PANORAMA.aktuell 2010-13

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2010-13DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

01. 07. 2010

Bildungspolitik

Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) hat im Auftrag des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) eine Studie zu Kosten und Nutzen in den ersten elf zweijährigen beruflichen Grundbildungen mit Berufsattest durchgeführt. Die Resultate zeigen, dass für die Lehrbetriebe im Durchschnitt der Nutzen knapp über den Kosten liegt, dass jedoch zwischen den einzelnen Berufen grosse Unterschiede bestehen. Sie sind sind in erster Linie auf Unterschiede in den Lehrlingslöhnen und in der Produktivität der Lernenden zurückzuführen.
Medienmitteilung BBT
Schlussbericht

Die obligatorische Schule könne nicht allen Forderungen der Gesellschaft gerecht werden. Für die Wirtschaft sind Erstsprache und Mathematik entscheidend. Viele Unternehmen sind mit den Kompetenzen der Absolventen in diesen Kernfächern unzufrieden. Der Arbeitgeberverband Economiesuisse fordert, dass sich das nationale Bildungsmonitoring nicht auf die Überprüfung von Minimalkompetenzen beschränkt, sondern auch ermittelt, wie viele Jugendliche mittlere oder hohe Kompetenzen erreichen. Als Fundament für das bewährte duale Bildungssystem der Schweiz brauche die Volksschule eine Auftragsklärung.
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Die Praktikabörse StudEx vermittelt im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) Praktika in europäischen Ländern für Lehrabgänger/innen (mit oder ohne Berufsmaturität), Studierende und Studienabgänger/innen von Fachhochschulen. Zudem bietet sie auch ausländischen Jugendlichen Praktikaplätze in der Deutschschweiz an. Seit 1997 hat StudEX 2038 Praktikumsplätze vermittelt: 1058 im Ausland, 904 in der Schweiz. Diese Zahlen beinhalten 198 schweizerische Inhaber/innen eines EFZ und der Berufsmaturität.

Berufliche Grundbildung

Die bereits seit längerem bestehende Subdomäne www.eba.berufsbildung.ch des Portals www.berufsbildung.ch wurde neu gestaltet und enthält jetzt - als wichtigste Neuerung - Kompetenznachweise für die Personen in der zweijährigen beruflichen Grundbildung, die das Qualifikationsverfahen nicht bestehen. Wer den Attest-Abschluss nicht erreicht, hat Anrecht darauf, die erworbenen Kompetenzen individuell bestätigen zu lassen. Die zur Verfügung stehenden Formulare, die auf der Verordnung des jeweiligen Berufs basieren, enthalten die Logos der SBBK und des Berufsverbands und werden vom Lehrbetrieb ausgefüllt und unterschrieben. Im Laufe des Sommers werden noch die Formulare einer ganzen Reihe weiterer Berufe aufgeschaltet, die am Ende dieses Schuljahrs zum ersten Mal abgeschlossen werden können.

Die Conférence intercantonale de l'instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CIIP) unterstützt das gemeinsame Projekt der Kantone Genf und Waadt sowie der Haute Ecole de Théâtre de Suisse romande (HETSR) für eine neue Bühnentänzer-Ausbildung. Die Berufsbildung Bühnentänzer/in, Fachrichtung Zeitgenössischer Tanz, startet im Schuljahr 2011/12 in Genf. Sie führt zum Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ und zur gestalterischen Berufsmaturität. Künftig wird in Lausanne im Rahmen der HETSR ein Bachelor of Arts (BA) angeboten.
Medienmitteilung (französisch)

Übergänge

Eine Arbeitsgruppe erarbeitet unter der Leitung von Nicole Wespi, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrplanprojekts, bis Oktober 2010 einen kurzen Lehrplanteil zur beruflichen Orientierung. Das Ergebnis soll danach in die Arbeit an den übrigen Lehrplanteilen einfliessen. Der fertige Lehrplan 21 - ein neuer Lehrplan für die Volksschule der ganzen Deutschschweiz - wird für das Jahr 2014 erwartet.
Bei der Auswahl der Mitglieder der Arbeitsgruppe und der dazugehörenden Begleitgruppe "Berufliche Orientierung" wurde darauf geachtet, dass die wichtigsten Akteure (Lehrpersonen der Sekundarstufe I, Nahtstelle Sekundarstufe I+II, Berufsbildung, Wirtschaft, Berufs- und Studienberatung, Lehrerinnen- und Lehrerbildung), die Regionen und die Geschlechter angemessen vertreten sind.
Weitere Informationen inkl. Zusammensetzung der Arbeits- und Begleitgruppe.

"Wie gelingt der Einstieg? Jugendliche mit Unterstützungsbedarf erfolgreich in die Berufsbildung integrieren." Unter diesem Motto steht der diesjährige Praxistag des Ressorts Projektförderung und Entwicklung des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT), der am 1. September 2010 in Biel stattfindet. Ziel ist der Erfahrungsaustausch unter den vom BBT unterstützten Projekten in diesem Themenbereich. Der Anlass richtet sich an Projektträgerschaften, kantonale Mittelschul- und Berufsbildungsämter, Integrationsbeauftragte sowie alle anderen vom Thema Betroffenen.
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Hochschulen

Der Ständerat hat den Entwurf des Bundesrats für ein Psychologieberufe-Gesetz angenommen. Dieses bezweckt unter anderem den Schutz des Titels, der künftig nur Personen mit einem Master-Abschluss in Psychologie zusteht. Zudem ist der Zugang zum Nachdiplomstudium für Psychotherapie Inhabern eines Masters in Psychologie vorbehalten. Zurzeit sind die kantonalen Gesetze zur Titelberechtigung nicht harmonisiert. Diese Situation ermöglicht es auch nicht qualifizierten Personen, den Beruf eines Psychologen auszuüben. Das neue Bundesgesetz soll Patientinnen und Patienten vor Missbrauch schützen.
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Wer sich für ein Uni-Studium angemeldet hat und - zum Beispiel nach einem Zwischenjahr - die Mathematikkenntnisse reaktivieren oder aufbessern will, findet Angebote an den Universitäten Basel und Zürich. Für diejenigen, die sich ihrer Studienwahl noch nicht sicher sind, gibt es verschiedene Schnuppermöglichkeiten an der Universität Basel und der ETH Zürich.
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Weiterbildung

Seit Anfang Jahr hat das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) bereits 26 Weiterbildungen durchgeführt. 723 Personen haben an fünf Zyklen, sechs Tagungen, vierzehn Seminaren oder an einem Lizenzierungsangebot teilgenommen. Ab Mitte August gehen die SDBB-Weiterbildungen weiter. Da für das Programm 2011 Informationsveranstaltungen zu Validierung und Case Management angeregt wurden, sei hier insbesondere auf die freien Plätze in den Seminaren S1017 ("Case-Management: Best Practice") und S1019 ("Validierung - der Erfahrung einen Wert geben") hingewiesen, die noch dieses Jahr stattfinden. Im November findet ausserdem die Veranstaltung "Aller Anfang ist Swissdoc ..." statt.
Zu den freien Plätzen

Beratung

Gegen 150 Fachleute der Information-Dokumentation sind am 22. Juni in Bern im Rahmen der ersten nationalen Fachtagung Information+Dokumentation zusammengetroffen. Die Tagung, die unter dem Motto "Das BIZ von morgen, ein elektronisches BIZ?" stand, informierte über Tendenzen der Informationsvermittlung, die Rolle der Fachpersonen für die Strukturierung und Kanalisierung der Fülle an verfügbaren Informationen, den Einfluss des Internets und andere Entwicklungen der Informationsmedien.
Organisiert wurde die Tagung durch das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB). Das SDBB plant jährlich alternierend eine Fachtagung für den Beratungsbereich (nächste Durchführung 2011) bzw. die Information-Dokumentation (2012).

Arbeitsmarkt

Ab 2011 wird der Lohnabzug für die Erwerbsersatzordnung (EO), über die auch der Mutterschaftsurlaub finanziert wird, während 5 Jahren von 0,3 auf 0,5 Prozent erhöht. Dies hat der Bundesrat entschieden, um die Reserven wieder aufzubauen und die Finanzierung der Leistungen sicherzustellen. Diese Erhöhung ist je hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu tragen. Die neue Mutterschaftsentschädigung für erwerbstätige Mütter ist seit dem 1. Juli 2005 in Kraft. Diese Entschädigung wird gleich wie jene für Dienstleistende in Armee, Zivilschutz und Zivildienst aus dem EO-Fonds finanziert.
Medienmitteilung

Rund ein Jahr nach der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) auf Bulgarien und Rumänien fällt die Bilanz der Personenfreizügigkeit generell positiv aus. Anlässlich der regelmässigen Treffen der trinationalen Konferenzen Deutschland-Österreich-Schweiz konnten in den letzten Jahren Verbesserungen bei der Umsetzung der flankierenden Massnahmen erzielt werden, wie beispielsweise die höhere Rechtssicherheit für Entsendebetriebe.
Medienmitteilung

In den hoch industrialisierten Ländern verlieren jene Sektoren, die einen grossen Anteil an schwach Qualifizierten beschäftigen, an Bedeutung. Sie verlagern ihre Produktion in Schwellenländer, um Kosten einzusparen. Rolf Weder und Simone Wyss von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel haben den Einfluss der Globalisierung auf die Risikogruppen in der Schweiz untersucht. Es scheint, dass sich in unserem Land die Situation von jener in andern OECD-Ländern unterscheidet. Bei der Arbeitslosigkeit hat sich in der Schweiz die Situation der schwach Qualifizierten zwar schneller verschlechtert als in den übrigen OECD-Ländern. Die in der Regel damit einhergehende Lohndisparität ist in der Schweiz hingegen vergleichsweise konstant geblieben.
Artikel in der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft"

Die Kantone haben ihre Anstrengungen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit im Jahr 2009 intensiviert und verfügen über zunehmende Praxis bei deren Bekämpfung. So wurden im letzten Jahr 11'120 Kontrollen durchgeführt und in den Gebieten des Sozialversicherungs-, Ausländer-, und Quellensteuerrechts 1733 Sanktionen verhängt, was einer Zunahme um 1856 Kontrollen (20%) und 410 Sanktionen (30%) entspricht. Die Informationskampagne des Seco leistete zudem einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Dies ist das Fazit des Berichts über die Umsetzung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit, das seit dem 1. Januar 2008 in Kraft steht.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

Die Zusammenarbeit zwischen privater und öffentlicher Vermittlung soll ausgebaut werden. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) Simon Röthlisberger und Damien Yerli weisen in der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" darauf hin, dass das Seco finanzielle Anreize für Personaldienstleister vorschlägt, die schwer vermittelbare Stellensuchende in eine Dauerstelle vermitteln. Zudem soll zwischen dem Seco und Swissstaffing, der Dachorganisation der privaten Arbeitsvermittler, ein Verhaltenskodex eingeführt werden, der als Grundlage für künftige Rahmenvereinbarungen zwischen den kantonalen Vollzugsstellen der Arbeitslosenversicherung und den privaten Arbeitsvermittlern dienen soll.
Artikel

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

Caritas Schweiz bietet seit sieben Jahren sozial benachteiligten Menschen in verschiedenen Regionen der Schweiz eine "Kulturlegi" und damit Vergünstigungen bei Kultur-, Sport- und Bildungsangeboten sowie im Gesundheitsbereich an. Das Migros-Kulturprozent unterstützt dieses Projekt nun auch und offeriert den Karteninhabern Vergünstigungen für kulturelle Angebote. Darüber hinaus gewährt die Klubschule Migros ab 1. August 2010 in einer einjährigen Testphase 50 Prozent Rabatt auf ihre Kurse.
Medienmitteilung

Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit

Der Rückgang der Geburtenquote und die Pensionierung der Babyboom-Generation der Nachkriegszeit führen in den Unternehmen zu einem Aderlass. Die Personalentwicklung und der Wissenstransfer zwischen den Generationen wird deshalb für die Human-Resources-Abteilungen zum Dauerthema. Die Westschweizer "Forschungsstelle für HR" hat herausgefunden, dass altersmässig gemischte Gruppen im Berufsalltag eine ideale Mischung der Stärken der Jungen und der Älteren generieren. Unabhängig von den Rahmenbedingungen sind Generationen überschreitende Teams eine Quelle für schöpferische Ideen.
Mehr Informationen (nur französisch)

Print- und Online-Angebote

Die Dokumentationsstelle des Tessiner Berufsbildungsamts hat eine aktualisierte Neuauflage des (italienischen) "Repertorio siti internet formazione professionale" herausgegeben. Nach Themen geordnet listet das Verzeichnis auf 45 Seiten rund 500 Links ausgewählter, für die Berufsbildung interessanter Websites, Dokumente, Portale und Suchmaschinen. Die Einträge erscheinen mit einem kurzen Kommentar zum Inhalt und einem Hinweis auf die Sprache der Website.
Kontakt: Gisela Arrigoni, gisela.arrigoni@ti.ch

Vom Portal zur Berufsbildung kann die elektronische Form der Lehrbetriebsvignette neu heruntergeladen werden. Berechtigt zum Einsatz sind Lehrbetriebe, die über eine Ausbildungsbewilligung verfügen. In diesem Jahr wird die Vignette erstmals ohne Jahreszahl herausgegeben.
Die Vignette wurde 1997 in der Westschweiz eingeführt. 2004 wurde das Projekt national lanciert. Die Vignette ist ein öffentlichkeitswirksames Dankeschön und eine Anerkennung für das Engagement im Dienst der Berufsbildung. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) gibt die Vignette heraus und leistet Unterstützung. Die kantonalen Berufsbildungsämter übernehmen die Verteilung der Kleber an die Lehrbetriebe.
www.vignette.berufsbildung.ch

Das Bundesamt für Statistik stellt seine Szenarien 2010-2019 für das Bildungssystem vor. Sie behandeln sowohl die Entwicklung der Lernenden- und Studierendenzahlen, der Anzahl erworbener Abschlsse im gesamten Bildungssystem, sowie Entwicklungen, die den Lehrkörper der obligatorischen Schule betreffen. Sie versuchen so gut wie möglich demografische Faktoren, strukturelle und konjunkturelle Aspekte, sowie die Auswirkungen von Reformen auf das Bildungssystem zu berücksichtigen. Die Resultate werden Ende Juni durch einige prospektive Indikatoren ergnzt.
Kennzahlen
Mehr zu den Szenarien

Das Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung (KIBB) bietet auf seiner Website neu eine interaktive Wissenslandkarte zur Berufsbildungsforschung in Deutschland. Fragen wie "Welche Forschungsprojekte werden zurzeit in welcher Region durchgeführt?" können schnell und einfach beantwortet werden. Die Wissenslandkarte beinhaltet über 1000 Themen und Projekte zur Berufsbildung und Berufsbildungsforschung.

Zwei grosse Projekte konnten dieser Tage im SDBB Verlag zum Abschluss gebracht werden: die DVD "Blind Date" und das Buch "Studium in Sicht". "Blind Date" zeigt erstmals in der Schweiz anschaulich und realistisch nachgespielte Vorstellungsgespräche von Jugendlichen bei der Bewerbung zu einer Lehrstelle. "Studium in Sicht" ist der erste Teil des neuen 3-teiligen Schweizer Studienführers und ersetzt das Werk "Studieren - und dann?". Der Studienführer stellt sämtliche Studienrichtungen vor, die an Schweizer Fachhochschulen und Universitäten studiert werden können und zeigt die Berufsperspektiven nach dem Studium auf. Ebenfalls neu im Angebot sind Berufsinformationsfaltblätter zu den wichtigen Gesundheitsberufen Pflegefachfrau/-fachmann und Fachmann/Fachfrau Gesundheit FaGe, und das neue Medienverzeichnis 2010/2011 des Verlags ist erschienen.
Mehr Informationen und Online-Bestellmöglichkeit

Die neuste Nummer der vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) herausgegebenen Zeitschrift "Soziale Sicherheit" befasst sich schwerpunktmässig mit der Armutsstrategie. Zahlreiche Fachleute aus privaten und öffentlichen Institutionen äussern sich zu Themen wie "Armut bekämpfen - Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt", "Armut halbieren!", "Sozialfirmen helfen Armut bekämpfen". Prädikat: sehr lesenswert.
Zeitschrift Soziale Sicherheit 3/2010

Wie hoch sind die Einnahmen und Ausgaben der IV? Wie setzten sich die Sozialversicherungen zusammen? Wie verteilen sich deren Ausgaben? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Taschenstatistik "Sozialversicherungen der Schweiz" in knapper und übersichtlicher Form.

Die Zeitschrift PANORAMA, Schwestermedium dieses Newsletters, berichtet aus der Sicht einer Teilnehmerin des Pilotjahrgangs über das neue Verfahren zur Validierung von Bildungsleistungen in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.

Personen und Institutionen

Die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren haben an ihrer Plenarversammlung vom 17. Juni 2010 die Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot in ihrem Amt bestätigt und einstimmig für eine weitere Amtsperiode (2010-2014) zur Präsidentin der EDK gewählt. Staatsrätin Isabelle Chassot hat ihr Amt als EDK-Präsidentin am 1. Juli 2006 als erste Frau an der Spitze der EDK angetreten. Sie ist seit 2002 für die CVP Mitglied des Freiburger Staatsrates und Vorsteherin der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport des Kantons Freiburg.
Angaben zur Person

Anlässlich der Table Ronde Berufsbildender Schulen (TR BS) vom 17. Juni 2010 hat der ehemalige SDK-Präsident Herbert Binggeli den Vorsitz der Table Ronde für die nächsten zwei Jahre an Esther Ott weitergegeben. Ott ist Präsidentin der Schweizerischen Konferenz kaufmännischer Berufsfachschulen (SKKBS) und Rektorin des Bildungszentrums Wirtschaft Weinfelden.

Inserate

Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur bietet mit dem Weiterbildungslehrgang DAS in Informatik, Kommunikation & Administration (IKA) eine (Nach-)Qualifikationsmöglichkeit gemäss BBT-Merkblatt an. Der DAS IKA setzt sich aus drei CAS zusammen. Die nächsten Kurse starten am 17. Aug. 2010 oder 19. April 2011 (CAS Kommunikation) resp. im Januar 2011 (CAS Wirtschaft) und im September 2011 (CAS Informatik).
Nähere Informationen
Broschüre DAS IKA

Stelleninserate

Das S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung ist ein privates Berufs- und Laufbahnberatungsinstitut mit eigenem Beratungskonzept, Lehrmittelverlag und Schulungsangeboten. Es erwartet Sie ein vielfältiges Arbeitsfeld, das Sie mitgestalten können: Selbstständige Arbeit als Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in, als Seminar- und Workshopleiter/in sowie bei Eignung die Möglichkeit, in die Schulung von Fachleuten einzusteigen.
Weitere Informationen unter www.s-b-institut.ch oder im Inserat.

Die IV-Stelle des Kantons Solothurn will den Fachbereich der beruflichen Eingliederung weiter verstärken. Sie beraten Arbeitgeber und betroffene Menschen mit einer gesundheitlichen Einschränkung beim Erhalten des Arbeitsplatzes und bei der beruflichen Neuorientierung. Sie prüfen die Unterstützungsmöglichkeiten durch die IV und erarbeiten gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen eine Eingliederungsstrategie.
Weitere Informationen: www.ivso.ch oder im Inserat.

Die CH-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit mit Sitz in Solothurn wurde im Rahmen des bilateralen Abkommens zwischen der Schweiz und der EU für eidgenössische Zusammenarbeit beauftragt, die Schweizer Teilnahme an den Europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen umzusetzen. Für die Leitung der Programmteams sowie die Mitarbeit in den Programmen suchen wir je eine/n Leiter/in Programmteam und eine/n Leiter Projektmitarbeiter/innen.
Vollständiges Inserat
www.chstiftung.ch