PANORAMA.aktuell 2009-22

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-22DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

08. 12. 2009

Bildungspolitik

Die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe ZIGG realisiert in Alpnach (OW) ein neues Kurszentrum für Gesundheitsberufe. Damit soll einerseits der steigenden Nachfrage nach Bildungsangeboten begegnet werden, andererseits sollen Kräfte gebündelt und Synergien genutzt werden.
Die bestehenden Angebote in Wikon (überbetriebliche Kurse), im Luzerner Kantonsspital (Training und Transfer) und die ebenfalls in Luzern situierte Geschäftsstelle werden ab Ende Juli 2010 in Alpnach zusammengeführt.
Medienmitteilung

Über 70'000 Besucher/innen besuchten vom 24. bis 29. November die Berufs- und Ausbildungsmesse "Cité des métiers et de la formation", die zum dritten Mal vom Genfer Erziehungsdepartement, dem Genfer Arbeitgeberverband und der Dachorganisation der Genfer Gewerkschaften durchgeführt wurde. Mit einer Fläche von 25'000 Quadratmetern handelt es sich um die grösste Veranstaltung dieser Art in der Schweiz. Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf die Berufsbildung, sondern stellt auch sämtliche Studiengänge vor. Die nächste Ausstelung findet vom 20 bis 25. November 2012 statt.•◊•
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Übergänge

Das 10. Schuljahr soll nicht länger bloss eine Warteschlaufe sein. Unterstützt vom BBT haben die Kantone Glarus und Zug im Projekt "Powerbridge" auf konventionelle Unterrichtsmethoden verzichtet, indem an die Stelle des Schulzimmers ein so genanntes Lernatelier eingerichtet wird, in dem in erster Linie Schlüsselkompetenzen gefördert werden. Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PANORAMA, die am 11. Dezember erscheint.

Berufliche Grundbildung

Mit der Vergabe der Vignette "Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb" strebt Swiss Olympic flexible, auf Sportler/innen abgestimmte Berufslehren an. Auf das Schuljahr 2009/2010 wurde dazu in vier Schweizer Kantonen (AG, BL, BS, TI) ein Projekt gestartet.
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Die Projektgruppe für die Beurteilung von Integrationsprojekten an Schweizer Berufsfachschulen hat beschlossen, die Eingabetermine für neue Integrationsprojekte mit sofortiger Wirkung mit den Terminen der Hirschmann-Stiftung abzustimmen. Dadurch entfällt der Eingabetermin vom 31.12.2009.
Die neuen Eingabetermine für 2010 sind der 28.02.2010, der 31.05.2010 und der 31.10.2010. Die Projektgruppe nimmt gerne neue Integrationsprojekte entgegen.
Weitere Informationen: www.integration-berufsfachschulen.ch.
Auskünfte: maja.zehnder@integration-berufsfachschulen.ch

Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung im Berufsfeld "Steinbearbeitung" - Steinbildhauer/in EFZ, Steinmetz/in EFZ, Marmorist/in EFZ und Steinwerker/in EFZ - und im Beruf Geomatiker/in EFZ treten am 1. Januar 2010 in Kraft. Die Unterlagen lassen sich später auf der Website des BBT finden. Die neuen Bildungspläne werden im Laufe des Monats Dezember 2009 auf der Internetseite des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS und des Trägervereins Geomatiker/in Schweiz zur Verfügung stehen.

In Genf wurde der jährliche Preis für den besten ausbildenden Betriebs zum vierten Mal vergeben. Die Preisverleihung fand am 24. November im Rahmen der Ausbildungsmesse "Cité des métiers et de la formation permanente" statt. Die Preisträger sind:
Bereich Angewandte Künste: Serigrafische Werkstätte Humbert-Droz
Bereich Handel: Schuhfabrik Aeschbach SA
Bereich Bau: G. Constantin SA
Bereich Gesundheit und Soziales: Medizinische Gruppenpraxis in Onex
Bereich Dienstleistungen und Hotellerie/Gastgewerbe: Bäckerei Ruckstuhl
Bereich Natur und Umwelt: Butty Gartenbau Sàrl
Bereich Technik: Grunderco SA
Für weitere Informationen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

Eine Umfrage der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zeigt, dass sich der Einsatz der QualiCarte (www.qualicarte.ch) in einem Grossteil der Kantone durchgesetzt hat. Die QualiCarte dient der Evaluation der Ausbildungsqualität in den Betrieben und wurde in der Schweiz entwickelt. Bezüglich der 28 Qualitätsindikatoren sind noch einige Anpassungen erforderlich. Dank den gesammelten Erfahrungen wird die Qualität der in den Betrieben erbrachten Ausbildungen noch besser beurteilt werden können. http://www.edudoc.ch/record/7118da.pdf
Der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV) hat die QualiCarte von mehreren Arbeitgebern und Ausbildern testen lassen, bevor er sie für die flächendeckende Verwendung in allen Ausbildungsbetrieben der Branche vorschlug. Der SMGV hat die QualiCarte an seinen Aktivitätsbereich angepasst und eine Broschüre sowie ein Plakat geschaffen, welche die 10 Grundregeln für die Selektion von Lernenden und deren Ausbildung enthalten.
In seinem im April 2009 erschienenen Evaluationsbericht "Learning for jobs" (in Französisch) stellt die OECD die QualiCarte als einen der stärksten Punkte des Schweizer Berufsbildungssystems vor.

Die duale Ausbildung in Ostdeutschland ist geprägt von einem hohen Anteil ausserbetrieblicher Ausbildungsstellen und einem vergleichsweise geringen Anteil von Betrieben, die Jugendliche ausbilden. Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass die nach dem Zusammenbruch der DDR angestrebte Umstrukturierung der Berufsausbildung trotz finanzieller Förderung nicht befriedigend gelungen ist. Detaillierte Informationen enthält der neue BIBB REPORT 12/09: "Im Osten nichts Neues? 20 Jahre nach dem Mauerfall steht die Berufsausbildung vor großen Herausforderungen".

Das regionale Spezialausbildungszentrum (CERAS) nimmt Jugendliche auf, die wegen einer Behinderung keinen normalen Studiengang absolvieren können. CERAS ist eine Gemeinschaftsinstitution der Kantone Bern, Jura und Neuenburg (Bejune). Zum Zentrum gehört eine von Neuenburg subventionierte Spezialschule in La Chaux-de-Fonds und vier dezentralisierte Ausbildungsstätten, die von den drei Kantonen unterhalten werden und die derzeit 74 Jugendliche ausbilden. Die Stätte von Delsberg, die soeben neue Räumlichkeiten bezogen hat, bietet rund zwanzig Plätze. Alle Jugendlichen, die das CERAS besuchen, weisen eine von der Invalidenversicherung anerkannte Behinderung auf. Sie absolvieren eine duale Ausbildung (EFZ oder EBA) oder streben eine Ausbildungsanerkennung in einem Privatunternehmen an.
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Höhere Berufsbildung

Die Berufsprüfung Zivilstandesbeamte/r mit eidg. Fachausweis wurde am 10. November 2009 eingereicht. Weiterführende Informationen sind beim BBT erhältlich.
Die Berufsprüfung für Agrokaufmann/Agrokauffrau mit eidg. Fachausweis vom 20. Januar 2000 wurde per 27. Oktober 2009 aufgehoben.

Hochschulen

Am Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich wird seit Beginn dieses Herbstsemesters nach über 20-jährigem Unterbruch wieder eine Vorlesungsreihe zu Korea angeboten, dies in Ergänzung zu den Fächern Sinologie und Japanologie.
Informationen

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) hat das "Institut de hautes études internationales et du développement" (IHEID) ohne Auflagen als universitäre Institution akkreditiert. Die Akkreditierung ist sieben Jahre gültig. Die SUK empfiehlt dem Bundesrat, das IHEID als beitragsberechtigte Institution nach Art. 11 UFG anzuerkennen. Das IHEID ist am 1. Januar 2008 durch die Fusion des "Institut universitaire de hautes études internationales" (IUHEI), und des "Institut universitaire d'études du développement" (IUED) entstanden. Es bietet rund 800 Studierenden aus der ganzen Welt zweisprachigen Unterricht in Englisch und Französisch an und verleiht Mastertitel und Doktorate in den Bereichen Entwicklungsstudien, internationales Recht, internationale Wirtschaft, internationale Geschichte und Politik sowie Politikwissenschaft.

Die Bologna-Reform sieht die Entwicklung und Umsetzung nationaler Qualifikationsrahmen vor. Dieser "Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich (nqf.ch-HS)" ist am 23. November 2009 vom gemeinsamen Leitungsausschuss der Rektorenkonferenzen verabschiedet worden. Es soll nun geprüft werden, wie der nqf.ch-HS als Referenzdokument in die Bologna-Richtlinien aufgenommen und damit auch staatlich legitimiert werden kann.
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Weiterbildung

Die Zürcher Laufbahnberatung Gesundheitsberufe hat drei thematisch getrennte Broschüren veröffentlicht, die über die Weiterbildungsgebiete "Fachliche Vertiefung", "Führung" und "Schulung" im Pflegebereich orientieren. Die aufgeführten Lehrgänge haben einen Umfang von mindestens einem NDK bzw. CAS. Sie sind schwerpunktmässig auf Pflegefachleute aus dem Kanton Zürich ausgerichtet, umfassen aber Angebote und Anbieter aus der ganzen Deutschschweiz. Die Broschüren können kostenlos bezogen werden unter info@puls-berufe.ch.

Beratung und Diagnostik

Viele ausländische Jugendliche haben bei der Berufswahl einer doppeltes Problem: Sie sind aufgrund ihrer eingeschränkten Lehrstellenmarkt-Chancen besonders angewiesen auf elterliche Unterstützung. Nur kennen ihre Eltern Berufsbildungssystem kaum. Die Berufsberatungen verschiedener Kantone haben darum zielgruppengerechte Angebote entwickelt. Ein besonders interessantes Modell findet sich im Kanton Basel-Stadt und wird in der der Zeitschrift PANORAMA vorgestellt.

Bezug des Heftes und Abonnementsbestellungen

Erster Arbeitsmarkt

In der Region Basel sollen bis 2020 insgesamt 40'000 neue Stellen geschaffen werden. Dies geht aus einer kürzlich publizierten Studie des Marktforschungsinstituts Prognos hervor. Wichtigste Wachstumstreiber dürften die zu den Life Sciences zählenden Branchen wie etwa der Pharmasektor oder die Medizinaltechnik sein.

Das Stellenangebot im Internet steigt erstmals seit dem Sommerquartal 2008 wieder und deutet damit eine Erholung auf dem Internet-Stellenmarkt an. Der Jobpilot-Index von Monster.ch verzeichnet im Oktober 2009 einen Zuwachs gegenüber Juli 2009. Vor allem bei den Stellenbörsen steigen die Inserate deutlich an, auf den Firmen-Websites erhöhen sie sich nur im kleinen Umfang. Konstant gegenüber dem Vorquartal bleibt das Stellenangebot bei den Printmedien. Zumindest der Abwärtstrend konnte dort also gestoppt werde. Der Jobpilot-Index wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam mit der Universität Zürich erhoben.

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in der Bodenseeregion verschlechterte sich im 3. Quartal 2009 weiter. Am stärksten betroffen ist das Schweizer Gebiet, mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von 79 Prozent. Vermutlich als Folge davon steigt das Interesse der Arbeitssuchenden an den benachbarten Arbeitsmärkten. Besonders das Fürstentum Liechtenstein erfreut sich grosser Beliebtheit bei den Grenzgängern: 51 Prozent aller im Jahr 2008 in Liechtenstein erwerbstätigen Personen hatten ihren Wohnsitz ausserhalb des Landes, rund die Hälfte davon in der Schweiz.

Arbeitsverhältnisse für Personen, die in Privathaushalten angestellt sind, sollen durch einen Normalarbeitsvertrag (NAV) mit Mindestlöhnen geregelt werden. Ein NAV soll bei einem Mindestbeschäftigungsgrad ab durchschnittlich fünf Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber anwendbar sein. Die geforderten Mindestlöhne liegen zwischen CHF 18.90 brutto in der Stunde für ungelernte Angestellte ohne Berufserfahrung und CHF 22.90 brutto in der Stunde für gelernte Hausangestellte (EFZ). Die Tripartite Kommission (TPK) des Bundes hat entschieden, einen entsprechenden Erlass beim Bundesrat zu beantragen.
Medienmitteilung

Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers weisen auf eine Stabilisierung der Beschäftigungssituation hin. Dies ist in erster Linie der guten Arbeitsmarktlage im tertiären Sektor zu verdanken. Hingegen geht die Beschäftigung im zweiten Sektor weiterhin deutlich zurück. Für das 4. Semester 2009 vermutet das Bundesamt für Statistik eine ähnliche Entwicklung aufgrund des Indikators der Beschäftigungsaussichten sowie des Index der offenen Stellen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarktmassnahmen

Der Kanton Solothurn will die selten benutzte Arbeitsmarktmassnahme (AMM) "Ausbildungszuschuss" fördern. Der Ausbildungszuschuss gewährt über dreissigjährigen ungelernten Stellensuchenden finanzielle Unterstützung beim Nachholen einer Berufslehre. Zwei neu geschaffene Fachstellen in Solothurn und Olten informieren die RAV-Personalberatenden über diese AMM, klären das Potenzial von ungelernten Stellensuchenden ab und helfen ihnen bei der Lehrstellensuche.
Hintergrund der Aktion sind fünfzig bis hundert unbesetzte Lehrstellen und ein Anteil von gegen 50 Prozent Ungelernten unter den Stellensuchenden im Kanton Solothurn.

Die Stadt Zürich bezahlt für die Arbeitsintegration jährlich über 20 Millionen Franken. Dazu gehören unter Anderem Brückenangebote für Lehrstellensuchende, Qualifikationsprogramme oder Teillohn-Jobs. Gemäss einem kürzlich publizierten Beitrag der NZZ werden die Arbeitsintegrationsmassnahmen gesetzlich neu geregelt. In Zukunft sollen die Entscheidungskompetenzen des Parlamentes erheblich erweitert werden. Mitte 2010 wird das Volk über die Gesetzesänderung abstimmen.

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

In der Schweiz liegt der Anteil von IV-Rentnerinnen und -Rentnern an der erwerbsfähigen Bevölkerung im internationalen Durchschnitt. Allerdings verzeichnet unser Land den höchsten Anteil an neuen Renten aufgrund psychischer Erkrankungen. Interessant ist der parallele Verlauf der Bezugsquote der Invaliden- und Arbeitslosenversicherung: Bei sinkender Arbeitslosenquote steigt die IV-Rentenbezugsquote nicht und umgekehrt. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) führt am 18. März 2010 in Zürich eine internationale Konferenz zum Thema "Invalidisierung aufgrund psychischer Erkrankungen" durch.
Medienmitteilung

Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit

In der Gesamtrechnung der Sozialversicherungen sind 2007 die Einnahmen um 6,2%, die Ausgaben um 2,6% gestiegen. Die finanzielle Situation hat sich tendenziell verbessert. Der kumulierte Rechnungssaldo (Gesamtaufwand) stieg auf 25 Milliarden Franken und erreichte damit den höchsten je verzeichneten Wert. Dies ist das Hauptresultat der Schweizerischen Sozialversicherungsstatistik 2009, die Angaben über alle Sozialversicherungszweige liefert.
Taschenstatistik

Die Teilnahme der älteren Erwerbstätigen am Arbeitsmarkt wird wegen der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hilft deshalb den Unternehmen, ihre Interessen mit jenen ihrer alternden Belegschaften in Einklang zu bringen. Die Seco-Website liefert Anleitungen für die Einführung eines betrieblichen Altersmanagements. Der Schwerpunkt des neuen Angebots liegt auf der Gestaltung leistungsgerechter Arbeitsanforderungen und -bedingungen und dem Abbau von Vorurteilen gegenüber bestimmten Altersgruppen.
Website "Betriebliches Altersmanagement"

Print- und Online-Angebote

Der SDBB Verlag prüft regelmässig, ob sich Publikationen für den Einsatz in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung eignen. Diesmal wurden zwei Bücher für Studierende und Studienabsolventinnen, ein geodidaktischer Gratisfilm im Internet sowie eine deutsche Adaption eines amerikanischen Bestsellers zum Thema Ein-, Um- und Aufsteigen in einer Rezension unter die Lupe genommen.

Der SDBB Verlag bringt auf Ende Jahr weitere neue und aktualisierte Medien heraus. Darunter befinden sich neben einem Chancenheft (Natur) und zwei Berufswahlmagazinen (Planung, Konstruktion sowie Gesundheit) verschiedene Faltblätter (u.a. Kosmetikerin, Gemüsegärtner, Polybauerin, Drucktechnologe, Drogist) und einige Infomappen der Studienberatung (Soziologie, Evang.-ref. Theologie, Musik, Pädagogik/Erziehungswissenschaft). Lange erwartet wurde auch ein neuer Film über den Beruf Fleischfachmann/-fachfrau.
Informationen und Bestellmöglichkeit

Der Leitfaden zur Finanzierung von Berufsschauen wurde überarbeitet. Die Änderungen betreffen insbesondere die Branchendefinition und die Formel für die Berechnung der Subventionen. Ausserdem wurde der Kreis der zur Einreichung der Gesuche berechtigten Institutionen erweitert. Weiter Informationen: Manuel Stöcker, Projektverantwortlicher des BBT, manuel.stoecker@bbt.admin.ch.
Der Leitfaden ist auf der Website des BBT zugänglich (Downloads auf der rechten Seite der Website).

Das Amt für Beratung, Berufs- und Weiterbildung (Office d'orientation, de formation professionnelle et continue OFPC) des Kantons Genf feierte am 27. November 2009 sein 50-jähriges Bestehen. Eine Festschrift informiert über die Geschichte des Amtes und über dessen Pläne für die Zukunft. Die Broschüre ist verfügbar auf der Website http://www............... des Staates Genf.
Für weitere Informationen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC. 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

Die Webseite Sportstudien.ch informiert über die Möglichkeiten, in der Schweiz Sport zu studieren, inkl. Sportlehrer/innen-Ausbildung. Betreiberin der Site ist die sportwissenschaftliche Gesellschaft der Schweiz SGS.

Mit der Vergabe der Vignette «Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb» strebt Swiss Olympic flexible, auf Sportler/innen abgestimmte Berufslehren an. Auf das Schuljahr 2009/2010 wurde dazu in vier Schweizer Kantonen (AG, BL, BS, TI) ein Projekt gestartet.
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Eine neue Broschüre aus dem Kanton Genf informiert über Arbeitszeiten, Ferien und Freitage für junge Arbeitnehmer/innen und Lernende. Sie wird an Lernende in dualer Ausbildung im Kanton Genf, an Ausbildungsfirmen, Berufsinspektoren/Ausbildungsberater, Verbände, Berufsschulen und andere Ausbildungspartner verteilt.
Broschüre (in Französisch)
Information: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

+ Hinweis auf SDBB-Merkblatt "Arbeitsrechtliche Grundlagen für Lernende in der beruflichen Grundbildung"

Personen und Institutionen

Dani Duttweiler ist zum neuen Leiter des Ressorts Grundsatzfragen + Politik im Leistungsbereich Berufsbildung des BBT ernannt worden. Duttweiler, bisher stv. Ressortleiter, tritt die Nachfolge von Hugo Barmettler an, der seit Oktober 2009 Leiter des Leistungsbereichs Berufsbildung im BBT ist.

Per 1. Januar 2010 wird Gaby Egli-Rotzinger die Leitung der Abteilung Betriebliche Bildung in der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern übernehmen. Gaby Egli blickt auf eine Laufbahn als Lehrerin, Personalfachfrau und Ausbildnerin zurück. Zuletzt war sie Personalchefin der Bahnpolizei SBB.

Der Staatsrat hat Laurent Feuz (36) zum Chef des neuen Amts für nachobligatorische Ausbildungen ernannt. Als derzeitiger Generaldirektor der obligatorischen Schule der Stadt La Chaux-de-Fonds wird Laurent Feuz seine neuen Funktionen schrittweise übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Jacques-André Maire, dem Chef des aktuellen Amts für Berufsbildung und Gymnasien an.
Pressemitteilung (in Französisch)

Verschiedenes

Das Eidgenössische Büro für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, die Fachstelle für Rassismusbekämpfung und das BBT bieten einen modular aufgebauten Kurs für Projektmanagement an. Er richtet sich an Projektverantwortliche von potenziellen und aktuellen Projektpartnern. Ebenfalls soll der Austausch und die Vernetzung unter den Projektverantwortlichen gefördert werden.
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Der SDBB Versanddienst bleibt vom 23. Dezember 2009 bis 3. Januar 2010 geschlossen. Die dem Versanddienst spätestens bis am 18. Dezember mittags zugestellten Bestellungen werden noch im 2009 verrechnet. Bestellungen, die beim SDBB nach dieser Frist eingehen, können nicht mehr für das Jahr 2009 berücksichtigt werden. Die im Bestellbulletin erwähnten Artikel werden in zwei Sendungen zugestellt, im Dezember 2009 und im Januar 2010.
Das Abonnement des BIZ-Berufsinfo läuft ebenfalls Ende dieses Jahres ab. Die jährliche Abonnementsrechnung für die BIZ-Berufsinfo wird im Laufe des Monats Januar/Februar 2010 versandt. Wir bitten Sie, uns allfällige Änderungen oder Abonnementsauflösungen bis Ende Dezember 2009 schriftlich mitzuteilen, damit wir diese bei der Fakturierung berücksichtigen können. Falls dem SDBB Versanddienst bis Ende Jahr keine schriftliche Kündigung zugeht, wird das Abonnement automatisch um ein Jahr verlängert und kann erst wieder per Ende 2010 aufgelöst werden.
Im Gegensatz zu den Abonnements werden die standing orders mit jeder Lieferung separat verrechnet, da die Anzahl der im Laufe des Jahres veröffentlichten Titel nicht zum voraus feststeht. Diese Lieferform hat den Vorteil, dass Änderungen und Kündigungen nach jeder Lieferung möglich sind. Die standing orders beziehen sich auf die folgenden Sammlungen:
- Prospekte/Informationsbroschüren über Berufe in Französisch
- Prospekte/Informationsbroschüren über Berufe in Deutsch
- Sammlung "Berufswahlmagazine"
- Hefte "Chancen"
- Informationsmappen

Inserate

terrafair, der Verein für Fairen Handel, hat sich zum Ziel gesetzt, Konsumentinnen und Konsumenten bei ihren Kaufentscheiden Orientierung zu geben. Deshalb hat der Verein die Entwicklung eines fundierten Sachbuchs sowie eines Lehrmittels in Auftrag gegeben. Weitere Informationen zu diesen Neuerscheinungen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder hier

Stelleninserate

Das Kompetenzzentrum für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Region Ost mit dem biz Uster und Meilen sucht, mit Arbeitsplatz im biz Uster, per 1. März 2010 oder nach Vereinbarung eine/n Abteilungsleiter/in im Bereich Veranstaltungen mit einem Pensum von 70 - 80%.
Weitere Informationen finden Sie hier.