Am 25. Februar 2010 hat der Neuenburger Grosse Rat einer Änderung des Gesetzes über den Berufsbildungsfonds (Fonds pour la formation et le perfectionnement professionnel FFFP) genehmigt. Bis jetzt zahlten die Unternehmen CHF 35.- pro beschäftigte Person. Mit dem neuen Berechnungsmodus entrichten sie einen Beitrag von einem Promille der Lohnsumme. Dies führt zu einer administrativen Vereinfachung.
PANORAMA.aktuell 2010-05
Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2010-05DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
10. 03. 2010
Bildungspolitik
In der ausserordentlichen Session des Nationalrats zum Thema Zuwanderung vom 3. März 2010 wurden mehrere Vorstösse betreffend Sans-Papiers behandelt. Mit 93 zu 85 Stimmen nahm der Nationalrat eine Motion von Luc Barthassat (CVP/GE) an, die Sans-Papiers nach der obligatorischen Schule eine Berufslehre ermöglichen will. Die Motion von Christian van Singer (Grüne/VD) hingegen fand keine Mehrheit. Van Singer hatte gefordert, dass jugendlichen Sans Papiers mit dem Lehrabschluss zusätzlich die Aufenthaltsbewilligung erteilt werden sollte.
Liste aller Vorstösse
Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement hat die Mitglieder der "Expertenkommission Weiterbildungsgesetz" ernannt. Unter Leitung von Ständerat Hansruedi Stadler soll diese bis 2011 einen Vernehmlassungsentwurf für ein Weiterbildungsgesetz erarbeiten. Das Vizepräsidium übernimmt Ursula Renold, Direktorin des BBT. Die weiteren Kommissionsmitglieder sind Hans Ambühl, Generalsekretär EDK; Jean-Pierre Brügger, Präsident Interkantonale Konferenz für Weiterbildung IKW; Bernhard Ehrenzeller, Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis, Universität St. Gallen; Uschi Backes-Gellner, Institut für Strategie und Unternehmungsökonomik, Universität Zürich; Jacqueline Monbaron, Departement Erziehungswissenschaften, Universität Freiburg; Vreni Müller-Hemmi, ehem. Präsidentin Forum Weiterbildung; Jürg Burri, Vizedirektor Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF; Martin Kaiser-Ferrari, Vizedirektor Bundesamt für Sozialversicherungen BSV.
Communiqué
Übergänge
Das Mentoring-Programm für Jugendliche auf Lehrstellensuche ist ein bikantonales Angebot des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung BL und der Berufsberatung, Berufs- und Erwachsenenbildung BS. In so genannten Tandems unterstützt je eine erwachsene Person eine Jugendliche am Übergang von der Schule in die berufliche Grundbildung. In den vergangenen zehn Jahren haben sich weit über 150 freiwillige Mentorinnen und Mentoren mit unterschiedlichem beruflichen und persönlichen Hintergrund für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt und insgesamt 550 Jugendliche erfolgreich begleitet. Rund 70 Prozent der Jugendlichen haben ihre persönliche Zielsetzung, in der Regel den Einstieg in die Berufsbildung, erreicht. Mentoring ist zu einem unverzichtbaren niederschwelligen Angebot für Jugendliche mit Schwierigkeiten beim Einstieg in das Berufsleben geworden.
Auskunft: Ruedi Meier, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Kanton Basel-Landschaft, ruedi.meier@bl.ch, 061 927 28 07
Ende Februar 2010 hat der Kanton Waadt fünf Büros für die Nahtstelle I eröffnet. Sie sind Anlaufstelle für Jugendliche mit Eingliederungsschwierigkeiten (Lehrabbruch, keine Anschlusslösung). Jedes regionale Laufbahn- und Berufsberatungszentrum verfügt künftig über ein solches Büro, das die bestehenden Übergangsangebote koordiniert (SeMo, OPTI, Chartem, etc.). Die Jugendlichen können beispielsweise von der Erstellung einer Leistungsbilanz und einem Coaching profitieren. Dies ermöglicht, gezielte Massnahmen zu planen und ihnen eine persönliche Begleitung anzubieten.
Mehr
Berufliche Grundbildung
Ein halbes Jahr vor Lehrbeginn 2010 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt stabil. Trotz angespannter Wirtschaftslage investieren die Betriebe konsequent in die Ausbildung von Lernenden und streichen keine Lehrstellen aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen. Alle Kantone stützen das Lehrstellenangebot weiterhin mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Die kantonalen Trendmeldungen spiegeln folgende Tendenzen:
* Das Lehrstellenangebot im Februar 2010 ist mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Besonders in der deutschsprachigen Schweiz wurden viele Lehrstellen bereits vergeben. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit der Rekrutierung.
* Nach 15 Wachstumsjahren ist die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger erstmals rückläufig. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) dürfte diese Abnahme bis 2018 anhalten.
* Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
* Jugendliche mit Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.
Communiqué
Junge Frauen, die noch vor Abschluss einer beruflichen Grundbildung Mutter werden, haben es oft schwer, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Das schweizweite Projekt AMIE ermöglicht jungen, allein erziehenden Frauen den Einstieg in eine Erstausbildung. Zurzeit läuft der dritte Durchgang mit 19 Teilnehmerinnen. Das Projekt basiert auf einer Zusammenarbeit des Gewerbeverbands Basel-Stadt, der Sozialhilfe Basel-Stadt und des Basler Frauenvereins. In der Stadt Basel gibt es rund 130 Mütter zwischen 16 und 25 Jahren, die von der Sozialhilfe leben und keine berufliche Erstausbildung haben.
In Spitälern, Alters- und Pflegeheimen muss in den kommenden Jahren mit akutem Mangel an Fachpersonal gerechnet werden. Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt (ZODAS und ZIGG) und die Zentralschweizer Berufsbildungsämterkonferenz wollen deshalb im Rahmen eines Pilotprojekts schon im Jahr 2011 mit der Attestausbildung Gesundheit und Soziales starten. Das Pilotprojekt erstreckt sich über alle sechs zentralschweizer Kantone, wobei der Kanton Luzern im Zentrum steht. Die zuständige Reformkommission hat das Projekt gutgeheissen und empfiehlt dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Aufnahme in die nationale Pilotphase 2011.
Der Neuenburger Grosse Rat hat entschieden, einen Teil der Ecole technique vom Neuenburger Centre de formation professionnelle du Littoral CPLN (Berufsbildungszentrum) ans Centre interrégionale de formation des Montagnes neuchâteloises (Cifom) in Le Locle zu transferieren. Diese Massnahme, die ca. 250 Lernende betrifft, soll 2012 umgesetzt werden. Eine Arbeitsgruppe ist beauftragt, die Auswahl der betroffenen Lehrgänge zu differenzieren und bis Ende April einen Zeitplan für den Transfer zu erstellen.
Pressemitteilung (französisch)
Mittelschulen
Gehörlose haben in der Schweiz erstmals die Möglichkeit, eine Matura in Gebärdensprache zu erwerben. Vier Schülerinnen und Schüler starten an der Aargauischen Maturitätsschule für Erwachsene ihre gymnasiale Ausbildung. Sie werden im Unterricht von zwei Gebärdensprachdolmetschern unterstützt. Der Schweizerische Gehörlosenbund begrüsst die Entwicklung.
Im Herbst 2010 starten die ersten Kurse des neuen, 18-monatigen Lehrgangs zum/zur "Versicherungsassisten/in VBV" (Branchenzertifikat). Der Lehrgang ist folgendermassen aufgebaut: Ausbildung on-the-job mit Arbeitseinsatz in zwei bis drei Bereichen (z.B. Schadenmanagement, Verkaufssupport Innendienst/Aussendienst), Off-the-job-Theorieteil (30 Präsenzschultage), total ca. 800 Lernstunden. Zugelassen sind Absolventinnen/Absolventen mit gymnasialer Maturität, HMS oder EFZ mit Berufsmaturität. Weitere Informationen
Höhere Berufsbildung
Der Lieferantenverband Heizungsmaterialien Procal hat beschlossen, das Reglement über die Höhere Fachprüfung Fachmann/-frau für Wärme- und Feuerungstechnik per 11. November 2009 aufzuheben. Das Reglement entspreche nicht mehr den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Die technischen Aufgaben und deren theoretischen Anforderungen der bisherigen Fachleute für Wärme- und Feuerungstechnik werden im Rahmen der bevorstehenden Revision der Prüfungsordnungen soweit nötig in die Berufsprüfungen Wärmefachmann/-frau und Feuerungsfachmann/-frau integriert.
Die Trägerorganisationen der Höheren Fachprüfung haben beschlossen, das Reglement "Dipl. Verwaltungswirtschafter/in" vom 8. August 2001 per 31. Dezember 2011 aufzuheben. Die Inhalte der bisherigen Prüfung werden aktualisiert und voraussichtlich ab Herbst 2010 an der Wirtschafts- und Kaderschule Bern WKS als Nachdiplomausbildung dipl. Verwaltungswirtschafter/in angeboten. Die geplante Ausbildung wird ein Jahr dauern und vorerst in deutscher Sprache angeboten. Interessierte ohne beruflichen Abschluss auf Tertiärstufe können sich in einem einjährigen Grundkurs auf die Ausbildung vorbereiten. Weitere Informationen demnächst auf der Website der WKS.
Folgende neue oder geänderte Prüfungsordnungen wurden beim BBT eingereicht:
- PR-Fachmann / PR-Fachfrau mit eidg. Fachausweis (BP)
- Blindeführhundeinstruktor / Blindeführhundeinstruktorin mit eidg. Diplom (HFP)
- Diplomierter Manager / Diplomierte Managerin öffentlicher Verkehr (HFP)
- Diplomierter Marketingleiter / Diplomierte Marketingleiterin (HFP)
- PR-Berater / PR-Beraterin mit eidg. Diplom (HFP)
Detailinformation
Hochschulen
Die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) und die Universität Genf (UniGE) bieten gemeinsam ein in der Schweiz einmaliges Verfahren zur Validierung von Bildungsleistungen im Hinblick auf die berufliche Weiterbildung an (VAE). Es richtet sich an Personen, die über eine qualifizierte Berufserfahrung verfügen und ihre Bildungsleistungen validieren lassen wollen, um zu einem Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule zugelassen zu werden.
Mehr (französisch)
An der Universität Basel wird die Ausbildung für das "Lehramt für Religion" auf der Stufe Sekundarlehramt I nicht mehr angeboten. Stattdessen gibt es ein Fach Gesellschaftswissenschaften (Geschichte, Politische Bildung, Ethik und Religionen).
Die Universität Lausanne bietet ab September 2010 die Möglichkeit an, unter bestimmten Voraussetzungen den Master in Teilzeit zu studieren. Das Angebot gilt für alle an der Universität Lausanne angebotenen Master-Programme.
Im 2006 wurden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Deutschschweiz zu ihren Studienwünschen befragt. Zwei Jahre später wurden ihre Aussagen auf die Umsetzung hin überprüft. Rund 53 Prozent der Befragten hatten ein Studium im ursprünglich gewünschten Fach begonnen. Dabei wurde der Wunsch nach Fächern, die in konkrete Berufsbilder führen, eher umgesetzt als jener nach den Geistes- und Sozialwissenschaften. Am seltensten werden jene Fächer studiert, bei denen eine Eignungsprüfung über die Aufnahme entscheidet (Pflege, Gesundheit und Bewegung bzw. künstlerische Ausbildungen). Dies zeigt eine Studie, über die die Zeitschrift "Gymnasium Helveticum" in der Ausgabe 1/2010 berichtet.
Die Distanz zur nächstgelegenen Hochschule beeinflusst die Fächer- und Institutionenwahl signifikant. So nimmt die Wahrscheinlichkeit, ein Fach zu studieren, das nur an einer Hochschule angeboten wird, mit der Distanz zu dieser Hochschule ab. Eine Untersuchung der SKBF zeigt weiter, dass bei Studierenden aus der obersten sozio-ökonomischen Schicht das Studierverhalten nicht durch die Distanz beeinflusst wird. Dies sei ein weiteres Indiz dafür, dass die Distanz zu einer Hochschule tatsächlich ein Ausdruck unterschiedlicher Kosten eines Studiums ist.
Ende Januar 2010 hat das eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) die Anerkennung der Diplome angekündigt, die von der Westschweizer Fachhochschule für Theater, La Manufacture, verliehen wurden. Das Diplom "Comédien/ne professionnel/le wird nun einem Bachelor gleichgestellt. 2012 werden die ersten Studierenden mit dem Titel eines "Bachelor of Arts HES-SO en théâtre" abschliessen.
Pressemitteilung (französisch)
Weiterbildung
Dank Mehrfachführungen von Weiterbildungsangeboten, die auf grosses Interesse gestossen sind, können jetzt freie Plätze dem breiten Publikum der Fachpersonen aus der BSLB sowie der Berufs- und Karriere-Planung offeriert werden. Bitte beachten Sie die Zusammenstellung und buchen Sie direkt unter www.weiterbildung.sdbb.ch.
Hinweis: In Ergänzung zur Bedarfs- und Bedürfnisumfrage bei den kantonalen Zentralstellenleitenden und den Fachpersonen aus der BSLB sammelt das SDBB auch Weiterbildungsideen für 2011. Zum Formular.
Nachdem der Arbeitnehmerdachverband Travail Suisse im Herbst 2009 seine Position und seine Forderungen an ein nationales Weiterbildungsgesetz in einem Bericht formuliert hatte, präsentierte auch der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB einen Gesetzesentwurf. Travail Suisse zieht nun einen Vergleich der beiden Berichte und zeigt darin Gemeinsamkeiten sowie Differenzen der beiden Vorschläge auf.
Beratung und Diagnostik
Die Berufsberatung Dielsdorf und das BIZ Kloten bieten in Zusammenarbeit mit regionalen Lehrbetrieben neu Berufsbesichtigungen an, die von einer Beratungsperson begleitet werden. Die Jugendlichen dokumentieren über eine Vorleistung, dass sie ein ernsthaftes Interesse am betreffenden Beruf haben. Dafür wurde ein Arbeitsinstrument entwickelt, das den Schülerinnen und Schülern neben Fragen zu ihrer Vorinformation auch eine kreative Aufgabe stellt. Die zu besichtigende Grundbildung muss für die beteiligten Jugendlichen leistungsmässig realistisch sein. Im Pilotprojekt sind u.a. folgende Berufe zu besichtigen: Automatikerin, Florist, Kosmetikerin, Kaufmann oder Detailhandel Autoteile-Logistik.
Auskünfte: Christine.Hoeoetmann@ajb.zh.ch
Erster Arbeitsmarkt
Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers zeigen eine relativ stabile Lage für den Arbeitsmarkt im 4. Quartal 2009 an. Gegenüber dem Vorjahr betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Ende des 4. Quartals 2009 4,534 Millionen (+0,3%). Dieser Anstieg ist auf die Anzahl erwerbstätiger Frauen (+0,8%) zurückzuführen. Mit Blick auf den Jahresverlauf 2009 war die Anzahl Beschäftigte leicht rückläufig (-0,1%). Deutliche Einbussen verzeichnete der sekundäre Sektor mit 2,5%, während im tertiären Sektor eine Zunahme von 0,8% registriert wurde. Für das 1. Quartal 2010 weisen die Indikatoren auf eine mögliche Verbesserung der Beschäftigungssituation hin.
Medienmitteilung
Die OECD bescheinigt der Schweiz in ihrem neuesten Bericht zur Wirtschaftslage eine hohe Krisenresistenz. Obwohl auch die Schweiz eine Rezession verzeichne, sei sie weniger betroffen als andere OECD-Staaten. In einem Spezialkapitel lobt die OECD die hohe Qualität des Schweizer Bildungssystems, sieht aber auch hier Raum für Verbesserungen. Die Unterschiede bei den schulischen Leistungen zwischen eingewanderten und einheimischen Schulabsolventen seien zu gross. Die OECD befürwortet nicht zuletzt aus diesem Grund die im HarmoS-Konkordat vorgesehene frühere Einschulung sowie eine Ausweitung des Angebots an frühkindlicher Betreuung.
SWISS OECD Info Nr 41
Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt
Das Stellenangebot im Internet steigt nach dem Herbstquartal 2009 auch im Winterquartal an und deutet damit auf eine anhaltende Erholung des Internet-Stellenmarktes hin. Der Monster Index Schweiz MIS (vormals Jobpilot-Index) verzeichnete im Januar 2010 einen Zuwachs gegenüber Oktober 2009 um 6 auf 154 Punkte. Dies entspricht ungefähr dem Niveau von Mitte 2007. Die Online-Ausschreibungen steigen sowohl bei den Stellenbörsen wie auch auf den Firmen-Websites gleichmässig an. Seit Anfang 2007 wuchs der Schweizer Internet-Stellenmarkt um 43 Prozent stärker als das Gesamtvolumen der offenen Stellen. Die Bedeutung der Internet-Stellenangebote nimmt also stetig zu.
Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden
Der Bund beteiligt sich finanziell an Weiterbildungen von stellensuchenden Lehrabgängern. Mit der Massnahme soll deren Arbeitslosigkeit verhindert bzw. unterbrochen werden und die beruflichen Integrationschancen der stellensuchenden Person verbessert werden.
Eine Weiterbildung beantragen können ausschliesslich Abgängerinnen der beruflichen Grundbildung, d.h. Personen im Besitz eines Eidgenössischen Berufsattests, Fähigkeitszeugnisses oder Berufsmaturitätszeugnisses. Bei der Auswahl von Weiterbildungsangeboten ist auf eine gewisse Plausibilität zu achten. Für die Umsetzung der Massnahme ist die gemeinnützige Stiftung Speranza zuständig. Interessenten können sich ab dem 1. März 2010 für Beratungsgespräche anmelden, Finanzhilfen werden ab dem 15. März 2010 gewährt.
Weitere Informationen
Kontakt: Stiftung Speranza, Aarau, Tel. 062 788 60 00, weiterbildung@stiftungsperanza.ch
Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit
Der Kanton Bern hat eine untere Grenze für Löhne im Detailhandel festgelegt und mit Arbeitgebern, die die Lohngrenze unterschreiten, Kontakt aufgenommen. Eine von der kantonale Arbeitsmarktkommission (KAMKO) in Auftrag gegebene Studie über Löhne im Detailhandel hat beachtliche Lohnunterschiede aufgezeigt. Die Studie kann auf der Website des Wirtschaftsamtes Beco Berner Wirtschaft heruntergeladen werden.
Pressemitteilung
Print- und Online-Angebote
Zur Sicherstellung des beruflichen Nachwuchses im Gesundheitsbereich braucht es gut gemachte Informationsmedien über die Berufe. Die vor zwei Jahren im SDBB Verlag erschienene DVD über den Beruf Pflegefachmann/-frau war diesbezüglich in einer der drei Vertiefungsrichtungen (Psychiatrie) ungenügend. Dieser Teil wurde nun neu gedreht, und die DVD steht ab sofort in optimierter Form zur Verfügung.
Weiter bietet der Verlag u.a. eine aktualisierte Ausgabe des Chancenheftes Sport, Wellness und Schönheit, ein neues Faltblatt Zahntechniker/in und eine aktualisierte Infomappe Ostasienwissenschaften an. Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen
Der SDBB Verlag prüft regelmässig Publikationen danach, ob sie sich für den Einsatz in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung eignen. In unserer Rezension stellen wir diesmal Broschüren über Weiterbildungen in den Berufsfeldern Holz, Innenausbau und Gesundheit sowie einige interessante Publikationen für den Studienwahlbereich vor.
Seit kurzem bietet das Portal lehrstellenboerse.ch auch eine Börse für Praktika an. Hier können Firmen kostenlos Praktika mit einer Option auf eine Lehrstelle ausschreiben. In Zukunft sollen aber auch andere Praktika wie zum Beispiel Trainee-Programme, On-the-job-Ausbildungen für Quereinsteiger, Maturanden und Studenten angeboten werden. Ebenfalls geplant ist, dass Lehrstellensuchende ihr eigenes Profil mit Lebenslauf hinterlegen können, das dann von den Firmen eingesehen werden kann.
Die lang ersehnte Komplettinformation über die Handelsmittelschulen HMS ist ab sofort online verfügbar unter www.hms.berufsbildung.ch. Diese Subdomäne des Portals berufsbildung.ch ersetzt die frühere Homepage und enthält die wichtigen Grundlagendokumente von Bund, OdA und Kantonen. Die Subdomäne ist gegliedert in Umsetzung (Planung, Organisation), Weiterbildung, Evaluation, FAQ, Agenda, Links und praktische Informationen. Für die Konzeption und Betreuung der Inhalte zeichnet die Projektleiterin, Judith Renner-Bach, verantwortlich.
Die Fachgruppe Diagnostik des SDBB hat eine neue Webseite erhalten. Auf der Startseite werden die Hauptaufgaben der Fachgruppe im frischen Erscheinungsbild präsentiert. Die Rubrik "News" informiert über Neuerungen innerhalb der Fachgruppe, unter "Labels" sind alle bisherigen Label im neuen SDBB-Erscheinungsbild aufgeführt. Sowohl für den diagnostischen Grundkoffer als auch für die Fachbeiträge, die Downloads und die Links wurde bei der neuen Webseite entsprechende Rubriken konstruiert.
Das Zentrum für universitäre Weiterbildung der Uni Bern hat gemeinsam mit dem Büro Interface-Politikstudien die Studie "Programmatik und Entwicklung der Schweizer Fachhochschulen" herausgegeben. Die Studie zeigt, wie sich die Leistungsprofile von Universitäten und Fachhochschulen charakterisieren lassen und wodurch allfällige Unterschiede zwischen den beiden Hochschultypen bestimmt werden. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob die Fachhochschulen jenes Profil aufweisen, das der Gesetzgeber bei ihrer Gründung anstrebte. Mit Blick auf die Umsetzung des neuen Hochschulgesetzes mit seiner veränderten Steuerungsstruktur werden Analysen ausgearbeitet und Impulse gesetzt. Studie
Personen und Institutionen
Im Kanton Basel-Landschaft werden seit 1999 alle Angebote für Schulabgängerinnen und Schulabgänger durch eine zentrale Stelle koordiniert. Im Rahmen der neuen "Berufswegbereitung" (BWB, Case Management Berufsbildung) wurde die Zusammenarbeit zwischen den Sekundarstufen I und II noch einmal intensiviert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf präventive Massnahmen in den Volks- und Berufsfachschulen gelegt. Zudem wurde im Amt für Berufsbildung und Berufsberatung die neue Hauptabteilung "Berufsintegration" unter der Leitung von Ruedi Meier geschaffen. Ziel ist, mit diesen Massnahmen möglichst alle Jugendlichen beruflich zu integrieren.
Auskunft: Ruedi Meier, Leiter Hauptabteilung Berufsintegration, AfBB Basel-Landschaft, Rosenstr. 25., 4410 Liestal, 061 927 28 07
Der Leiter des neu geschaffenen Zentrums für Berufsentwicklung am Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB heisst Jean-Pierre Perdrizat. Perdrizat hat an der Universität Lausanne Volkswirtschaft studiert und ist seit 2002 stv. Direktor der Association des Groupements et Organisations romands de l'Agriculture (AGORA). In dieser Funktion hat er die Zusammenführung sämtlicher Grünen Berufe (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gärtner, Winzer etc.) unter die gesamtschweizerische Dach-OdA "AgriAliForm" koordiniert. Als Präsident dieser Organisation hat er die Überführung der Grünen Berufe unter die neue Berufsbildungsgesetzgebung massgeblich mitgestaltet.
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Inserate
Direkt beim Bahnhof an der Bahnhofstrasse 102 vermieten wir Büro-/Schulungsräumlichkeiten. Neue Fenster, bis zu 3.5 Meter Raumhöhen, angenehmes Raumklima durch optimale Belüftung und elektrische Rollläden. Interessante Mietpartner "Hochschule für Gestaltung und Kunst". Parkplätze können dazu gemietet werden.
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Der Kurs vermittelt das systematische Grundlagenwissen, um eine Evaluation solide und nutzbringend zu planen und durchzuführen. Das Kurskonzept basiert auf einem Studienbrief des Masterstudiums "Erwachsenenbildung" der Universität Kaiserslautern und zwei Präsenztagen (20. April und 31. Mai), bei denen an eigenen Praxisbeispielen gearbeitet werden kann. Zentrum für universitäre Weiterbildung, Universität Bern: tinyurl.com/wb-eval
Informationen finden Sie auch hier
Im November 2010 findet das Qualifikationsverfahren für die Berufsbildungsfachleute mit eidg. Fachausweis statt. Das genaue Prüfungsdatum wird nach Eingang aller Anmeldungen bekanntgegeben. Die Anmeldefrist für die Prüfung läuft noch bis zum 20. März 2010. Zur Anmeldung
Stelleninserate
Das Laufbahnzentrum Zürich ist eines der grössten Kompetenzzentren für Laufbahnfragen in der Schweiz. Über 100 Mitarbeitende erbringen für unsere Kundinnen und Kunden jeden Alters qualitativ hoch stehende Dienstleistungen rund um die Laufbahngestaltung.
Für die Abteilung Information und Dokumentation mit dem Berufsinformationszentrum BIZ suchen wir eine/n engagierte/n Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in (60%).
Mehr Informationen finden Sie im Inserat.
Archiv
PANORAMA.aktuell
2010
13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


