu einer nationalen Bildungspolitik zurück.
Inserate
Tierärztin oder Tierarzt ist mehr als ein Beruf. Die vielen Facetten des Berufes präsentiert die Internetseite www.beruf-tierarzt.ch. Eine ausführliche Broschüre dazu kann über info@gstsvs.ch bezogen werden.
Wie kann die Schule aussehen, in der alle Lernenden gemeinsam und gleichzeitig individuell gefördert werden und wo sich Jugendliche auf eine erfolgreiche und glückliche Zukunft im beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Kontext vorbereiten? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Buch von Elisabeth Brugger „NIL - Nachhaltiges Individuelles Lernen“, das im hep Verlag erschienen ist.
Weitere Informationen
Stelleninserate
Das Berufsinformationszentrum Horgen erbringt qualitativ hoch stehende Dienstleistungen rund um die Berufs- und Laufbahngestaltung. Wir suchen per 1. Januar 2011 zwei initiative, belastbare und teamfähige Persönlichkeiten mit abgeschlossener eidgenössisch anerkannter Ausbildung in Berufsberatung (oder kurz vor Abschluss). Sie beraten Jugendliche und Erwachsene in Berufs- und Laufbahnfragen und halten Klassen- und Elternorientierungen sowie Schulhaussprechstunden ab.
Weitere Informationen im Inserat.
Das Amt für Berufs- und Studienberatung des Kantons Schwyz sucht per 1. Januar 2011 eine/n Berufsberater/in in Pfäffikon für die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen, Durchführung von Veranstaltungen, Mitarbeit im BIZ/Infothek sowie in Projekten und Arbeitsgruppen. Weitere Informationen im Inserat.
Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung in Schaan ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die berufliche Grund-, Aus- und Weiterbildung. Für die Abteilung Be-rufsberatung suchen wir nach Vereinbarung eine/n Berufsberaterin/Berufsberater für die individuelle Beratung von Jugendlichen in der ersten Berufswahl. Weitere Informatio-nen finden Sie unter www.stellenangebote.llv.li oder im Inserat.
Archiv
PANORAMA.aktuell
2012
02 01
2011
21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


